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Ad-hoc. K+S Aktiengesellschaft: Endgültige DPR-Feststellungen lösen keine Wertanpassungen aus

K+S AG

K+S AG 17,32 EUR Tendenz des Kurses -0,97%

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. ("DPR") hat in dem Verfahren zur Prüfung des Konzernabschlusses von K+S zum 31. Dezember 2019 nebst zugehörigem Konzernlagebericht sowie des verkürzten Konzernabschlusses zum 30. Juni 2020 nebst zugehörigem Zwischenlagebericht heute ihre endgültigen Prüfungsfeststellungen an K+S übersandt.

Aus den endgültigen Feststellungen folgt nach Auffassung von K+S kein Anpassungsbedarf für die Wertansätze der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte ("ZGE Kali") in den genannten Abschlüssen. Die vorläufigen Feststellungen zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019, der Nutzungswert der ZGE Kali sei nicht verlässlich und wesentlich zu hoch ermittelt und damit die Werthaltigkeit nicht nachgewiesen worden, sind in den endgültigen Feststellungen der DPR nicht mehr enthalten. Auch die vorläufige DPR-Feststellung bezüglich des verkürzten Konzernabschlusses zum 30. Juni 2020, dass die Werthaltigkeit des Nettovermögens der ZGE Kali nicht nachgewiesen worden sei, ist in den endgültigen Feststellungen nicht mehr enthalten.

In Bezug auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 lauten die Feststellungen der DPR:

Im Konzernabschluss der K+S AG zum 31.12.2019 wurde über wesentliche Annahmen, Annahmeänderungen, Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten im Zusammenhang mit der Werthaltigkeitsprüfung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte (ZGE Kali) nicht angemessen berichtet.

Das Nettovermögen der ZGE Kali i.H.v. 5.428,3 Mio. Euro (51,3% der Konzernbilanzsumme) besteht im Wesentlichen aus Sachanlagevermögen des Kaliwerks Bethune in Kanada. Es wurde insbesondere nicht angegeben, dass für dieses Werk erstmalig nicht nur die ausgewiesenen Reserven, sondern zu 40% auch Ressourcen bei der Nutzungswertermittlung herangezogen wurden, die - anders als Reserven - zum Betrachtungszeitpunkt noch nicht hinreichend sicher nachgewiesen oder noch nicht wirtschaftlich förderbar sind. Es wurde ferner auf die Verlängerung der für dieses Werk zugrunde gelegten Laufzeit nicht hingewiesen, die sich in Folge der Ressourcenberücksichtigung auf ca. 150 Jahre (ewige Rente) mehr als verdoppelt hat. Die stattdessen im Konzernanhang enthaltene Aussage, dass die Laufzeiten der ZGE durch die Rohstoffreserven determiniert sind, lässt nicht auf die Berücksichtigung von Ressourcen schließen. Auch über die erstmalig im Werthaltigkeitstest unterstellte zukünftige Ausweitung der maximalen Pro-duktions¬kapazität in Bethune von 2,86 mt/a auf 4,0 mt/a wurde nicht berichtet. Auf diese Weise wird nicht die von einem IFRS-Abschluss gemäß IAS 1.1 geforderte Vergleichbarkeit hergestellt.

Es liegt ein Verstoß gegen IAS 1.122 und IAS 1.125 vor, wonach die mit den angewandten Bilanzierungsmethoden einhergehenden Ermessensentscheidungen sowie wesentliche Annahmen und Schätzungsunsicherheiten im Konzernanhang anzugeben sind. Zudem fordern auch IAS 1.31 i.V.m. IAS 36.132, dass ein Unternehmen zusätzliche Angaben in Betracht zu ziehen hat, wenn anderenfalls die Auswirkungen von Ereignissen und Bedingungen auf die Vermögenslage für die Abschlussadressaten nicht verständlich wären.

In Bezug auf den verkürzten Konzernabschluss zum 30. Juni 2020 lauten die Feststellungen der DPR:

Für den Zwischenabschluss der K+S AG zum 30.06.2020 wurde keine Wertminderungsprüfung für den Nettobuchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte (i.H.v. 5.196,8 Mio. Euro, 51,7% der Konzernbilanzsumme) durchgeführt, obwohl Anhaltspunkte dafür vorlagen, dass das Nettovermögen wertgemindert sein könnte. Anhaltspunkte waren insbesondere die negative Kalipreisentwicklung sowie der weitere Rückgang der Marktkapitalisierung unterhalb des Nettovermögens des Unternehmens. Die unterlassene Wertminderungsprüfung verstößt gegen IAS 36.9 i.V.m. IAS 36.12 und IAS 34.28.

Im Zwischenlagebericht der K+S AG für das 1. Halbjahr 2020 wurden wesentliche Ereignisse und deren Auswirkungen auf die Finanzlage und deren Entwicklung nicht ausreichend deutlich dargestellt. Insbesondere kommt nicht zum Ausdruck, dass der im 1. Halbjahr 2020 erzielte Freie Cashflow von 166,2 Mio. Euro in voller Höhe auf nicht operative Maßnahmen, im Wesentlichen auf das in 2020 als Working Capital Management Maßnahme eingeführte Factoring, zurückzuführen ist. Dies verstößt gegen § 115 (4) WpHG i.V.m. DRS 16.40 ff. (z.B. DRS 16.41, interne Ereignisse g)).

K+S ist von der DPR gebeten worden, bis zum 9. Dezember 2021 mitzuteilen, ob das Unternehmen den Fehlerfeststellungen zustimmt oder nicht. Bei Zustimmung wäre das Verfahren bei der DPR beendet.

Kontakt:

Investor Relations:

Julia Bock, CFA

Telefon: +49 561 9301-1009

julia.bock@k-plus-s.com

Sprache: Deutsch

Unternehmen: K+S Aktiengesellschaft

Bertha-von-Suttner-Str. 7

34131 Kassel

Deutschland

Telefon: +49 561 9301 0

Fax: +49 561 9301 2425

E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com

Internet: www.k-plus-s.com

ISIN: DE000KSAG888

WKN: KSAG88

Indizes: MDAX

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange

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mehr Marktberichte

⏲ 17:52 Nachdem sich der Dax am Dienstag und Mittwoch von den derben Verlusten am Montag leicht erholt hatte, ging es am Donnerstag erstmal abwärts, dann drehte er jedoch ins Plus. Die mit Spannung erwartete Äußerung der Fed zur Straffung der Geldpolitik wurde in den USA und anderen Ländern mit Verunsicherung aufgenommen. Zwar beließ die Notenbank den Leitzins unverändert, Fed-Chef Powell erklärte aber, dass man angesichts der hohen Inflation rasch die Zinswende einleiten wolle. Man sei für eine Straffung der Geldpolitik im März bereit, sollten es die Bedingungen erfordern. Der Dax legte um 0,42 Prozent auf 15.524,27 Punkte zu.
⏲ 10:08 In tiefrot schloss die Börse Tokio am Donnerstag. Der japanische Leitindex krachte um 3,11 Prozent auf 26.170,30 Punkte herunter. Auslöser war die Sitzung der US-Notenbank vom Vortag. Wie am Markt im Prinzip erwartet, signalisierte die Fed im Kampf gegen die Inflation einen ersten Zinsschritt kommenden März. Zudem bleibe es bei der Reduzierung der Anleihekäufe bis zu deren Ende im gleichen Monat. Dies war auch schon alles, was die Fed an konkreten Aussagen zu bieten hatte. Keine Wort fiel hingegen zu dem weiteren Vorgehen im laufenden Jahr. Wieviele weitere Zinsschritte werden es? Wann dürfen sie zu erwarten sein? In welcher Höhe werden die Zinsen bis Ende 2022 angehoben? Die Fed lieferte darauf nur schwammige Antworten, zur Unzufriedenheit der Investoren. Fed-Chef Jerome Powell befeuerte die Spekulationen noch damit, dass erste Zinsschritte auch schon vor März erfolgen könnten, sollte es die Lage nötig machen.
⏲ 10:05 Gestern mit einen kräftigen Plus in den Feierabend verabschiedet, geht es für den Auswahlindex der Eurozone am Donnerstagmorgen wieder in Richtung Süden. Er büßt bis 9:47 h 1,18 Prozent auf 4.115,45 Punkte ein. Auslöser ist die Sitzung der US-Notenbank vom Vortag. Wie am Markt im Prinzip erwartet, signalisierte die Fed im Kampf gegen die Inflation einen ersten Zinsschritt kommenden März. Zudem bleibe es bei der Reduzierung der Anleihekäufe bis zu deren Ende im gleichen Monat. Dies war auch schon alles, was die Fed an konkreten Aussagen zu bieten hatte. Keine Wort fiel hingegen zu dem weiteren Vorgehen im laufenden Jahr. Wieviele weitere Zinsschritte werden es? Wann dürfen sie zu erwarten sein? In welcher Höhe werden die Zinsen bis Ende 2022 angehoben? Die Fed lieferte darauf nur schwammige Antworten, zur Unzufriedenheit der Investoren. Fed-Chef Jerome Powell befeuerte die Spekulationen noch damit, dass erste Zinsschritte auch schon vor März erfolgen könnten, sollte es die Lage nötig machen. An der Börse New York reagierten die wichtigsten Indizes uneinheitlich. Gewinne und Verluste fielen aber geringfügig aus. An der Börse Tokio ging es für den Nikkei 225 hingegen krachend abwärts.
⏲ 10:04 Es bleibt beim Wechselbad der Gefühle für die Anleger an der Börse Frankfurt. Hatte der DAX gestern noch ein kräftiges Plus verbuchen können, geht es am Donnerstag wieder deutlich abwärts. Bis 9:36 h verliert der deutsche Leitindex 1,57 Prozent auf 15.216,61 Punkte. Auslöser ist die Sitzung der US-Notenbank vom Vortag. Wie am Markt im Prinzip erwartet, signalisierte die Fed im Kampf gegen die Inflation einen ersten Zinsschritt kommenden März. Zudem bleibe es bei der Reduzierung der Anleihekäufe bis zu deren Ende im gleichen Monat. Dies war auch schon alles, was die Fed an konkreten Aussagen zu bieten hatte. Keine Wort fiel hingegen zu dem weiteren Vorgehen im laufenden Jahr. Wieviele weitere Zinsschritte werden es? Wann dürfen sie zu erwarten sein? In welcher Höhe werden die Zinsen bis Ende 2022 angehoben? Die Fed lieferte darauf nur schwammige Antworten, zur Unzufriedenheit der Investoren. Fed-Chef Jerome Powell befeuerte die Spekulationen noch damit, dass erste Zinsschritte auch schon vor März erfolgen könnten, sollte es die Lage nötig machen. An der Börse New York reagierten die wichtigsten Indizes uneinheitlich. Gewinne und Verluste fielen aber geringfügig aus. An der Börse Tokio ging es für den Nikkei 225 hingegen krachend abwärts. Beim Blick auf die Einzelwerte tut sich die Aktie von Deutsche Bank hervor, die um kurz vor 10 h an der DAX-Spitze rangiert. Die Frankfurter Großbank erwirtschaftete 2021 ein Milliardengewinn.
📆 26.01. Ist das Schlimmste überstanden? Nach den deutlichen Kursverlusten von Montag, als der Dax zwischenzeitlich sogar unter 15.000 Punkte rauschte, ging es Dienstag schon wieder mit knapp 0,8 Prozent aufwärts, am Mittwoch sogar um 2,22 Prozent auf 15.459,39 Punkte. Viele Anleger nutzten den Kursrutsch um günstig einzusteigen. Dabei fand ein sehr wichtiger Termin erst am Abend statt - Die US-Notenbank Fed gab ihr Zinsentscheidung bekannt. Viele Experten waren sich einig, dass die Fed die Märkte auf baldige Zinsschritte einstellen würde. Fed-Chef Powell hatte dies bereits signalisiert.
📆 26.01. Schwache Vorgaben der US-Börsen sowie die für heute anstehende Leitzinssatzentscheidung der US-Notenbank Fed sorgten an der Börse in Tokio zur Wochenmitte für Zurückhaltung unter den Investoren. LeichteVerluste waren dass Resultat. Der japanische Leitindex verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,44 Prozent auf 27.011,33 Punkte in den Feierabend.
📆 26.01. Den negativen Vorgaben der Börsen New York und Tokio sowie der Ukraine-Krise zum Trotz, zieht der Auswahlindex der Eurozone im frühen Handel am Mittwoch deutlich an. Er gewinnt bis 9:35 h 1,8 Prozent auf 4.151,74 Punkte. Nach den Kursturbulenzen der letzten Tage, würden Anleger die Chance zum Einstieg nutzen, so Marktbeobachter. Der Fokus der Anleger richtet sich heute auf die Leitzinssatzentscheidung der US-Notenbank, die nach Börsenschluss in Frankfurt ansteht. Am Markt rechnet man für heute zwar noch nicht mit einer Zinsanpassung. Im Kampf gegen die starke Inflation dürfte die Fed jedoch eine rasche Zinserhöhung bekanntgeben. Ökonomen rechnen mit einer ersten von mehreren Erhöhung in diesem Jahr bereits im kommenden März.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 10:47 Die Corona-Krise ließ Sartorius wie bereits 2020 auch im Geschäftsjahr 2021 profitieren. Der Pharma- und Laborausrüster mit Sitz im Göttingen steigerte dem Umsatz um 47,7 Prozent auf 3,45 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (EBITDA) zog um 69,7 auf 1,18 Mrd. Euro an. Der Nettogewinn stieg um 85 Prozent auf 553 Mio. Euro.
⏲ 10:36 Ein uneinheitliches Zahlenwerk weist Intel für das vierte Quartal aus. Der US-Chiphersteller verbesserte gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar seinen Umsatz um 3 Prozent auf 20,5 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn gab jedoch um 21 Prozent auf 4,6 Mrd. US-Dollar nach. Analysten zeigen sich jedoch zufrieden. Der Umsatz lag über Prognose. Ebenso der Gewinn je Aktie, der zwar geringer als im Vorjahreszeitraum ausfiel, die Prognose der Analysten aber auch toppen konnte.
⏲ 10:48 Tesla trotzt der globalen Halbleiterkrise. Wie der US-Elektroautobauer berichtet, strich er 2021 den höchsten Gewinn in seiner Firmengeschichte ein. Unter dem Strich konnten 5,5 Mrd. US-Dollar US-Dollar und damit 665 Prozent mehr als im Vorjahr verbucht werden. Der Umsatz stieg um 71 Prozent auf 53,8 Mrd. US-Dollar. Rund 936.000 Wagen rollten vom Band, ein Zuwachs von 87 Prozent. Laut CEO Elon Musk peile der Konzern auf langer Sicht einen jährlichen Zuwachs von 50 Prozent an. Ein Dämpfer war jedoch die Ankündigung, den eigentlich schon für 2021 geplanten Produktionsstart für den Elektro-Pick Up "Cybetruck" auf 2023 verschieben zu müssen.
⏲ 10:21 Die Deutsche Bank überrascht. Das Geschäftsjahr 2021 fiel bei der Frankfurter Großbank besser als erwartet aus. Nach fünf verlustreichen Jahren, erwirtschaftete sie 2020 erstmals wieder einen Gewinn. Diese Richtung konnte sie auch 2021 fortsetzen. Unter dem Strich wurden 1,9 Mrd. Euro eingestrichen, ein überdeutliches Plus von rund 1580 Prozent. Der Vorsteuergewinn zog um 240 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Die Erträge wuchsen um 6 Prozent auf 25,4 Prozent. Zugpferd war die Investmentbanking-Sparte. Die Anleger sollen nach drei Jahren Durststrecke wieder eine Dividende erhalten. Sie soll bei 20 Eurocent je Aktie liegen.
📆 26.01. Stark präsentieren sich die Aktie von Wacker Chemie am Mittwochvormittag. Im Xetra-Handel steigt sich bis 10:14 h um 5,37 Prozent. Der Münchener Chemie-Konzern legt Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 vor. Diesen zufolge stieg der Umsatz um knapp 33 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro. Der Nettogewinn zog um satte 286 Prozent auf 780 Mio. Euro an.
📆 26.01. Texas Instruments (TI) profitierte im vierten Quartal von einer hohen Nachfrage aus der Automobilbranche und der Industrie. Der Umsatz beim US-Chiphersteller stieg um 19 Prozent auf 4,83 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn kletterte um 27 Prozent auf 2,14 Mrd. US-Dollar.
📆 26.01. Sehr gut laufende Geschäfte Microsoft im Ende Dezember abgeschlossen zweiten Quartal 2021/22 eine deutliche Steigerung bei Gewinn und Umsatz beschert. Wie der Us-Soft- und Hardwarekonzern aus Redmond berichtet, verbesserte sich der Gewinn 20 Prozent auf 51,7 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde ein Plus von 21 Prozent auf 18,8 Mrd. US-Dollar verbucht. Neben der anhaltend starken Cloud-Sparte, trugen MS Teams und Windows 11 zu dem Ergebnis bei.
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