Folgen Sie uns!
12:17 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 17:17 London (08:00 - 16:30) 18:17 Frankfurt (09:00 - 20:00) 01:17 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Börsen- und Finanzlexikon


Das Börsen- und Finanzlexikon: "Stop-Loss-Aufträge"

Vorsichtige Anleger schützen sich vor einem unerwarteten Börsencrash, indem sie ihrer Bank eine Stop-Loss-Order erteilen. Dann werden die Aktien automatisch verkauft, sobald die Börsenkurse unter den vom Anleger genannten Wert fallen. Allerdings braucht man etwas Fingerspitzengefühl, um die Stop-Marke richtig zu platzieren. Wird sie zu knapp unter den letzten Höchstkurs gesetzt, fliegt die Aktie schon bei vorübergehenden Kursschwankungen aus dem Depot, und der Anleger geht beim nachfolgenden Kursaufschwung leer aus. Als Faustregel gilt: Bei DAX-Werten sollten die Aktien mit einer Stop-Marke von zehn Prozent unter dem aktuellen Kurs abgesichert werden. Bei Nebenwerten und Werten des Neuen Marktes ist eine Spanne von 20 Prozent besser. Außerdem ist es ratsam, keine runden Kurse, sondern krumme Werte als Limit zu wählen. Denn wenn viele Stop-Loss-Aufträge auf gleichem Niveau liegen, löst die Überschreitung des Limits eine Flut von Verkäufen aus, und der Aktienkurs bricht dramatisch ein. Auf dem Parkett werden Stop-Loss-Aufträge nach Erreichen des Limits automatisch «bestens» ausgeführt. Verkauft wird also zum nächstmöglichen Verkaufspreis. Das gilt aber nicht für den Xetra-Handel. Sinkt der Kurs hier unter die Stop-Marke, wird der Auftrag als nicht ausführbar gelöscht. Deshalb sollte man Stop-Orders im Xetra immer kontrollieren.


Ihre Meinung ist uns wichtig!