05:39 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 10:39 London (08:00 - 16:30) 11:39 Frankfurt (09:00 - 20:00) 19:39 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Ad-hoc: HBM Healthcare Investments AG: Quartalsbericht Dezember 2020

Zug, den 22. Janaur 2021

HBM Healthcare Investments steigerte den inneren Wert im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2020/2021 auf einen neuen Höchststand und erhöhte das Ergebnis für die ersten neun Monate mit einem Quartalsgewinn von CHF 203 Millionen auf CHF 645 Millionen. Alle Portfoliokategorien trugen zu diesem Resultat bei. Im Zentrum standen fünf Börsengänge und ein Verkauf aus dem Portfolio der privaten Unternehmen. Sechs Neuinvestitionen kompensieren diese Abgänge; weitere sind geplant. Insgesamt wurden CHF 95 Millionen in private Unternehmen investiert. Die Portfolioallokation bleibt damit stabil. Die Absicherung des Marktrisikos wurde fortgeführt, diejenige des US-Dollar-Währungsrisikos erhöht. Der fundamentale Ausblick auf den Gesundheitssektor bleibt günstig, und HBM Healthcare verfügt über genügend Liquidität, um neue Chancen zu ergreifen.

HBM Healthcare Investments schloss das dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2020/2021 mit einem Nettogewinn von CHF 203 Millionen ab. Der innere Wert je Aktie (NAV) stieg um 11 Prozent, während der Aktienkurs um 13 Prozent zulegte. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs resultiert ein Gewinn von CHF 645 Millionen bei einem Anstieg des NAV von 44.5 Prozent.

Alle Portfoliokategorien (private Unternehmen, börsenkotierte Unternehmen und Fonds) erzielten im Berichtsquartal einen Wertzuwachs. Bei den privaten Unternehmen trugen der Unternehmensverkauf von Westmed sowie fünf Börsengänge - C4 Therapeutics, Everest Medicines, Galecto, Seer und BioAtla - massgeblich zum Quartalsgewinn bei. Die börsenkotierten Unternehmen, einschliesslich jener die aus dem privaten Portfolio stammen, legten in der Summe ebenfalls an Wert zu. Der rückläufige Aktienkurs von Cathay Biotech wurde durch Wertsteigerungen bei Unternehmen wie ALX Oncology, SpringWorks Therapeutics und Y-mAbs Therapeutics mehr als kompensiert.

Im Portfolio der Fonds erfuhr der Frühphasen-Investitionsansatz von HBM Genomics mit dem Börsengang von Seer eine erste Validierung. HBM Genomics ist ein Investitionsgefäss von HBM Healthcare Investments für Investitionen in aufstrebende Unternehmen mit neuen Technologien. Das kalifornische Unternehmen Seer ist in der Proteomforschung tätig und nahm beim Börsengang Anfang Dezember 2020 USD 175 Millionen an neuem Kapital auf. HBM Genomics gehörte zu den frühen Investoren von Seer und beteiligte sich seit Dezember 2017 mit total USD 2.3 Millionen (zu durchschnittlich USD 4.21 je Aktie) an verschiedenen Finanzierungsrunden der Gesellschaft. Zusätzlich investierte HBM Healthcare Investments im Mai 2020 weitere USD 2.75 Millionen (USD 8.03 je Aktie) direkt. Bis Ende Dezember stieg die Seer-Aktie an der US-Börse Nasdaq auf über 56 Dollar an. Damit resultierte aus einer kleinen Investition ein substanzieller Beitrag von CHF 34 Millionen zum Quartalsgewinn.

Aus den Absicherungspositionen resultierte im Berichtsquartal ein Gewinnbeitrag. Während die allgemeine Marktabsicherung das Ergebnis belastete, zahlte sich die Währungsabsicherung, die im Berichtsquartal nochmals um USD 200 Millionen auf USD 1.2 Milliarden erhöht wurde, aus: Ein bedeutender Teil des US-Dollar-Kursrückgangs gegenüber dem Schweizer Franken wurde so aufgefangen.

Neuinvestitionen in sechs private Unternehmen

HBM Healthcare Investments investierte im Berichtsquartal insgesamt CHF 66 Millionen in sechs neue private Unternehmen. Weitere CHF 29 Millionen flossen als Folgefinanzierungen an bestehende private Portfoliogesellschaften.

Eine Neuinvestition von USD 20 Millionen wurde in Ambrx mit Sitz in San Diego, USA getätigt. Ambrx entwickelt eine Pipeline von Onkologie-Therapien und verfügt daneben über Entwicklungspartnerschaften mit verschiedenen Pharmaunternehmen. Das am weitesten fortgeschrittene Entwicklungsprogramm, ARX788 zur Behandlung von HER2-positiv metastasierendem Brustkrebs, erhielt kürzlich von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine «Fast Track Designation», welche ein beschleunigtes Zulassungsverfahren ermöglicht.

USD 15 Millionen gingen an Valo Health in Boston, USA. Valo verfügt über eine integrierte Plattform zur Medikamentenentwicklung, welche menschliche und maschinelle Intelligenz vereint, um die Entdeckung und Entwicklung von neuen Therapien effizienter zu gestalten.

Weitere Neuinvestitionen gingen an Longboard Pharmaceuticals (USD 10 Millionen, Spin-off von Arena Pharmaceuticals mit einer Entwicklungspipeline für neurologische Erkrankungen), River Renal (USD 16 Millionen, bisher USD 10 Millionen einbezahlt, zwei Entwicklungsprogramme zur Behandlung von schweren chronischen Nierenerkrankungen), Neuron23 (USD 7 Millionen, präklinische Entwicklungsplattform zur gezielten Behandlung von neurologischen Erkrankungen) und Werewolf Therapeutics (USD 5 Millionen, Immunonkologie, Protein-Engineering-Technologie zur Verbesserung der Aktivität, Stabilität und Tumorselektivität innerhalb eines einzelnen Moleküls).

Zusammensetzung des Portfolios bleibt stabil

Die Zusammensetzung des Portfolios veränderte sich gegenüber dem Vorquartal nicht grundlegend. Die Abgänge aus dem Portfolio der privaten Unternehmen aufgrund von Börsengängen und Unternehmensverkäufen wurden durch Neuinvestitionen ersetzt. Die Anteile der privaten Unternehmen und der Fonds liegen daher unverändert bei 15 Prozent bzw. 7 Prozent des Vermögens. Die Quote der privaten Unternehmen ist nach wie vor tief und soll durch weitere Neuinvestitionen erhöht werden.

Der Anteil der börsenkotierten Titel reduzierte sich durch Gewinnmitnahmen im vierten Kalenderquartal um 4 Prozentpunkte auf 60 Prozent (bzw. 52 Prozent unter Berücksichtigung der Marktabsicherung). Von diesen kotierten Positionen stammen rund zwei Drittel aus dem Portfolio der privaten Unternehmen.

Der Anteil der flüssigen Mittel erhöhte sich im Gegenzug um 2 Prozentpunkte auf 15 Prozent (bzw. 7 Prozent nach Abzug der Rückkaufverpflichtung aus der Marktabsicherung).

Die teilweisen Absicherungen des Marktrisikos von derzeit rund einem Achtel des börsenkotierten Portfolios sowie des Wechselkursrisikos gegenüber dem Schweizer Franken von rund 70 Prozent der USD-Position bleiben bis auf Weiteres bestehen.

Ausblick

Der fundamentale Ausblick auf den Sektor ist unverändert sehr gut. Der medizinische Bedarf und die Innovationskraft der Unternehmen sind hoch, wie die Ereignisse rund um die Pandemie in den vergangenen Monaten eindrücklich zeigten. Das Finanzierungsumfeld ist weiterhin freundlich und ermöglicht den Portfoliounternehmen den Zugang zu ausreichend Kapital, um ihre klinischen Entwicklungen voranzutreiben. Auch die Übernahmeaktivitäten dürften im Gesundheitssektor weiterhin hoch bleiben. Dies alles begünstigt die Investitionsstrategie von HBM Healthcare Investments.

Was das allgemeine Marktumfeld anbelangt, ist nach dem starken Lauf in den vergangenen Monaten zwischenzeitlich auch mit Abkühlungsphasen zu rechnen. Mit bedeutenden Investitionen in privaten Unternehmen und Fonds und einer teilweisen Absicherung des Marktrisikos ist HBM Healthcare Investments auch für solche Eventualitäten gut positioniert. Der hohe Anteil an flüssigen Mitteln erlaubt zudem, sich dabei bietende Chancen zu ergreifen.

Aus dem Portfolio der privaten Unternehmen erwartet HBM Healthcare Investments weitere Börsengänge. Einige der jüngsten Neuinvestitionen und Folgefinanzierungen wurden in Form von sogenannten «Crossover-Finanzierungen» im Hinblick auf einen angestrebten Börsengang dieser Unternehmen getätigt. Zudem stehen bei einer Reihe von Unternehmen klinische Studienergebnisse an, die sich in der Summe positiv auf den Wert der Beteiligungen auswirken dürften.

Der Quartalsbericht Dezember 2020 ist auf der Webseite unter https://www.hbmhealthcare.com/de/investoren/finanzberichte einsehbar.


mehr Marktberichte

⏲ 10:33 Die deutsche Wirtschaft hat im Februar dank einer starken Nachfrage aus dem Ausland zulegen können. Der von IHS Markit berechnete Einkaufmanagerindex kletterte von zuvor 57,1 auf 60,7 Punkte und lag damit sogar leicht über den Erwartungen von Ökonomen.
⏲ 10:23 Von einem Kursfeuerwerk sprachen die Marktbeobachter an der Börse Tokio, an der der japanische Leitindex am Montag eine sattes Plus von 2,41 Prozent auf eine Stand von 29.663,50 Punkte einheimste. Beflügelnd wirkte allen voran die Entspannung am Anleihemarkt. Vor allem zehnjährige US-Anleihen, deren Rendite letzte Woche auf bis zu 1,6 Prozent kletterte, gaben wieder nach. Daneben nahmen die Anleger mit Freude die US-Zulassung des von Johnson & Johnson entwickelten Corona-Impfstoffes auf.
⏲ 10:06 Kräftig aufwärts geht es für den Auswahlindex der Eurozone im frühen Handel am Montag. Um 9:48 h notiert er bereits 1,61 Proze höher bei 3.694,82 Punkten. Händler verweisen auf eine Entspannung am Anleihenmarkt. Insbesondere zehnjährige US-Anleihen, deren Rendite letzte Woche auf bis zu 1,6 Prozent kletterte, gaben wieder nach. Ein Blick in Richtung Übersee zeigt ein deutliches Plus an der Börse Tokio, die von der US-Zulassung des von Johnson & Johnson entwickelten Corona-Impfstoffes profitierte. Dagegen kommen uneinheitliche Daten von der Wall Street. Auf Konjunkturseite gibt es negatives aus China zu berichten. Im Reich der Mitte trübte sich die Stimmung in der Industrie auf den tiefsten Stand seit Mai 2020 ein.
⏲ 10:04 Mit Schwung eröffnet der deutsche Leitindex am Montagmorgen die neue Börsenwoche. Er steigt bis 9:49 h um 1,31 Prozent auf 13.967,40 Punkte. Händler verweisen auf eine Entspannung am Anleihenmarkt. Insbesondere zehnjährige US-Anleihen, deren Rendite letzte Woche auf bis zu 1,6 Prozent kletterte, gaben wieder nach. Ein Blick in Richtung Übersee zeigt ein deutliches Plus an der Börse Tokio, die von der US-Zulassung des von Johnson & Johnson entwickelten Corona-Impfstoffes profitierte. Dagegen kommen uneinheitliche Daten von der Wall Street. Auf Konjunkturseite gibt es negatives aus China zu berichten. Im Reich der Mitte trübte sich die Stimmung in der Industrie auf den tiefsten Stand seit Mai 2020 ein.
📆 26.02. Belastet von schwachen Vorgaben aus den USA und Japan ist der EuroStoxx 50 am Freitag leichter in den frühen Handel gestartet. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg am Donnerstag zwischenzeitlich auf die Marke von 1,6 Prozent an, der höchste Wert seit ca. einem Jahr. Mit Argusaugen schauen die Investoren daher heute auf Konjunkturdaten aus den USA. Auf der Agenda stehen die Einkommen und die Konsumausgaben.
📆 26.02. Mit Verlusten ist der Dax am Freitag in den frühen Handel gestartet. Zins- und Inflationsängste treiben die Anleger um. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg am Donnerstag zwischenzeitlich auf die Marke von 1,6 Prozent an, der höchste Wert seit ca. einem Jahr. Mit Argusaugen schauen die Investoren daher heute auf Konjunkturdaten aus den USA. Auf der Agenda stehen die Einkommen und die Konsumausgaben.
📆 26.02. Deutliche Verluste verzeichnete der Nikkei 225 am Freitag und folgte damit dem massiven Einbruch an der Wall Street. Die Angst der Anleger vor steigenden Zinsen und einer steigenden Inflation führten zu den Ausverkäufen. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen japanischen Anleihe stieg im Handelsverlauf auf den höchsten Stand seit Anfang 2016. Der japanische Leitindex gab um 3,99 Prozent auf 28.966,01 Punkte nach.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 10:46 Im Streit um den Einsatz von Technologie zur Gesichtserkennung hat ein Richter in Kalifornien, USA, nun das Urteil gegen Facebook und somit eine Strafe in Höhe von 650 Mio. US-Dollar bestätigt. Streitpunkt war eine Technik, die es dem Sozialen Netzwerk auf seinen Seiten ermöglicht, auf Fotos von Nutzern andere Personen mit Namen zu markieren, sofern bekannt. Kläger argumentierten jedoch dagegen und verwiesen, dass solch eine Praxis in manchen US-Bundesstaaten gegen das Gesetz verstieß, weil dort erst die Einwilligung der Betroffenen eingeholt werden müsste.
⏲ 10:39 Tesla plant, nach Europa zu expandieren. Allerdings nicht mit seinem Elektroautos, die es unlängst zu kaufen gibt, sondern mit Solartechnologie. Und zwar in Form seiner Solardächer, die in den USA schon länger auf dem Markt sind, in Deutschland bzw. Europa bis Ende 2021 eingeführt werden sollen.
⏲ 10:27 Die Arzei- und Lebensmittelbehörde in den USA (FDA) hat den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen. Anders als der Impfstoffe manch eines Wettbewerbers soll es beim Produkt von Johnson & Johnson ausreichen, nur eine anstatt zwei Dosen zu verabreichen.
📆 26.02. BASF will nach dem deutlichen Gewinnrückgang im vergangenen Geschäftsjahr im laufenden Jahr wieder deutlich zulegen. Wie der Chemiekonzern mitteilte, soll der Umsatz 2021 auf 61 bis 64 Milliarden Euro steigen und der bereinigte Gewinn (EBIT) auf 4,1 bis 5,0 Milliarden Euro zulegen.
📆 26.02. Aktuellen Medienberichten zufolge will die Commerzbank, die Negativzinsen der EZB in noch größerem Umfang an die Firmenkunden weitergeben. Dies erklärte Firmenkundenvorstand Michael Kotzbauer dem "Handelsblatt". Wie er weiter ausführte, werde man die Regeln nochmal verschärfen müssen und Freibeträge in einigen Fällen senken.
📆 26.02. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Deutsche Telekom erstmals in der Unternehmensgeschichte beim Umsatz die Marke von 100 Milliarden Euro geknackt. Dies lag unter anderem auch an dem Zusammenschluss der US-Tochter T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint. Die Erlöse zogen um 25,4 Prozent auf 101 Milliarden Euro an.
📆 25.02. Für Nvidia verlief das Ende Januar abgeschlossene vierte Quartal 2020/21 sehr erfolgreich. Der US-Grafikchiphersteller profitierte von einer starken Nachfrage, insbesondere von Rechenzentren. Dadurch konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 61 Prozent auf 5 Mrd. US-Dollar verbessert werden, während unter dem Strich ein Plus von 53 Prozent auf 1,46 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet worden ist.
Ihre Meinung ist uns wichtig!