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Investorengruppe will Sylt zu einem internationalen Finanzplatz mit einer Derivatebörse machen

Zeit: 01.04.08 06:43

Auf Sylt soll der 180 Meter hohe "dune-Tower" mit 41 Stockwerken gebaut werden. Mittelfristig werden knapp 2.500 neue Arbeitsplätze im Finanzbereich entstehen und es wird eine internationale Derivatebörse auf Sylt eröffnet.

Westerland, 01.04.2008 (difi)- Wenn es nach dem Willen einer finanzstarken Investorengruppe geht, dann wird auf der Nordseeinsel Sylt ab 2015 ein internationaler Finanzplatz mit einem der höchsten Bürogebäude Deutschlands und einer Derivatebörse entstehen. Wie heute bekannt wurde gibt es bereits seit Monaten interne Pläne zwischen mehreren international tätigen Finanzinstituten, darunter auch einer Investmentgesellschaft aus Dubai.

In einer ersten Stufe hat bereits ein renommiertes Planungsbüro Bodenuntersuchungen und Machbarkeitsstudien durchgeführt. Die Experten seien zu dem Ergebnis gekommen, dass dem Bau eines etwa 180 Meter hohen Bürokomplexes aus baulicher Sicht nichts im Wege stehe. Würden die Pläne umgesetzt, dann wäre der "dune-Tower" auf Sylt das höchste Gebäude in der Region und sogar höher als die Konzernzentrale der Deutschen Bank in der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 450 Millionen Euro. "Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa viereinhalb Jahren und könnten sofort mit dem Bau beginnen, wenn alle Genehmigungen eingeholt worden sind und einige noch bestehende umweltrechtliche Bedenken aus dem Weg geräumt wurden", erklärte der Sprecher der Investorengruppe in einem Interview in London. Gleichzeitig habe eine international tätige Immobiliengesellschaft damit begonnen im Auftrag der Investorengruppe Land und Immobilien aufzukaufen.

"Wir befinden uns bereits in der Endphase unserer Planungen und sind der Meinung, dass wir alle Auflagen erfüllen können", so der Sprecher weiter. Auch für den Wohnraum der ab 2015 knapp 2.500 tätigen Arbeitskräfte im Finanzbereich auf Sylt und deren Familien sei bereits gesorgt. So wurden unter anderem in Niebüll mehrere Hektar Bauland erworben. Dort werden in den nächsten Jahren mehrere Neubausiedlungen entstehen. Die Arbeitskräfte könnten dann täglich bequem mit der Bahn über den Hindenburgdamm vom Festland nach Westerland fahren. Die Fahrtzeit beträgt etwa eine halbe Stunde.

Man habe sich für diese Lösung entschieden, da man das Inselbild respektiere und um den zuständigen Behörden entgegen zukommen. "Unsere Rechtsabteilungen sind spezialisiert auf komplizierte Vorgänge. Bestehende Vorschriften wie etwa §21 BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) stellen für uns kein Problem dar." heißt es selbstbewusst. Entsprechende Bauanträge würden in Kürze dem zuständigen Bauamt des Amtes Landschaft Sylt offiziell übergeben. Zeitgleich werde der Öffentlichkeit auf einer Präsentation Gelegenheit gegeben sich über die Pläne zu informieren.

In einem nächsten Schritt werde die Genehmigung der auf Sylt entstehenden internationalen Derivatebörse beantragt.

Aufgrund der namenhaften Beteiligten und deren Einfluss in Wirtschaft und Politik werde weder die Börsenzulassung, noch die Baugenehmigung des "dune-Towers" und allen damit verbundenen Baumaßnahmen auf Sylt und auf dem nahe gelegenen Festland in der Region Niebüll ein ernsthaftes Problem darstellen. Es wird mit einem ungeheuren Wirtschaftsaufschwung im Norden gerechnet. Durch Synergieeffekte würden sich nach ersten Schätzungen über 200 Unternehmen in der Region ansiedeln und weit über 15.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Außerdem könne man mit enormen Wertsteigerungen der Immobilienpreise auf Sylt rechnen.

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