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Starker Juni rettet schwachen Bierabsatz nicht

Zeit: 29.07.10 15:55

DRESDEN (dpa-AFX) - Schönstes Sommerwetter und Fußball-WM haben den sächsischen Brauereien im Juni ein dickes Plus beschert. Den insgesamt schwachen Bierabsatz in diesem Jahr konnten sie aber nicht ausgleichen. Mit gut 811.000 Hektolitern allein im Juni wurde der Wert aus dem Vorjahresmonat zwar um fast zehn Prozent übertroffen, wie der Sächsische Brauerbund am Donnerstag in Dresden mitteilte. Im gesamten ersten Halbjahr 2010 liegt der Bierabsatz bislang aber knapp sieben Prozent unter dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2009 - gut vier Millionen Hektoliter wurden verkauft.

Der Präsident des Brauerbundes, Heinz-Joachim Marre, sieht mit der Juni-Bilanz aber die Trendwende geschafft. "Bei dem weiteren warmen Sommer, einem goldigen Herbst und einigen milden Abenden und dem erfahrungsgemäß starken Finale im Dezember ist mir um das Bierjahr 2010 nicht bange", betonte er in einer Mitteilung.

Deutschlandweit liegt der bisherige Bierabsatz in diesem Jahr mit minus 0,7 Prozent nur ganz knapp unter dem Vorjahreswert. Fast 49 Millionen Hektoliter brachten die 1319 Brauereien - 58 davon in Sachsen - unter die Leute. Auf Platz eins im Bundesländervergleich liegt dabei nicht etwa Bayern, sondern Nordrhein-Westfalen: Dort gingen laut Statistischem Bundesamt binnen sechs Monaten gut 12 Millionen Hektoliter Bier über Ladentisch und Theke. In Bayern waren es gut 10,6 Millionen Hektoliter./eni/DP/edh



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