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Ad-hoc: Mobimo Holding AG: Business Update zu den Auswirkungen der Coronakrise auf Mobimo

Business Update zu den Auswirkungen der Coronakrise auf Mobimo

›› Keine Auswirkungen auf Wohnportfolio (knapp 40% der Mieteinnahmen der Anlageobjekte)

›› Hotel/Gastronomie am stärksten betroffen (10% der Mieteinnahmen)

›› Substanzielle Entlastung für Kleinunternehmen und Gastronomie dank Mietzinserlassen

›› Keine Verspätungen bei den Bauvorhaben

Luzern/Küsnacht, 4. Juni 2020 - Trotz der Coronakrise lief der operative Geschäftsbetrieb von Mobimo weitgehend normal weiter. Die Definition und Umsetzung von Massnahmen zur Unterstützung der betroffenen Geschäftsmieterinnen und -mieter hatte in den vergangenen Wochen hohe Priorität.

Das agile Geschäftsmodell von Mobimo bewährt sich auch in Krisensituationen. Mobimo ist als breit diversifizierte Immobiliengesellschaft grundsätzlich gut durch die vergangenen, durch die Coronakrise geprägten Monate gekommen. In den meisten Abteilungen konnte - mehrheitlich im Home-Office - normal weitergearbeitet werden. Zusätzlich zum Geschäftsalltag standen die Definition und Umsetzung der Unterstützungsmassnahmen für die vom Lockdown betroffenen Geschäftsmieterinnen und -mieter im Vordergrund.

Publikation Halbjahresergebnis am 31. Juli 2020

Die folgenden Aussagen stellen ein Business Update nach einer aussergewöhnlichen und unerwarteten Phase dar. Anlässlich der Publikation des Halbjahresergebnisses am 31. Juli 2020 werden umfassendere Aussagen möglich sein. Dank des qualitativ hochwertigen Anlageportfolios, einer bezüglich Nutzung breit abgestützten Entwicklungspipeline, des hohen Digitalisierungsgrads und der soliden Bilanz blickt Mobimo weiterhin zuversichtlich in die Zukunft.

Fast 40% der Mieteinnahmen aus Wohnnutzung

Mobimo verfügt per Ende 2019 über ein stark diversifiziertes Anlageportfolio mit total 59 Geschäftsliegenschaften, 41 Wohnliegenschaften und einem Marktwert von CHF 2,6 Mrd. Wohnliegenschaften machen 47% des Werts des Anlageportfolios aus und steuern 39% zum Mietertrag bei. Die Wohnungen sind mehrheitlich im mittleren bis tieferen Preissegment angesiedelt. Über 60% der Wohneinheiten haben einen Mietzins von unter CHF 2000. Die Coronakrise wird daher kaum Auswirkungen auf das Wohnportfolio haben.

Auswirkungen des Lockdowns auf kommerzielle Nutzungen

Etwas über 20% des Mietertrags der Anlageobjekte erwirtschaftet Mobimo mit vom Lockdown betroffenen Nutzungsarten wie Detailhandel, Hotel und Gastronomie. Insbesondere der Bereich Hotel und Gastronomie (Anteil von 10% an den Mieteinnahmen des Anlageportfolios) war stark betroffen. Bei der Nutzungsart Detailhandel (Anteil gut 11%) wirkte sich der Lockdown vor allem auf die Non-Food-Anbieter aus, die rund 80% der Kategorie ausmachen. Nur wenig betroffen waren Büro- und Gewerbeflächen. Ein beträchtlicher Anteil Büronutzung weist das Quartier du Flon mit circa 35% aus. Über diese praktisch nicht tangierte Nutzungsart hinaus war der Lockdown im Quartier du Flon insbesondere bei der Erdgeschossnutzung (Detailhandel bzw. Gastronomie) stark spürbar. Mittlerweile sind sowohl in Lausanne als auch in den anderen grossen Quartieren bzw. Liegenschaften von Mobimo die meisten Betriebe wieder geöffnet.

Unterstützung insbesondere für Gastronomen und Kleinunternehmen

Mobimo arbeitet seit Mitte März mit den betroffenen Mieterinnen und Mietern an tragfähigen Unterstützungsmassnahmen. Die bis dato beschlossenen Leistungen entlasten insbesondere Kleinunternehmen und Gastronomen. Bei Geschäftsmieterinnen und -mietern mit einem Nettomietzins unter CHF 5000 und Wiedereröffnung am 27. April 2020 erlässt Mobimo die Miete der Monate April und Mai. Die Gastronomieanbieter in den grossen Quartieren werden ebenfalls mit einem zweimonatigen Mietzinserlass entlastet, ebenso Restaurants oder Cafés in anderen Liegenschaften mit einem Mietzins unter CHF 5000. Parallel dazu laufen mit vielen Mieterinnen und Mietern auch grösserer Flächen Gespräche, die zu Vereinbarungen auf individueller Basis führen werden. Dabei wird der jeweiligen Situation der Mietpartei, ihrer Finanzkraft und ihren Zukunftsperspektiven Rechnung getragen. Die Gespräche verliefen bzw. verlaufen sehr konstruktiv. Die coronabedingten Mietertragseinbussen werden sich voraussichtlich auf einen Millionenbetrag im oberen einstelligen Bereich belaufen. Der Betrag umfasst nur zu einem kleinen Teil bereits jetzt abschliessend geregelte Erlasse. Er beinhaltet überwiegend künftige, im Rahmen von laufenden Verhandlungen erfolgende Vereinbarungen.

Erstvermietung von kommerziellen Flächen verlangsamt

Während die Dynamik im Wohnungsmarkt kaum nachliess - im Aeschbachquartier konnte Anfang April die letzte Wohnung vermietet werden - zeigt sich im Bereich der kommerziellen Flächen nachfrageseitig mehr Zurückhaltung. Der Übergang der Liegenschaften des gemischt genutzten Quartiers Mattenhof in Kriens in das Anlageportfolio per Anfang 2020 sowie die erwähnte Stagnation im kommerziellen Bereich werden per Mitte Jahr voraussichtlich zu einem gegenüber dem 31. Dezember 2019 (3,8%) erhöhten Leerstand in der Grössenordnung von 5,5% führen. Die weitere Entwicklung des Leerstands und der Mieteinnahmen hängt stark vom generellen wirtschaftlichen Umfeld ab.

Anhaltend gute Nachfrage nach Stockwerkeigentum und bei Entwicklung Dritte

Die Coronakrise führte zu keinen nennenswerten Verspätungen bei den Bauvorhaben von Mobimo. Auch die Bauarbeiten für die 30 Eigentumswohnungen in Meggen starteten plangemäss im Mai 2020. Bereits sind 40% der Wohnungen und 100% der Gewerbeflächen reserviert. Mobimo geht derzeit nicht von einschneidenden Veränderungen in der Nachfrage nach Stockwerkeigentum im mittleren Preissegment aus. Auch die Entwicklungsdienstleistungen für Dritte verzeichnen keinen Nachfragerückgang.

Weitere Informationen:

›› Heute um 10.00 Uhr findet eine Telefonkonferenz auf Deutsch mit CEO Daniel Ducrey statt. Einwahldaten: +41 43 547 80 45 | Konferenz-ID: 448145

›› Heute um 11.30 Uhr findet eine Telefonkonferenz auf Englisch mit CEO Daniel Ducrey statt. Einwahldaten: +41 44 580 72 30 | Konferenz-ID: 887914

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

›› Kontakt für Analysten und Investoren:

Edwin van der Geest, IR-Beauftragter

ir@mobimo.ch

+41 79 330 55 22

›› Kontakt für Medien:

Marion Schihin, Kommunikationsverantwortliche

medien@mobimo.ch

+41 44 397 11 86

www.mobimo.ch

Über Mobimo:

Die Mobimo Holding AG wurde 1999 in Luzern gegründet und ist seit 2005 an der SIX Swiss Exchange kotiert. Mit einem Immobilienportfolio im Gesamtwert von knapp CHF 3,3 Mrd. gehört die Gruppe zu den führenden Immobiliengesellschaften der Schweiz. Das Portfolio besteht aus Anlage- und Entwicklungsobjekten an erstklassigen Standorten in der Deutsch- und der Westschweiz. Mit ihren Wohn- und Geschäftsliegenschaften erwirtschaftet Mobimo stabile Mieterträge und mit ihrer Entwicklungskompetenz und der vollen Pipeline schafft sie Wertsteigerungspotenzial im eigenen Portfolio und für Dritte. Das Investitionsvolumen der Entwicklungsobjekte für das eigene Portfolio beläuft sich auf rund CHF 0,7 Mrd. Mobimo verfügt über ein solides Geschäftsmodell, verfolgt eine nachhaltige Strategie und bietet ihren Aktionären eine attraktive Rendite.


mehr Marktberichte

⏲ 18:07 Nach dem robusten Wochenauftakt dominierte das rote Vorzeichen. Der Dax verlor am Dienstag 0,92 Prozent und beendete den Handel bei 12.616,80 Punkten. Anleger blickten mit Sorge auf weiter steigende Infektionszahlen insbesondere im internationalen Umfeld. Wirtschaftsdaten fielen ernüchternd aus. Die heimische Industrieproduktion hat sich im Mai nicht so stark erholt wie erhofft. Zudem soll laut Prognose der EU-Kommission die Rezession in der Eurozone noch schärfer ausfallen als bisher angenommen. 2020 könnte die Wirtschaftsleistung um 8,7 Prozent einbrechen. Zuvor waren 7,7 Prozent prognostiziert worden. Für Bayer ging es um fast 5 Prozent in den Keller. Beim Thema Glyphosat-Streit hatte sich ein US-Richter kritisch zum Vergleich geäußert.
⏲ 09:54 Nach den deutlichen Vortagsgewinnen ist der Euro Stoxx 50 am Dienstag mit einem Minus in den neuen Handelstag gestartet. Am Montag profitierte der europäische Auswahlindex von der Hoffnung der Anleger auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft. Heute schauen die Anleger auf die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion. Außerdem wird die Sommerprognose der EU-Kommission erwartet.
⏲ 09:06 Mit Verlusten ist der Dax am Dienstag in den frühen Handel gestartet. Am Vortag verzeichnete der deutsche Leitindex ein deutliches Plus. Hoffnungen auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft stützten. Heute schauen die Anleger auf die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion. Außerdem wird die Sommerprognose der EU-Kommission erwartet.
⏲ 08:38 Der Nikkei 225 ging am Dienstag leichter aus dem Handel. Die Daten zum privaten Konsum belasteten. Die Ausgaben der Haushalte waren im Mai so stark gesunken wie noch nie. In Japan wurden außerdem zuletzt wieder mehr Corona-Infektionen verzeichnet, wodurch Restaurant und Bars erneut gesungen waren, ihren Läden zu schließen. Der japanische Leitindex gab um 0,44 Prozent auf 22.614,69 Punkte nach.
📆 06.07. Zum Start in die neue Handelswoche gab es am deutschen Aktienmarkt weitere Kursgewinne. Der Dax stieg am Montag um 1,64 Prozent an und schloss bei 12.733,45 Punkten. Ein kräftiges Kursplus an Asiens Börsen hatte auch dem heimischen Markt einen Schub gegeben. Ermutigende Konjunkturdaten gaben einen zusätzlichen Kaufanreiz. So hatte die deutsche Industrie im Mai wieder deutlich mehr Aufträge erhalten. Im Vergleich zum Vormonat war der Auftragseingang um 10,4 Prozent geklettert. Dies war weniger als erhofft, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Bei den Nebenwerten setzte sich die Aktie der Commerzbank mit eine Plus von 7,5 Prozent an die MDax-Spitze. Vorstandschef Martin Zielke hat seinen Rücktritt bis spätestens zum Jahresende erklärt.
📆 06.07. Europas Börsen präsentieren sich am Montagmorgen freundlich. Impulse aus den USA kommen nicht, dort blieb die Börse am Freitag aufgrund eines Feiertages geschlossen. Aus Asien kommen positiven Vorgaben, die Anleger setzen auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft. Aus den USA kommen beunruhigende Zahlen an Corona-Neuinfektionen, was für einen Dämpfer sorgen dürfte.
📆 06.07. Freundlich ist der Dax am Montag in den neuen Handelstag gestartet. Impulse aus den USA kommen nicht, dort blieb die Börse am Freitag aufgrund eines Feiertages geschlossen. Aus Asien kommen positiven Vorgaben, die Anleger setzen auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft. Aus den USA kommen beunruhigende Zahlen an Corona-Neuinfektionen, was für einen Dämpfer sorgen dürfte.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 09:06 Aufgrund der Corona-Pandemie muss HeidelbergCement den Wert seiner Besitztümer um 3,4 Milliarden herabsetzen. Wie das Unternehmen bereits am Montag mitteilte, betreffe dies überwiegend Vermögenswerte in Westeuropa. Wie der Dax-Konzern weiter ausführte, belaste die Wertminderung zwar das Ergebnis, führe aber nicht zu Liquidätsabflüssen. Außerdem sei die Wertminderunn unabhängig vom operativen Geschäft von HeidelbergCement zu betrachten.
⏲ 08:59 Die Berichte des Wirtschaftsprüfers EY zu den Bilanzen von Wirecard könnten evtl. von Gläubigern und Aktionären eingesehen werden. Abschlussberichte von Wirtschaftsprüfern sind normalerweise streng geheim. Nach diverser Skandale wurde allerdings vor 16 Jahren der Paragraph 321a im Handelsgesetzbuch eingeführt. Dieser Paragraph ermöglicht die Offenlegung des Prüfungsberichts in besonderen Fällen.
📆 06.07. Gerresheimer bereitet sich auf die Auslieferung eines möglichen Corona-Impfstoffs vor. Der Verpackungsspezialist erklärte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", dass das Unternehmen in Glasform-Maschinen investiert und Kapazitäten aufgebaut hat. Die Produktion laufe jetzt schon auf vollen Touren. Wie Vorstandschef Dietmar Siemssen weiter ausführte, werden mehrere Milliarden Impftsoffeinheiten benötigt werden, wenn es mit dem Impfstoff klappt. Diese müssten in Injektionsfläschen abgefüllt werden, etwa ein Drittel dieses Marktes entfalle auf Gerresheimer. Das Unternehmen sei bereits in sehr "konkreten Gesprächen" mit vielen Pharmakonzernen.
📆 06.07. Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, hat seinen Rücktritt erklärt. Grund hierfür war wohl ein heftiger Streit um die zukünftige Strategie der Bank. Zielke erklärte, er wolle den Weg für einen Neuanfang freimachen. Auch Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann wird gehen.
📆 06.07. Die negativen Nachrichten rund um Wirecard nehmen kein Ende. Wie die "Financial Times" berichtet, sollten die Scheinbuchungen wohl auch auflaufende Verluste im eigenen Kerngeschäft kaschieren. Angeblich hätten die in Europa und Amerika unter der Kontrolle von Wirecard stehenden Gesellschaften seit Jahren rote Zahlen geschrieben.
📆 03.07. Bei der kriselnden Deutschen Lufthansa seien derzeit keine Notverkäufe einzelner Unternehmensteile nötig. So äußerte sich der Aufsichtsratschef der Kölner Fluggesellschaft, Karl-Ludwig Kley, gegenüber dem Handelsblatt. Er erachtet den Konzern derzeit als ?solide durchfinanziert?. Die Krise überwinden werde aber ganz ohne Verkäufe jedoch kaum zu bewältigen sein, hieß es weiter.
📆 03.07. Das für Kurzsedierungen eingesetzte Mittel Remimazolam der Paion AG hat von der Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung für den amerikanischen Markt erhalten. Mit der Zulassung erhält das Aachener Biopharmaunternehmen zudem vom Partner Cosmo eine sogenannte Meilensteinzahlung in Höhe von 15 Mio. Euro.
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