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Ad-hoc: QIAGEN gibt Prognose für das dritte Quartal und das Gesamtjahr 2020 sowie Erwartungen für 2021 bekannt

Ad-hoc-Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Art. 17 Marktmissbrauchsverordnung

QIAGEN gibt Prognose für das dritte Quartal und das Gesamtjahr 2020 sowie Erwartungen für 2021 bekannt

Venlo, Niederlande, 13. Juli, 2020 - QIAGEN N.V. (NYSE: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) gibt ihre Prognose für das dritte Quartal und das Gesamtjahr 2020 für den Nettoumsatz und den bereinigten Gewinn pro Aktie sowie die Erwartungen für 2021 bekannt.

QIAGEN rechnet für das dritte Quartal 2020 mit einem Nettoumsatzwachstum von etwa 16-21% zu konstanten Wechselkursen (CER) gegenüber $383 Mio. im gleichen Zeitraum 2019 und mit einer Steigerung des bereinigten Gewinns je Aktie (EPS) um etwa 45-60% CER auf etwa $0,52-0,58 CER gegenüber $0,36 je Aktie im Vorjahresquartal. Diese Prognose basiert auf der Erwartung, dass sich Trends des ersten Halbjahres 2020 im dritten und vierten Quartal 2020 fortsetzen werden. Es wird erwartet, dass die anhaltend erhöhte Nachfrage nach Coronavirus-Testprodukten die im Jahresvergleich schwächeren Umsatzentwicklungen in anderen Bereichen des Portfolios, die durch Quarantäne- und Abriegelungsmaßnahmen in Ländern auf der ganzen Welt negativ beeinflusst werden, mehr als kompensieren wird.

Für das Gesamtjahr 2020 erwartet QIAGEN ein Nettoumsatzwachstum von etwa 15-18% CER gegenüber $1,53 Mrd. im Jahr 2019 und eine Steigerung des bereinigten Gewinns je Aktie von mindestens 40% CER auf mindestens $2,00 CER gegenüber $1,43 je Aktie im Jahr 2019. Der Ausblick für den bereinigten Gewinn je Aktie beinhaltet keinen potentiellen Kapitalerlös, der sich aus der Veräußerung der Minderheitsbeteiligung an ArcherDx ergeben könnte.

Hinsichtlich der Aussichten für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 geht QIAGEN derzeit davon aus, dass der erste Impfstoff gegen SARS-CoV-2 im Laufe des Jahres nach und nach in großem Maßstab zur Verfügung stehen wird, dass aber Coronavirus-Testprodukte für einen längerfristigen Zeitraum benötigt werden, bevor die Nachfrage nachzulassen beginnt. QIAGEN erwartet auch, dass sich die Erholungstendenzen in anderen Bereichen des Portfolios im Laufe des Jahres 2021 fortsetzen werden. Basierend auf diesen Annahmen erwartet QIAGEN derzeit eine Fortsetzung des Nettoumsatzwachstum im zweistelligen CER-Bereich für 2021 im Vergleich zu den Ergebnissen für das Gesamtjahr 2020 und ein bereinigtes EPS-Wachstum von mindestens 18% CER im Vergleich zu den Ergebnissen für 2020.

QIAGEN N.V.

Hulsterweg 82

5912 PL Venlo

The Netherlands

ISIN: NL0012169213

Frankfurter Wertpapierbörse, Regulierter Markt (Prime Standard)

Kontakt QIAGEN N.V.:

Corporate Communications

John Gilardi, Tel: +49 2103 29 11711; ir@qiagen.com

Zukunftsgerichtete Aussagen

Einige der Angaben in dieser Veröffentlichung können im Sinne von Section 27A des U.S. Securities Act (US-Wertpapiergesetz) von 1933 in ergänzter Fassung und Section 21E des U.S. Securities Exchange Act (US-Börsengesetz) von 1934 in ergänzter Fassung als zukunftsgerichtete Aussagen ("forward-looking statements") gelten. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Meldung über die beschriebene Transaktion, QIAGENs Produkte, Produkteinführungen, regulatorische Einreichungen, Kooperationen, Märkte, Strategie, Steuern oder operative Ergebnisse (einschließlich der erwarteten Verkäufe des QFT-Plus-Tests für latente TB, des Portfolios von Sequenzierungslösungen der nächsten Generation und QIAstat-Dx), Nettoumsatz insbesondere in bestimmten Regionen, bereinigten Nettoumsatz, bereinigte verwässerte Ergebnisse des Gewinns pro Aktie, die erwartete Fortführung von Trends des zweiten Quartals und ersten Halbjahrs 2020, Produkteinführungen (einschließlich erwarteter Einführung von Sequenzierungslösungen der nächsten Generation, der syndromischen Testplattform QIAstat-Dx, eines Magen-Darm-Panels in den USA und eines CE-IVD-gekennzeichneten Panels für Meningitis), Platzierung von modularen QIAsymphony-PCR-Instrumenten, Verbesserungen der operativen und finanziellen Hebelwirkung, Währungsschwankungen gegenüber dem US-Dollar, Pläne für Investitionen in das Portfolio und Verpflichtungen zum Aktienrückkauf, Pläne zur Verlagerung der globalen Betriebsorganisation auf eine regionale Fertigungsstruktur, unsere Fähigkeit, den bereinigten Gewinn pro Aktie stärker als den Umsatz zu steigern, unsere Fähigkeit, die betriebliche Effizienz zu verbessern und eine disziplinierte Kapitalzuweisung aufrechtzuerhalten, basieren auf aktuellen Erwartungen und Annahmen, die mit einer Reihe von Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Dazu zählen unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit Fluktuationen von Aktienkursen; Unsicherheiten über Zahlungen bei Erreichen von bei Meilensteinen; Wachstumsmanagement und internationalen Geschäftsaktivitäten (einschließlich Auswirkungen von Währungsschwankungen und der Abhängigkeit von regulatorischen sowie Logistikprozessen); Schwankungen der Betriebsergebnisse und ihre Verteilung auf unsere Kundengruppen; die Entwicklung der Märkte für unsere Produkte für Kunden in der Akademischen Forschung, Pharma, Angewandte Testverfahren und Molekulare Diagnostik; Veränderung unserer Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und strategischen Partnern; das Wettbewerbsumfeld; schneller oder unerwarteter technologischer Wandel; Schwankungen in der Nachfrage nach QIAGEN-Produkten (einschließlich allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen, Höhe und Verfügbarkeit der Budgets unserer Kunden und sonstiger Faktoren); die Möglichkeit, die regulatorische Zulassung für unsere Produkte zu erhalten; Schwierigkeiten bei der Anpassung von QIAGENs Produkten an integrierte Lösungen und die Herstellung solcher Produkte; die Fähigkeit des Unternehmens, neue Produktideen zu entwickeln, umzusetzen und sich von den Produkten der Wettbewerber abzuheben sowie vor dem Wettbewerb zu schützen; die Marktakzeptanz neuer Produkte und die Integration akquirierter Geschäfte und Technologien; Maßnahmen von Regierungen; globale oder regionale wirtschaftliche Entwicklungen; wetter- oder transportbedingte Verzögerungen, Naturkatastrophen, politische Krisen oder Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, einschließlich des Ausmaßes und der Dauer der COVID-19-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Nachfrage nach unseren Produkten und andere Aspekte unseres Geschäfts, oder sonstige Ereignisse höherer Gewalt; sowie die Möglichkeit, dass der erwartete Nutzen im Zusammenhang mit den jüngsten oder anstehenden Akquisitionen, einschließlich der geplanten Übernahme durch Thermo Fisher Scientific Inc. nicht wie erwartet eintritt; und andere Faktoren, angesprochen unter "Risikofaktoren" in Absatz 3 des aktuellen Annual Report Form 20-F. Weitere Informationen finden Sie in Berichten, die QIAGEN bei der U.S. Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) eingereicht hat.


mehr Marktberichte

📆 14.05. Zum Wochenausklang traten die Inflationssorgen wieder etwas in den Hintergrund und Investoren griffen an den Aktienmärkten zu. Der Dax gewann am Freitag 1,43 Prozent und schloss bei 15.416,64 Punkten. Nach einer Woche mit Schwankungen gab es ein leichtes Wochen-Plus von 0,1 Prozent. Auch an der Wall Street ging es moderat nach oben. Hier hatte die US-Notenbank Fed zuletzt versucht, die Gemüter zu beruhigen: Sie sehe hier noch keine derartige Gefahr. Die vom Hochfahren der Wirtschaft ausgelöste Inflation sei nur vorübergehender Natur, hieß es weiter. Dennoch dürften die Preissteigerungen in den nächsten Wochen genau beobachtet werden. In den USA waren die Erzeugerpreise jüngst stark angestiegen. Dies könnte die Sorgen weiter anheizen.
📆 14.05. Freundliche Vorgaben aus den USA und Japan hieven den Euro Stoxx 50 am Freitag im frühen Handel ins Plus. In den USA legten die wichtigsten Indizes zu. Insbesondere waren Werte gefragt, die von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren würden.
📆 14.05. An Christi Himmelfahrt rutschte der Dax zwischenzeitlich deutlich ins Minus, dann besserte sich die Stimmung und der deutsche Leitindex verzeichnete sogar ein Plus. Am Freitag präsentiert sich der Dax im frühen Handel fester und folgt damit den positiven Vorgaben aus Übersee. In den USA legten die wichtigsten Indizes zu. Insbesondere waren Werte gefragt, die von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren würden.
📆 14.05. Freundlich ist der Nikkei 225 am Freitag aus dem Handel gegangen. Marktteilnehmer verwiesen auf die freundlichen Vorgaben aus den USA. An der Wall Street legten insbesondere Werte zu, die von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren würden. Der japanische Leitindex legte um 2,32 Prozent auf 28.084,47 Punkte zu.
📆 12.05. Freundlich hat sich der Dax am Mittwoch in den Feierabend verabschiedet. Am Vortag hatten dem deutschen Leitindex die Inflationsängste herbe Verluste eingebrockt. Diese hatten zuvor schon die Übersee-Börsen tief getroffen. Trotz des deutlichen Minus blieb der Dax auch am Dienstag weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 15.000 Punkten. Auch heute waren die Ängste allgegenwärtig am deutschen Aktienmarkt, weshalb eine spürbare Erholung ausblieb. Am Mittwoch legte er leicht um 0,20 Prozent auf 15.150,22 Punkte zu.
📆 12.05. Zur Wochenmitte ging es für den japanischen Leitindex erneut deutlich abwärts, wenn auch nicht so stark wie am Vortag. Er büßte 1,61 Prozent auf 28.147,51 Punkte ein. Händler verwiesen einmal mehr auf anhaltende Inflationssorgen, aber auch auf die Corona-Pandemie, die insbesondere in Indien wütet. Die für heute Nachmittag anstehenden US-Verbraucherpreise, die als Faktor für die Entwicklung der Inflation in den USA dienen dürften, finden in Tokio erst am Donnerstag ihre Berücksichtigung.
📆 12.05. Der EuroStoxx 50 legt im frühen Handel am Mittwoch minimal zu. Er weist um 9:26 h ein Plus von 0,09 Prozent auf 3.949,49 Punkte aus. Die anhaltenden Inflationssorgen, die den Auswahlindex der Eurozone am Vortag tief in den Keller schickten, dürften auch zur Wochenmitte anhalten, heißt es von Marktbeobachtern. Dies bekamen die Wall Street und die Börse Tokio bereits zu spüren. Ein wichtiger Anhaltspunkt, in welche Richtung sich die Inflation entwickelt, dürften die für heute Nachmittag anstehenden Verbraucherpreise aus den USA sein. Die Bilanzsaison wird fortgesetzt. So öffnen u.a. Allianz, Bayer und Deutsche Telekom ihre Bücher.

mehr Kurzmeldungen

📆 14.05. Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen weltweit bekommt Disney unangenehmen zu spüren. Der Konzern-Steaming-Dienst Disney+ verbuchte zuletzt nicht mehr so viele Neukunden, da wieder Kinos öffnen und Sportveranstaltungen stattfinden. Im vergangenen Quartal brach der Konzernumsatz um 13 Prozent auf 15,6 Milliarden Dollar ein.
📆 12.05. Die Commerzbank überrascht ihre Anleger. Die kriselnde Frankfurt Großbank konnte im ersten Quartal die Kosten senken und höhere Provisionen einheimsen. In Zahlen ausgedrückt wurde ein Gewinn von 133 Mio. Euro erwirtschafte. ImVorjahreszeitraum stand ein Minus von 291 Mio. Euro in den Büchern. Die Erträge zogen um mehr als 33 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro an. CEO Manfred Knof zeigt sich angesichts der Zahlen und ungeachtet der Corona-Krise für das Gesamtjahr zuversichtlich.
📆 12.05. Merck profitierte im ersten Quartal von einem gut laufenden Geschäft bei Produkten zur Herstellung von Arzneimittel Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern verbesserte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um rund 28 Prozent auf 1,51 Mrd. Euro, während der Umsatz um 6 Prozent auf 4,63 Mrd. Euro anstieg. Nach Steuern verdienten die Darmstädter 748 Mio. Euro, ein Plus von 63 Prozent.
📆 12.05. Zahlen in der laufenden Berichtsaison kommen auch von der Allianz. Der Münchener Versicherungskonzern profitierte u.a. von einem Rückgang der Corona-Effekte und einer Erholung an den Kapitalmärkten. Das operative Ergebnis kletterte im ersten Quartal um 45 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Der Gesamtumsatz ging um 2,6 Prozent auf 41,4 Mrd. Euro zurück, der Gewinn stieg hingegen um 83 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro.
📆 12.05. Der Jahrhundertwinter in Texas, USA, hat sich bei RWE im ersten Quartal deutlich bemerkbar gemacht. Die daraus resultierende Ausfälle bei Windkraftanlagen zwangen den Essener Energieversorger dazu. Strom zu hohen Preisen bei anderen Anbietern einzukaufen, um seinen Verpflichtungen nachkommen zu können. In den Zahlen schlug sich dies beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit einem Minus von fast 50 Prozent auf 340 Mio. Euro nieder. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um ein Drittel auf 883 Mio. Euro. Trotz der Zahlen hält RWE an seiner Dividende, die um 5 auf 90 Eurocent je Aktie steigen soll, fest. Ebenso am EBITDA, was Leverkusener für das Gesamtjahr auch weiterhin in einer Spanne von 2,65 bis 3,05 Mrd. Euro sehen.
📆 12.05. Bayer hatte im ersten Quartal mit Währungseffekten zu kämpfen. Diese ließen das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um rund 6 Prozent auf 4,12 Mrd. Euro schrumpfen. Ökonomen hatten einen größeren Rückgang prognostiziert. Beim Umsatz gab es einen Rückgang um 4 Prozent auf 12,33 Prozent. Um Währungseffekte bereinigt zog der Umsatz jedoch um 2,8 Prozent an.
📆 12.05. Die Deutsche Telekom weist Zahlen für das erste Quartal aus. Laut dem Bonner Telekommunikationsanbieter wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp 33 Prozent auf 26,4 Mrd. Euro. Der Nettogewinn stieg im Vergleichszeitraum um 2,2 Prozent auf 936 Mio. Euro. Profitieren konnten die Bonner von der Übernahme des Wettbewerbers Sprint durch die Tochter T-Mobile US.
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