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Ad-hoc: mic AG schließt Term Sheet zur Übernahme der faytech AG ab und prognostiziert bei erfolgreicher Umsetzung einen Gruppenumsatz von rund EUR 100 Mio. in 2022

Mic AG

Mic AG 2,84 EUR Tendenz des Kurses -0,70%

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

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München, 29.07.2021 - Die mic AG hat am heutigen Tag mit Arne Weber, Gründer, Vorstand und Mehrheitsaktionär der faytech AG, Witzenhausen, sowie der faytech AG selbst ein rechtlich nicht bindendes Term Sheet zur Übernahme der faytech AG, Witzenhausen, abgeschlossen. Hierzu sollen sämtliche Aktien der faytech AG und damit auch all ihre nationalen und internationalen Tochtergesellschaften in die mic AG eingebracht werden.

Im Jahr 2020 erwirtschaftete die faytech AG nach vorläufigen Zahlen einen pro-forma Umsatz in Höhe von ca. EUR 24,7 Mio. und ein EBIT von ca. EUR 1,7 Mio. Das Unternehmen soll frei von Schulden und nicht betriebsnotwendigem Vermögen übertragen werden.

Der Basiskaufpreis soll gemäß Term Sheet bei EUR 15,82 Mio. liegen. Davon werden EUR 4,532 Mio. in Bar und mehr als 70 % in neuen Aktien der mic AG zu einem Kurs von EUR 3,30 je Aktie bezahlt, wofür zu gegebener Zeit eine Sachkapitalerhöhung beschlossen werden soll. Die Finanzierung der Barkomponente soll präferierend durch Fremdkapital oder vorhandene Eigenmittel erfolgen. Zusätzlich soll eine Earnout-Komponente von max. EUR 7,138 Mio. vereinbart werden, die an das Erreichen der Planzahlen der nächsten drei Jahre der faytech AG / Pyramid Computer GmbH gekoppelt ist. Diese soll ebenso in Aktien der mic AG zu je EUR 3,30 bezahlt werden.

Bei Vollzug der Transaktion wird Arne Weber als Gründer und bisheriger Großaktionär der faytech AG einer der größter Einzelaktionäre der mic AG. Er wird zusammen mit seinem Vorstandskollegen Peter Trosien auch weiterhin die Leitung der faytech AG übernehmen. Die Verkäufer der faytech AG werden sich zu einer substanziellen Haltedauer ("Lock-Up Periode") in Bezug auf die neu ausgegebenen mic-Aktien verpflichten, was die Langfristigkeit der faytech-Interessen belegt.

Die faytech AG ist einer der führenden Hersteller von Touchscreen-Geräten für P.O.S. (Point-of-Sale und Point-of-Service) und industrielle Anwendungen mit weltweiten Produktionskapazitäten, vor allem in Shenzen, China und am zweiten Produktionsstandort in Suining, China. Alle angebotenen Touch-Geräte werden ausschließlich von faytech AG entwickelt und hergestellt. Im Jahr 2013 wurde faytech North America als partnerschaftliches Unternehmen gegründet, um das Wachstum im US-Markt zu festigen. Aufgrund der großen Nachfrage wurden im Jahr 2018 sowohl in Indien als auch in Japan Büros eröffnet sowie 2021 in Korea. Zu den faytech-Kunden zählen namhafte Untertnehmen wie Bechtle, Bosch, Continental, Dell, Honeywell, Komatsu, Qualcomm, Siemens und Unilever.

Nachdem die mic AG im Mai/Juni 2021 die Pyramid-Transaktion erfolgreich umsetzen konnte, ist die geplante Übernahme der faytech AG der folgerichtige strategische Schritt, die "neue" mic AG als weltweit führenden Anbieter für automatisierte Interaktionen im Bereich P.O.S. (Point-of-Sale und Point-of-Service) zu positionieren.

Folgende Synergien und sonstige Vorteile lassen sich durch das geplante Akquisitionstarget zusammen mit Pyramid ableiten, die sich beide seit Jahren im operativen Austausch befinden:

Die Akquisition der faytech AG ermöglicht eine Stärkung der Wahrnehmung auf internationaler Ebene.

Zudem erhöht sich der erwartete pro-forma Gruppenumsatz der mic AG im Geschäftsjahr 2022 bei Vollzug der geplanten M&A Transaktion auf ca. EUR 100 Mio. Während die Pyramid Computer GmbH für 2022 mit Umsätzen in Höhe von EUR 67 bis 71 Mio. rechnet, plant die faytech AG für das Jahr 2022 mit pro-forma Gruppenumsätzen in Höhe von ca. EUR 30 Mio. sowie einem EBIT in der Größenordnung von mehr als EUR 1,7 Mio. Das gesamte pro-forma Gruppen-EBIT läge bei EUR 7,7 Mio. bis EUR 8,1 Mio.

Durch Produktionsoptimierung (Baukastenkonzepte, Bausteine), die Adressierung von Management-Positionen und die Erhöhung der globalen Marktreichweite werden bei Vollzug der Transaktion über alle Bereiche beider Unternehmen Einsparungen bei den Herstellungs- und Betriebskosten in einer Größenordnung von mehr als EUR 1 Mio. p. a. erwartet.

Die Transaktion soll bis zum 01.10.2021 verbindlich unterzeichnet werden. Zuvor muss noch eine Due Diligence bei der faytech AG durchgeführt und auf Basis dieser Erkenntnisse ein Unternehmens-Kaufvertrag endverhandelt werden.

Kontakt mic AG:

Andreas Empl

Vorstand

Sendlinger-Tor-Platz 8

80336 München

Tel: +49 89 244192 200

Fax: +49 89 244192 230

info@mic-ag.eu

www.mic-ag.eu

ISIN: DE000A0KF6S5 | WKN: A0KF6S | Symbol: M3B

Sprache: Deutsch

Unternehmen: mic AG

Sendlinger-Tor-Platz 8

80336 München

Deutschland

Telefon: +49 89 244192 200

Fax: +49 89 244192 230

E-Mail: info@mic-ag.eu

Internet: www.mic-ag.eu

ISIN: DE000A254W52

WKN: A254W5

Indizes: Scale30

Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Scale), Stuttgart, Tradegate Exchange

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mehr Marktberichte

⏲ 17:59 Krachend abwärts ging es am deutschen Aktienmarkt zum Wochenbeginn. Am ersten Handelstag des auf 40 Werte aufgestockten Dax schloss der Leitindex mit einem deutlichen Kursverlust von 2,31 Prozent bei 15.132,06 Punkten. So schwach notierte das heimische Börsenbarometer zuletzt Anfang Mai. Die sich zuspitzende Krise um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande ließ Anleger in Scharen aus den Aktienmärkten flüchten. Das hochverschuldete Unternehmen steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Die Furcht vor einer weiteren Immobilienkrise greift nun um sich und weckt Erinnerungen an die Pleite der US-Bank Lehman Brothers im Jahr 2008, auf die eine weltweite Finanzmarktkrise folgte. Aktien von Banken gehörten zu den größten Verlieren des Tages.
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⏲ 09:40 In tiefrot präsentiert sich der DAX am Montagmorgen. Bis 9:25 h bricht er um 1,94 Prozent auf 15.189,44 Punkte ein. Händler verweisen auf die schwachen Vorgaben der US-Börsen und der Börse Hong Kong. An den US-Börsen war es die Furcht vor Steuererhöhungen für Unternehmen, die die Anleger zum Verkauf bewegte. In Hong Kong drückte einmal mehr der hochverschuldete Immobilienkonzern Evergrande auf die Stimmung der Investoren. Ein Rettung durch die Regierung in Peking scheint immer unwahrscheinlicher. Abseits der aktuellen Lage, beginnt für den deutschen Leitindex eine neue Ära. Ab heute sind sich nicht mehr 30, sondern 40 Titel im deutschen Oberhaus vertreten. Bei den Aufsteigern handelt es sich um Airbus, Brenntag, HelloFresh, Porsche, Puma, Qiagen, Sartorius, Siemens Healthineers, Symrise und Zalando.
⏲ 09:19 In Tokio blieben die Börsentore am Montag feiertagsbedingt (Tag der Ehrung der Alten) geschlossen. Der Nikkei 225 verharrte damit auf seine Kurs vom Freitag. bei 30.500,05 Punkten.
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📆 15.09. Beiersdorf begeht heute die Grundsteinlegung für sein neues Werk in Leipzig-Seehausen. Der Konsumgüterhersteller aus Hamburg rechnet mit Kosten in Höhe von 220 Mio. Euro. Das Werk soll zum Start 200 Arbeitsplätze bieten. Dazu soll sich ein Verteilzentrum mit weiteren 400 Arbeitsplätzen gesellen.
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