21:26 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 01:26 London (08:00 - 16:30) 02:26 Frankfurt (09:00 - 20:00) 10:26 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Ad-hoc: HWA AG: HWA wird EBIT-Ziel für das Jahr 2020 nicht erreichen

Hans-Werner Aufrecht AG Inh.O.N.

Hans-Werner Aufrecht AG Inh.O.N. 9,65 EUR Tendenz des Kurses +1,05%

HWA AG wird EBIT-Ziel für das Jahr 2020 nicht erreichen

Affalterbach, den 23. September 2020 - Der Vorstand der HWA AG hat für das Jahr 2020 bereits im Vorfeld von Covid-19 einen deutlichen Rückgang des Umsatzes in Aussicht gestellt. Nach einem Verlust vor Zinsen und Steuern in 2019 in Höhe von 8,9 Millionen Euro hat das Unternehmen für 2020 eine erhebliche Kostenentlastung prognostiziert, die auch eingetroffen ist. Für das Gesamtjahr war das Unternehmen bisher verhalten optimistisch ein EBIT von circa 5 Millionen Euro zu erreichen. Dies war allerdings abhängig vom Verlauf der Pandemie. Zudem war ein allgemein stabiles wirtschaftliches Umfeld in der zweiten Jahreshälfte die Prämisse. Traditionell und nun auch beeinflusst durch Covid-19 entwickeln sich die ersten 6 Monate eines Jahres für die HWA schwächer. Das Geschäft ist wesentlich geprägt von einem starken zweiten Halbjahr. Nachdem ein Großteil des Geschäftes im 1. Halbjahr wegen des Lockdowns, beispielsweise in den Rennserien mit HWA Beteiligung gar nicht möglich war, erfolgte in den Monaten Juli und August insgesamt eine starke Belebung in allen Geschäftsbereichen. Hier waren zudem auch Nachholeffekte zu spüren.

Im September ist die Entwicklung der Nachfrage vor allem im Wachstumssegment Fahrzeuge/Fahrzeugsegmente allerdings ungewohnt schwach. Insbesondere das Projektgeschäft entwickelt sich unterhalb der Planungen des Managements. Zudem sind die Visibilität und die Orderlage auch für die nächsten Wochen bislang verhalten. Vor diesem Hintergrund ist das EBIT-Ziel für 2020 nicht mehr erreichbar. Eine aktualisierte Prognose ist derzeit nicht möglich. Es bleibt aber weiterhin das Ziel, dass Ergebnis gegenüber 2019 zu verbessern; auch weiterhin unter Nutzung von Kurzarbeit und deutlichen Kostensenkungsmaßnahmen.

Ansprechpartner:

Investor Relations

HWA AG

Marc Schimmelpfennig

Benzstraße 8

71563 Affalterbach

Telefon: + 49/ (0) 7144/ 8717- 279

Telefax: + 49/ (0) 7144/ 8718- 111

ir@hwaag.com

www.hwaag.com

Unternehmensprofil HWA AG:

Die HWA AG ist ein eigenständiger 360 -Engineering-Experte in den Bereichen Automobilrennsport und Hochleistungsfahrzeuge. Das 1998 von Hans Werner Aufrecht gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Affalterbach (Deutschland) und beschäftigt heute rund 300 hochqualifizierte Mitarbeiter. Alle Produkt- und Dienstleistungsangebote der HWA AG stehen unter dem Motto ENGINEERING SPEED: Anspruch des Unternehmens ist es, die jeweils besten und hochwertigsten Lösungen zu entwickeln, um seine Partner und Kunden noch schneller an ihre Ziele zu bringen. Das Leistungsportfolio reicht von der Konstruktion sämtlicher Fahrzeugkomponenten bis hin zur Fertigung von Gesamtfahrzeugen in Verbindung mit den entsprechenden Logistik-, Aftersales- und Support-Dienstleistungen.


mehr Marktberichte

📆 30.10. Ein Börsenmonat, den so manch ein Anleger ganz schnell vergessen möchte. Der Oktober war geprägt von stetig steigenden Infektionszahlen bei Covid-19. Ein Ende scheint nicht in Sicht und so ist der neue Lockdown, der ab November zum Zuge kommt, nicht wirklich überraschend. Der deutsche Leitindex büßte im gesamten Monat 9,44 Prozent ein. Auf Wochenbasis lag der Verlust bei 8,61 Prozent. Da scheint der Tagesverlust für den Freitag von 0,36 Prozent auf 11.556,48 Punkte kaum von Bedeutung zu sein. Dieser fiel so gering aus, weil die EZB geldpolitische Hilfen im Kampf gegen die zweiten Corona-Welle signalisierte. Stützend wirkte zudem ein überraschend starkes Bruttoinlandsprodukt, welches sich im dritten Quartal um 8,2 Prozent verbesserte.
📆 30.10. Nach einem kleinen Lichtblick am Vortag ist der Dax am Freitag dennoch leichter in den morgendlichen Handel gestartet. Am Donnerstag schloss der deutsche Leitindex das erste Mal in dieser Handelswoche im Plus. Hauptthema am Markt bleibt die Pandemie und der am Mittwoch beschlossene zweite Lockdown. Weitere Daten, wie Konjunkturdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA, spielen aktuell eine untergeordnete Rolle.
📆 30.10. Trotz starker Vorgaben aus den USA hat sich der Nikkei 225 am Freitag mit einem deutlichen Minus dem Handel verabschiedet. Die weiterhin stark steigenden Corona-Zahlen sowie der unsichere Wahlausgang am Dienstag in den USA, belasteten. Der japanische Leitindex gab um 1,52 Prozent auf 22.977,13 Punkte nach.
📆 29.10. Nach den massiven Kursverlusten am Vortag schloss der Dax am Donnerstag das erste Mal in dieser Woche mit Gewinnen. Am Mittwoch wurde der Aktienmarkt von den erwarteten Folgen der weiteren Lockdowns in Europa belastet und rauschte bis auf ca. 11.500 Punkte. Für Unterstützung sorgte die EZB. Die Notenbank will aufgrund der Corona-Krise die Zinsen unverändert niedrig lassen und auch am Anleihekaufpgoramm wird festgehalten. Das Augenmerk vieler Anleger war am Donnerstag außerdem auf weitere Unternehmenszahlen gerichtet. Der deutsche Leitindex legte um 0,32 Prozent zu und schloss bei 11.598,07 Punkten.
📆 29.10. Im Donnerstagshandel gab der japanische Leitindex den vierten Tag in Folge nach. Auslöser waren die starken Verluste an der Wall Street und an den europäischen Börsenplätzen. Zwar schlug der japanische Leitindex die gleiche Richtung ein, seine Verluste hielten sich mit einem Minus von 0,37 Prozent auf 23.331,94 Punkten jedoch in Grenzen. Profitieren konnten die japanischen Anleger von sich wieder gefangenen US-Futures. Daneben stützte die Aussage der japanischen Zentralbank (BoJ), die an ihrer sehr lockeren Geldpolitik auch weiterhin festhalten will. Einem Dämpfer hatte die BoJ jedoch noch zu verkünden. Laut ihr dürfte die Wirtschaft im Ende März 2021 abgeschlossenen Fiskaljahr um 5,5 Prozent schrumpfen. Bisher hatte sie mit einem Minus in Höhe von 4,7 Prozent gerechnet.
📆 29.10. Im frühen Handel am Donnerstag heißt es an den europäischen Börsen mehrheitlich Wunden lecken, nachdem am Vortag starke Kursverluste eingefahren worden sind. Der Auswahlindex der Eurozone notiert um 9:42 h mit einem Plus von 0,05 Prozent auf 2.964,91 Punkte nur minimal höher. Die Lage ist aber weiterhin sehr angespannt, allem voran wegen der Frage, welche Länder in Europa nach Deutschland und Frankreich ebenfalls im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf neue Lockdowns zurückgreifen. Die Anleger hoffen nun auf positive Signale. Diese könnten von der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) z.B. in Form neuer Geldspritzen kommen.
📆 29.10. Im frühen Handel am Donnerstag heißt es an der Börse Frankfurt Wunden lecken, nachdem der deutsche Leitindex am Vortag stark eingebrochen ist. Um 9:41 h weist er Kursaufschläge in Höhe von 0,53 Prozent bei einem Stand von 11.621,36 Punkten auf. Die Lage ist aber weiterhin sehr angespannt, allem voran wegen der Frage, welche Länder in Europa nach Deutschland und Frankreich ebenfalls im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf neue Lockdowns zurückgreifen. Die Anleger hoffen nun auf positive Signale. Diese könnten von der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) z.B. in Form neuer Geldspritzen kommen.

mehr Kurzmeldungen

📆 30.10. Starbucks hat die Coronakrise mit voller Wucht erwischt. In den Monaten Juli bis Ende September brach der Gewinn um 51 Prozent auf 393 Millionen Dollar ein. Die Erlöse gaben um ca. 8 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar nach. Insgesamt bezifferte die Café-Kette die entgangenen Einnahmen quartalsübergreifend auf ca. 1,2 Milliarden Dollar. Vorstandschef Kevin Johnson zeigte sich dennoch zufrieden. Er hatte mit noch schlechteren Zahlen gerechnet.
📆 30.10. Twitter am dritten Quartal weniger neue Nutzer hinzugewonnen als erwartet. Die Zahl der Nutzer stieg in den Monaten Juli bis Ende September von 186 Millionen auf 187 Millionen. Analysten hatten nach Daten eines Unternehmens für Wirtschaftsdaten mit 195,2 Millionen Nutzern gerechnet. Aufgrund eines anziehenden Werbegeschäfts konnte Twitter im dritten Quartal dennoch ein Umsatzplus vorweisen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 936 Millionen Dollar.
📆 30.10. Alphabet hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient. Dies lag an steigenden Werbeeinnahmen und einem guten Cloud-Geschäft. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 60 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar. Die Erlöse legten um 14 Prozent auf 46,2 Milliarden Dollar. Das Ergebnis lag deutlich über den Erwartungen.
📆 30.10. Dämpfer für Apple. Der Konzern verdiente im dritten Quartal 12,7 Milliarden Dollar, dies waren 7,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies lag an der Verzögerung des Verkaufsstarts der iPhone 12. Die Entwicklung des Kassenschlagers wurde durch die Pandemie verzögert. Der Umsatz von Apple stieg in den Monaten Juli bis Ende September um 1 Prozent auf 64,7 Milliarden Dollar. Dies lag ein wachsenden Einnahmen durch iPads, Mac-Geräten und Dienstleistungen.
📆 30.10. Amazon profitiert weiter stark von der Coronakrise. Im dritten Quartal stieg der Umsatz des Online-Versandhauses gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 96,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg sogar um satte 300 Prozent auf den bisherigen Rekord von 6,3 Milliarden Dollar! Amazon stellt für das laufende Quartal Erlöse zwischen 112 und 121 Milliarden Dollar in Aussicht. Dies entspricht einem Wachstum zwischen 28 und 38 Prozent im Jahresvergleich.
📆 29.10. Der Onlinehandel boomt weiterhin in Zeiten der Corona-Pandemie. So auch bei eBay. Wie die Online-Handelsplattform aus San José, USA, berichtet, wuchs der Umsatz im dritten Quartal um 25 Prozent auf 2,6 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn stieg um etwas mehr als die Hälfte auf 621 Mio. US-Dollar. Die Verkäufe über die Plattform kletterten um 22 Prozent auf einen Gesamtwert in Höhe von 25 Mrd. US-Dollar.
📆 29.10. Gilead Sciences hat Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Der US-Biotechnologiekonzern erzielte ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,6 Mrd. US-Dollar. Der auf die einzelne Aktie entfallenen Gewinn wird mit 2,11 US-Dollar beziffert. Analysten hatten nur mit 1,90 US-Dollar je Anteilsschein gerechnet. Das Arzneimittel Remdesivier, welches zur Behandlung von Covid-19 eingesetzt wird, trug zum Umsatz 873 Mio. US-Dollar bei, blieb damit jedoch unter der Schätzung von Analysten, die mit 960 Mio. US-Dollar kalkuliert hatten. Ihre Jahresprognose haben die Amerikaner nach unten geschraubt. Aktuell rechnen sie mit einem Umsatz von 23 bis 23,5 Mrd. US.Dollar (zuvor: 23 bis 25 Mrd. US-Dollar).
Ihre Meinung ist uns wichtig!