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Ad-hoc: INFICON Holding AG: INFICON weiterhin stark unterwegs und auf Rekordkurs

Ansprechpartner

Matthias Tröndle

Chief Financial Officer

+423 388 3510

matthias.troendle@inficon.com

Umsatz USD 122.2 Mio. im 3. Quartal 32.8% über Vorjahr und 3.2% unter 2. Quartal 2021

Betriebsgewinn von USD 22.0 Mio., Betriebsgewinnmarge 18.0% nach 11.4% im Vorjahr

INFICON erweitert Kapazitäten für künftiges Wachstum

Erhöhte Umsatz-Guidance von USD 490-510 Mio. (bisher USD 480-500 Mio.) bei 18-20% Betriebsgewinnmarge

Bad Ragaz/Schweiz, 21. Oktober 2021

INFICON Holding AG (SIX Swiss Exchange: IFCN) hat im dritten Quartal 2021 einen Umsatz von USD 122.2 Mio. erzielt und liegt damit ganz nahe am bisherigen Rekordwert von USD 126.3 Mio. aus dem Vorquartal. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres steigerte INFICON den Umsatz deutlich um 32.8%. Unter Ausklammerung von Währungseffekten (+1.8 Prozentpunkte) und Akquisitionen (+0.3 Prozentpunkte) betrug das organische Plus 30.7%. In praktisch allen Bereichen läuft die Produktion an den Kapazitätsgrenzen. INFICON investiert an allen grossen Standorten weiterhin kräftig in Produktion (Anlagen, Reinräume, Kalibrierkapazitäten), Prozesse und Personal, um der steigenden Nachfrage besser und ohne Einschränkungen nachkommen zu können. Darüber hinaus haben im dritten Quartal zunehmende Engpässe auf den Beschaffungsmärkten und Störungen in der Logistik mit Asien ein noch zügigeres Wachstum behindert und zusätzliche Kosten generiert. Angesichts der gut gefüllten Auftragsbücher passt INFICON die Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2021 von bisher USD 480 - 500 neu auf USD 490 - 510 Mio. nach oben an. Die erwartete Betriebsgewinnmarge beträgt 18 - 20%.

Zur starken Umsatzentwicklung trug insbesondere das Halbleitergeschäft im Markt Semi & Vacuum Coating (USD 59.2 Mio.; +39.6% zum Vorjahr) bei. Die oben erwähnten Herausforderungen führten jedoch zu einem Rückgang von 6.6% gegenüber dem Vorquartal. Sowohl das Erstausrüster- als auch Endkundengeschäft florieren vor allem in Asien und insbesondere in China weiter. Das Beschichtungsgeschäft stagniert hingegen auf solidem Niveau. Die Umsätze im Markt Refrigeration, Air Conditioning & Automotive (USD 24.2 Mio.; +27.4% zum Vorjahr; -8.3% gegenüber Q2) legten im Jahresvergleich ebenfalls stark zu. Das Kälte- und Klima-Geschäft entwickelte sich erfreulich, im Automobilbereich kam es bei einigen Kunden wegen Materialengpässen zu Produktionsstopps, die auch auf die Nachfrage nach INFICON-Produkten durchschlugen. Der Bereich E-Mobilität legte unverändert zu. Im Markt General Vacuum erzielte INFICON einen rekordhohen Umsatz von USD 33.5 Mio. (+29.3% zum Vorjahr; +10.6% gegenüber Q2). Hier legten zum einen das hauptsächlich europäische Private-Label-Geschäft und die Verkäufe nach China zu. Der Umsatz im stark von staatlichen Aufträgen abhängigen Security & Energy Geschäft blieb mit USD 5.3 Mio. eher bescheiden, verzeichnete im Jahresvergleich dennoch ein Plus von 12.8%; gegenüber dem Vorquartal fiel der Umsatz aber um 14.5% zurück.

Die regionale Umsatzverteilung zeigt für das dritte Quartal im Jahresvergleich für alle Weltregionen breit abgestützte Umsatzsteigerungen; Asien legte mit 57.3% klar am meisten zu und zeichnete damit im Quartal für 48.7% des Gruppenumsatzes verantwortlich. In Asien stieg der Umsatz auch im Vergleich zum Vorquartal. Auf Europa und Amerika, wo im Berichtsquartal die Umsätze etwas hinter dem zweiten Quartal zurückblieben, entfielen jeweils rund ein Viertel des Umsatzes.

Im dritten Quartal resultierte eine Bruttogewinnmarge von 46.8% nach 45.0% vor Jahresfrist. Die Engpässe in der globalen Logistik und auf den Beschaffungsmärkten, sowie aufwändige Neurekrutierungen aufgrund der generellen Lage auf dem Arbeitsmarkt und auch als Folge der COVID-19-Pandemie drücken unverändert auf die Margen. Diese Kosten und auch die Investitionen in zusätzliche Flächen, Anlagen und Kapazitäten von rund USD 5.8 Mio. allein im dritten Quartal blieben hoch. Zudem wurden mit USD 24.4 Mio. unverändert beachtliche Mittel in die Forschung und Entwicklung investiert. Die übrigen Kosten wurden straff bewirtschaftet, so dass ein Betriebsgewinn von USD 22.0 Mio. oder eine gegenüber dem Vorquartal praktisch unveränderte Betriebsgewinnmarge von 18.0% nach 11.4% vor Jahresfrist resultierten. Nach Steuern machte der Nettogewinn USD 16.8 Mio. aus im Vergleich zu USD 7.9 Mio. vor einem Jahr. Der Gewinn je Aktie stellte sich auf USD 6.87 nach USD 3.24 vor Jahresfrist.

Die Bilanz von INFICON per 30. September 2021 ist unverändert solide. Die Netto-Barmittel betragen per September USD 42.2 Mio. Die Lagerumschlagshäufigkeit verbesserte sich von 2.8 auf 3.1. Per 30. September weist INFICON eine Eigenkapitalquote von 62% (Vorjahr 65%) aus. Der im dritten Quartal erwirtschaftete Cashflow beläuft sich auf gute USD 21.9 Mio. nach USD 15.5 Mio. vor Jahresfrist.

Ausblick 2021

Die Lage auf den Weltmärkten in der Beschaffung und der Logistik ist weiterhin angespannt; die COVID-19-Pandemie bleibt ebenfalls ein Risikofaktor. Angesichts der hohen Auslastung und der guten Auftragslage beurteilt INFICON die Aussichten für das laufende Jahr jedoch optimistisch. So wird die Umsatzerwartung für das ganze Geschäftsjahr von bisher USD 480 - 500 Mio. neu auf USD 490 - 510 Mio. nochmals angehoben. Die erwartete Betriebsgewinnmarge beträgt 18 - 20%.

Web-Konferenz

INFICON erläutert den Abschluss des dritten Quartals 2021 heute um 09:30 Uhr MESZ an einer englischsprachigen Web-Konferenz. Teilnehmer sind während der Präsentation zuerst stumm geschaltet. Danach wird das Management auf Fragen eingehen. Die Präsentation wird um 07:00 Uhr im Investors-Bereich der INFICON Website www.inficon.com publiziert.

Sie erreichen die Microsoft Teams Konferenz unter den nachfolgenden Links:

http://bit.ly/IFCN_WebConference

https://ir.inficon.com/conference-calls-or-webcasts/

Kommunikationskalender

Der Kommunikationskalender von INFICON wird laufend aktualisiert und ist abrufbar

unter im Bereich Investor Relation auf der INFICON Website https://ir.inficon.com/financial-calendar/.

Informationen per E-Mail Die neusten Informationen von INFICON werden Ihnen automatisch per E-Mail zugestellt, wenn Sie sich im Bereich Investor Relations der INFICON Website für diesen Service unter https://ir.inficon.com/contact-and-information-request/ anmelden.

Hintergrundinformation zu INFICON

INFICON ist ein führender Anbieter von innovativen Vakuuminstrumenten, hochpräziser Sensortechnologie und Smart Manufacturing/Industry 4.0 Prozesskontrollsoftware, welche die Produktivität und Qualität in hochentwickelten industriellen Vakuumprozessen steigern. Unsere Analyse-, Mess- und Kontrollprodukte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Gaslecksuche der Klima- und Kühlgeräte-Herstellung und der Automobilindustrie, sowie für Produktionsanlagenhersteller und Endverbraucher bei der komplexen Fabrikation von Halbleitern und Dünnfilmbeschichtungen für optische Instrumente, Flachbildschirme, Solarzellen und industrielle Vakuumbeschichtungen. Weitere Anwender der Vakuumtechnologie sind: Life Sciences, Forschung, Raum- und Luftfahrt, Verpackungen, Wärmebehandlung, Laserschneiden und viele weitere Prozessindustrien. Unsere Expertise in der Vakuumtechnologie kommt zudem in der Entwicklung von einzigartigen Geräten zur Analyse giftiger Gase in der Notfallhilfe, der Sicherheitsüberwachung und im Umweltmonitoring zum Einsatz. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Schweiz, verfügt über modernste Produktionsstätten in Europa, den USA und China sowie Niederlassungen in China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Italien, Japan, Korea, Liechtenstein, Schweden, der Schweiz, Singapur, Taiwan und den USA. Die Namenaktien von INFICON (IFCN) werden an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Weitere Informationen zu INFICON und unseren Produkten finden Sie auf unserer Website www.inficon.com.

This press release and oral statements or other written statements made, or to be made by us contain forward-looking statements that do not relate solely to historical or current facts. These forward-looking statements are based on the current plans and expectations of our management and are subject to a number of uncertainties and risks that could significantly affect our current plans and expectations, as well as future results of operations and financial condition. We undertake no obligation to publicly update or revise any forward-looking statements, whether as a result of new information, future events or otherwise.


mehr Marktberichte

⏲ 09:48 Deutliche Verluste gibt es zum Start in den Donnerstagshandel. Der DAX büßte bis 9:45 h 1,06 Prozent auf 15.308,46 Punkte ein. Am Vorabend musste die Wall Street ebenfalls Kursabschläge hinnehmen. Zuvor war im laufenden Handel bekanntgeworden, dass die Corona-Variante Omikron die USA erreicht hatte.
📆 01.12. Der Dax setzte am Mittwoch wieder zu einem Erholungsversuch an, nachdem es am Dienstag wieder kräftig nach unten ging. Die Aussgen des Vakzine-Herstellers Moderna, wonach man davon ausgeht, dass die aktuellen Impfstoffe weniger gegen die neue Corona-Variante Omikron wirkt, verunsicherte erneut. Die Äußerungen von BioNTech-Chef Ugur Sahin über die Wirksamkeit des Corona-Vakzins von BioNTech/Pfizer beruhigte am Mittwoch. Auch die mögliche Zulassung eines Corona-Medikaments des US-Pharmakonzerns Merck in den USA kam am Markt gut an. Der deutsche Leitindex legte um 2,47 Prozent auf 15.472,67 Punkte zu.
📆 01.12. Die Börse Tokio verbuchte am Donnerstag leichte Kursaufschläge. Der Nikkei 225 verbesserte sich um 0,41 Prozent auf einen Stand von 29.935,62 Punkten. Stützend wirkten Daten zum Verarbeitenden Gewerbe, welches sich im November besser als erwartet entwickelt hat.
📆 01.12. Nach den Vortagsverlusten setzt der Auswahlindex der Eurozone am Donnerstagmorgen zur Erholung an. Er zieht bis 9:56 h um einen vollen Prozentpunkt auf 4.103,73 Punkte an. Ein Blick nach Übersee zeigt ein uneinheitliches Bild. Während die Börse Tokio von einer besser als erwarteten Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe im November profitierte, schloss die Börse New York im Minus. Dort verunsicherten Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, denen zufolge die Inflation in den USA anhalten können, was die US-Währungshüter wiederum zu einer schnelleren Korrektur ihrer Geldpolitik nötigen könnte. Daneben trübten die Aussagen von Moderna, laut denen das Corona-Vakzin des Biotech-Konzerns gegen die Covid-19-Mutante Omikron von geringerer Wirkung sei. Aus den USA gibt es aber auch positives zu berichten. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt die Zulassung des von Merck entwickelten Covid-19-Medikaments, welches schwere Infektionsverläufe bei Risiko-Patienten spürbar reduzieren soll. Eine Zustimmung der FDA gilt als wahrscheinlich.
📆 01.12. Nach den Verlusten vom Vortag, startet der deutsche Leitindex im frühen Handel am Donnerstag einen Erholungsversuch. Eine Dreiviertelstunde nach Börsenbeginn notiert er 0,77 Prozent höher bei 15.216,66 Punkten. Marktbeobachtern zufolge nutzen Anleger die Gunst der Stunde zum Wiedereinstieg. Ein Blick nach Übersee zeigt ein uneinheitliches Bild. Während die Börse Tokio von einer besser als erwarteten Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe im November profitierte, schloss die Börse New York im Minus. Dort verunsicherten Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, denen zufolge die Inflation in den USA anhalten können, was die US-Währungshüter wiederum zu einer schnelleren Korrektur ihrer Geldpolitik nötigen könnte. Daneben trübten die Aussagen von Moderna, laut denen das Corona-Vakzin des Biotech-Konzerns gegen die Covid-19-Mutante Omikron von geringerer Wirkung sei. Aus den USA gibt es aber auch positives zu berichten. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt die Zulassung des von Merck entwickelten Covid-19-Medikaments, welches schwere Infektionsverläufe bei Risiko-Patienten spürbar reduzieren soll. Eine Zustimmung der FDA gilt als wahrscheinlich.
📆 30.11. Nach dem stabilen Wochenstart ging es am deutschen Aktienmarkt am Dienstag zunächst wieder abwärts. Der Dax schloss mit einem Minus von 1,18 Prozent bei 15.100,13 Punkten. Seine Verluste konnte der Leitindex am Nachmittag nur kurzzeitig etwas eindämmen. Gesprächsthema am Parkett war die neue Corona-Variante Omikron. Aktien der Impfstoffhersteller BioNTech und Moderna gerieten unter Druck. Laut Moderna-Chef Stephane Bancel sind die momentan genutzten Impfstoffe vermutlich weniger wirksam gegen Omikron. Es könne zudem länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten. Durch diese Wende in der Entwicklung der Pandemie dürfte die Erholung der Wirtschaft ins Stocken geraten.
📆 30.11. Leichter präsentiert sich der Euro Stoxx 50 am Dienstag im frühen Handel und unterbricht damit den Erholungsversuch vom Vortag. Gesprächsthema ist die hohe Inflation, die in Deutschland nochmal zugelegt hat. Im November lag sie bei 5,2 Prozent, der höchste Wert seit 1992. Die Verbraucherpreise werden heute auch aus anderen Räumen erwartet, u.a. aus der EU und den USA. Aus Deutschland werden heute außerdem die Arbeitsmarktdaten erwartet.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 10:12 Im Stoxx Europe 50 ersetzt der Schweizer Luxuswarenkonzern Richemont den britischen Telekomkonzern Vodafone. Die Änderung wird zum 20. Dezember 2021 wirksam.
⏲ 10:11 Der französische Luxusgüterkonzern Hermes ersetzt am 20. Dezember im EuroStoxx50 die Aktien von Universal Music. Dies teilte der zur Deutschen Börse gehörende Index-Anbieter Qontigo am Mittwochabend mit.
⏲ 10:08 ThyssenKrupp will in den kommenden Jahren wieder profitabler arbeiten. "Wir arbeiten nun auch an der nächsten Phase unserer Transformation, in der wir uns zunehmend wieder den Wachstumschancen in den Geschäften widmen werden", sagte Vorstandschefin Martina Merz am Donnerstag bei einer Investorenveranstaltung in Essen. Mittelfristig wird eine um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge von 4 bis 6 Prozent angestrebt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag diese bei 2,3 Prozent.
⏲ 10:04 Aktien von Dürr profitieren von einer Kaufempfehlung durch die Deutsche Bank. Der Anlagenbauer sei fit für die Zukunft, schrieb Analystin Katharina Werner in einer neuen Studie. Dank Batteriezell-Produktion in Europa und Industriedigitalisierung sieht sie noch mehr Dynamik.
⏲ 10:01 Nordex erhält einen Auftrag mit der Lieferung von zwölf Turbinen des Typs N133 mit einer Gesamtleistung von rund 50 Megawatt (MW) für den Windpark "Cumberhead" in Schottland. Der Auftrag beinhaltet zudem die Wartung und Instandhaltung der Anlagen über 25 Jahre.
⏲ 10:00 Ströer erwägt Berichten zufolge einen Verkauf seiner Beteiligung am Kosmetik-Onlinehändler Asambeauty. Der Werbevermarkter soll JPMorgan beauftragt haben, Optionen für das Unternehmen zu prüfen, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf informierte Kreise.
⏲ 09:58 Apple hat seine Zulieferer über eine sich abschwächende Nachfrage nach dem iPhone13 informiert. Bereits im Oktober war bekanntgeworden, dass der Konzern wegen des Chipmangels sein Produktionsziel für das iPhone 13 in diesem Jahr um rund 10 Millionen Stück reduzieren werde.
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