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Ad-hoc: SAP SE: SAP veröffentlicht starke vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal trotz Corona-Krise

SAP SE

SAP SE 135,34 EUR Tendenz des Kurses -1,28%

SAP veröffentlicht starke vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal trotz Corona-Krise

Starker Anstieg bei Betriebsergebnis und operativer Marge

Clouderlöse (IFRS) steigen um 21 %; Clouderlöse (Non-IFRS) steigen um 19 %

Current Cloud Backlog steigt um 20 %

Softwarelizenzerlöse sinken um 18 %, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres

Cloud- und Softwareerlöse (IFRS) steigen um 4 %; Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS) steigen um 3 %

Betriebsergebnis (IFRS) steigt um 55 %; Betriebsergebnis (Non-IFRS) steigt um 8 %

Operative Marge (IFRS) steigt um 6,5 Prozentpunkte; operative Marge (Non-IFRS) steigt um 1,8 Prozentpunkte

SAP bestätigt Ausblick für 2020

Aktuelle Informationen zur Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal

Walldorf, 8. Juli 2020. Die SAP SE hat heute nach einer ersten Durchsicht der Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 die vorläufigen Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 (1. April - 30. Juni) veröffentlicht. Aufgrund der Vorläufigkeit dieser Veröffentlichung und der Unsicherheit rund um die Corona-Krise sind alle Zahlen für 2020 Näherungswerte.

Nachdem sich die Corona-Krise im letzten Monat des ersten Quartals weltweit deutlich auf die Wirtschaft ausgewirkt hatte, zog die Geschäftstätigkeit im Laufe des zweiten Quartals allmählich wieder an. Die Softwarelizenzerlöse lagen zwar immer noch unter dem normalen Niveau, erholten sich jedoch stärker als erwartet. Vor allem die Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) verzeichnete eine starke Erholung bei den Softwarelizenzerlösen. Die Clouderlöse wurden im zweiten Quartal aufgrund der Corona-Krise durch geringere volumenabhängige Transaktionsumsätze beeinflusst. Der Current Cloud Backlog blieb angesichts weiterhin hoher Nachfrage nach digitalen Logistikketten, E-Commerce, der Cloudplattform und Qualtrics-Lösungen unverändert stark.

Die SAP wirtschaftet aufgrund einer Strategie, die einen vorwiegend virtuellen Vertrieb und Remote-Implementierungen ermöglicht, auch weiterhin effizient. Um ihre Profitabilität zu schützen, hat die SAP schnell auf die Corona-Krise reagiert und weniger neue Mitarbeiter eingestellt, die kurzfristig anpassbaren Ausgaben verringert und daneben auch Einsparmöglichkeiten wie beispielsweise weniger Geschäftsreisen, geringere Gebäudekosten und virtuell ausgerichtete Veranstaltungen genutzt. Zusammen mit der starken Umsatzentwicklung führten diese schnellen Maßnahmen trotz des schwierigen makroökonomischen Umfelds zu einem höheren Betriebsergebnis und einer höheren Marge.

Die SAP hält an ihrer langfristigen Strategie und ihren Zukunftsaussichten fest und investiert weiterhin in Innovationen, um mit einer noch stärkeren Wettbewerbsposition aus der Corona-Krise hervorzugehen.

Finanzielle Ergebnisse im zweiten Quartal

Die Clouderlöse erhöhten sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 21 % auf 2,04 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 19 % auf 2,04 Mrd. € (Non-IFRS) und um 18 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Der Current Cloud Backlog wird voraussichtlich um 20 % auf 6,65 Mrd. € steigen (beziehungsweise währungsbereinigt um 21 %). Die Softwarelizenzerlöse sanken um 18 % im Vergleich zum Vorjahr auf 0,77 Mrd. € (IFRS und Non-IFRS) und um 18 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres. Die Cloud- und Softwareerlöse stiegen um 4 % im Vergleich zum Vorjahr auf 5,71 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 3 % auf 5,71 Mrd. € (Non-IFRS) und um 3 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf 6,74 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 1 % auf 6,74 Mrd. € (Non-IFRS) und um 1 % (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Der Anteil der besser planbaren Umsätze an den gesamten Umsatzerlösen stieg im zweiten Quartal um rund 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf rund 73 %.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 55 % auf 1,28 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 8 % auf 1,96 Mrd. € (Non-IFRS) und um 7 % (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Die operative Marge erhöhte sich im zweiten Quartal um 6,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 19,0 % (IFRS) beziehungsweise um 1,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 29,1 % (Non-IFRS) und um 1,6 Prozentpunkte auf 28,9 % (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Ausblick - Geschäftsjahr 2020

Die SAP bestätigt ihren Ausblick für 2020, der bereits in ihrer Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2020 am 21. April veröffentlicht wurde. Der Ausblick geht weiterhin von der Annahme aus, dass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert, wenn Länder ihre Wirtschaft weiter hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert werden.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. € liegen werden (2019: 7,01 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 18 % bis 24 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. € liegen werden (2019: 23,09 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 1 % bis 4 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. € liegen werden (2019: 27,63 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 1 % bis 3 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. € liegen wird (2019: 8,21 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von -1 % bis +6 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze (definiert als die Summe der Clouderlöse und Softwaresupporterlöse) an den gesamten Umsatzerlösen etwa 72 % erreichen wird.

Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet die SAP, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden.

Kontakt:

Stefan Gruber

Leiter Investor Relations

Telefon: +49 6227 7-44872

Email: investor@sap.com


mehr Marktberichte

⏲ 09:16 Europas Börsen tendieren im frühen Handel am Mittwoch ein wenig tiefer. Der EuroStoxx50 gibt kurz nach handelsstart um 0,13 Prozent auf 3.327,88 Punkte nach.Vorgaben aus den USA sind negativ, im späten Handel war der Dow Jones noch ins Minus gedreht. Eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten in Bezug auf das Corona-Hilfspaket lässt immer noch auf sich warten. Unterdessen geht die Berichtssaison weiter und sorgt vereinzelt für Bewegung.
⏲ 09:11 Der Dax startet etwas schwächer in den Mittwochshandel. Bis 9:08 h fällt der Leitindex um 0,15 Prozent auf 12.928,03 Punkte. Vorgaben aus den USA sind negativ, im späten Handel war der Dow Jones noch ins Minus gedreht. Eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten in Bezug auf das Corona-Hilfspaket lässt immer noch auf sich warten.
⏲ 09:08 Kleine Gewinne gab es auch zur Wochenmitte am japanischen Aktienmarkt. Marktteilnehmern zufolge stützten nach wie vor die Hoffnung auf ein Konjunkturpaket in den USA und auf einen Impfstoff gegen Covid-19. Der Nikkei 225 Index schloss am Mittwoch mit einem Plus von 0,41 Prozent bei 22.843,96 Punkten.
📆 11.08. Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag teilweise mit starken Kursgewinnen. Der Dax gewann 2,04 Prozent und schloss bei 12.946,89 Punkten. Im Tagesverlauf war der Leitindex bis auf über 13.000 Zähler geklettert. Am Nachmittag fiel das Börsenbarometer dann wieder ein wenig zurück. An der Wall Street erreichte der Dow Jones erstmals seit Ende Februar wieder die Marke von 28.000 Punkten. Als Kurstreiber machten Händler die Hoffnung auf Corona-Hilfen in den USA und Konjunkturoptimismus aus. Der ZEW-Index in Deutschland hatte sich im August unerwartet verbessert. Daten vom chinesischen Automarkt lieferten ebenfalls Anlass zu guter Laune. Im Juli wurden dort 7,9 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr.
📆 11.08. Europas Börsen präsentieren sich am Dienstag freundlich im frühen Handel. Gerüchte, dass es in den USA nun doch noch eine Einigung im Streit um weitere Corona-Hilfsmaßnahmen geben könnte, dürften stützen. Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Veröffentlichung des ZEW-Index für Bewegung sorgen, außerdem werden weitere Unternehmenszahlen erwartet. Das Unternehmen Biotech könnte sich heute zu den Fortschritten in der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs äußern.
📆 11.08. Nach wenig Ausschlägen am Vortag ist der Dax am Dienstag freundlich in den frühen Handel gestartet. Gerüchte, dass es in den USA nun doch noch eine Einigung im Streit um weitere Corona-Hilfsmaßnahmen geben könnte, dürften stützen. Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Veröffentlichung des ZEW-Index für Bewegung sorgen, außerdem werden weitere Unternehmenszahlen erwartet. Das Unternehmen Biotech könnte sich heute zu den Fortschritten in der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs äußern.
📆 11.08. Mit deutlichen Gewinnen hat sich der Nikkei 225 am Dienstag aus dem Handel verabschiedet. Experten verwiesen auf Spekulationen über eine Einigung auf weitere Corona-Hilfen in den USA. Der japanische Leitindex legte um 1,88 Prozent auf 22.750,24 Punkte zu.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 09:36 Starke Kursgewinne bei Freenet. Der US-Medienkonzern Liberty kauft nun wohl doch den Schweizer Mobilfunkanbieter Sunrise Communications. Der Sunrise-Verwaltungsrat empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des Angebots über 6,8 Milliarden Franken in bar oder 110 Franken je Aktie. Sunrise-Großaktionär Freenet will sein Paket von 24 Prozent nun doch andienen.
⏲ 09:31 Energiekonzern E.ON senkt wegen der Corona-Pandemie seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Das Management erwartet nun ein bereinigtes operative Ergebnis (Ebit) in der Spanne von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss soll zwischen 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro liegen. Im ersten halbjahr war das ebit von 2,3 auf 2,2 Milliarden Euro gesunken, der bereinigte Konzernüberschuss sank von 1,05 auf 0,933 Milliarden Euro.
⏲ 09:28 Medienberichten zufolge soll die Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls bereits vor dem Bekanntwerden des Wirecard-Skandals zahlreiche Verdachtshinweise bekommen haben. Von diesen wurde nur ein Bruchteil an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergegeben worden. Der Großteil davon sei erst nach Bekanntwerden des Skandals eingereicht worden, hieß es weiter.
⏲ 09:24 US-Elektroautobauer Tesla kündigte einen Aktiensplit an. Aktionäre sollen pro Aktie vier weitere Anteilscheine erhalten. Umgesetzt werden soll dies am 31. August. Die Titel ziehen aktuel um rund 4 Prozent an.
📆 11.08. Hornbach rechnet im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 sowie im ersten Halbjahr 2020/21 mit einem Plus beim Konzernumsatz von ca. 20 Prozent. Die Baumarktkette erwartet, dass das Betriebsergebnis (Ebit) im zweiten Quartal 2020/21 sowie ersten Halbjahr 2020/21 ein Wachstum im mittleren zweistelligen Prozentbereich verzeichnen wird. Wie Hornbach erklärte, werde das bereinigte Ebit im Gesamtjahr zwischen 230 Millionen und 330 Millionen Euro liegen. Der Umsatz soll um zwischen fünf und 15 Prozent liegen.
📆 11.08. Aufgrund der Pandemie hat Deutz im zweiten Quartal weiter rote Zahlen geschrieben. Bereits im ersten Quartal machte dem Motorenhersteller die Krise zu schaffen. Deutz verbuchte unterm Strich einen Verlust von 42,3 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum stand noch eine Gewinn von 24,4 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz brauch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 41 Prozent auf 280,2 Millionen Euro ein. Der Auftragseingang gab um 39 Prozent auf 266,9 Millionen Euro nach. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei minus 38,1 Millionen Euro, nach plus 22,1 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Deutz traut sich nach wie vor nicht, eine Prognose abzugeben.
📆 11.08. Auch im zweiten Quartal profitierte HelloFresh von den Folgen der Corona-Pandemie. Der Umsatz des Lieferanten von Kochboxen stieg in den Monaten April bis Juni um 123 Prozent auf 972 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) legte auf 153,6 Millionen Euro zu. Die Anzahl der Bestellungen stieg im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 103 Prozent auf 18,1 Million. Dominik Richter, HelloFresh-Chef, erklärte, dass es eine hohe Anzahl an wiederkehrenden Bestellungen gegeben habe und ein Bestellvolumen, dass so groß war wie noch nie. Die Zahl der Kunden sei von 2,4 auf fast 4,2 Millionen gestiegen. Ein weiteres Mal wurde die Prognose erhöht.
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