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Novartis erzielt 2011 eine starke zugrundeliegende finanzielle Performance und erwartet für 2012 einen Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2011
Zeit: 25.01.12 07:02
Novartis International AG / Novartis erzielt 2011 eine starke zugrundeliegende finanzielle Performance und erwartet für 2012 einen Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2011 . Verarbeitet und übermittelt durch Thomson Reuters ONE. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
* Der Umsatz stieg im vierten Quartal bei konstanten Wechselkursen (kWk) um 5%, während sich das operative Kernergebnis[1] um 17% (kWk) verbesserte; im Gesamtjahr wuchs der Umsatz um 12% (kWk) und das operative Kernergebnis um 16% (kWk) * Der Nettoumsatz stieg um 4% (+5% kWk) auf USD 14,8 Milliarden; im Gesamtjahr wuchs der Nettoumsatz um 16% (+12% kWk) auf USD 58,6 Milliarden * Das operative Kernergebnis verbesserte sich im vierten Quartal um 12% (+17% kWk) auf USD 3,6 Milliarden; im Gesamtjahr stieg es um 14% (+16% kWk) auf USD 15,9 Milliarden; die Kerngewinnmarge erhöhte sich im vierten Quartal um 2,7 Prozentpunkte (kWk) auf 24,0% und im Gesamtjahr um 1,1 Prozentpunkte (kWk) auf 27,2% * Der Kerngewinn pro Aktie stieg von USD 1,14 im Vorjahresquartal um 8% auf USD 1,23 (+13% kWk); im Gesamtjahr wuchs der Kerngewinn pro Aktie um 8% (+11% kWk) auf USD 5,57 * Das operative Ergebnis ging im vierten Quartal um 47% (-38% kWk) und im Gesamtjahr um 5% (+1 kWk) zurück, was auf ausserordentliche Aufwendungen im vierten Quartal in Höhe von netto insgesamt USD 1,5 Milliarden zurückzuführen war; der Gewinn pro Aktie verringerte sich im vierten Quartal um 48% (?40% kWk) beziehungsweise um 11% (?5% kWk) im Gesamtjahr * Der Free Cashflow belief sich im vierten Quartal auf USD 3,9 Milliarden und im Gesamtjahr auf USD 12,5 Milliarden * Dividende von CHF 2,25 pro Aktie für 2011 vorgeschlagen; 15. Dividendenerhöhung in Folge * Das diversifizierte Gesundheitsportfolio und die branchenführende Pipeline werden voraussichtlich unsere Fähigkeiten verstärken, unser Wachstum trotz ablaufender Patente aufrechtzuerhalten * Alcon, Weltmarktführer in der Augenheilkunde, wurde als zweitgrösste Division vollständig in das Konzernportfolio von Novartis integriert * Die Verjüngung des Portfolios gewinnt weiter an Dynamik: die jüngsten Produkte des Konzerns erzielten im Jahr 2011 einen Zuwachs von 38% und steuerten 25% (USD 14,4 Milliarden) zum Nettoumsatz bei * Starke Ergebnisse der pharmazeutischen Pipeline mit 15 Zulassungen in den USA, der EU und Japan im Jahr 2011; weltweit laufen Zulassungsanträge für Afinitor zur Behandlung von Brustkrebs * Ausblick 2012: Novartis erwartet trotz ablaufender Patente für Diovan und der Einbussen bei Rasilez/Tekturna einen Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2011; die operative Kerngewinnmarge (kWk) dürfte geringfügig unter dem Niveau von 2011 liegen
Kennzahlen
4. 4. Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung 2011 2010 in % jahr 2011 jahr 2010 in %
Mio. Mio. USD USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk -------------------------------------------------------------------------------- Nettoumsatz 14 781 14 199 4 5 58 566 50 624 16 12
Operatives Ergebnis 1 317 2 467 -47 -38 10 998 11 526 -5 1
Reingewinn 1 210 2 265 -47 -37 9 245 9 969 -7 -2
Gewinn pro Aktie (USD) 0,49 0,95 -48 -40 3,83 4,28 -11 -5
Free Cashflow 3 909 4 180 -6 12 503 12 346 1
Kernergebnisse[1]
Operatives Ergebnis 3 550 3 166 12 17 15 909 14 006 14 16
Reingewinn 3 011 2 803 7 12 13 490 12 029 12 15
Gewinn pro Aktie (USD) 1,23 1,14 8 13 5,57 5,15 8 11
--------------------------------------------------------------------------------
kWk - bei konstanten Wechselkursen [1] Definition der Kernergebnisse sowie weitere Informationen: siehe Seite 57
Basel, 25. Januar 2012 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von Novartis: "Novartis erzielte im vierten Quartal wie auch im Gesamtjahr 2011 ein solides Umsatzwachstum und eine starke operative Leistungsfähigkeit. Wir setzten unsere Innovationsdynamik auch in diesem Jahr fort und konnten 15 wichtige Zulassungen erreichen sowie unsere bereits robuste Pipeline weiter ausbauen. Dank gezielter Initiativen zur Steigerung der Produktivität ist es uns gelungen, unsere Kerngewinnmargen zu verbessern. Im vierten Quartal erlebten wir jedoch einige Enttäuschungen mit Rasilez/Tekturna und in Bezug auf die notwendige Verbesserung unserer Qualitätsstandards an einigen Produktionsstandorten. Wir setzen uns konsequent für die Sicherstellung eines einheitlich hohen Qualitätsstandards im ganzen Unternehmen ein und werden die notwendigen Mittel investieren, um dieses Ziel in allen Divisionen zu erreichen. Novartis ist gut positioniert, um dem erwarteten Ablauf von Patenten zu begegnen und wird weiterhin neue Therapien entwickeln, die dazu beitragen, die Gesundheit von Patienten auf der ganzen Welt zu verbessern."
KONZERNÜBERSICHT
Viertes Quartal
Die jüngsten Produkte sorgten für ein kräftiges Wachstum des Nettoumsatzes Der Nettoumsatz stieg im vierten Quartal um 4% (+5% kWk) auf USD 14,8 Milliarden. Durch das Erstarken des US-Dollars gegenüber den meisten wesentlichen Währungen wurde die Umsatzentwicklung um 1% beeinträchtigt.
Die Verjüngung unseres Portfolios trieb das Wachstum des Konzerns insgesamt weiter voran. So erzielten unsere jüngst eingeführten Produkte gegenüber dem Vorjahresquartal einen Zuwachs um 30% (in USD) auf USD 3,7 Milliarden. Diese Produkte steigerten ihren Anteil am Nettoumsatz des Konzerns gegenüber dem Vorjahresquartal von 20% auf 25% (in USD).
Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Nettoumsatz um 4% (+5% kWk) auf USD 8,3 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von zehn Prozentpunkten durch Generikakonkurrenz und die Veräusserung von Produkten geschmälert, die einen negativen Effekt von fünf Prozentpunkten hatten. Der Nettoumsatz von Alcon stieg auf Pro-forma-Basis um 6% (+7% kWk) auf USD 2,4 Milliarden, während der Nettoumsatz von Sandoz infolge zusätzlicher Konkurrenz für Enoxaparin um 5% (- 4% kWk) auf USD 2,3 Milliarden zurückging. Die Division Vaccines and Diagnostics steigerte ihren Nettoumsatz um 86% (+86% kWk) auf USD 671 Millionen. Der Nettoumsatz des Segments Consumer Health, das OTC (Selbstmedikation) und Animal Health umfasst, ging um 7% (-6% kWk) auf USD 1,1 Milliarden zurück. Ursache dafür waren Rückstellungen für den Rückruf von OTC-Produkten aufgrund der temporären Aussetzung der Produktion an einem der Consumer-Health-Standorte in den USA.
Das operative Ergebnis ging um 47% (-38% kWk) auf USD 1,3 Milliarden zurück. Im vierten Quartal fielen ausserordentliche Erträge und Aufwendungen an, die zu einem Nettoaufwand von USD 1,5 Milliarden führten, gegenüber einem Aufwand von USD 397 Millionen im Vorjahr. Das Erstarken des US-Dollars hatte in Kombination mit dem bereits starken Schweizer Franken einen negativen Währungseffekt von neun Prozentpunkten zur Folge.
Die ausserordentlichen Aufwendungen von netto USD 1,5 Milliarden (2010: USD 397 Millionen) beinhalteten einen Aufwand von USD 1,7 Milliarden (2010: USD 789 Millionen), der durch einen ausserordentlichen Ertrag von USD 186 Millionen (2010: USD 392 Millionen, vor allem aus der Desinvestition von Enablex(®)) teilweise kompensiert wurde. Die ausserordentlichen Aufwendungen beinhalten: einen Betrag von USD 903 Millionen für Rasilez/Tekturna, USD 163 Millionen im Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklungsprojekte PRT128 (Elinogrel) und SMC021 (orale Formulierung von Calcitonin), einen Aufwand von USD 115 Millionen im Zusammenhang mit der temporären Aussetzung der Produktion an einem unserer Consumer-Health-Standorte in den USA, Aufwendungen für die Integration von Alcon von USD 61 Millionen sowie Restrukturierungskosten von USD 288 Millionen. Die ausserordentlichen Erträge beinhalten die Verringerung einer Verpflichtung zur bedingten Kaufpreiszahlung von USD 106 Millionen bei Sandoz. Die Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten beliefen sich auf USD 742 Millionen im Vergleich zu USD 302 Millionen im Vorjahr. Die Erhöhung steht vor allem im Zusammenhang mit Alcon.
Das operative Kernergebnis wuchs deutlich schneller als der Umsatz Das operative Kernergebnis, das die oben angeführten Sonderpositionen sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten ausschliesst, stieg um 12% (+17% kWk) auf USD 3,6 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 2,7 Prozentpunkte. Diese Verbesserung wurde jedoch durch einen negativen Währungseinfluss von 1,0 Prozentpunkten geschmälert, was eine Nettoverbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 1,7 Prozentpunkte auf 24,0% des Nettoumsatzes zur Folge hatte.
Der Reingewinn verringerte sich entsprechend dem Rückgang des operativen Ergebnisses um 47% (-37% kWk). Aufgrund der erhöhten Anzahl ausgegebener Aktien im Zusammenhang mit der Fusion mit Alcon ging der Gewinn pro Aktie um 48% (-40% kWk) und damit etwas stärker zurück als der Reingewinn. Dies wurde durch den Einfluss der geringeren nicht beherrschenden Anteile teilweise kompensiert.
Der Kernreingewinn stieg um 7% (+12% kWk) und damit weniger stark als das operative Kernergebnis. Dies war auf einen höheren Kernsteueraufwand (15% gegenüber 10% im Vorjahr) zurückzuführen. Der Kerngewinn pro Aktie erhöhte sich um 8% (+13% kWk).
Der Free Cashflow belief sich auf USD 3,9 Milliarden. Er lag damit um 6% unter dem Niveau des Vorjahresquartals, was vor allem auf den Erlös von USD 392 Millionen aus der Veräusserung von Enablex(®) im vierten Quartal 2010 zurückzuführen war.
Geschäftsjahr
Zweistellige Wachstumsrate des Nettoumsatzes Der Nettoumsatz stieg um 16% (+12% kWk) auf USD 58,6 Milliarden, wobei ein positiver Währungseffekt von 4% auf die fast während des gesamten Jahres 2011 bestehende Schwäche des US-Dollars gegenüber den meisten wesentlichen Währungen zurückzuführen ist.
Die jüngst eingeführten Produkte erzielten gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs um 38% (in USD, ohne Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe, einschliesslich Alcon auf Pro-forma-Basis für 2010) auf USD 14,4 Milliarden. Diese Produkte steigerten ihren Beitrag zum Nettoumsatz des Konzerns gegenüber 2010 von 19% auf 25%.
Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Nettoumsatz um 7% (+4% kWk) auf USD 32,5 Milliarden, der Nettoumsatz von Alcon stieg auf Pro-forma-Basis um 10% (+7% kWk) auf USD 10,0 Milliarden. Sandoz steigerte den Nettoumsatz ebenfalls um 10% (+7% kWk) auf USD 9,5 Milliarden. Der Nettoumsatz der Division Vaccines and Diagnostics ging um 32% (-34% kWk) auf USD 2,0 Milliarden zurück, was vor allem auf die Verkäufe von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen im Jahr 2010 (USD 1,3 Milliarden) zurückzuführen war. Die beiden Geschäftsbereiche von Consumer Health steigerten ihren gemeinsamen Nettoumsatz um 6% (+3% kWk) auf USD 4,6 Milliarden.
Das operative Ergebnis verringerte sich um 5% (+1% kWk) auf USD 11,0 Milliarden. Im Laufe des Jahres fielen ausserordentliche Erträge und Aufwendungen von netto insgesamt USD 1,9 Milliarden an (2010: USD 1,3 Milliarden). Die Schwäche des US- Dollars führte in Kombination mit der Stärke des Schweizer Frankens zu einem negativen Währungseffekt von sechs Prozentpunkten.
Die ausserordentlichen Aufwendungen von netto USD 1,9 Milliarden (2010: USD 1,3 Milliarden) beinhalten Aufwendungen von USD 2,9 Milliarden (2010: USD 2,1 Milliarden), die teilweise durch ausserordentliche Erträge von USD 1,0 Milliarden (2010: USD 732 Millionen) kompensiert werden. Die ausserordentlichen Aufwendungen beinhalten: Aufwendungen für Rasilez/Tekturna (USD 903 Millionen), USD 348 Millionen im Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklungsprojekte PRT128 (Elinogrel), SMC021 (orale Formulierung von Calcitonin), AGO178 (Agomelatin) und PTK796, Aufwendungen von USD 115 Millionen für die temporäre Aussetzung der Produktion an einem unserer Consumer-Health-Standorte in den USA, sonstige Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 71 Millionen vor allem im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten, Wertminderungen auf Finanzanlagen von USD 192 Millionen, integrationsbezogene Aufwendungen von USD 250 Millionen (vor allem für Alcon) sowie Restrukturierungs- und damit verbundene Kosten von USD 492 Millionen. Die ausserordentlichen Erträge beinhalten Veräusserungsgewinne von USD 480 Millionen und die Verringerung einer Verpflichtung zur bedingten Kaufpreiszahlung von USD 106 Millionen bei Sandoz. Die Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten beliefen sich im Jahr 2011 auf USD 3,0 Milliarden im Vergleich zu USD 1,1 Milliarden im Vorjahr. Die Erhöhung steht vor allem im Zusammenhang mit der ganzjährigen Konsolidierung von Alcon.
Die Kerngewinnmarge steigt bei konstanten Wechselkursen um 1,1 Prozentpunkte Das operative Kernergebnis, das die oben angeführten Sonderpositionen sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten ausschliesst, stieg um 14% (+16% kWk) auf USD 15,9 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich bei konstanten Wechselkursen um 1,1 Prozentpunkte. Diese Verbesserung wurde jedoch durch einen negativen Währungseffekt von 1,6 Prozentpunkten aufgehoben, was zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte auf 27,2% des Nettoumsatzes führte.
Der Reingewinn verringerte sich um 7% (-2% kWk) auf USD 9,2 Milliarden und ging damit stärker zurück als das operative Ergebnis. Dies war auf einen geringeren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften und höhere Finanzierungskosten nach der Übernahme von Alcon zurückzuführen, was durch einen niedrigeren Steuersatz (14,2% gegenüber 14,8%) teilweise kompensiert wurde. Der Gewinn pro Aktie sank um 11% (-5% kWk) und damit stärker als der Reingewinn, was auf die höhere Anzahl ausgegebener Aktien nach der Fusion mit Alcon zurückzuführen ist. Dies wurde durch den Einfluss der geringeren nicht beherrschenden Anteile teilweise kompensiert.
Der Kernreingewinn wuchs um 12% (+15% kWk) auf USD 13,5 Milliarden und damit etwa ebenso stark wie das operative Kernergebnis. Der Kerngewinn pro Aktie stieg um 8% (+11% kWk) und damit weniger stark als der Reingewinn, was auf die höhere Anzahl ausstehender Aktien im Jahr 2011 zurückzuführen ist.
Der Free Cashflow belief sich auf USD 12,5 Milliarden (2010: USD 12,3 Milliarden) und lag damit um 1% über dem Niveau des Vorjahres. Der Free Cashflow des Vorjahres beinhaltete erhebliche Zuflüsse von USD 1,8 Milliarden aus dem Verkauf von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen.
Umsetzung der strategischen Prioritäten: Innovation, Wachstum und Produktivität
Die Strategie von Novartis ist auf ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum ausgerichtet und basiert auf der Förderung wissenschaftlicher Fortschritte, um weltweit die Bedürfnisse der Patienten im gesamten Gesundheitsspektrum zu erfüllen. Die Strategie stützt sich auf die konsequente Ausrichtung auf drei entscheidende Prioritäten: Innovation, Wachstum und Produktivität. In allen diesen Bereichen erzielte Novartis im Jahr 2011 bedeutende Fortschritte. Die wichtigsten Entwicklungen im vierten Quartal sind nachfolgend aufgeführt.
Innovation: Entwicklung innovativer neuer Medikamente für die Patienten
Im Mittelpunkt der Strategie von Novartis steht die wissenschaftliche Innovation. Wir wollen unser branchenführendes Engagement in Forschung und Entwicklung fortsetzen, das es uns ermöglichen soll, gezielte neue Therapien für Patienten auf der ganzen Welt zu erforschen und zu entwickeln. Die Erfolgsbilanz unserer Innovationskraft, die sich in einer der produktivsten Pipelines der gesamten pharmazeutischen Industrie manifestiert, dürfte es uns ermöglichen, unsere Wachstumsdynamik trotz erwarteter Umsatzeinbussen durch auslaufende Patente fortzusetzen.
Laufende Zulassungsanträge für Afinitor gegen Brustkrebs Novartis reichte im vierten Quartal weltweit Zulassungsanträge für Afinitor (Everolimus) zur Behandlung von Östrogenrezeptor-positivem HER2-negativem (ER+/HER2?) Brustkrebs (HER2: humaner epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2) im fortgeschrittenen Stadium ein. Afinitor könnte den ersten grossen Durchbruch seit 15 Jahren in der Behandlung dieser Erkrankung darstellen. Der Zulassungsantrag stützte sich auf aktualisierte Daten aus einer Phase-III-Studie (BOLERO-2) mit Everolimus in Kombination mit Exemestan bei postmenopausalen Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs, deren Erkrankung trotz Hormontherapie wieder aufgetreten oder fortgeschritten war. Die Zulassung dieser Indikation von Everolimus - das bereits zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen Nierenkarzinomen, fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren der Bauchspeicheldrüse und subependymalen Riesenzellastrozytomen im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose sowie für andere nicht-onkologische Indikationen zugelassen ist - würde die Forschungsstrategie von Novartis, die auf dem Verständnis der molekularen Signalwege von Krankheiten beruht, weiter bestätigen.
Der primäre Endpunkt einer separaten Phase-III-Studie (GRANITE-1) mit Everolimus in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs wurde nicht erreicht. Dabei ergab Everolimus in Kombination mit bestmöglichen unterstützenden Behandlungsmassnahmen in Bezug auf das Gesamtüberleben keinen statistisch signifikanten Unterschied gegenüber Placebo und bester unterstützender Behandlung.
Vielversprechende Phase-III-Daten zu ACZ885 für die Behandlung von Kindern mit Arthritis Im Rahmen einer Studie mit ACZ885 zur Behandlung von Kindern mit aktiver systemischer juveniler idiopathischer Arthritis (SJIA) konnte der Einsatz von Steroiden bei 45% der Kinder innerhalb von 28 Wochen nach Beginn der Behandlung mit ACZ885 wesentlich gesenkt werden. Ausserdem zeigte die Studie, dass SJIA- Patienten, die ein Placebo erhielten, ein dreimal höheres Risiko hatten, einen neuen Schub zu erleiden als Patienten unter der Behandlung mit ACZ885. Als Subtyp der häufigeren juvenilen idiopathischen Arthritis ist SJIA die schwerwiegendste Form von Arthritis bei Kindern. Die positiven Ergebnisse dieser Studie stellen einen weiteren Erfolg für das Engagement von Novartis dar, das auf die Entwicklung neuer Therapien abzielt - insbesondere in Bereichen, in denen Patienten neue Behandlungsoptionen benötigen.
Zwei Phase-III-Studien belegten erneut die Überlegenheit von Tasigna gegenüber Glivec Daten aus zwei Studien (ENESTcmr und ENESTnd) ergänzten die zunehmenden Belege dafür, dass erwachsene Patienten mit Philadelphiachromosom-positiver chronisch- myeloischer Leukämie (Ph+ CML) unter der Behandlung mit Tasigna auf molekularer Ebene besser ansprechen als Patienten, die das seit Langem als Standardbehandlung etablierte Glivec erhalten.
Aktuelle positive Phase-III-Ergebnisse zu INC424 bei Myelofibrose Zwei zulassungsrelevante Studien der Phase III (COMFORT-I und -II) belegten das signifikante Potenzial des Januskinasehemmers INC424 in der Behandlung von Patienten mit Myelofibrose, einer lebensbedrohenden Blutkrebserkrankung. Den COMFORT-II-Daten zufolge erzielte INC424 bei allen Bewertungen Symptomverbesserungen gegenüber der besten verfügbaren Therapie. Die Daten verdeutlichten die erheblichen vorteilhaften Auswirkungen, die INC424 auf die Lebensqualität der Patienten haben kann, die an dieser stark beeinträchtigenden Krankheit leiden. Darüber hinaus ergab die Analyse von COMFORT-I, dass INC424 gegenüber Placebo einen frühen Vorteil im Hinblick auf das Gesamtüberleben mit sich brachte.
Die Wirksamkeit von Gilenya wird in gross angelegten klinischen Studien bestätigt; Überprüfung der Vorteile und Risiken durch die FDA und die EMA Die Wirksamkeit von Gilenya, unserem bahnbrechenden Medikament zur oralen Behandlung multipler Sklerose (MS), wurde im Rahmen von Phase-III-Studien weiterhin bestätigt. Mehr als 25 000 Patienten werden bereits mit Gilenya behandelt. Im vierten Quartal zeigten neue Daten aus der FREEDOMS-II-Studie, dass sich die Schubrate bei Patienten mit schubförmig verlaufender (rezidivierend-remittierender) multipler Sklerose unter der Behandlung mit Gilenya im Vergleich zu Placebo um 48% verringerte. Diese Ergebnisse, die sich mit den Erkenntnissen aus zwei früheren Studien decken, unterstreichen das Potenzial, das Gilenya für die Patienten und die gesamte MS-Gemeinschaft besitzt.
Novartis arbeitet bei den Prüfungen der Vorteile und Risiken von Gilenya mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) zusammen. Diese Überprüfungen wurden eingeleitet, nachdem die Meldung über den Tod eines Patienten eingegangen war, der innerhalb von 24 Stunden nach Verabreichung der ersten Dosis von Gilenya im November 2011 verstorben war. Die FDA teilte mit, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht eindeutig feststellen kann, ob der Tod des Patienten im November 2011 auf das Medikament zurückzuführen ist. Der EMA zufolge ist die Todesursache dieses Patienten nach wie vor ungeklärt. Darüber hinaus bezeichnete die EMA zehn andere Todesfälle als potenziell von Bedeutung, vermerkte jedoch, dass die Rolle von Gilenya bei diesen Todesfällen nicht erwiesen ist. Diese anderen Vorfälle gingen dem Todesfall im November 2011 voraus und wurden den Gesundheitsbehörden regulär gemeldet.
Während des Überprüfungsverfahrens der EMA und nach der jüngsten Konsultation mit dem Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) ist Novartis jetzt dabei, Ärzte über neue Interimsempfehlungen bezüglich der Einleitung einer Behandlung mit Gilenya in der EU zu informieren, die ab sofort in Kraft sind. Dazu zählt die ergänzende kontinuierliche Überwachung der Patienten mittels Elektrokardiogramm (EKG) während der sechsstündigen Beobachtungsfrist nach Verabreichung der ersten Dosis. Die Überwachung des Patienten nach Verabreichung der ersten Dosis wird in der Fachinformation zu Gilenya bereits empfohlen. Bei Patienten, die bestimmte Kriterien erfüllen, sollte die Überwachung verlängert werden.
Positive Phase-II-Ergebnisse zu DEB025 bei Hepatitis C Ergebnisse einer Studie mit DEB025, dem ersten Vertreter einer neuen Medikamentenkategorie, deuten darauf hin, dass der Arzneimittelkandidat bei zuvor unbehandelten Patienten mit Infektionen der Genotypen 2 und 3 des Hepatitis-C-Virus (HCV) eine schnelle Virusabreicherung bewirken kann. DEB025 zielt nicht direkt auf das Virus ab, sondern auf Wirtsproteine, die für die Replikation aller HCV-Typen entscheidend sind. DEB025 könnte eine wirksame Behandlungsoption mit guter Verträglichkeit und hoher Resistenzbarriere gegen verschiedene HCV-Genotypen darstellen. Für die weltweit mehr als 170 Millionen Menschen, die mit HCV infiziert sind, ist das eine vielversprechende Entwicklung.
ALTITUDE-Studie mit Rasilez/Tekturna eingestellt Ende Dezember gab Novartis nach der siebten Zwischenanalyse der Daten aus der ALTITUDE-Studie mit Rasilez/Tekturna bekannt, dass die Studie aufgrund der Empfehlung des zuständigen unabhängigen Datenüberwachungsausschusses eingestellt wurde. Der Ausschuss war zu dem Schluss gekommen, dass die Patienten wahrscheinlich nicht von einer Zusatzbehandlung neben Standard-Blutdrucksenkern profitieren würden. Bei den Patienten, die Rasilez/Tekturna im Rahmen der Studie zusätzlich zur Standardbehandlung erhielten, stellte der Ausschuss zudem höhere Nebenwirkungen fest. Nach Gesprächen mit Gesundheitsbehörden empfahl Novartis in einem Schreiben an medizinische Fachkräfte weltweit, Bluthochdruck-Patienten mit Diabetes nicht mit Rasilez/Tekturna oder Aliskiren-Kombinationspräparaten zu behandeln, wenn sie Hemmer des Agiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE-Hemmer) oder Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) erhalten. Als zusätzliche Vorsichtsmassnahme stellte Novartis die Werbung für Produkte auf der Basis von Rasilez/Tekturna zur Kombination mit ACE-Hemmern oder Angiotensin- Rezeptorblockern ein.
Produkte von Alcon in Japan zugelassen Das EX-PRESS Glaukom-Filtrationsimplantat (P50PL und P200PL) sowie der WaveLight Allegretto Wave Eye-Q Refractive Laser wurden im vierten Quartal in Japan zugelassen. Das EX-PRESS Glaukom-Filtrationsimplantat ist das erste derartige Gerät in Japan und ergänzt die pharmazeutischen Augentropfen von Alcon, wie z.B. Travatan Z und DuoTrav, in der ärztlichen Behandlung von grünem Star. Das Glaukom-Filtrationsimplantat erleichtert dem Chirurgen das Ableiten von Kammerwasser aus der vorderen Augenkammer im Vergleich zum gegenwärtigen Verfahren der Trabekulektomie und ermöglicht dadurch ein einheitlicheres Operationsvorgehen und zuverlässigere Ergebnisse für die Patienten. Der Eye-Q Excimer Laser verfügt über eine erhöhte Pulsfrequenz von 400 Hertz, ermöglicht ein innovatives und zuverlässiges Eyetracking (Erfassung der Augenbewegungen) und bietet Ärzten und Patienten eine bessere Ergonomie.
Positives CHMP-Gutachten für Nepafenac Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA gab im vierten Quartal ein positives Gutachten zu einer Indikationserweiterung von Nepafenac heraus, einer Augentropfensuspension zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen der Augen nach Operationen des grauen Stars (Katarakt). Die zusätzliche Indikation betrifft den Einsatz von Nepafenac zur Senkung des Risikos postoperativer Makulaödeme im Zusammenhang mit Katarakt-Operationen bei Diabetes-Patienten. Das Makulaödem ist eine schwere Komplikation, die bei Diabetes-Patienten, die sich einer Katarakt-Operation unterziehen, zum permanenten Verlust des Sehvermögens führen kann.
Das Angebot von Alcon in der refraktiven Chirurgie wird durch eine Zulassung in den USA erweitert Der WaveLight EX500 Excimer Laser wurde im vierten Quartal in den USA zugelassen. Das System WaveLight EX500 verbessert die refraktiven Ergebnisse und bietet zusätzliche Präzision und Sicherheit bei Augenlaseroperationsverfahren. Diese Zulassung folgt auf die Zertifizierung des WaveLight FS200 Femtosekundenlasers im Jahr 2010. Damit kann Alcon Ärzten eine integrierte Refractive Suite anbieten, bei der die beiden Laser miteinander kommunizieren - was die Laserbehandlung verkürzt und die refraktiven Ergebnisse verbessert.
Zwei zusätzliche Phase-III-Studien unterstreichen die Führungsposition von Sandoz im Bereich der Biosimilars Im Januar informierte Sandoz über zwei klinische Phase-III-Studien zur täglichen Verabreichung von Filgrastim (Generikum von Neupogen(®)) und zur einmal pro Zyklus erfolgenden Verabreichung von Pegfilgrastim (Generikum von Neulasta(®)) bei Patientinnen mit Brustkrebs, für die eine myelosuppressive Chemotherapie in Frage kommt. Filgrastim ist ein Analogon des Granulozytenkolonie-stimulierenden Faktors (G-CSF). Es dient zur Vorbeugung und Behandlung von Neutropenie, einer häufigen Nebenwirkung von Chemotherapien, die durch eine niedrige Anzahl weisser Blutkörperchen gekennzeichnet ist. Das Filgrastim-Biosimilar von Sandoz wird bereits in mehr als 30 Ländern ausserhalb der USA unter dem Markennamen Zarzio vermarktet. Die Studie soll eine Ausweitung der Vermarktung auf die USA unterstützen. Die Pegfilgrastim-Studie ist der nächste wichtige Schritt im weltweiten Biosimilar-Entwicklungsprogramm von Sandoz, das darauf abzielt, den weltweit führenden umfassenden Geschäftsbereich für Medikamente auf Basis des G- CSF zu schaffen.
Wachstum: Gesundheitsbedürfnisse weltweit erfüllen
Die jüngsten Produkte kurbelten das Wachstum an Dank Investitionen in die Innovation besitzt Novartis eine starke Wachstumsplattform und verfügt über mehrere potenzielle Blockbuster-Produkte im Portfolio der Division Pharmaceuticals. Dazu zählen Gilenya, Tasigna, Lucentis, Galvus, Afinitor, Xolair und Onbrez Breezhaler. Die seit 2007 eingeführten Produkte kurbelten das Wachstum weiter an. Sie steuerten im vierten Quartal USD 3,7 Milliarden sowie im Gesamtjahr USD 14,4 Milliarden beziehungsweise 25% zum Nettoumsatz bei.
Nach seiner Einführung in den USA im Oktober 2010 und in Teilen der EU im März 2011 setzte Gilenya, das erste Medikament zur oralen Behandlung von Patienten mit multipler Sklerose, seinen dynamischen Wachstumskurs fort und erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von USD 203 Millionen (USD 494 Millionen im Gesamtjahr). Dieses einmal täglich zu verabreichende Medikament stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung multipler Sklerose dar, einer chronischen, stark beeinträchtigenden Erkrankung. Das verdeutlicht auch die Zahl der mehr als 25 000 Patienten, die heute weltweit mit Gilenya behandelt werden.
Auch Tasigna (USD 207 Millionen, +65% kWk) erzielte als Therapie der nächsten Generation für Patienten mit chronisch-myeloischer Leukämie (CML) kräftige Zuwächse. Studien belegen weiterhin die Überlegenheit von Tasigna in der Behandlung von Patienten mit dieser lebensbedrohenden Form von Blutkrebs - selbst gegenüber Glivec. Tasigna erzielte im Gesamtjahr einen Umsatz von USD 716 Millionen (+74% kWk) und macht heute 19% unseres gesamten Produktbereichs zur CML-Behandlung aus.
Ausserdem leistete das Medikament Lucentis (USD 550 Millionen, +39% kWk), das das Sehvermögen von Patienten mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration signifikant verbessert, einen sehr wichtigen Beitrag zum Wachstum der Division Pharmaceuticals. Lucentis wurde im ersten Halbjahr 2011 in der EU und der Schweiz auch für die Behandlung von Sehbehinderungen durch diabetische Makulaödeme oder durch Makulaödeme infolge von Retinalvenenverschluss zugelassen, was zusätzlich zum Wachstum beitrug. Der Umsatz von Lucentis belief sich im Gesamtjahr auf USD 2,0 Milliarden (+26% kWk).
Wachstumsbeschleunigung in den Schwellenländern Unsere fest etablierte Präsenz in den Schwellenländern unterstützt unser langfristiges Wachstum. In unseren sechs wichtigsten Schwellenländern - Brasilien, China, Indien, Russland, Südkorea und Türkei - stieg der Umsatz im vierten Quartal um 15% auf USD 1,5 Milliarden beziehungsweise 10% des Nettoumsatzes des Konzerns. Für diese starke Performance waren insbesondere die Geschäfte in Russland und China verantwortlich. Im Gesamtjahr erreichte der Umsatz der sechs wichtigsten Schwellenländer insgesamt USD 5,8 Milliarden, entsprechend 10% des Konzernumsatzes.
Solide Performance der Divisionen Die Divisionen Pharmaceuticals, Alcon sowie Vaccines and Diagnostics sorgten im vierten Quartal für ein starkes zugrundeliegendes Wachstum. Trotz Herausforderungen durch verlorene Exklusivrechte und den Preisdruck erzielte die Division Pharmaceuticals weiterhin eine starke Performance. Der Nettoumsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 4% (+5% kWk) auf USD 8,3 Milliarden und profitierte von einem 38-prozentigen Zuwachs (kWk) der jüngsten Produkte.
Die Division Alcon, die für Novartis eine neue Wachstumsplattform darstellt, steuerte im vierten Quartal USD 2,4 Milliarden zum Nettoumsatz bei. Das entspricht auf Pro-forma-Basis einer Zunahme um 6% (+7% kWk) gegenüber dem Vorjahreszeitraum und beruht auf der besonders starken Performance der Produkte für die Ophthalmochirurgie und der ophthalmologischen Pharmazeutika.
Der Nettoumsatz der Division Sandoz war durch die zusätzliche Konkurrenz für Enoxaparin beeinträchtigt und ging im vierten Quartal um 5% (-4% kWk) auf USD 2,3 Milliarden zurück. Enoxaparin, unser erster generischer Blockbuster, erzielte 2011 einen Umsatz von USD 1,0 Milliarden (USD 225 Millionen im vierten Quartal).
Mit einem Nettoumsatz von USD 671 Millionen erzielte die Division Vaccines and Diagnostics im vierten Quartal einen Zuwachs von 86% (+86% kWk). Die Umsatzentwicklung profitierte von Fortschritten im Bereich der Meningokokken- Impfstoffe, insbesondere von Menveo, das im Gesamtjahr einen Nettoumsatz von USD 142 Millionen erzielte. Auch die Behebung von Lieferverzögerungen, die in früheren Quartalen aufgetreten waren, trug zum Wachstum bei.
Die beiden Geschäfte von Consumer Health, OTC und Animal Health, verzeichneten im vierten Quartal einen Rückgang des Nettoumsatzes um 7% (-6% kWk) auf USD 1,1 Milliarden. Die Umsatzentwicklung war durch die temporäre Aussetzung der Produktion an einem unserer Consumer-Health-Standorte in den USA im Dezember beeinträchtigt.
Produktivität: Effizienzsteigerung und Optimierung der Performance
Um Ressourcen für Reinvestitionen freizusetzen, die zukünftiges Wachstum und höhere Aktionärsrenditen sicherstellen sollen, konzentriert sich Novartis auf Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen in allen Bereichen. Der Nettoumsatz stieg im Gesamtjahr um 12% (kWk), während sich das operative Kernergebnis um 16% (kWk) verbesserte. Diese Performance führte zu einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 1,1 Prozentpunkte bei konstanten Wechselkursen. Ein negativer Währungseinfluss von 1,6 Prozentpunkten führte jedoch zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte auf 27,2% des Nettoumsatzes. Dieses Ergebnis liegt deutlich über den Erwartungen, die wir zu Jahresbeginn im Hinblick auf die "Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen" bekannt gegeben hatten. Die verbesserte Performance wurde sowohl durch eine stärkere operative Leistung als auch durch Produktivitätssteigerungen erzielt, was Ressourcen im Umfang von mehr als vier Prozentpunkten des Umsatzes schuf.
Im vierten Quartal stieg der Nettoumsatz um 5% (kWk), während sich das operative Kernergebnis um 17% (kWk) verbesserte. Diese Performance führte zu einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 2,7 Prozentpunkte bei konstanten Wechselkursen. Ein negativer Währungseinfluss von 1,0 Prozentpunkten hatte jedoch eine Nettoverbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 1,7 Prozentpunkte auf 24,0% des Nettoumsatzes zur Folge.
In der Produktion verfolgen wir zwei Hauptziele: die Schaffung von Kompetenzzentren, die die globale Tätigkeit aller sechs Geschäftsbereiche von Novartis unterstützen können, sowie die Optimierung der Kostenstruktur in allen Divisionen und die Steigerung der Auslastung der strategischen Standorte auf ein branchenführendes Niveau von 80% der Kapazität. Wir gaben im Jahr 2011 die vollständige oder teilweise Schliessung von zehn Standorten bekannt, was die Aufgabe von insgesamt 14 Standorten seit Beginn des Programms ergibt. Diese Massnahmen versetzten uns in die Lage, Kapazitätsüberschüsse abzubauen und die strategische Produktion auf technologische Kompetenzzentren zu verlagern.
Für Schliessungen, Wertminderungen und Abschreibungen auf Vorräten wurden im vierten Quartal 2011 Aufwendungen von USD 92 Millionen, im Gesamtjahr USD 269 Millionen und kumulativ seit Beginn des Programms im vierten Quartal 2010 USD 332 Millionen erfasst.
Zusätzliche Effizienzgewinne sind durch die weitere Optimierung unserer Marketing- und Verkaufsausgaben zu erwarten. Dies ist Bestandteil umfangreicherer Massnahmen von Novartis zur weiteren geografischen Neuverteilung der Ressourcen bei gleichzeitiger Vereinfachung der Abläufe innerhalb der Organisation. Der Aufwand für Marketing und Verkauf ging in Prozent des Nettoumsatzes gegenüber dem Vorjahr von 26,3% auf 25,7% 2011 zurück.
Das Beschaffungswesen ist eine wichtige Quelle für Einsparungen. Durch die Nutzung von Skaleneffekten, Einführung eines globalen Kategorien-Managements sowie die Errichtung landesspezifischer Kompetenzzentren in wichtigen Märkten erzielten wir jährliche Einsparungen von USD 1,3 Milliarden.
Was den Aufwand für Administration und allgemeine Kosten betrifft, werden die Straffung der Kernprozesse im gesamten Unternehmen und die Einführung von Kerndienstleistungszentren für Funktionen wie Human Resources und Finanzen die operative Leistungsfähigkeit voraussichtlich weiter steigern.
In der Division Alcon, die jetzt als zweitgrösste Division vollständig im Portfolio des Novartis Konzerns integriert ist, wurden fusionsbedingte Kostensynergien entsprechend den Erwartungen erzielt. Nach der Integration realisierte Alcon Synergien von USD 41 Millionen im vierten Quartal beziehungsweise USD 75 Millionen im Gesamtjahr.
Free Cashflow Die Nachhaltigkeit unserer Strategie beruht auf der Generierung eines Geldflusses, der die Mittel für Reinvestitionen bereitstellt und den Aktionären ihre Rendite sichert. Der Geldfluss wird durch eine anhaltende Fokussierung auf die Geldumschlagsdauer und Verbesserungen des Geldflusses aus operativer Tätigkeit unterstützt. Der Free Cashflow belief sich im vierten Quartal auf USD 3,9 Milliarden. Er lag damit um 6% unter dem Niveau des Vorjahresquartals, was vor allem auf die Desinvestition von Enablex(®) im vierten Quartal 2010 (USD 392 Millionen) zurückzuführen war. Im Jahr 2011 belief sich der Free Cashflow auf USD 12,5 Milliarden und lag damit um 1% über dem Niveau des Vorjahres. Der Free Cashflow des Vorjahres beinhaltete erhebliche Zuflüsse von USD 1,8 Milliarden aus dem Verkauf von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen.
Kapitalausstattung und Nettoverschuldung
Dank starker Geldflüsse und einer soliden Kapitalausstattung war Novartis selbst in turbulenten Zeiten in der Lage, mit Forschung und Entwicklung sowie Akquisitionen in die Zukunft des Unternehmens zu investieren und zugleich ihr AA-Rating als Zeichen finanzieller Stärke zu halten. Eine gute Ausgewogenheit zwischen attraktiven Aktionärsrenditen, Investitionen in die Geschäftsentwicklung und einer soliden Kapitalausstattung wird auch in Zukunft vorrangig bleiben.
Der Free Cashflow von USD 12,5 Milliarden wurde für die Dividendenzahlung in Höhe von USD 5,4 Milliarden und Aktienrückkäufe in Höhe von USD 5,9 Milliarden (einschliesslich USD 2,4 Milliarden die indirekt via Alcon, Inc. zurückgekauft wurden, um den verwässernden Einfluss der anschliessenden Fusion von Alcon, Inc. in die Novartis AG zu reduzieren) genutzt. Insgesamt wurden 90% des Free Cashflows des Konzerns im Jahr 2011 für Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe genutzt.
Im vierten Quartal kaufte Novartis über die erste Handelslinie 12,2 Millionen eigene Aktien für insgesamt USD 0,6 Milliarden. Diese Aktien sollen als eigene Aktien gehalten und vor allem für zukünftige Mitarbeiterbeteiligungsprogramme eingesetzt werden. Im Jahr 2011 kaufte Novartis 59,8 Millionen Aktien für insgesamt USD 3,5 Milliarden zurück. Davon dienten USD 2,4 Milliarden dem Rückkauf von 39,4 Millionen Aktien über die zweite Handelslinie, um den Verwässerungseffekt der Aktienemission im Zusammenhang mit der Fusion mit Alcon zu reduzieren; USD 1,1 Milliarden wurden für den Kauf von 20,4 Millionen Aktien über die erste Handelslinie genutzt, um vor allem für zukünftige Mitarbeiterbeteiligungsprogramme eingesetzt zu werden. Zu diesem Zweck wird das Unternehmen gelegentlich weiterhin eigene Aktien erwerben, um zusammen mit der Dividende voraussichtlich einen Grossteil des Free Cashflow an die Aktionäre zurückfliessen zu lassen.
Die Nettoverschuldung des Konzerns belief sich per 31. Dezember 2011 auf USD 15,2 Milliarden. Das entspricht einer Nettozunahme um USD 0,3 Milliarden seit dem 31. Dezember 2010. Der höchste Stand der Nettoschulden von Novartis betrug USD 22,7 Milliarden und wurde zu Beginn des zweiten Quartals 2011 erreicht. Davon wurden bis zum Ende des Jahres 2011 USD 7,5 Milliarden zurückbezahlt. Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody's Aa2; Standard & Poor's AA- ; Fitch AA) bleibt unverändert.
Konzernausblick 2012 (Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)
Auf Konzernebene wird bei konstanten Wechselkursen mit einem Nettoumsatz auf dem Niveau des Jahres 2011 gerechnet.
Die seit 2007 eingeführten Produkte dürften voraussichtlich weiterhin starke Zuwächse erzielen und die negativen Auswirkungen von Generikakonkurrenz, die niedrigeren Umsätze von Rasilez/Tekturna (die voraussichtlich weniger als die Hälfte des Umsatzes 2011 betragen werden), die erwarteten Preissenkungen sowie die voraussichtlichen Umsatzeinbussen bei Enoxaparin wettmachen. Diese Erwartung beruht auf der Annahme, dass die Anlage in Lincoln ihre Auslieferungen Mitte des Jahres wieder aufnehmen wird.
Den Erwartungen zufolge dürfte die operative Kerngewinnmarge des Konzerns bei konstanten Wechselkursen geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2011 liegen.
Obwohl Produktivitätssteigerungen und Verbesserungen der Margen auf den seit 2007 eingeführten Produkten wichtige Beiträge zur Erhöhung der Rentabilität leisten, werden sie die Margeneinbussen durch Generikakonkurrenz, den Preisverfall, die neuen Investitionen in Marketing und Verkauf zur Förderung des Wachstums neuer Produkte sowie die Auswirkungen im Fall des Eintretens einer verzögerten Wiederinbetriebnahme der Anlage in Lincoln voraussichtlich nicht vollständig wettmachen können.
Ordentliche Generalversammlung
Dividendenvorschlag Der Verwaltungsrat schlägt für 2011 eine Dividende von CHF 2,25 pro Aktie vor. Das würde einer Erhöhung um 2% gegenüber der Vorjahresdividende von CHF 2,20 pro Aktie entsprechen und wäre seit der Gründung von Novartis im Dezember 1996 die 15. Dividendenerhöhung in Folge. Die Aktionäre werden im Rahmen der nächsten Generalversammlung am 23. Februar 2012 über diesen Vorschlag abstimmen. Die Ausschüttungsquote in Prozent des Reingewinns stieg von 54,8% auf 63,2%.
Wahl von Mitgliedern in den Verwaltungsrat von Novartis Der Verwaltungsrat von Novartis wird der Generalversammlung am 23. Februar 2012 die Wiederwahl von Prof. Dr. Srikant Datar, Dr. Andreas von Planta und Dr. Ing. Wendelin Wiedeking jeweils für eine dreijährige Amtszeit vorschlagen. Ausserdem wird die Wiederwahl von Prof. Dr. William Brody und Prof. Dr. Rolf M. Zinkernagel wegen des Erreichens der in den Statuten festgelegten Altersgrenze jeweils für eine zweijährige Amtszeit vorgeschlagen.
Darüber hinaus empfiehlt der Verwaltungsrat von Novartis die Wahl von Dr. Dimitri Azar in den Verwaltungsrat für eine dreijährige Amtszeit. Dr. Azar ist US-amerikanischer Staatsbürger und Dekan des College of Medicine sowie Professor für Ophthalmologie, Bioengineering und Pharmakologie der Universität von Illinois in Chicago, USA. Er besitzt einen medizinischen Hochschulabschluss der Amerikanischen Universität in Beirut, Libanon, einen Honorary Master of Arts der Harvard University sowie einen Executive Master of Business Administration der Booth School of Business der Universität von Chicago. Dr. Azar ist ein international anerkannter Augenchirurg und erfolgreicher Wissenschaftler. Seit 1994 wurde er jedes Jahr in den Listen "The Best Doctors in America" und "Castle Connolly Top Doctors in America" genannt. Er hat mehrere Positionen in Ausschüssen der American Academy of Ophthalmology inne, ist Mitglied der American Ophthalmological Association und des Stiftungsrats der Chicago Ophthalmological Society sowie der Association of Research in Vision and Ophthalmology. Er wurde als Führungspersönlichkeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem 2009 Lans Distinguished Award der International Society of Refractive Surgery.
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN
Konzern 4. 4. Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung 2011 2010 in % jahr 2011 jahr 2010 in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk -------------------------------------------------------------------------------- Nettoumsatz 14 781 14 199 4 5 58 566 50 624 16 12
Operatives Ergebnis 1 317 2 467 -47 -38 10 998 11 526 -5 1
In % des Nettoumsatzes 8,9 17,4 18,8 22,8
Reingewinn 1 210 2 265 -47 -37 9 245 9 969 -7 -2
Gewinn pro Aktie (USD) 0,49 0,95 -48 -40 3,83 4,28 -11 -5
Free Cashflow 3 909 4 180 -6 12 503 12 346 1
Kernergebnisse
Operatives Ergebnis 3 550 3 166 12 17 15 909 14 006 14 16
In % des Nettoumsatzes 24,0 22,3 27,2 27,7
Reingewinn 3 011 2 803 7 12 13 490 12 029 12 15
Gewinn pro Aktie (USD) 1,23 1,14 8 13 5,57 5,15 8 11
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Viertes Quartal
Nettoumsatz Der Nettoumsatz stieg im vierten Quartal um 4% (+5% kWk) auf USD 14,8 Milliarden. Durch das Erstarken des US-Dollars gegenüber den meisten wesentlichen Währungen wurde die Umsatzentwicklung um 1% beeinträchtigt. Das Umsatzwachstum beruht vor allem auf der starken Performance der jüngst eingeführten Produkte, die USD 3,7 Milliarden beziehungsweise 25% des gesamten Nettoumsatzes des Konzerns erwirtschafteten und gegenüber dem Vorjahresquartal einen Zuwachs von 30% (in USD, unter Ausschluss des Effekts der Influenza- A/H1N1-Pandemieimpfstoffe) erzielten.
Operatives Ergebnis Konzern Das operative Ergebnis ging um 47% (-38% kWk) auf USD 1,3 Milliarden zurück. Im vierten Quartal fielen ausserordentliche Erträge und Aufwendungen an, die zu einem Nettoaufwand von USD 1,5 Milliarden führten, gegenüber einem Aufwand von USD 397 Millionen im Vorjahr. Das Erstarken des US-Dollars hatte in Kombination mit dem bereits starken Schweizer Franken einen negativen Währungseffekt von neun Prozentpunkten zur Folge.
Die ausserordentlichen Aufwendungen von netto USD 1,5 Milliarden (2010: USD 397 Millionen) beinhalteten einen Aufwand von USD 1,7 Milliarden (2010: USD 789 Millionen), der durch einen ausserordentlichen Ertrag von USD 186 Millionen (2010: USD 392 Millionen, vor allem aus der Desinvestition von Enablex(®)) teilweise kompensiert wurde. Die ausserordentlichen Aufwendungen beinhalten: USD 903 Millionen für Rasilez/Tekturna (worin Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 250 Millionen und auf Sachanlagen von USD 314 Millionen sowie USD 339 Millionen sonstige ausserordentliche Aufwendungen enthalten sind), USD 163 Millionen im Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklungsprojekte PRT128 (Elinogrel) und SMC021 (orale Formulierung von Calcitonin) - (worin Wertminderungen von USD 103 Millionen auf immateriellen Vermögenswerten und von USD 47 Millionen auf Sachanlagen sowie sonstige ausserordentliche Aufwendungen von USD 13 Millionen enthalten sind), Aufwendungen von USD 115 Millionen (Wertminderung auf immateriellen Vermögenswerten von USD 10 Millionen und USD 105 Millionen sonstige ausserodentliche Aufwendungen) im Zusammenhang mit der temporären Aussetzung der Produktion an einem unserer Consumer-Health-Standorte in den USA, Aufwendungen von USD 61 Millionen für die Integration von Alcon sowie Restrukturierungskosten von USD 288 Millionen (einschliesslich USD 92 Millionen für die Straffung unseres Produktionsnetzes, davon USD 53 Millionen in der Schweiz, sowie sonstige Restrukturierungskosten von USD 196 Millionen, davon USD 154 Millionen in der Schweiz). Die ausserordentlichen Erträge beinhalten die Verringerung einer Verpflichtung zur bedingten Kaufpreiszahlung von USD 106 Millionen bei Sandoz. Im Vorjahr war ein ausserordentlicher Ertrag von USD 392 Millionen verbucht worden. Der akquisitionsbedingte Aufwand belief sich im vierten Quartal auf USD 61 Millionen, gegenüber einem Betrag von USD 386 Millionen im Vorjahresquartal, der vor allem im Zusammenhang mit Alcon stand. Die Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten beliefen sich auf USD 742 Millionen im Vergleich zu USD 302 Millionen im Vorjahr. Die Erhöhung steht vor allem im Zusammenhang mit Alcon.
Das operative Kernergebnis, das die oben angeführten Sonderpositionen sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten ausschliesst, stieg um 12% (+17% kWk) auf USD 3,6 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 2,7 Prozentpunkte. Diese Verbesserung wurde jedoch durch einen negativen Währungseinfluss von 1,0 Prozentpunkten geschmälert, was eine Nettoverbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 1,7 Prozentpunkte auf 24,0% des Nettoumsatzes zur Folge hatte.
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 175 Millionen auf USD 130 Millionen zurück. Die Auswirkungen des gegenüber dem Vorjahresquartal von USD 75 Millionen auf USD 119 Millionen erhöhten Beitrags von Roche wurde durch den im Vorjahr erfassten ausserordentlichen zusätzlichen Gewinn von USD 174 Millionen aus der Neubewertung der anfänglichen 25%-Beteiligung an Alcon, Inc. mehr als aufgehoben.
Zinsaufwand sowie übriger Finanzertrag/-aufwand Der Zinsaufwand verringerte sich im vierten Quartal von USD 196 Millionen um 11% auf USD 174 Millionen. Unter dem übrigen Finanzertrag/-aufwand wurde im vierten Quartal 2011 ein Nettoaufwand von USD 12 Millionen erfasst im Vergleich zu USD 26 Millionen im Vorjahresquartal, dank einem weniger negativen Währungsergebnis, das die niedrigeren Erträge aus Investitionen infolge der geringeren durchschnittlichen Liquidität überkompensierte.
Steuern Der Steuersatz (Prozentsatz der Steuern auf dem Vorsteuergewinn) sank im vierten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode von 6,4% auf 4,0%. Dies was vor allem auf den Steuervorteil auf den ausserordentlichen Aufwendungen in Ländern mit hohen Steuersätzen im Jahr 2011 zurückzuführen.
Der Kernsteuersatz (Prozentsatz der Steuern auf dem Vorsteuer-Kerngewinn) stieg 2011 gegenüber dem Vorjahr von 9,9% auf 15,3%, was vor allem auf die vorteilhafte zeitliche Verteilung von Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung im vierten Quartal 2010 zurückzuführen war.
Reingewinn und Gewinn pro Aktie Der Reingewinn verringerte sich entsprechend dem Rückgang des operativen Ergebnisses um 47% (-37% kWk). Aufgrund der erhöhten Anzahl ausgegebener Aktien im Zusammenhang mit der Fusion mit Alcon ging der Gewinn pro Aktie um 48% (-40% kWk) und damit etwas stärker zurück als der Reingewinn. Dies wurde durch den Einfluss der geringeren nicht beherrschenden Anteile teilweise kompensiert. Durch die Aktienemission im Zusammenhang mit der Übernahme von Alcon stieg die durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien im vierten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2 290 Millionen um 5% auf 2 413 Millionen. Per 31. Dezember 2011 hatte Novartis insgesamt 2 407 Millionen Aktien ausstehend.
Der Kernreingewinn stieg um 7% (+12% kWk) und damit weniger stark als das operative Kernergebnis, was auf einen höheren Kernsteueraufwand zurückzuführen war. Der Kerngewinn pro Aktie erhöhte sich um 8% (+13% kWk).
Geschäftsjahr
Nettoumsatz Der Nettoumsatz stieg um 16% (+12% kWk) auf USD 58,6 Milliarden, wobei ein positiver Effekt von 4% auf die während fast des gesamten Jahres bestehende Schwäche des US-Dollars gegenüber den meisten wesentlichen Währungen zurückzuführen ist. Die jüngst eingeführten Produkte (ohne Influenza-A/H1N1- Pandemieimpfstoffe, einschliesslich Alcon auf Pro-forma-Basis für 2010) steuerten USD 14,4 Milliarden beziehungsweise 25% zum Nettoumsatz bei, was einer Steigerung von 38% (USD) im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Operatives Ergebnis Konzern Das operative Ergebnis verringerte sich um 5% (+1% kwk) auf 11,0 Milliarden. Im Laufe des Jahres fielen ausserordentliche Erträge und Aufwendungen von netto insgesamt USD 1,9 Milliarden an (2010: USD 1,3 Milliarden). Die Schwäche des US- Dollars führte in Kombination mit der Stärke des Schweizer Frankens zu einem negativen Währungseffekt von sechs Prozentpunkten.
Die ausserordentlichen Aufwendungen von netto USD 1,9 Milliarden (2010: USD 1,3 Milliarden) beinhalten Aufwendungen von USD 2,9 Milliarden (2010: USD 2,1 Milliarden), die teilweise durch ausserordentliche Erträge von USD 1,0 Milliarden (2010: USD 732 Millionen) kompensiert werden. Die ausserordentlichen Aufwendungen beinhalten: Rasilez/Tekturna (USD 903 Millionen, worin Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 250 Millionen und auf Sachanlagen von USD 314 Millionen sowie USD 339 Millionen sonstige ausserordentliche Aufwendungen enthalten sind), USD 348 Millionen im Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklungsprojekte PRT128 (Elinogrel), SMC021 (orale Formulierung von Calcitonin), AGO178 (Agomelatin) und PTK796 (worin Wertminderungen von USD 288 Millionen auf immateriellen Vermögenswerten und von USD 47 Millionen auf Sachanlagen sowie sonstige ausserordentliche Aufwendungen von USD 13 Millionen enthalten sind), Aufwendungen von USD 115 Millionen im Zusammenhang mit der temporären Aussetzung der Produktion an einem unserer Consumer-Health-Standorte in den USA (worin Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 10 Millionen und USD 105 Millionen sonstige ausserodentliche Aufwendungen enthalten sind), sonstige Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 71 Millionen, Wertminderungen auf Finanzanlagen von USD 192 Millionen, integrationsbezogene Aufwendungen von USD 250 Millionen (USD 243 Millionen für Alcon), sowie Restrukturierungskosten von USD 492 Millionen (einschliesslich USD 269 Millionen für die Straffung unseres Produktionsnetzes, davon USD 100 Millionen in der Schweiz, sowie sonstige Restrukturierungskosten von USD 223 Millionen, davon USD 154 Millionen in der Schweiz). Die ausserordentlichen Erträge von USD 1,0 Milliarden im Jahr 2011 (2010: USD 732 Millionen) beinhalten Veräusserungsgewinne von USD 480 Millionen und die Verringerung einer Verpflichtung zur bedingten Kaufpreiszahlung von USD 106 Millionen bei Sandoz. In der Berichtsperiode beliefen sich die im Wesentlichen auf Alcon entfallenden akquisitionsbezogenen Aufwendungen auf USD 250 Millionen (2010: USD 600 Millionen). Die Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten beliefen sich auf USD 3,0 Milliarden im Vergleich zu USD 1,1 Milliarden im Vorjahr. Die Erhöhung steht vor allem im Zusammenhang mit Alcon.
Das operative Kernergebnis, das die oben angeführten ausserordentlichen Positionen sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten ausschliesst, stieg um 14% (+16% kWk) auf USD 15,9 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 1,1 Prozentpunkte. Die Verbesserung wurde jedoch durch negative Währungseffekte von 1,6 Prozentpunkten aufgehoben, so dass netto eine Verringerung um 0,5 Prozentpunkte auf 27,2% des Nettoumsatzes resultierte.
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften ging 2011 gegenüber dem Vorjahr von USD 804 Millionen auf USD 528 Millionen zurück. Der Beitrag von Roche erhöhte sich von USD 380 Millionen auf USD 499 Millionen. Der Ertrag des Vorjahres beinhaltete einen Beitrag von USD 433 Millionen von Alcon, der seit der vollständigen Konsolidierung von Alcon, Inc. ab 25. August 2010 entfällt.
Zinsaufwand sowie übriger Finanzertrag/-aufwand Der Zinsaufwand stieg im Gesamtjahr 2011 von USD 692 Millionen um 9% auf USD 751 Millionen. Unter dem übrigen Finanzertrag/-aufwand wurde 2011 ein Nettoaufwand von USD 2 Millionen erfasst, während im Vorjahr ein Nettoertrag von USD 64 Millionen ausgewiesen worden war. Ursache dafür waren vor allem niedrigere Erträge aus Investitionen infolge der geringeren durchschnittlichen Liquidität. Das Währungsergebnis blieb unverändert.
Steuern Der Steuersatz (Prozentsatz der Steuern auf dem Vorsteuergewinn) sank 2011 gegenüber dem Vorjahr von 14,8% auf 14,2%, was vor allem auf den vorteilhaften Einfluss der vollständigen Konsolidierung von Alcon, Inc. und die damit verbundene Reorganisation der Steuerstruktur zurückzuführen war.
Der Kernsteuersatz (Prozentsatz der Steuern auf dem Vorsteuer-Kerngewinn) sank 2011 gegenüber dem Vorjahr von 16,6% auf 15,3%, was vor allem auf den vorteilhaften Einfluss der vollständigen Konsolidierung von Alcon, Inc. und die damit verbundene Reorganisation der Steuerstruktur zurückzuführen war.
Reingewinn und Gewinn pro Aktie Der Reingewinn verringerte sich um 7% (-2% kWk) auf USD 9,2 Milliarden und ging damit stärker zurück als das operative Ergebnis. Dies war auf einen geringeren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften und höhere Finanzierungskosten nach der Übernahme von Alcon zurückzuführen, was durch einen niedrigeren Steuersatz (14,2% gegenüber 14,8%) teilweise kompensiert wurde. Der Gewinn pro Aktie sank um 11% (-5% kWk) und damit stärker als der Reingewinn, was auf die höhere Anzahl ausgegebener Aktien nach der Fusion mit Alcon zurückzuführen ist. Dies wurde durch den Einfluss der geringeren nicht beherrschenden Anteile teilweise kompensiert. Die durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien stieg 2011 gegenüber dem Vorjahr von 2 286 Millionen um 4% auf 2 382 Millionen. Am 31. Dezember 2011 hatte Novartis insgesamt 2 407 Millionen Aktien ausstehend.
Der Kernreingewinn wuchs um 12% (+15% kWk) auf USD 13,5 Milliarden und damit etwa ebenso stark wie das operative Kernergebnis. Der Kerngewinn pro Aktie stieg um 8% (+11% kWk) und damit weniger stark als der Reingewinn, was auf die höhere Anzahl ausstehender Aktien im Jahr 2011 zurückzuführen ist.
Pharmaceuticals
4. 4. Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung 2011 2010 in % jahr 2011 jahr 2010 in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk -------------------------------------------------------------------------------- Nettoumsatz 8 313 7 970 4 5 32 508 30 306 7 4
Operatives Ergebnis 825 2 201 -63 -53 8 296 8 471 -2 4
In % des Nettoumsatzes 9,9 27,6 25,5 28,0
Operatives Kernergebnis 2 289 2 187 5 12 10 040 9 586 5 8
In % des Nettoumsatzes 27,5 27,4 30,9 31,6
--------------------------------------------------------------------------------
Viertes Quartal
Nettoumsatz Der Nettoumsatz stieg um 4% (+5% kWk) auf USD 8,3 Milliarden, wobei Volumensteigerungen von zehn Prozentpunkten bei stabilen Preisen durch die kombinierten Auswirkungen der Einführung von Generika und der Veräusserung von Produkten um fünf Prozentpunkte geschmälert wurden. Die seit 2007 eingeführten Produkte generierten einen Nettoumsatz von USD 2,5 Milliarden und verzeichneten damit bei konstanten Wechselkursen einen Zuwachs um 38% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese jüngsten Produkte - Lucentis, Exforge, das Exelon Pflaster, Exjade, Aclasta/Reclast, Rasilez/Tekturna, Tasigna, Afinitor, Onbrez Breezhaler, Ilaris, Fanapt und Gilenya - steigerten damit ihren Anteil am Divisionsumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal von 23% auf 30%.
In Europa (USD 2,8 Milliarden, 0% kWk) machten anhaltend starke Volumensteigerungen von 13 Prozentpunkten den negativen Preiseffekt von sieben Prozentpunkten und die Auswirkungen der Einführung von Generika von sechs Prozentpunkten mehr als wett. Die jüngst eingeführten Produkte verzeichneten in europäischen Ländern weiterhin ein kräftiges Wachstum und steuerten 38% zum Nettoumsatz der Region bei. Die Umsätze in den USA (USD 2,6 Milliarden, 2% kWk) profitierten vom starken Wachstum von Tasigna und Gilenya, wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz für Femara und Lotrel in hoher Dosierung wettgemacht wurden. Die Geschäfte in Lateinamerika und Kanada (USD 0,8 Milliarden, +12% kWk) erzielten kräftige Zuwächse. Die Umsatzsteigerung in Japan (USD 1,1 Milliarden, +7% kWk) gegenüber der Vorjahresperiode beruhte vor allem auf Neueinführungen. Das Geschäft in den sechs wichtigsten Schwellenländern (USD 0,8 Milliarden, +12% kWk) profitierte von besonders starken Zuwächsen in China, Indien und Russland.
Die meisten strategischen Bereiche trugen zur Geschäftsexpansion bei. Das starke zugrunde liegende Wachstum der Onkologie (USD 2,7 Milliarden, +2% kWk) wurde durch Einbussen infolge generischer Konkurrenz für Femara (USD 134 Millionen, ?62% kWk) in den USA und Europa geschmälert. Das Wachstum beruhte auf der anhaltenden positiven Umsatzentwicklung von Glivec/Gleevec und Tasigna (gemeinsamer Umsatz USD 1,4 Milliarden, +14% kWk) sowie von Sandostatin (USD 374 Millionen, +7% kWk) und dem kürzlich eingeführten Produkt Afinitor, das einen Umsatz von USD 133 Millionen (+66% kWk) erzielte. Die Performance der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselmedikamente (USD 1,9 Milliarden, ?7% kWk) profitierte von der weiterhin guten Aufnahme von Galvus (USD 199 Millionen, +63% kWk) und Exforge (USD 323 Millionen, +30% kWk), war jedoch durch Umsatzeinbussen von Diovan (USD 1,3 Milliarden, ?17% kWk) nach dem Verlust der Marktexklusivität in der EU beeinträchtigt. Der Bereich für Neurologie und Augenheilkunde (USD 1,3 Milliarden, +41% kWk) verzeichnete kräftige Zuwächse nach der erfolgreichen Einführung von Gilenya (USD 203 Millionen) in den USA und der EU sowie starke Zuwächse von Lucentis (USD 550 Millionen, +39% kWk).
Operatives Ergebnis Das operative Ergebnis ging um 63% (?53% kWk) auf USD 0,8 Milliarden zurück. Sonderpositionen einschliesslich Abschreibungen führten zu einem Nettoaufwand von insgesamt USD 1,5 Milliarden, gegenüber einem Ertrag von USD 14 Millionen im Vorjahr. Zu den Sonderpositionen zählen Aufwendungen für Rasilez/Tekturna von USD 903 Millionen, ein Restrukturierungsaufwand von USD 274 Millionen - vor allem im Zusammenhang mit der im Finanzbericht zum dritten Quartal angekündigten Umstrukturierung von Forschung und Entwicklung und der Straffung des Produktionsnetzes - sowie Wertminderungen und andere Aufwendungen von USD 163 Millionen im Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklungsprogramme PRT128 (Elinogrel) und SMC021. In der Vorjahresperiode war dagegen ein Gewinn von USD 392 Millionen aus der Desinvestition von Enablex(®) verbucht worden.
Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 5% (+12% kWk) auf USD 2,3 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich bei konstanten Wechselkursen um 1,9 Prozentpunkte; diese Erhöhung wurde jedoch durch einen negativen Währungseinfluss von 1,8 Prozentpunkten grösstenteils aufgehoben, was eine Nettoverbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 0,1 Prozentpunkte auf 27,5% des Nettoumsatzes zur Folge hatte. Vor negativen Währungseffekten von 0,6 Prozentpunkten ging die Bruttomarge aufgrund höherer Lizenzgebühren für Lucentis und Gilenya sowie wegen der ungünstigen Zusammensetzung des Produktsortiments um 1,5 Prozentpunkte zurück. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung ging in Relation zum Nettoumsatz bei konstanten Wechselkursen um 1,3 Prozentpunkte zurück. Die Aufwendungen für Marketing und Verkauf sowie Administration und allgemeine Kosten profitierten von den weiteren Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität und sorgten trotz bedeutender Investitionen in die Einführung neuer Produkte für eine Margenverbesserung um 1,3 Prozentpunkte (kWk). Vor allem wegen der zeitlichen Verteilung von Kosten im Vorjahresquartal trugen die Übrigen Erträge und Aufwendungen (netto) 0,8 Prozentpunkte (kWk) zur Erhöhung der Marge bei.
Geschäftsjahr
Nettoumsatz Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Nettoumsatz um 7% (+4% kWk) auf USD 32,5 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von neun Prozentpunkten durch einen negativen Preiseffekt von einem Prozentpunkt sowie einen kombinierten negativen Effekt von vier Prozentpunkten durch Generikakonkurrenz und die Veräusserung von Produkten geschmälert. Die jüngst eingeführten Produkte steuerten USD 9,2 Milliarden zum Nettoumsatz bei und verzeichneten bei konstanten Wechselkursen einen Zuwachs um 35% gegenüber dem Vorjahr. Damit steigerten diese Produkte ihren Anteil am Divisionsumsatz gegenüber dem Vorjahr von 22% auf 28%.
Europa war für die Division Pharmaceuticals nach wie vor die umsatzstärkste Region (USD 11,6 Milliarden, +2% kWk). Das Europageschäft profitierte vor allem von den jüngsten Produkten, die 35% des Nettoumsatzes erwirtschafteten, so dass die Kostensenkungsmassnahmen im Gesundheitswesen und der Preisverfall durch Generika mehr als wettgemacht wurden. Das Geschäft in den USA (USD 10,0 Milliarden, 0% kWk) steuerte 31% zum Nettoumsatz der Division bei. Dank Neueinführungen verbesserte sich die Performance in Japan (USD 3,9 Milliarden, +7% kWk) gegenüber dem Vorjahr. Die Geschäfte in Lateinamerika und Kanada (USD 3,0 Milliarden, +10% kWk) erreichten kräftige Wachstumsraten. Die sechs wichtigsten Schwellenländer (USD 3,2 Milliarden, +7% kWk) profitierten vor allem von zweistelligen Zuwächsen in China und Indien.
Operatives Ergebnis Das operative Ergebnis ging um 2% (+4% kWk) auf USD 8,3 Milliarden zurück. Die Sonderpositionen einschliesslich Abschreibungen führten 2011 zu einem Nettoaufwand von USD 1,7 Milliarden gegenüber USD 1,1 Milliarden im Vorjahr. Zu den Sonderpositionen zählten Aufwendungen von USD 903 Millionen für Rasilez/Tekturna, Restrukturierungskosten von USD 420 Millionen und andere Wertminderungen von USD 302 Millionen auf immateriellen Vermögenswerten (vor allem infolge der Einstellung der Entwicklungsprojekte AGO178, PTK796, PRT128 und SMC021). Diese wurden durch höhere Wertminderungen im Vorjahr sowie durch Gewinne aus der Veräusserung von Elidel(®) (USD 324 Millionen) und von ophthalmologischen Pharmazeutika im Zusammenhang mit der Übernahme von Alcon (USD 81 Millionen) teilweise wettgemacht.
Das operative Kernergebnis stieg um 5% (+8% kWk) auf USD 10,0 Milliarden. Dank anhaltender Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität verbesserte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 1,4 Prozentpunkte. Diese Verbesserung wurde jedoch durch einen negativen Währungseinfluss von 2,1 Prozentpunkten aufgehoben, was einen Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,7 Prozentpunkte auf 30,9% des Nettoumsatzes zur Folge hatte. Die zugrunde liegende Bruttomarge ging vor allem aufgrund höherer Lizenzgebühren um 0,6 Prozentpunkte (kWk) zurück. Die Funktionskosten, die Aufwendungen für Administration und allgemeine Kosten, Marketing und Verkauf sowie Forschung und Entwicklung umfassen, verbesserten sich dank Produktivitätssteigerungen bei Marketing und Verkauf sowie Forschung und Entwicklung um 2,0 Prozentpunkte - trotz bedeutender Investitionen in die Einführung neuer Produkte. Die Übrigen Erträge und Aufwendungen (netto) blieben bei konstanten Wechselkursen unverändert.
Alcon
4. Quartal 4. Quartal Geschäfts- Geschäfts- Angepasst 2011 2010 jahr 2011 jahr 2010
Mio. USD Mio. USD Mio. USD Mio. USD ---------------------------------------------------------------------- Nettoumsatz 2 425 2 285 9 958 4 446
Operatives Ergebnis 236 308 1 472 796
In % des Net
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