18:02 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 23:02 London (08:00 - 16:30) 00:02 Frankfurt (09:00 - 20:00) 07:02 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Ad-hoc: KION Group veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2020

Kion Group AG

Kion Group AG 85,58 EUR Tendenz des Kurses +2,25%

VERÖFFENTLICHUNG VON INSIDERINFORMATIONEN NACH ARTIKEL 17 DER VERORDNUNG (EU) NR. 596/2014

KION Group veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2020

Frankfurt/Main, 13. Juli 2020

Der wertmäßige Auftragseingang der KION Group stieg im zweiten Quartal 2020 um gut 11 Prozent auf rund 2,3 Mrd. € gegenüber 2,079 Mrd. € im zweiten Quartal 2019. Einem Rückgang im Segment Industrial Trucks & Services um rund 20 Prozent stand im Segment Supply Chain Solutions eine Verdopplung des Auftragseingangs gegenüber - getrieben unter anderem durch die sehr starke Nachfrage von E-Commerce-Unternehmen. Der Markt für automatisierte Materialfluss-Lösungen blieb in fast allen wichtigen Kundenindustrien intakt und auf Wachstumskurs.

Der Konzernumsatz sank um über 16 Prozent auf fast 1,9 Mrd. € gegenüber 2,281 Mrd. € im zweiten Quartal 2019 - im Wesentlichen verursacht durch umfangreiche Lockdown-Maßnahmen in vielen geografischen Märkten des Unternehmens in den Monaten April und Mai. Das EBIT bereinigt der KION Group lag mit fast 61 Mio. € deutlich unter dem Wert im zweiten Quartal 2019 von 225 Mio. €, die EBIT-Marge bereinigt bei über 3 Prozent (Q2 2019: 9,9 Prozent). Haupttreiber des Umsatz- und Ergebnisrückgangs waren die zunehmend spürbaren Auswirkungen der weltweiten Ausbreitung der Corona-Pandemie, die im Segment Industrial Trucks & Services insbesondere in Europa zu massiven Beeinträchtigungen des operativen Geschäftsbetriebs sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite geführt haben. Aufgrund der strikten Ausgabendisziplin konnte im zweiten Quartal 2020 ein positiver Free Cashflow von rund 2 Mio. € erzielt werden (Q2 2019: -114 Mio. €).

Im Segment Industrial Trucks & Services (Flurförderzeuge, Lagertechnik und verbundene Dienstleistungen) wurden bei den Marken der KION Group von April bis Juni dieses Jahres gut 43.000 Neufahrzeuge bestellt. Das waren rund 23 Prozent weniger Neubestellungen als im Vorjahreszeitraum. In China zeichnet sich nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie allerdings inzwischen wieder eine deutliche Erholung des Staplermarktes ab. Zudem zeigten zum Quartalsende auch europäische Länder erste Anzeichen einer Erholung.

Der wertmäßige Auftragseingang des Segments Industrial Trucks & Services, der auch das Servicegeschäft enthält, sank gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um rund 20 Prozent auf knapp 1,3 Mrd. € (Q2 2019: 1,573 Mrd. €). Der Segmentumsatz ging um rund 23 Prozent auf knapp 1,3 Mrd. € (Q2 2019: 1,638 Mrd. €) zurück, vorrangig bedingt durch das Neufahrzeuggeschäft. Das EBIT bereinigt blieb trotz des deutlichen Umsatzrückgangs und der damit verbundenen Unterauslastung der Kapazitäten mit annähernd 16 Mio. € positiv (Q2 2019: 178 Mio. €). Die EBIT-Marge bereinigt betrug gut 1 Prozent (Q2 2019: 10,8 Prozent).

Das Segment Supply Chain Solutions (Lieferketten-Lösungen) erreichte im zweiten Quartal des Jahres 2020 einen wertmäßigen Rekordauftragseingang von knapp 1,1 Mrd. € - ein Plus von über 100 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2019 mit 506 Mio. €. Hierzu trugen insbesondere Großaufträge von E-Commerce-Kunden - unter anderem in Nordamerika und Europa - bei. Der Segmentumsatz lag mit rund 635 Mio. € fast genau auf dem Niveau des zweiten Quartals 2019 (Q2 2019: 642 Mio. €). Das EBIT bereinigt des Segments betrug in Q2 2020 über 50 Mio. €. Es ging aufgrund der pandemiebedingt erschwerten Rahmenbedingungen bei der Projektdurchführung und damit verbundener Ineffizienzen um rund 16 Prozent zurück (Q2 2019: 64 Mio. €). Die EBIT-Marge bereinigt belief sich somit auf solide rund 8 Prozent (Q2 2019: 9,9 Prozent).

Alle Angaben in dieser Mitteilung für das zweiten Quartal 2020 basieren auf vorläufigen Geschäftszahlen. Daher kann es zu Abweichungen gegenüber diesen Angaben in den Geschäftszahlen kommen, die im Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 veröffentlicht werden. Dieser wird voraussichtlich am 30. Juli 2020 veröffentlicht.

Erläuterungen und Überleitungen zu verwendeten Finanzkennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2019 der KION GROUP AG (abrufbar unter https://www.kiongroup.com/de/Investor-Relations/Ver%C3%B6ffentlichungen/), insbesondere auf den Seiten 57 ff., 69 ff. und 80.

Kontakt Investor Relations Kontakt Presse

Antje Kelbert

Senior Manager Investor Relations

Telefon +49 (0)69 201 107 346

antje.kelbert@kiongroup.com Michael Hauger

Senior Vice President Corporate Communications

Telefon +49 (0)69 201 107 655

Mobil +49 (0)151 16 86 55 50

michael.hauger@kiongroup.com

Dana Unger

Senior Manager Investor Relations

Telefon +49 (0)69 201 107 371

dana.unger@kiongroup.com Frank Grodzki

Senior Director External Communications & Group Newsroom

Telefon +49 (0)69 201 107 496

Mobil +49 (0)151 65 26 29 16

frank.grodzki@kiongroup.com


mehr Marktberichte

📆 14.05. Zum Wochenausklang traten die Inflationssorgen wieder etwas in den Hintergrund und Investoren griffen an den Aktienmärkten zu. Der Dax gewann am Freitag 1,43 Prozent und schloss bei 15.416,64 Punkten. Nach einer Woche mit Schwankungen gab es ein leichtes Wochen-Plus von 0,1 Prozent. Auch an der Wall Street ging es moderat nach oben. Hier hatte die US-Notenbank Fed zuletzt versucht, die Gemüter zu beruhigen: Sie sehe hier noch keine derartige Gefahr. Die vom Hochfahren der Wirtschaft ausgelöste Inflation sei nur vorübergehender Natur, hieß es weiter. Dennoch dürften die Preissteigerungen in den nächsten Wochen genau beobachtet werden. In den USA waren die Erzeugerpreise jüngst stark angestiegen. Dies könnte die Sorgen weiter anheizen.
📆 14.05. Freundliche Vorgaben aus den USA und Japan hieven den Euro Stoxx 50 am Freitag im frühen Handel ins Plus. In den USA legten die wichtigsten Indizes zu. Insbesondere waren Werte gefragt, die von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren würden.
📆 14.05. An Christi Himmelfahrt rutschte der Dax zwischenzeitlich deutlich ins Minus, dann besserte sich die Stimmung und der deutsche Leitindex verzeichnete sogar ein Plus. Am Freitag präsentiert sich der Dax im frühen Handel fester und folgt damit den positiven Vorgaben aus Übersee. In den USA legten die wichtigsten Indizes zu. Insbesondere waren Werte gefragt, die von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren würden.
📆 14.05. Freundlich ist der Nikkei 225 am Freitag aus dem Handel gegangen. Marktteilnehmer verwiesen auf die freundlichen Vorgaben aus den USA. An der Wall Street legten insbesondere Werte zu, die von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren würden. Der japanische Leitindex legte um 2,32 Prozent auf 28.084,47 Punkte zu.
📆 12.05. Freundlich hat sich der Dax am Mittwoch in den Feierabend verabschiedet. Am Vortag hatten dem deutschen Leitindex die Inflationsängste herbe Verluste eingebrockt. Diese hatten zuvor schon die Übersee-Börsen tief getroffen. Trotz des deutlichen Minus blieb der Dax auch am Dienstag weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 15.000 Punkten. Auch heute waren die Ängste allgegenwärtig am deutschen Aktienmarkt, weshalb eine spürbare Erholung ausblieb. Am Mittwoch legte er leicht um 0,20 Prozent auf 15.150,22 Punkte zu.
📆 12.05. Zur Wochenmitte ging es für den japanischen Leitindex erneut deutlich abwärts, wenn auch nicht so stark wie am Vortag. Er büßte 1,61 Prozent auf 28.147,51 Punkte ein. Händler verwiesen einmal mehr auf anhaltende Inflationssorgen, aber auch auf die Corona-Pandemie, die insbesondere in Indien wütet. Die für heute Nachmittag anstehenden US-Verbraucherpreise, die als Faktor für die Entwicklung der Inflation in den USA dienen dürften, finden in Tokio erst am Donnerstag ihre Berücksichtigung.
📆 12.05. Der EuroStoxx 50 legt im frühen Handel am Mittwoch minimal zu. Er weist um 9:26 h ein Plus von 0,09 Prozent auf 3.949,49 Punkte aus. Die anhaltenden Inflationssorgen, die den Auswahlindex der Eurozone am Vortag tief in den Keller schickten, dürften auch zur Wochenmitte anhalten, heißt es von Marktbeobachtern. Dies bekamen die Wall Street und die Börse Tokio bereits zu spüren. Ein wichtiger Anhaltspunkt, in welche Richtung sich die Inflation entwickelt, dürften die für heute Nachmittag anstehenden Verbraucherpreise aus den USA sein. Die Bilanzsaison wird fortgesetzt. So öffnen u.a. Allianz, Bayer und Deutsche Telekom ihre Bücher.

mehr Kurzmeldungen

📆 14.05. Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen weltweit bekommt Disney unangenehmen zu spüren. Der Konzern-Steaming-Dienst Disney+ verbuchte zuletzt nicht mehr so viele Neukunden, da wieder Kinos öffnen und Sportveranstaltungen stattfinden. Im vergangenen Quartal brach der Konzernumsatz um 13 Prozent auf 15,6 Milliarden Dollar ein.
📆 12.05. Die Commerzbank überrascht ihre Anleger. Die kriselnde Frankfurt Großbank konnte im ersten Quartal die Kosten senken und höhere Provisionen einheimsen. In Zahlen ausgedrückt wurde ein Gewinn von 133 Mio. Euro erwirtschafte. ImVorjahreszeitraum stand ein Minus von 291 Mio. Euro in den Büchern. Die Erträge zogen um mehr als 33 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro an. CEO Manfred Knof zeigt sich angesichts der Zahlen und ungeachtet der Corona-Krise für das Gesamtjahr zuversichtlich.
📆 12.05. Merck profitierte im ersten Quartal von einem gut laufenden Geschäft bei Produkten zur Herstellung von Arzneimittel Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern verbesserte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um rund 28 Prozent auf 1,51 Mrd. Euro, während der Umsatz um 6 Prozent auf 4,63 Mrd. Euro anstieg. Nach Steuern verdienten die Darmstädter 748 Mio. Euro, ein Plus von 63 Prozent.
📆 12.05. Zahlen in der laufenden Berichtsaison kommen auch von der Allianz. Der Münchener Versicherungskonzern profitierte u.a. von einem Rückgang der Corona-Effekte und einer Erholung an den Kapitalmärkten. Das operative Ergebnis kletterte im ersten Quartal um 45 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Der Gesamtumsatz ging um 2,6 Prozent auf 41,4 Mrd. Euro zurück, der Gewinn stieg hingegen um 83 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro.
📆 12.05. Der Jahrhundertwinter in Texas, USA, hat sich bei RWE im ersten Quartal deutlich bemerkbar gemacht. Die daraus resultierende Ausfälle bei Windkraftanlagen zwangen den Essener Energieversorger dazu. Strom zu hohen Preisen bei anderen Anbietern einzukaufen, um seinen Verpflichtungen nachkommen zu können. In den Zahlen schlug sich dies beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit einem Minus von fast 50 Prozent auf 340 Mio. Euro nieder. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um ein Drittel auf 883 Mio. Euro. Trotz der Zahlen hält RWE an seiner Dividende, die um 5 auf 90 Eurocent je Aktie steigen soll, fest. Ebenso am EBITDA, was Leverkusener für das Gesamtjahr auch weiterhin in einer Spanne von 2,65 bis 3,05 Mrd. Euro sehen.
📆 12.05. Bayer hatte im ersten Quartal mit Währungseffekten zu kämpfen. Diese ließen das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um rund 6 Prozent auf 4,12 Mrd. Euro schrumpfen. Ökonomen hatten einen größeren Rückgang prognostiziert. Beim Umsatz gab es einen Rückgang um 4 Prozent auf 12,33 Prozent. Um Währungseffekte bereinigt zog der Umsatz jedoch um 2,8 Prozent an.
📆 12.05. Die Deutsche Telekom weist Zahlen für das erste Quartal aus. Laut dem Bonner Telekommunikationsanbieter wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp 33 Prozent auf 26,4 Mrd. Euro. Der Nettogewinn stieg im Vergleichszeitraum um 2,2 Prozent auf 936 Mio. Euro. Profitieren konnten die Bonner von der Übernahme des Wettbewerbers Sprint durch die Tochter T-Mobile US.
Ihre Meinung ist uns wichtig!