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Ad-hoc: Gurit erzielt in den ersten neun Monaten 2021 einen Nettoumsatz von CHF 360.9 Millionen

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

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Zürich, 15.Oktober 2021 - Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Gurit (SIX Swiss Exchange: GUR) meldet für die ersten neun Monate des Jahres 2021 einen Nettoumsatz von CHF 360,9 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von -17,6% zu konstanten Wechselkursen bzw. -16,6% in ausgewiesenen CHF gegenüber dem Vorjahr.

Gurit beendete das dritte Quartal mit einem Nettoumsatz, der durch eine weltweit geringere Nachfrage nach Windrotorblättern und durch eine sinkende Nachfrage und einen Preisrückgang bei Balsa beeinträchtigt wurde, verglichen mit einer sehr starken Vorjahresperiode. Sowohl der Marine- und Industriemarkt als auch die Luft- und Raumfahrt haben im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr zweistellige Wachstumsraten erzielt.

Composite Materials erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 einen Nettoumsatz von CHF 169,2 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von -20,0% zu konstanten Wechselkursen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die geringere Windmarktnachfrage und die weltweit gesunkenen Mengen und Preise bei Balsa zurückzuführen. Der Umsatz und die Rentabilität wurden auch durch Verzögerungen beim Hochfahren der neuen mexikanischen PET-Extrusionsanlage beeinträchtigt. Die Märkte im Bereich Marine und Industrie haben sich stark entwickelt und verzeichneten zweistellige Wachstumsraten.

Kitting erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 einen Nettoumsatz von CHF 138,0 Millionen. Dies ist ein Rückgang von -21,2% bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020. Der Nettoumsatz von Kitting wurde durch die Verlangsamung bei der Herstellung von Windrotorblättern sowie durch niedrigere Materialpreise negativ beeinflusst. Die Verlagerung des Kitting-Geschäfts von den USA nach Mexiko wurde im dritten Quartal abgeschlossen.

Die Business Unit Manufacturing Solutions (Tooling) weist einen Nettoumsatz von CHF 64,0 Millionen aus, was einem Rückgang von -7,0% bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht. Wie erwartet zeigt das dritte Quartal 2021 eine vorübergehende Abschwächung des Windblatt-Formenbaus im Allgemeinen und insbesondere in China.

Aerospace meldet einen Nettoumsatz von CHF 22,0 Millionen für die ersten neun Monate des Jahres 2021. Dies entspricht einem Rückgang von -10,6% bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020. Während der Geschäftsbereich im ersten Quartal einen starken Rückgang im Vergleich zum Vorjahresniveau vor COVID-19 hinnehmen musste, ist der Umsatz in den letzten beiden Quartalen zweistellig gewachsen. Die Trends gehen weiterhin in eine positive Richtung, da die globalen Flugzeughersteller ihre Produktionsraten erhöhen und Flugreisen mit der Aufhebung der Pandemiebeschränkungen weltweit zunehmen.

NETTOUMSATZ

in Millionen CHF

Neunmonatsperiode

Quartalsumsätze

2021

2020

Veränderung

in Berichts-währung CHF

Veränderung zu konstanten Wechselkursen

Q1

2021

Q2

2021

Q3

2021

Composite Materials

169.2

207.8

-18.6%

-20.0%

59.8

58.4

51.1

Kitting

138.0

174.6

-20.9%

-21.2%

43.0

52.2

42.8

Tooling

64.0

67.0

-4.5%

-7.0%

30.6

24.7

8.6

Aerospace

22.0

24.2

-9.0%

-10.6%

6.6

7.6

7.8

Elimination

-32.3

-40.9

-12.3

-12.0

-8.0

Fortgeführte Geschäftsbereiche insgesamt

360.9

432.7

-16.6%

-17.6%

127.7

130.9

102.3

Composite Components

(Nicht fortgeführter Geschäftsbereich)

0.0

2.1

-100.0%

-100.0%

0.0

0.0

0.0

Gruppe insgesamt

360.9

434.8

-17.0%

-18.0%

127.7

130.9

102.3

Ausblick

Aufgrund der Ungewissheit bezüglich der Umsetzung von Subventionsprogrammen für neue Windkraftanlagen in den USA und China und unter dem Einfluss weiterhin stark steigender Rohstoff-, Fracht- und Transportkosten erwartet Gurit nun für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund CHF 460 Millionen und eine Betriebsgewinnmarge von rund 5%. Bereinigt um Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen und Wertberichtigungen wird der Betriebsgewinn nun in einer Bandbreite von 6-8% erwartet.

Gurit wird die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 am 1. März 2022 zusammen mit den Finanzergebnissen für 2021 veröffentlichen.

Über Gurit

Die Tochtergesellschaften der Gurit Holding AG, Wattwil/Schweiz, (SIX Swiss Exchange: GUR) sind auf die Entwicklung und Herstellung von hochentwickelten Verbundwerkstoffen, Anlagen zur Herstellung von Verbundwerkstoffen und Dienstleistungen im Bereich Core Kitting spezialisiert. Die Produktpalette umfasst strukturelle Kernmaterialien, faserverstärkte Prepregs, formulierte Produkte wie Klebstoffe, Harze sowie strukturelle Verbundwerkstofftechnik. Gurit beliefert globale Wachstumsmärkte wie die Windturbinenindustrie, die Luft- und Raumfahrt, die Schifffahrt, den Schienenverkehr und viele mehr. Gurit betreibt Produktionsstätten und Büros in Australien, China, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Indien, Italien, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Polen, Schweiz, Spanien, Türkei, Grossbritannien und den USA.

www.gurit.com

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Zukunftsgerichtete Aussagen:

Soweit diese Mitteilung zukunftsgerichtete Aussagen enthält, beruhen diese Aussagen auf Annahmen, Planungen und Prognosen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung. Zukunftsgerichtete Aussagen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Geschäftliche und wirtschaftliche Risiken und Entwicklungen, das Verhalten von Wettbewerbern, politische Entscheidungen und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Annahmen, Planungen und Prognosen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung abweichen. Die Gurit Holding AG übernimmt daher keine Verantwortung in Bezug auf zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Mitteilung.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Gurit Holding AG

Thurgauerstrasse 54

8050 Zurich

Schweiz

Internet: https://www.gurit.com/

ISIN: CH0008012236

Valorennummer: 801223

Börsen: SIX Swiss Exchange

Ende der Mitteilung


mehr Marktberichte

⏲ 09:48 Deutliche Verluste gibt es zum Start in den Donnerstagshandel. Der DAX büßte bis 9:45 h 1,06 Prozent auf 15.308,46 Punkte ein. Am Vorabend musste die Wall Street ebenfalls Kursabschläge hinnehmen. Zuvor war im laufenden Handel bekanntgeworden, dass die Corona-Variante Omikron die USA erreicht hatte.
📆 01.12. Der Dax setzte am Mittwoch wieder zu einem Erholungsversuch an, nachdem es am Dienstag wieder kräftig nach unten ging. Die Aussgen des Vakzine-Herstellers Moderna, wonach man davon ausgeht, dass die aktuellen Impfstoffe weniger gegen die neue Corona-Variante Omikron wirkt, verunsicherte erneut. Die Äußerungen von BioNTech-Chef Ugur Sahin über die Wirksamkeit des Corona-Vakzins von BioNTech/Pfizer beruhigte am Mittwoch. Auch die mögliche Zulassung eines Corona-Medikaments des US-Pharmakonzerns Merck in den USA kam am Markt gut an. Der deutsche Leitindex legte um 2,47 Prozent auf 15.472,67 Punkte zu.
📆 01.12. Die Börse Tokio verbuchte am Donnerstag leichte Kursaufschläge. Der Nikkei 225 verbesserte sich um 0,41 Prozent auf einen Stand von 29.935,62 Punkten. Stützend wirkten Daten zum Verarbeitenden Gewerbe, welches sich im November besser als erwartet entwickelt hat.
📆 01.12. Nach den Vortagsverlusten setzt der Auswahlindex der Eurozone am Donnerstagmorgen zur Erholung an. Er zieht bis 9:56 h um einen vollen Prozentpunkt auf 4.103,73 Punkte an. Ein Blick nach Übersee zeigt ein uneinheitliches Bild. Während die Börse Tokio von einer besser als erwarteten Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe im November profitierte, schloss die Börse New York im Minus. Dort verunsicherten Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, denen zufolge die Inflation in den USA anhalten können, was die US-Währungshüter wiederum zu einer schnelleren Korrektur ihrer Geldpolitik nötigen könnte. Daneben trübten die Aussagen von Moderna, laut denen das Corona-Vakzin des Biotech-Konzerns gegen die Covid-19-Mutante Omikron von geringerer Wirkung sei. Aus den USA gibt es aber auch positives zu berichten. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt die Zulassung des von Merck entwickelten Covid-19-Medikaments, welches schwere Infektionsverläufe bei Risiko-Patienten spürbar reduzieren soll. Eine Zustimmung der FDA gilt als wahrscheinlich.
📆 01.12. Nach den Verlusten vom Vortag, startet der deutsche Leitindex im frühen Handel am Donnerstag einen Erholungsversuch. Eine Dreiviertelstunde nach Börsenbeginn notiert er 0,77 Prozent höher bei 15.216,66 Punkten. Marktbeobachtern zufolge nutzen Anleger die Gunst der Stunde zum Wiedereinstieg. Ein Blick nach Übersee zeigt ein uneinheitliches Bild. Während die Börse Tokio von einer besser als erwarteten Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe im November profitierte, schloss die Börse New York im Minus. Dort verunsicherten Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, denen zufolge die Inflation in den USA anhalten können, was die US-Währungshüter wiederum zu einer schnelleren Korrektur ihrer Geldpolitik nötigen könnte. Daneben trübten die Aussagen von Moderna, laut denen das Corona-Vakzin des Biotech-Konzerns gegen die Covid-19-Mutante Omikron von geringerer Wirkung sei. Aus den USA gibt es aber auch positives zu berichten. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt die Zulassung des von Merck entwickelten Covid-19-Medikaments, welches schwere Infektionsverläufe bei Risiko-Patienten spürbar reduzieren soll. Eine Zustimmung der FDA gilt als wahrscheinlich.
📆 30.11. Nach dem stabilen Wochenstart ging es am deutschen Aktienmarkt am Dienstag zunächst wieder abwärts. Der Dax schloss mit einem Minus von 1,18 Prozent bei 15.100,13 Punkten. Seine Verluste konnte der Leitindex am Nachmittag nur kurzzeitig etwas eindämmen. Gesprächsthema am Parkett war die neue Corona-Variante Omikron. Aktien der Impfstoffhersteller BioNTech und Moderna gerieten unter Druck. Laut Moderna-Chef Stephane Bancel sind die momentan genutzten Impfstoffe vermutlich weniger wirksam gegen Omikron. Es könne zudem länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten. Durch diese Wende in der Entwicklung der Pandemie dürfte die Erholung der Wirtschaft ins Stocken geraten.
📆 30.11. Leichter präsentiert sich der Euro Stoxx 50 am Dienstag im frühen Handel und unterbricht damit den Erholungsversuch vom Vortag. Gesprächsthema ist die hohe Inflation, die in Deutschland nochmal zugelegt hat. Im November lag sie bei 5,2 Prozent, der höchste Wert seit 1992. Die Verbraucherpreise werden heute auch aus anderen Räumen erwartet, u.a. aus der EU und den USA. Aus Deutschland werden heute außerdem die Arbeitsmarktdaten erwartet.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 10:12 Im Stoxx Europe 50 ersetzt der Schweizer Luxuswarenkonzern Richemont den britischen Telekomkonzern Vodafone. Die Änderung wird zum 20. Dezember 2021 wirksam.
⏲ 10:11 Der französische Luxusgüterkonzern Hermes ersetzt am 20. Dezember im EuroStoxx50 die Aktien von Universal Music. Dies teilte der zur Deutschen Börse gehörende Index-Anbieter Qontigo am Mittwochabend mit.
⏲ 10:08 ThyssenKrupp will in den kommenden Jahren wieder profitabler arbeiten. "Wir arbeiten nun auch an der nächsten Phase unserer Transformation, in der wir uns zunehmend wieder den Wachstumschancen in den Geschäften widmen werden", sagte Vorstandschefin Martina Merz am Donnerstag bei einer Investorenveranstaltung in Essen. Mittelfristig wird eine um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge von 4 bis 6 Prozent angestrebt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag diese bei 2,3 Prozent.
⏲ 10:04 Aktien von Dürr profitieren von einer Kaufempfehlung durch die Deutsche Bank. Der Anlagenbauer sei fit für die Zukunft, schrieb Analystin Katharina Werner in einer neuen Studie. Dank Batteriezell-Produktion in Europa und Industriedigitalisierung sieht sie noch mehr Dynamik.
⏲ 10:01 Nordex erhält einen Auftrag mit der Lieferung von zwölf Turbinen des Typs N133 mit einer Gesamtleistung von rund 50 Megawatt (MW) für den Windpark "Cumberhead" in Schottland. Der Auftrag beinhaltet zudem die Wartung und Instandhaltung der Anlagen über 25 Jahre.
⏲ 10:00 Ströer erwägt Berichten zufolge einen Verkauf seiner Beteiligung am Kosmetik-Onlinehändler Asambeauty. Der Werbevermarkter soll JPMorgan beauftragt haben, Optionen für das Unternehmen zu prüfen, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf informierte Kreise.
⏲ 09:58 Apple hat seine Zulieferer über eine sich abschwächende Nachfrage nach dem iPhone13 informiert. Bereits im Oktober war bekanntgeworden, dass der Konzern wegen des Chipmangels sein Produktionsziel für das iPhone 13 in diesem Jahr um rund 10 Millionen Stück reduzieren werde.
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