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Ad-hoc: HelloFresh SE erwartet für Q2 2020 einen Umsatz und ein bereinigtes EBITDA ("AEBITDA") deutlich über der Markterwartung und erhöht die Prognose für das Geschäftsjahr 2020

HelloFresh SE Inh O.N.

HelloFresh SE Inh O.N. 46,46 EUR Tendenz des Kurses -2,44%

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 Absatz 1 der Verordnung (EU) 596/2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung - MAR)

HelloFresh SE erwartet für Q2 2020 einen Umsatz und ein bereinigtes EBITDA ("AEBITDA") deutlich über der Markterwartung und erhöht die Prognose für das Geschäftsjahr 2020

ISIN: DE000A161408

WKN: A16140

Börsenkürzel: HFG

LEI: 391200ZAF4V6XD2M9G57

Börse: Regulierter Markt in Frankfurt am Main (Prime Standard)

Berlin, 13. Juli 2020 - Die HelloFresh SE ("Gesellschaft") verzeichnete auch im zweiten Quartal 2020 eine sehr starke Kundennachfrage. Dies ist teilweise auf die Lockdown-Maßnahmen aufgrund der nach wie vor andauernden Covid-19-Pandemie zurückzuführen.

Basierend auf vorläufigen Indikationen rechnet die Gesellschaft mit einem Konzernumsatz für das zweite Quartal 2020 zwischen ungefähr EUR 965 Millionen und ungefähr EUR 975 Millionen (Q2 2019: EUR 436,7 Millionen). Dies übersteigt deutlich die aktuelle Markterwartung, die sich nach Berechnungen der Gesellschaft auf EUR 789 Millionen beläuft (arithmetischer Mittelwert der bis zum 13. Juli 2020 veröffentlichten Analystenschätzungen). Das Umsatzwachstum liegt für das zweite Quartal 2020 im Jahresvergleich in den beiden Segmenten USA und International jeweils oberhalb von 100%.

Basierend auf vorläufigen Indikationen rechnet die Gesellschaft auf Konzernebene mit einem AEBITDA für das zweite Quartal 2020 zwischen ungefähr EUR 145 Millionen und ungefähr EUR 155 Millionen (Q2 2019: EUR 18,3 Millionen). Dies übersteigt deutlich die aktuelle Markterwartung, die sich nach Berechnungen der Gesellschaft auf EUR 97 Millionen beläuft (arithmetischer Mittelwert der bis zum 13. Juli 2020 veröffentlichten Analystenschätzungen).

Die Gesellschaft erwartet darüber hinaus im zweiten Quartal 2020 eine Contribution-Marge zwischen 26,0% und 26,5%. Sie geht außerdem davon aus, dass sich die Zahl der aktiven Kunden auf ungefähr 4,2 Millionen belaufen wird, von denen ungefähr 2,0 Millionen auf das Segment USA und ungefähr 2,2 Millionen auf das Segment International entfallen. Aufgrund der Umsetzung strikter Social Distancing Maßnahmen und eines deutlichen Anstiegs sowohl des durchschnittlichen Bestellwerts als auch der durchschnittlichen Anzahl der Bestellungen pro Kunde, arbeitete die Gesellschaft während des gesamten zweiten Quartals 2020 nahe an ihrer maximalen Produktionskapazität, insbesondere im Segment USA.

Aufgrund dieser starken Performance im zweiten Quartal 2020 und weiterhin starker Entwicklung zu Beginn des dritten Quartals 2020 erhöht die Gesellschaft ihre Prognose bezüglich des Konzernumsatzwachstums für das Geschäftsjahr 2020 auf währungsbereinigter Basis von bislang zwischen 40% und 55% auf nunmehr zwischen 55% und 70% und verengt ihre Prognose bezüglich der Konzern-AEBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2020 von bislang zwischen 6% und 10% auf nunmehr zwischen 8% und 10%.

Die Gesellschaft wird ihren Halbjahresfinanzbericht für das erste Halbjahr 2020 wie geplant am 11. August 2020 veröffentlichen. Die finalen Zahlen für das zweite Quartal 2020 können von den in dieser Mitteilung enthaltenen Spannen abweichen. Alle in dieser Mitteilung enthaltenen Zahlen sind ungeprüft und basieren auf vorläufigen Indikationen.

Hinsichtlich der Definitionen der alternativen Leistungskennzahlen AEBITDA und Contribution-Marge sowie der Definition von aktiven Kunden verweist die Gesellschaft auf die diesbezüglichen Definitionen in ihrem Geschäftsbericht 2019, der auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht ist.

Mitteilende Person beim Emittenten

Dr. Christian Ries

General Counsel

HelloFresh SE, Saarbrücker Straße 37a, 10405 Berlin

+49 (0) 160 96382504

cr@hellofresh.com

www.hellofreshgroup.com

Pressekontakt

Saskia Leisewitz

Senior Corporate Communications Manager

HelloFresh SE, Saarbrücker Straße 37a, 10405 Berlin

+49 (0) 174 72 359 61

sl@hellofresh.com

www.hellofreshgroup.com

Rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen betreffend das Geschäft, die wirtschaftliche Entwicklung und die Ergebnisse der Gesellschaft, des HelloFresh-Konzerns oder der Branche, in der der HelloFresh-Konzern tätig ist. Diese Aussagen können durch Signalwörter wie etwa "werden", "erwarten", "glauben", "schätzen", "planen", "zielen" oder "prognostizieren" und ähnliche Ausdrücke oder aus dem Kontext heraus identifiziert werden. Zukunftsgerichtete Aussagen betreffen Aussagen zu Strategie, Ausblick und Wachstumserwartungen, Zukunftspläne und Potenzial für zukünftiges Wachstum, Wachstum der Produkte und Dienstleistungen in neuen Märkten, Branchentrends, sowie die Auswirkungen regulatorischer Initiativen. Diese Aussagen wurden auf Basis aktueller Informationen und Annahmen getroffen und unterliegen Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, Entwicklungen und Ereignisse können aufgrund zahlreicher Faktoren wesentlich von jenen abweichen, die in diesem Dokument beschrieben sind und weder die Gesellschaft noch irgendeine andere Person übernehmen eine wie auch immer geartete Verantwortung für die Richtigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Ansichten oder der zugrundeliegenden Annahmen. Es wird keine Verantwortung übernommen, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.


mehr Marktberichte

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mehr Kurzmeldungen

⏲ 09:46 Metro musste im dritten Quartal einen Umsatzeinbruch von flächenbereinigt 17,5 Prozent auf ca. 5,57 Milliarden Euro hinnehmen. Grund für das schwache Ergebnis war der Lockdown in der Gastronomie. Im laufenden Quartal rechnet der Konzern mit einer Erholung und blickt optimistisch auf die Zukunft. Wie Metro mitteilte, sei der Umsatz im Juli bereits wieder auf Vorjahresniveau. Für das Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 3,5 bis 5 Prozent. Das operative Ergebnis soll um 200 bis 250 Millionen Euro zurückgehen.
⏲ 09:45 Bayer hat im zweiten Quartal aufgrund von Rückstellungen für den Glyphosat-Vergleich in den USA ein kräftiges Minus verzeichnet. Der Pharma- und Chemiekonzern musste einen Nettoverlust von ca. 9,5 Milliarden Euro hinnehmen. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Gewinn von 404 Millionen Euro zu Buche. Bayer verzeichnete in den Monaten April bis Juni einen Umsatz von 10,05 Milliarden Euro, ein Minus von währungsbereinigten 2,5 Prozent. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen (Ebitda) legte dank Zuwächsen im Agrargeschäft um 5,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu.
📆 03.08. Das US-Geschäft von TikTok soll Medienangaben zufolge von Microsoft übernommen werden. Der chinesische TikTok-Eigentümer Bytedance soll vorgeschlagen haben, dass Microsoft die Verwaltung der auf Tiktok gesammelten US-Nutzerdaten übernimmt. Die US-Regierung hatte zuvor erklärt, TikTok verbieten zu wollen, aufgrund von Datenschutzbedenken.
📆 03.08. HSBC rechnet aufgrund der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie mit Kreditausfällen in Milliardenhöhe. Wie die britische Großbank erklärte, rechnet sie mit einer Belastung von bis zu 13 Milliarden Dollar. Die Risikovorsorge für sogenannte faule Kredite und Abschreibungen auf Darlehen werde im laufenden Jahr derzeit in einer Spanne zwischen 8 Milliarden und 13 Milliarden Dollar erwartet.
📆 03.08. Siemens Healthineers plant Medienberichten zufolge die Übernahme des US-Konzerns Varian und ist bereit, dafür 16,4 Milliarden Dollar auf den Tisch zu legen. Durch die Übernahme will der Medizintechnik-Konzern das Geschäft mit der Krebstherapie weiter ausbauen. Sollte die Übernahme klappen, wäre dies die größte in der Unternehmensgeschichte von Siemens Healthineers. Die Varian-Aktionäre sollen 177,50 Dollar je Aktie erhalten. Der Varian-Vorstand stimmt dem Plan zu und empfiehlt dies auch den Aktionären.
📆 31.07. Alphabet musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verkraften. Grund hierfür waren höhere Kosten und sinkende Werbeeinnahmen. In Krisenzeiten investieren Unternehmen weniger in Werbung. Der Gewinn der Google-Mutter gab im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 9,95 Milliarden auf 6,96 Milliarden Dollar nach.
📆 31.07. Wie bereits bekannt, hat Amazon enorm von der Corona-Krise profitiert, die Menschen kaufen nun deutlich mehr im Internet ein. Im zweiten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf 88,9 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn betrug 5,2 Milliarden Dollar, nahezu eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Daten lagen deutlich über den Markterwartungen.
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