15:42 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 20:42 London (08:00 - 16:30) 21:42 Frankfurt (09:00 - 20:00) 04:42 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Ad-hoc: Burkhalter Holding AG: Burkhalter Holding AG prüft Fusion mit poenina holding ag

Zürich, 19. Januar 2022

Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Im Hinblick auf die Energiestrategie 2050 und die damit anstehenden Gebäude­sanierungs­massnahmen scheint es künftig noch sinnvoller, Dienstleistungen aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik und Gebäudehülle aus einer Hand anzubieten. Die Burkhalter Gruppe prüft daher einen Zusammenschluss mit der Poenina Gruppe und informiert voraussichtlich am 31. März 2022 im Rahmen ihrer vorverlegten Bilanz-Medienkonferenz über ihre diesbezüglichen Erkenntnisse und das weitere Vorgehen.

Die Energiestrategie 2050 des Bundes sieht bis 2050 für den schweizerischen Gebäudepark praktisch eine Halbierung des heutigen Energiebedarfs vor. Dieses Ziel kann unter anderem durch moderne, gewerkübergreifende Gebäudetechnik erreicht werden, deren Fokus auf Raumwärme, energetischen Optimierungen des Betriebs der bestehenden Gebäude und dem Einsatz von modernster Gebäudeautomation liegt. Damit wächst die Nachfrage nach integrierten Gesamtlösungen in diesem Bereich.

An der gestrigen Verwaltungsratssitzung vom 18. Januar 2022 hat der Verwaltungsrat der Burkhalter Holding AG unter Ausstand von Marco Syfrig und Willy Hüppi (beide auch im VR von Poenina) entschieden, in Fusionsverhandlungen mit der poenina holding ag zu treten. Durch eine mögliche Fusion der Burkhalter Holding AG mit der poenina holding ag würde eine starke, lokale Anbieterin entstehen, die zukunftsorientierte Gebäudetechnik gewerkübergreifend konzipieren und installieren und damit einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energieziele im Schweizer Gebäudepark leisten könnte.

Die Burkhalter Gruppe könnte dadurch ihre Position als führende Anbieterin von Elektrotechnik-Dienstleistungen am Bauwerk stärken und damit den Bereich Gebäudetechnik aufbauen. Die bestehenden Strukturen der bereits ähnlich organisierten Unternehmen sollen weitergeführt werden. Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Durch den möglichen Zusammenschluss entstünde eine Gebäudetechnikgruppe mit fast 80 Gesellschaften an über 140 Standorten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Basierend auf den Geschäftszahlen 2020 beliefe sich der Betriebsertrag der Gebäudetechnikgruppe auf gesamthaft rund CHF 800 Mio. und die Zahl der Mitarbeitenden (FTEs) auf rund 4 600.

Unter der Voraussetzung, dass alle erforderlichen Überprüfungen pünktlich abgeschlossen werden, informiert die Burkhalter Holding AG voraussichtlich am 31. März 2022 im Rahmen ihrer vorverlegten Bilanz-Medienkonferenz über die Prüfungsergebnisse einer möglichen Fusion mit der poenina holding ag. Die Burkhalter Holding AG wird dabei von der Zürcher Kantonalbank als Transaction Advisor begleitet. Sollten die Prüfung und die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen, werden die Aktionärinnen und Aktionäre voraussichtlich an der Generalversammlung vom 31. Mai 2022 über die Fusion abstimmen.

BILANZ-MEDIENKONFERENZ

Neu: voraussichtlich am Donnerstag, 31. März 2022 von 8:30 - 10:00 Uhr statt wie angekündigt am 11. April 2022, Einladung folgt

Medienmitteilung als PDF hier herunterladen

Medien- und Investorenkontakt:

Burkhalter Holding AG

Elisabeth Dorigatti, Verantwortliche Kommunikation und Investor Relations

e.dorigatti@burkhalter.ch, +41 44 439 36 33

www.burkhalter.ch

Über die Burkhalter Holding AG

Die Burkhalter Gruppe ist führende Anbieterin von Elektrotechnik-Dienstleistungen am Bauwerk und mit fast 50 Gruppengesellschaften an über 100 Standorten in der Schweiz vertreten. Per 31.12.2020 erzielte sie ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 18.7 Mio., ein Konzernergebnis von CHF 14.6 Mio. sowie einen Umsatz von CHF 497.6 Mio. und beschäftigte 3170 Mitarbeitende (FTE, davon 696 Lernende). Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Zürich. Die Burkhalter Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange AG kotiert (Tickersymbol BRKN, Valorennummer 21225580, ISIN CH0212255803).

Disclaimer

Diese Medienmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen wie Projektionen, Vorhersagen und Schätzungen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen gewissen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen von den in dieser Medienmitteilung antizipierten Ergebnissen, Leistungen oder Ereignissen wesentlich abweichen. Leser sollten sich daher nicht auf diese zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Die in dieser Medienmitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den heutigen Ansichten und Annahmen der Burkhalter Holding AG. Die Burkhalter Holding AG übernimmt keine Verpflichtung, diese Medienmitteilung zu aktualisieren oder zu ergänzen.

Diese Medienmitteilung dient Informationszwecken. Sie stellt keine Empfehlung und kein Angebot sowie keine Aufforderung zum Kauf von Aktien beziehungsweise keine Werbung zum Kauf von Aktien der Burkhalter Holding AG und/oder der poenina holding ag in irgendeiner Jurisdiktion dar. Sie gilt nicht als Prospekt im Sinne von Art. 35 ff. des Bundesgesetzes über die Finanzdienstleistungen (FIDLEG).


mehr Marktberichte

⏲ 09:17 Der Euro Stoxx 50 verzeichnet am Freitag im frühen Handel Gewinne. Die Leitzinssenkung in China stützt. China hat den Leitzins für die Kreditvergabe stärker als erwartet um 15 Basispunkte gesenkt. Mit dieser Maßnahme wird versucht, die Konjunkturabschwächung abzufedern. Weitere Inflationsdaten aus Deutschland dürften jedoch die Stimmung dämpfen. Die deutschen Erzeugerpreise sind im April um 2,8 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich damit ein Plus von 33,5 Prozent, der höchste Wert seit 1949. Die Energiepreise lagen im April durchschnittlich bei 87,3 Prozent. Gegenüber dem Vormonat ein Plus von 2,5 Prozent.
⏲ 09:02 Der Dax präsentiert sich am Freitag im frühen Handel freundlich. Die Leitzinssenkung in China stützt. China hat den Leitzins für die Kreditvergabe stärker als erwartet um 15 Basispunkte gesenkt. Mit dieser Maßnahme wird versucht, die Konjunkturabschwächung abzufedern. Weitere Inflationsdaten aus Deutschland dürften jedoch die Stimmung dämpfen. Die deutschen Erzeugerpreise sind im April um 2,8 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich damit ein Plus von 33,5 Prozent, der höchste Wert seit 1949. Die Energiepreise lagen im April durchschnittlich bei 87,3 Prozent. Gegenüber dem Vormonat ein Plus von 2,5 Prozent.
⏲ 08:24 Mit einem deutlichen Plus hat sich der Nikkei 225 am Freitag ins Wochenende verabschiedet. Grund für die gute Stimmung war die starke Leitzinssenkung in China. China hat den Leitzins für die Kreditvergabe stärker als erwartet um 15 Basispunkte gesenkt. Mit dieser Maßnahme wird versucht, die Konjunkturabschwächung abzufedern. Der japanische Leitindex legte um 1,27 Prozent auf 26.739,03 Punkte zu.
📆 19.05. Nochmals deutlich bergab ging es für den Dax am Donnerstag. Der kürzliche Ausbruch aus dem Trendkanal nach oben entpuppte sich als Fehlsignal, es geht nun wieder recht zügig weiter abwärts. Das Vertrauen vieler Anleger in die aktuelle Geldpolitik der US-Notenbank Fed schwindet, womit unter anderem die Verluste zu erklären sind. Der US-Aktienmarkt verlor am Vortag dramatisch. Die Investoren glauben Analysten zufolge nicht, dass es der Fed gelingt, die Inflation geldpolitisch zu bekämpfen, ohne den Konjunkturmotor abzuwürgen. Der deutsche Leitindex gab um 0,90 Prozent auf 13.882,30 Punkte nach.
📆 19.05. In tiefroten Gefilden verabschiedete sich der japanische Leitindex am Donnerstag in den Feierabend. Er verlor 1,89 Prozent auf 26.502,84 Punkte. Die Anleger in Tokio ließen sich mitziehen vom Ausverkauf an den US-Börsen vom Vortag, der durch Rezessionsängste befeuert wurde.
📆 19.05. Im frühen Handel am Donnerstag haben europäische Börsenplätze bereits mit hohen Kursabschlägen zu kämpfen. De Euro Stoxx 50 büßt bereits in den ersten 25 Handelsminuten 1,91 Prozent au 3.620,12 Punkte ein. Die Anleger lassen sich mitziehen von dem Ausverkauf an den US-Börsen vom Vortag. Dort trieben Rezessionssorgen die Kurse abwärts. Diesem Kurs schloss sich auch die Börse Tokio an. Heute Nachmittag stehen noch Daten zum Verarbeitenden Gewerbe und den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in den USA an. Sollte sich dort die Stimmung ebenfalls eingetrübt haben bzw. mehr Anträge als prognostiziert eingereicht werden, dürfte die Verunsicherung unter den Anlegern weiter ansteigen, heißt es von Marktbeobachtern.
📆 19.05. In tiefrot zeigt sich der DAX am Donnerstagmorgen. Eine Viertelstunde nach Börsenbeginn weist er bereits einen Abschlag von 1,45 Prozent auf 13.804,58 Punkte aus. Die Anleger lassen sich mitziehen von dem Ausverkauf an den US-Börsen am Vortag. Dort trieben Rezessionssorgen die Kurse abwärts. Diesem Kurs schloss sich auch die Börse Tokio an. Heute Nachmittag stehen noch Daten zum Verarbeitenden Gewerbe und den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in den USA an. Sollte sich dort die Stimmung ebenfalls eingetrübt haben bzw. mehr Anträge als prognostiziert eingereicht werden, dürfte die Verunsicherung unter den Anlegern weiter ansteigen, heißt es von Marktbeobachtern.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 08:59 Richemont hat im Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatzrekord erzielt. Der Gewinn des Luxusgüterkonzerns legte um 61 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro zu. Analysten hatten allerdings mit mehr gerechnet. Der Umsatz stieg um 46 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro - Rekord!
⏲ 08:56 Applied Materials hat mit seiner Umsatzprognose die Anleger enttäuscht. Der Chip-Zulieferer erwartet für das laufende dritte Geschäftsquartal einen Umsatz von 6,25 Milliarden US-Dollar, plus oder minus 400 Millionen US-Dollar. Konzernboss Gary Dickerson begründet die enttäuschende Prognose mit dem Corona-Lockdown in China und den daraus resultierenden Problemen in der Lieferkette.
⏲ 08:44 Martina Merz, Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp, soll den Stahl- und Industriekonzern weitere fünf Jahre leiten. Der Aufsichtsrat hat die Verlängerung des bestehenden Vertrages für den Zeitraum April 2023 bis Ende März 2028 geschlossen. Die gelernte Maschinenbauingenieurin leiten thyssenkrupp seit Oktober 2019.
📆 19.05. Cisco senkt sein Jahresziel für 2021/22. Der US-Netzwerkausrüster geht aktuell von einem Umsatzzuwachs von 2 bis 3 Prozent aus. Zuvor lag die Erwartung noch zwischen 5,5 bis 6,5 Prozent. Der Konzern verweist auf Lieferkettenprobleme und den Ukraine-Krieg. Im Ende April abgeschlossenen dritten Quartal bewegte sich der Umsatz mit 12,8 Mrd. US-Dollar so gut wie gar nicht. Geringe Kosten sorgten zumindest unter dem Strich für ein Plus von 6 Prozent auf 3 Mrd. US-Dollar. Nachdem die Aktie in den USA gestern nachbörslich knapp 13 Prozent verlor, geht es nun auch an deutschen Börsenplätzen stark abwärts. Im Xetra-Handel büßt sie bis 9:11 h 14,07 Prozent ein.
📆 18.05. Nach 2021 mit drei Titeln, emittiert RWE eine weitere grüne Anleihe im Gegenwert von 2 Mrd. Euro. Wie der Essener Energieversorger berichtet, wird die Anleihe in zwei Tranchen á 1 Mrd. Euro begeben. Auslaufen sollen sie 2026 bzw. 2030. Zur Fälligkeit sollen 2,2 bzw. 2,9 Prozent Rendite gezahlt werden.
📆 18.05. TUI zahlt einen der beiden vom Staat in Anspruch genommen Corona-Hilfsfonds WSF in Höhe von 671. Mio. aus. Dafür hat der Hannoveraner Reisekonzern frisches Kapital im Höhe von 425 Mio. Euro gesichert, welches noch um verfügbare Barmittel ergänzt werden. TUI hatte in der Corona-Krise vom Staat Finanzhilfen in Gesamthöhe von 4,3 Mrd. Euro erhalten.
📆 18.05. Netflix will sich von Mitarbeitern trennen. Der US-Videostreamingdienst hat angekündigt, sich von rund 2 Prozent bzw. 150 seiner Angestellten trennen zu wollen. Davon betroffen währen hauptsächlich Angestellte in den USA. Der in Los Gatos sitzende Konzern musste im letzten Quartal das erste Mal seit einer Dekade einen Schwund bei seinen Abonnentenzahlen hinnehmen. Dies führt das Unternehmen wiederum u.a. auf den deutlich angezogenen Wettbewerb und der Inflationsentwicklung zurück.
Ihre Meinung ist uns wichtig!