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Ad-hoc: Jungheinrich AG: Anhebung der Prognose für 2020 und Bekanntgabe der Zahlen zum 30. September 2020

Jungheinrich AG

Jungheinrich AG 37,00 EUR Tendenz des Kurses +1,54%

Hamburg, 21. Oktober 2020

Vor dem Hintergrund einer besser als noch im Sommer erwarteten Markt- und Geschäftsentwicklung hebt Jungheinrich die Prognose für das Jahr 2020 an.

Im 1. Halbjahr 2020 hatte sich Jungheinrich - trotz des angespannten Marktumfeldes infolge der globalen COVID-19-Pandemie - bereits gut behauptet. Seit mehreren Wochen belebt sich die Kundennachfrage sukzessive. Jungheinrich erwartet deshalb im Restjahr 2020 höhere als zunächst geplante Umsatzerlöse. Der Vorstand geht davon aus, dass sich die frühzeitig eingeleiteten und konsequent umgesetzten Effizienzverbesserungs- und Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin positiv im Ergebnis niederschlagen werden.

Der Vorstand rechnet daher für das Gesamtjahr 2020 aus heutiger Sicht mit einem Auftragseingang zwischen 3,5 Mrd. € und 3,7 Mrd. € (bisherige Prognose: 3,4 Mrd. € bis 3,6 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich ebenfalls innerhalb einer Bandbreite von 3,5 Mrd. € bis 3,7 Mrd. € bewegen (bisherige Prognose: 3,4 Mrd. € bis 3,6 Mrd. €). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) sollte 2020 nach aktueller Einschätzung zwischen 180 Mio. € und 230 Mio. € liegen (bisherige Prognose: 130 Mio. € bis 180 Mio. €). Für die EBIT-Rendite wird eine Bandbreite zwischen 5,1 Prozent bis 6,2 Prozent erwartet (bisherige Prognose: 3,8 Prozent bis 5,0 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) dürfte 155 Mio. € bis 205 Mio. € erreichen (bisherige Prognose: 105 Mio. € bis 155 Mio. €). Die EBT-Rendite soll bei 4,4 Prozent bis 5,5 Prozent liegen (bisherige Prognose: 3,1 Prozent bis 4,3 Prozent).

Des Weiteren wird erwartet, dass Jungheinrich zum Geschäftsjahresende keine Nettoverschuldung ausweisen, sondern ein Nettoguthaben von deutlich über 50 Mio. € erreichen wird (bisherige Prognose: Nettoverschuldung deutlich unter 50 Mio. €). Der ROCE für das Geschäftsjahr 2020 dürfte zwischen 10 Prozent und 14 Prozent (bisherige Prognose: zwischen 8 Prozent und 12 Prozent) liegen.

Unverändert gegenüber den bisherigen Erwartungen rechnet Jungheinrich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 mit einer leichten Verbesserung seines Marktanteiles in Europa (2019: 20,2 Prozent).

Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass es bis zum Jahresende nicht zu umfangreicheren weiteren Lockdowns bis hin zu Werksschließungen aufgrund der COVID-19-Pandemie kommt und die Lieferketten zur Aufrechterhaltung der Produktion weitgehend intakt bleiben. Die untere Prognosegrenze berücksichtigt bereits gewisse coronabedingte, aktuelle negative Entwicklungen auf Kunden- und Lieferantenseite.

Die Geschäftsentwicklung des Jungheinrich-Konzerns zum 30. September 2020 war vor dem Hintergrund der weiterhin andauernden Pandemie sehr zufriedenstellend. So lag der Auftragseingang bei 2.732 Mio. € (Vorjahr: 3.014 Mio. €), der Konzernumsatz betrug nach neun Monaten 2.723 Mio. € (Vorjahr: 2.972 Mio. €).

Das EBIT erreichte 150,2 Mio. € (Vorjahr: 197,3 Mio. €). Das EBT betrug 133,8 Mio. € (Vorjahr: 183,3 Mio. €). Entsprechend lag die EBIT-Rendite bei 5,5 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent) und die EBT-Rendite bei 4,9 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent).

Die Quartalsmitteilung der Jungheinrich AG zum 30. September 2020 wird am 10. November 2020 veröffentlicht.

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mehr Marktberichte

📆 27.11. Für den DAX ging es am Freitag aufwärts. Er gewann 0,37 Prozent auf 13.335,68 Punkte. Im frühen Handel fehlte es ihm an den Vorgaben der Wall Street, die am Donnerstag wegen Thanksgiving geschlossen blieb. Am Nachmittag stützten laufende Börsendaten aus New York, insbesondere von der Nasdaq. Beim Thema Corona richtete sich der Blick auf AstraZeneca, deren Studie zum Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 in die Kritik geraten ist. Auf politischer Seite sagte Donald Trump in seiner jüngsten Pressekonferenz zu, das Amt an Joe Biden übergeben zu wollen, wenn die Wahl des Demokraten Mitte Dezember offiziell durch das Electoral College bestätigt würde. Die Aktie von Infineon legte ohne nennenswerte Nachrichten an der DAX-Spitze um 3,50 Prozent zu.
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📆 27.11. Der Dax ist am Freitag kaum verändert in den morgendlichen Handel gestartet. Am Donnerstag blieb das wichtigste deutsche Börsenbarometer wenig verändert, es fehlten Impulse aus den USA. Die Wall Street blieb am Donnerstag aufgrund eines Feiertages geschlossen. Heute wird in den USA wieder gehandelt, wenn auch nur verkürzt bis 19 Uhr. Analysten zweifeln allerdings daran, dass der deutsche Leitindex sich heute deutlich in die eine oder andere Richtung bewegen wird, die Seitwärtsbewegung wird wohl erst einmal beibehalten.
📆 27.11. Trotz fehlender US-Impulse ist der Nikkei 225 am Freitag freundlich in den Feierabend gegangen. Die Wall Street blieb am Donnerstag aufgrund eines Feiertages geschlossen. Für Verunsicherung sorgten Zweifel an einer zügigen Verteilung von Impfstoffen gegen Covid-19. Der Pharmakonzern AstraZeneca erwägt nach Kritik an seinen bisherigen Tests offenbar eine komplett neue weltweite Studie zur Wirksamkeit seines Impfstoffs. Der japanische Leitindex legte dennoch um 0,40 Prozent auf 26.644,71 Punkte zu.
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📆 26.11. An der Börse Tokio ging es am Donnerstag aufwärts. Der japanische Leitindex gewann 0,91 Prozent auf 26.537,31 Punkte. Händlern zufolge dominierte im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Hoffnung auf einen Impfstoff gegenüber der Sorge weiter steigender Infektionszahlen und der Frage, wie die Konjunktur weiter darunter leiden könnte. Stützend wirken die jüngsten Aussagen der US-Notenbank, die auf eine mögliche Anpassung der Anleihekäufe in der Corona-Krise deuteten.
📆 26.11. Im frühen Handel am Donnerstag präsentiert sich der Auswahlindex der Eurozone träge. Knapp 40 Minuten nach Handelsbeginn weist er ein leichtes Plus von 0,13 Prozent bei einem Stand von 3.516,48 Punkten aus. Weiterhin dominiert der Kampf gegen die Corona-Pandemie das Agieren der Anleger, die zwischen Hoffnung und Sorge pendeln, heißt es von Marktbeobachtern.

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📆 27.11. VW setzt vermehrt auf E-Autos. In seine neue Reihe reiner Elektrofahrzeuge soll auch eine günstige Kleinwagen-Variante eingeführt werden. Das Auto ist für die nächste größere Ausbaustufe ab dem Jahr 2023 vorgesehen und in der Basisversion um die 20.000 Euro kosten.
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📆 25.11. Der durch die Corona-Pandemie anhaltende Trend zum Homeoffice und der daraus resultierende Bedarf an PCs und weiterer Hardware schlägt sich bei Dell positiv nieder. Im Ende Oktober abgeschlossenen dritten Quartal stieg der Umsatz beim US-Hardwarehersteller um 3 Prozent auf 23,5 Mrd. US-Dollar und damit höher, als am Markt prognostiziert. Das Betriebsergebnis kletterte um 35 Prozent auf 1,1 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn sprang um 60 Prozent auf 881 Mio. US-Dollar hoch.
📆 25.11. Der anhaltende Homeoffice-Trend bescherte HP im Ende Oktober abgeschlossenen vierten Quartal einen deutlichen Gewinn. Zwar schrumpfte der Umsatz 1 Prozent auf knapp 15,3 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich konnte der PC- und Druckerhersteller aus Palo Alto, USA, jedoch ein Plus von 72 Prozent auf 668 Mio. US-Dollar verbuchen. Grund genug, für eine Dividendenerhöhung. Für das laufende erste Quartal 2020/21 rechnet der Konzern mit Gewinn je Aktie in Höhe von 64 bis 70 US-Cent.
📆 25.11. Im US-Bundesstaat Kalifornien ist der Sicherheitschef von Apple, Thomas Moyer, wegen versuchter Bestechung angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, er wollte ihm Tausch gegen 200 iPads an vier Schusswaffenlizenzen für Mitarbeiter herankommen. Mit auf der Anklagebank sollen zwei Polizisten sein. Sie sollen Moyer dazu gedrängt haben, die 200 iPads dem Büro des Sheriffs zu?spenden?, damit dieses vier Waffenscheine für das verdeckte Tragen von Waffen ausstellt.
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