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Ad-hoc: Julius Bär erzielt Vergleich in einem offengelegten Rechtsfall aus der Vergangenheit

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Die Bank Julius Bär & Co. AG beendet eine ältere Rechtssache mit einem Vergleich in der Höhe von EUR 105 Millionen. Der dem Rechtsstreit zugrunde liegende Sachverhalt reicht mehr als zehn Jahre zurück. Rund die Hälfte der Vergleichssumme ist durch bestehende Rückstellungen gedeckt.

Zürich, 1. Juli 2022 – Am 30. Juni 2022 hat die Bank Julius Bär & Co. AG einen Rechtsstreit mit dem Liquidator einer litauischen Gesellschaft beigelegt, der seit 2019 bei einem Genfer Gericht in erster Instanz hängig war. Die Forderung belief sich auf einen Gesamtstreitwert von EUR 335 Millionen zuzüglich 5% Zinsen pro Jahr seit Dezember 2011. Sie bezog sich auf die mutmassliche Nutzung des Finanzsystems für die Veruntreuung von Vermögenswerten bei einer litauischen Gesellschaft durch zwei ihrer Führungskräfte. Diese Angelegenheit liegt mehr als zehn Jahre zurück.

Julius Bär wird rund die Hälfte der Vergleichssumme in Höhe von EUR 105 Millionen durch bestehende Rückstellungen abdecken. Der verbleibende Betrag wird dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2022 belastet.

Julius Bär begrüsst die Beilegung dieses Rechtsstreits. Dies ist für die Gruppe ein weiterer wichtiger Schritt im Prozess der Bereinigung von Altlasten und der kontinuierlichen Verbesserung ihres Risikoprofils.

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Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende April 2022 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 457 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in über 25 Ländern und an mehr als 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Montevideo, Mumbai, São Paulo, Singapur und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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mehr Marktberichte

📆 05.08. Am Freitag konnte sich der DAX zunächst für keine klare Richtung entscheiden. Die am Nachmittag gefolgten US-Arbeitsmarktdaten drückten jedoch auf die Stimmung der Anleger, die ihn zurück in rote Gefilde schickten. Zwar konnten im Juli in den USA mit 528.000 Arbeitsplätzen mehr als doppelt soviel wie zuvor prognostiziert geschaffen werden. Dies heizte aber die Sorge an, die US-Notenbank könnte darauf mir stärkeren Zinsanhebungen reagieren. Bei den Einzelwerten ragten Papiere von Deutsche Post heraus. Der Logistikkonzern steigerte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis zweistellig. Am DAX-Ende gab Bayer 6,98 Prozent ab. Anleger reagierten damit auf die Quartalszahlen vom Vortag. Der DAX schloss 0,65 Prozent tiefer bei 13.573,93 Punkten.
📆 05.08. Der Euro Stoxx 50 präsentiert sich am Freitag im frühen Handel wenig verändert Bis zum Nachmittag dürften sich viele Anleger allerdings noch zurückhalten, sie warten auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten. Zur positiven Stimmung trägt aktuelle auch der niedrige Ölpreis bei. Dies liegt an den Befürchtungen über eine globale Rezession. Diese macht den Anlegern mehr Sorgen als die Inflation, auch wenn diese Sorge natürlich noch vorhanden ist.
📆 05.08. Im frühen Handel muss der Dax am Freitag leichte Verluste hinnehmen. Bis zum Nachmittag dürften sich viele Anleger allerdings noch zurückhalten, sie warten auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten. Zur positiven Stimmung trägt aktuelle auch der niedrige Ölpreis bei. Dies liegt an den Befürchtungen über eine globale Rezession. Diese macht den Anlegern mehr Sorgen als die Inflation, auch wenn diese Sorge natürlich noch vorhanden ist.
📆 05.08. Der Nikkei 225 hat sich am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel verabschiedet. Marktteilnehmer verwiesen auf positiv aufgenommene Quartalszahlen, aber auch auf den gesunkenen Ölpreis. Viele Anleger heilten sich allerdings zurück, sie warteten auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten. Der japanische Leitindex legte um 0,87 Prozent auf 28.175,87 Punkte zu.
📆 04.08. Der Dax konnte sich auch am Donnerstag behaupten und kletterte aufwärts. Der deutsche Leitindex legte um 0,55 Prozent zu und schloss bei 13.662,68 Punkten. Somit setzte er seine Erholung fort und setzt charttechnisch weiterhin positive Signale. Die Anleger ignorierten, zumindest vorläufig, weitere negative Konjunkturdaten, die auf eine Rezession hindeuten. Das Statistische Bundesamt meldete ein Minus der deutschen Auftragseingänge im Juni von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das war der fünfte Rückgang der Auftragseingänge in Folge.
📆 04.08. Am Donnerstag gewann der Nikkei 225 0,69 Prozent auf 27.932,20 Punkte hinzu. Gute Vorgaben der US-Börsen stützten den Handel. Gestützt wurde der japanische Leitindex durch die teils deutlichen Kursaufschläge der US-Börsen. Die Anleger in New York honorierten damit gute Konjunkturdaten und erfreuliche Unternehmenszahlen. Daneben rückten die Sorgen um die Spannungen zwischen den USA und China nach dem Besuch von Nancy Pelosi im Taiwan erst einmal wieder in den Hintergrund.
📆 04.08. Im frühen Handel am Donnerstag starten die europäischen Börsenplätze mit Kursaufschlägen. Der EuroStoxx 50 weist um 9:20 h ein Plus von 0,41 Prozent auf 3.747,66 Punkte aus. Der Auswahlindex der Eurozone profitiert von guten Vorgaben aus New York. Dort zogen die wichtigsten Indizes am Vortag teils deutlich an. Die Anleger in Übersee honorierten damit gute Konjunkturdaten und erfreuliche Unternehmenszahlen. Zudem rückten die Sorgen um die Spannungen zwischen den USA und China nach dem Besuch von Nancy Pelosi im Taiwan erst einmal wieder in den Hintergrund. Die Börse Tokio schnappte die Kursgewinne auf. Der japanische Leitindex schloss in grünen Gefilden. In der laufenden Berichtssaison melden sich u.a. Bayer und adidas zu Wort. An Terminen steht heute u.a. die Zinssatzentscheidung der Bank of England (BoE) an.

mehr Kurzmeldungen

📆 05.08. Die Deutsche Post verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg um 23,4 Prozent auf 24 Milliarden Euro. Dies lag insbesondere am starken Geschäft in der Fracht- und Express-Sparte. Die schwächelnde deutsche Paketgeschäft konnte somit mit als ausgeglichen werden. Der operative Ertrag (EBIT) stieg um 12,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Unterm Strich verzeichneten die Bonner einen Gewinn von rund 1,5 Milliarden Euro.
📆 05.08. Amgen hat im zweiten Quartal mit einem Umsatz von 6,6 Milliarden US-Dollar die Expertenerwartungen übertroffen. Dies lag insbesondere daran, dass der US-Biotechkonzern mehr Medikamente verkauft hat. Unterm Strich stieg der Gewinn von 464 Millionen Dollar auf 1,3 Milliarden Dollar. Außerdem präzisierte Amgen seine Jahresprognose. Man erwartet eine Spanne zwischen 25,5 bis 26,4 Milliarden Dollar.
📆 05.08. Allianz hat im zweiten Quartal das operative Ergebnis um fünf Prozent auf 3,5 Milliarden Euro verbessert. Der Versicherungskonzern bestätigte zugleich seine operative Gewinnprognose für das laufende Jahr von 12,4 bis 14,4 Milliarden Euro. Wie Finanzvorstand Giulio Terzariol erklärte, habe man die Hälfte des Mittelwertes nach sechs Monaten erreicht.
📆 04.08. Ein starkes Geschäft in der Agrarsparte und mit rezeptfreien Medikamenten hat Bayer im zweiten Quartal ein deutliches Plus beim Umsatz beschert. Der Umsatz des Leverkusener Pharma- und Chemiekonzerns wuchs um 18,1 Prozent auf 12,8 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) zog um 30 Prozent auf 3,35 Mrd. Euro an. Unter dem Strich wurde hingehen ein Minus verbucht. Mit 289 Mio. Euro fiel es im Vergleich zum Vorjahresquartal (-2,6 Mrd. Euro) wesentlich geringer aus. Die Jahresprognose wurde angehoben.
📆 04.08. Ungeachtet gestiegener Kosten bei der Rohstoffbeschaffung und der Logistik, hat Merck im zweiten Quartal zulegen und dabei die Prognosen der Analysten übertreffen können. Laut dem Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern fiel der Umsatz mit 5,57 Mrd. Euro um 14,7 Prozent höher gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserten die Darmstädter um 13,1 Prozent auf 1,782 Mrd. Euro. Auf die Anleger entfielen je Aktie 2,64 Euro, knapp 18 Prozent mehr als zuvor.
📆 04.08. Lanxess hat im zweiten Quartal den Umsatz und das operative Ergebnis verbessern können. Ds Kölner Spezialchemieunternehmen profitierte im Zeitraum April bis Juni von höheren Verkaufspreisen. Der Umsatz wuchs um 36,1 Prozent auf rund 2 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag um 14,5 Prozent höher, bei 253 Mio. Euro.
📆 04.08. adidas hat seine finalen Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt und die gesenkte Prognose für das Gesamtjahr aus der letzten Woche bestätigt. Der Umsatz des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach legte gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 5,596 Mrd. Euro zu. Währungsbereinigt stieg dieser jedoch nur um 4 Prozent. Das operative Ergebnis sank vom zuvor 543 Mio. Euro auf 392 Mio. Euro. Unter dem Strich wurden 309 Mio. Euro eingenommen, was einem Minus von 24 Prozent entspricht.
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