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Schlussnotiz Wien: Scharfe Rhetorik im Nordkorea-Konflikt belastet weiterhin

Zeit: 11.08.17 18:30

HANNOVER (AID/GOYAX) - Der Nordkorea-Konflikt hielt auch am Freitag die wichtigsten europäischen Börsenplätze in Atem. Die Rhetorik zwischen den Konfliktparteien Nordkorea und den USA gewann einmal mehr an Schärfe hinzu, nachdem Donald Trump via Twitter darauf hinwies, dass militärische Lösungen voll einsatzfähig und zudem "geladen" und "entsichert" seien, falls Nordkoreas Präsident Kim Jong Un unklug handeln sollte. Zugleich sprach er die Hoffnung aus, dass sich sein Amtskollege für einen anderen Weg entscheide. Die Anleger reagierten entsprechend zurückhaltend und suchten ihr Glück u.a. beim Gold, welches den höchsten Stand seit gut zwei Monaten erreichte. Der EuroStoxx 50 büßte 0,79 Prozent auf 3.406,34 Punkte ein. Der ATX in Wien gab um 1,13 Prozent auf einen Stand von 3.162,47 Punkten nach. In Frankfurt schloss der deutsche Leitindex mit 12.014,06 Punkten nahezu unverändert zum Vortag.



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