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Ad-hoc: euromicron AG beantragt Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung

Euromicron AG NA O.N.

Euromicron AG NA O.N. 0,03 EUR Tendenz des Kurses

Neu-Isenburg, 10.12.2019 - Der Vorstand der euromicron AG hat heute Abend nach umfassender Prüfung aller bestehenden Optionen entschieden, morgen beim zuständigen Amtsgericht Offenbach am Main einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens zu stellen.

Das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren soll sich dabei ausschließlich auf die Holding euromicron AG beziehen. Alle in- und ausländischen Tochtergesellschaften werden nicht am Schutzschirmverfahren teilnehmen und werden nach gegenwärtigem Stand ihren operativen Geschäftsbetrieb fortführen.

Nachdem Gespräche über einen Überbrückungskredit oder andere liquiditätsstützende Maßnahmen zur Sicherung der Finanzierung des Konzerns gescheitert sind, ist die positive Fortführungsprognose entfallen und damit die Gesellschaft überschuldet.

Inzwischen sind Gespräche mit einem strategischen Investor zur Übernahme der operativen Tochtergesellschaften angelaufen. Der Investor hat hierzu heute ein Erwerberkonzept vorgelegt und strebt eine Verwertungsvereinbarung mit den finanzierenden Banken und Avalgebern an.

Der Vorstand

Mitteilende Person:

Ariane Manthey

Investor Relations Manager

Tel.: +49 69 631583-293

ariane.manthey@euromicron.de

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Über euromicron AG:

Die euromicron AG (www.euromicron.de) vereint als mittelständischer Technologiekonzern 16 Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierte Gebäude, Industrie 4.0, Kritische Infrastrukturen und Smart Services. Verwurzelt in Deutschland ist euromicron mit rund 1.900 Mitarbeitern an 40 Standorten international aktiv.

Mit ihrer Expertise in Sensorik, Endgeräten, Infrastrukturen, Plattformen, Software und Services ist euromicron in der Lage, ihren Kunden ganzheitliche Lösungen aus einer Hand anzubieten. Damit unterstützt euromicron Mittelständler, Großunternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand, Flexibilität und Effizienz zu steigern, Sicherheitsrisiken vorzubeugen sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Als deutscher Spezialist für das Internet der Dinge (Internet of Things - kurz IoT) versetzt euromicron ihre Kunden in die Lage, Geschäfts- und Produktionsprozesse zu vernetzen und den Weg der Digitalisierung erfolgreich zu beschreiten.

Pressekontakt euromicron AG:

euromicron AG

Investor & Public Relations

Siemensstraße 6

63263 Neu-Isenburg

Telefon: +49 69 631583-0

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mehr Marktberichte

📆 06.08. Trotz guter Auftragsdaten der deutschen Industrie musste der Dax am Donnerstag leichte Verluste hinnehmen. Erstmals seit Mai gab es in Deutschland wieder über 1000 Neuinfektionen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind Urlaubsrückkehrer und eine zunehmende Sorglosigkeit der Bevölkerung für die steigende Zahl an Neuinfektionen verantwortlich. Die Angst vor einem weiteren Lockdown wächst. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA fiel besser aus als erwartet, was die Verluste in Grenzen hielt. Der deutsche Leitindex gab um 0,54 Prozent auf 12.591,68 Punkte nach.
📆 06.08. Der EuroStoxx50 rückt am Donnerstag um 0,43 Prozent auf 3.282,49 Punkte vor. Gute Zahlen aus der Berichtssaison stützen, zudem hat sich der Auftragseingang in der deutschen Industrie überraschend stark verbesert.
📆 06.08. Der Dax zieht am Donnerstagvormittag um 0,89 Prozent auf 12.773,08 Punkte an. Für Unterstützung sorgen einige gut aufgenommene Unternehmensbilanzen. So konnten adidas und Siemens überzeugen.
📆 06.08. Am Donnerstag schloss der japanische Aktienmarkt abermals mit Verlusten. Vor dem anstehenden Arbeitsmarktbericht aus den USA wollten Anleger kein großes Risiko eingehen. Der Nikkei ging mit einem Minus von 0,43 Prozent auf 22.418,15 Punkten.
📆 05.08. Der Dax präsentierte sich am Mittwoch freundlich. Die US-Arbeitsmarktdaten des privaten Arbeitsvermittlers ADP zeigen, dass der Aufbau von Jobs in den USA nur schleppend vorangeht. Die Zahl der Arbeitsplätze sei lediglich um 167.000 gestiegen, wie aus dem Bericht hervorgeht. Dies macht ein neues US-Konjunkturprogramm wahrscheinlicher. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 1,2 Millionen Stellen gerechnet. Unterdessen ging die Berichtssaison weiter, die für weitere Bewegung sorgte. Der deutsche Leitindex legte um 0,47 Prozent auf 12.660,25 Punkte zu.
📆 05.08. Mit moderaten Kursgewinnen sind Europas Aktienindizes am Mittwoch in den Handel gestartet. Hoffnung auf ein weiteres US-Konjunkturpaket und verschiedene Geschäftsberichte geben den Optimisten Aufwind.
📆 05.08. Trotz weiterer Pandemiesorgen startet der Dax höher in den Mittwochshandel. Bis 9:16 h zieht der Leitindex 0,56 Prozent auf 12.672,01 Punkte an. In den Fokus dürften zahlreiche Quartalsberichte rücken.

mehr Kurzmeldungen

📆 06.08. Siemens hat den Gewinn im dritten Quartal auf auf 535 Millionen Euro halbiert. Der Auftragseingang ging um sieben Prozent auf 14,4 Milliarden zurück. Der Umsatz sank um fünf Prozent auf 13,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um acht Prozent auf 1,79 Milliarden Euro und übertraf die Erwartungen von Analysten.
📆 06.08. Nach tiefroten Zahlen im zweiten Quartal erwartet Sportartikelhersteller Adidas im dritten Quartal einen Betriebsgewinn zwischen 600 und 700 Millionen Euro. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Unternehmen weiterhin nicht.
📆 05.08. Ein Rekordhoch bei über 58 Euro erreicht die Aktie von Vonovia am Mittwoch im Frühhandel. Der Immobilienkonzern hat von milliardenschweren Zukäufen im Ausland und höheren Mieteinnahmen im ersten Halbjahr 2020 profitiert. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen operativen Gewinn (FFO) von rund 1,275 bis 1,325 Milliarden Euro.
📆 05.08. BMW meldete für das abgelaufenen Quartal einen operativen Fehlbetrag (EBIT) von 1,554 Milliarden Euro. Nach Steuern belief sich das Minus auf 212 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 22 Prozent auf 19,973 Milliarden Euro zurück. Die Corna-Pandemie sorgt für Zurückhaltung bei Käufen von Autos. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern aber weiterhin mit schwarzen Zahlen.
📆 05.08. Automobilzulieferer Continental leidet unter der Corona-Krise. Wie erwartet wurde im zweiten Quartal ein Nettoverlust von 741 Millionen Euro eingefahren. Im Vorjahr waren 485 Millionen Euro verdient worden. Geringe Nachfrage von Automobilherstellern ließ den Umsatz um 41,2 Prozent auf 6,62 Milliarden Euro einbrechen.
📆 05.08. Dank boomenden Online-Handels konnte die Deutsche Post im abgelaufenen Quartal den Konzernumsatz um rund drei Prozent auf knapp 16 Milliarden Euro verbessern. Der Konzerngewinn nach Anteilen Dritter wurde von 458 auf 525 Millionen Euro gesteigert. Der operative Gewinn kletterte um 18,6 Prozent auf 912 Millionen Euro.
📆 05.08. Allianz hat wegen hoher Schäden durch Betriebsunterbrechungen und den Ausfall von Veranstaltungen wegen des Coronavirus im zweiten Quartal einen Gewinnbruch verzeichnet. Der operative Gewinn sackte um 19 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro, der Überschuss brach um 29 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro ein.
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