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Börsen- und Finanzlexikon


Das Börsen- und Finanzlexikon: "Floater"

Floating-Rate-Notes oder Floater sind variabel verzinste Anleihen, bei denen der Zinssatz in regelmäßigen Abständen - beispielsweise alle sechs Monate - an einen bestimmten Referenzzinssatz angepasst wird. Dieser Referenzzinssatz orientiert sich meist an den kurzfristigen Anlagezinsen, zum Beispiel dem 6-Monats-LIBOR, dem täglich ermittelten Durchschnittszinssatz am Finanzplatz London. Das heißt: Mit Floatern nimmt der Anleger an laufenden Änderungen des jeweiligen Referenzzinses teil. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn der entsprechende Satz während der Laufzeit der Anleihe stark steigt. Dies bedeutet aber auch, dass durch die laufende Anpassung der Verzinsung zum Kaufzeitpunkt gar nicht genau abzusehen ist, welche Rendite die Anleihe bis zur Fälligkeit bringt. Manche Emittenten vereinbaren lediglich einen Mindestzins, begrenzen dann aber oft auch die Verzinsung nach oben mit einem Maximalwert, dem so genannten Cap. Eine Umwandlung von klassischen Floatern sind «Reverse-Floater». Auch bei dieser Anleihe-Form wird der Zins in regelmäßigen Abständen an einen Referenzzins angepasst. Der Unterschied zum Floater: Diese Anpassung geschieht im umgekehrten Verhältnis. Dazu wird ein konstanter Basiszins festgesetzt, von dem der Referenzzins abgezogen wird - zum Beispiel 12 Prozent minus LIBOR. Ergebnis: Je stärker der jeweilige Referenzzins fällt, desto höher ist die Verzinsung der Anleihe


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