01:46 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 06:46 London (08:00 - 16:30) 07:46 Frankfurt (09:00 - 20:00) 15:46 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Ad-hoc: Valora Effekten Handel AG: Ungeprüfte Umsatz- und Ergebniszahlen zum 3. Quartal 2022, Änderung der Planzahlen

Grenke AG NA O.N.

Grenke AG NA O.N. 20,86 EUR Tendenz des Kurses -2,16%

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Ettlingen, 04.Oktober 2022 - Im dritten Quartal 2022 ist die erhoffte Erholung im Geschäftsverlauf leider nicht eingetreten. Im Gegenteil entstand weiterer Abschreibungsbedarf und die Zurückhaltung unserer Kunden hat sich fortgesetzt.

Zudem müssen wir uns wieder gegen eine neue Klage der sog. "Reich-Gruppe" verteidigen, was entsprechende Kosten nach sich zieht. Denn wiederholt wurde eine Anfechtungsklage zur Hauptversammlung 2022 eingereicht. Dies ist damit bereits die fünfte Anfechtungsklage in fünf Jahren. Und das, obwohl alle Prozesse aus den Vorjahren für uns bislang alle positiv entschieden wurden, wobei diese teilweise leider immer noch nicht endgültig rechtskräftig sind, da die "Reich-Gruppe" diese u.a. mit Befangenheitsanträgen verzögert.

Nahezu alle Firmen, welche für uns im Outsourcing arbeiten, haben die Stundensätze angezogen und rechnen aufgrund angestiegener Anforderungen und Auflagen zudem einen höheren Arbeitsaufwand ab, was somit eine grundsätzliche Kostensteigerung mit sich bringt.

Zum 30.09.2022 liegen wir daher im Umsatz mit ungeprüften 2,8 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR) unter der Planung. Ebenso liegen wir mit einem Ergebnis von ungeprüften rund - 430 TEUR (Vj. 60 TEUR) zum Stichtag unter unserer Planung.

Der DAX fiel Ende September auf unter 12.000 Punkte, was sich auch auf unsere börsennotierten Wertpapierbestände weiter negativ auswirkt. Die Kursrückgänge zum Stichtag führten zu einer Abschreibung aus den saldierten Auf- und Abwertungen des Handels- und des Anlagebuches von rund 320 TEUR. (Vj. 35 TEUR Zuschreibung aus saldierten Auf-/ Abwertungen des Handels-/Anlagebuches).

Perspektiven

Aus heutiger Sicht müssen wir das Jahresplanziel daher auf ein Ergebnis von - 400 TEUR herabsetzen und reduzieren unser Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr auf 3,5 - 4,0 Mio. EUR. Die Anzahl der öffentlichen Kaufangebote über unser Haus, die Wertentwicklung unserer Beteiligungspositionen und die aktuell nicht kalkulierbaren Kosten für die Rechtsberatung werden hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der hohen Eigenkapitalfinanzierung für das Geschäftsjahr 2022 nicht erkennbar.

Klaus Helffenstein - Vorstand


mehr Marktberichte

📆 05.12. Der Dax musste am ersten Handelstag der Woche Verluste hinnehmen. Der deutsche Leitindex gab um 0,56 Prozent nach und schloss bei 14.447,61 Punkte. Somit bleibt es dabei, der Index schafft es einfach nicht, die Marke von 14.500 nachhaltig zu überwinden, sie bleibt ein hartnäckiger Widerstand. Eine echt Trendwende hin zu einem Abwärtstrend lässt sich allerdings auch noch nicht feststellen. Schwachen Konjunkturdaten kamen aus der Eurozone. Wie Eurostat mitteilte, sanken die Einnahmen der Einzelhändler gegenüber September um 1,8 Prozent. Dies könnte jedoch positiv für den Aktienmarkt sein. Die Schwäche des Einhzelhandels könnte ein Argument für die Europäische Zentralbank (EZB) sein, die Zinserhöhungen moderat anzugehen.
📆 05.12. An der Börse Tokio zeigte sich der japanische Leitindex im laufenden Handel ohne klare Richtung. Am Ende des Tages heimste er aber noch ein leichtes Plus von 0,15 Prozent auf 27.820,40 Punkte ein. Händler verwiesen auf das Reich der Mitte. Dort erließ die Regierung am Wochenende Lockerungen in ihrer Null Covid-Politik, was wiederum auch die chinesischen Indizes beflügelte.
📆 05.12. Mit Abschlägen erföffnet der Auswahlindex der Eurozone am Montagmorgen. Um 9:31 h weist er ein Minus von 0,30 Prozent auf 3.965,95 Punkte aus. Für einen Aufwärtsschub könnten die am Wochenende in China erlassenen Lockerungen in der Null Covid-Politik der Volksrepublik sorgen. Für Aufmerksamkeit sorgt darüber hinaus eine Aussage von Frankreichs Zentralbank-Vorsitzenden Villeroy de Galhau. Er spricht sich dafür aus, den Leitzinssatz der EZB bei der kommenden Zinsanpassungen nicht mehr so hoch wie zuletzt anzuheben. Die schürt am Aktienmarkt Hoffnungen auf eine Verlangsamung der geldpolitischen Straffung der euopäischen Währungshüter. Auf Konjunkturseite stehen heute u.a. die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone.
📆 05.12. Mit rotem Vorzeichen startet der deutsche Leitindex in die neue Handelswoche. Eine halbe Stunde nach Börseneröffnung notiert er 0,37 Prozent tiefer bei 14.475,46 Punkten. Für einen Aufwärtsschub könnten die am Wochenende in China erlassenen Lockerungen in der Null Covid-Politik der Volksrepublik sorgen. Für Aufmerksamkeit sorgt darüber hinaus eine Aussage von Frankreichs Zentralbank-Vorsitzenden Villeroy de Galhau. Er spricht sich dafür aus, den Leitzinssatz der EZB bei der kommenden Zinsanpassungen nicht mehr so hoch wie zuletzt anzuheben. Die schürt am Aktienmarkt Hoffnungen auf eine Verlangsamung der geldpolitischen Straffung der euopäischen Währungshüter. Auf Konjunkturseite stehen heute u.a. die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone.
📆 02.12. Mit einem Plus von 0,27 Prozent schloss der Dax am Freitag bei 14.529,39 Punkten. Damit hat er sich über das Wochenende über 14.500 Punkte gerettet, die aber noch als Widerstand erhalten bleiben. Erst eine nachhaltige Überwindung dürfte für Entspannung sorgen. Deutsche Konjunkturdaten kamen nicht gut an. Die Exporte sind im Oktober um 0,6 Prozent zum Vormonat auf 133,5 Milliarden zurückgegangen. Die Importe sanken sogar um 3,7 Prozent. So stark sanken sie zuletzt im Januar. Auch die US-Arbeitsmarktdaten wurden negativ aufgenommen. Die dortige Arbeitslosenquote verharrte im November unverändert bei 3,7 Prozent. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums waren im November 6,011 Millionen US-Amerikaner ohne Beschäftigung.
📆 02.12. Einen leichten Rücksetzer gibt es auch beim EuroStoxx50. Der europäische Auswahlindex fällt am Freitag bis 9:12 h um 0,45 Prozent auf 3.966,69 Punke. Nachdem die Aussicht auf nicht mehr so stark steigende Zinsen in den USA die Börse freundlich gestimmt hatte, ist nun ein wenig die Luft raus. Die Aufmerksamkeit dürfte sich auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht richten.
📆 02.12. Etwas niedriger startet der Dax in den letzten Handelstag der Woche. Bis 9:20 h fällt der Leitindex um 0,13 Prozent auf 14.470,94 Punkte. Nach mehreren Wochen in Folge mit Gewinnen winkt nun ein Wochenverlust. Die Aufmerksamkeit dürfte sich auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht richten. Der deutsche Außenhandel musste im Oktober einen Rückschlag hinnehmen. Die Exporte sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent. Die Einfuhren gingen um 3,7 Prozent zurück.

mehr Kurzmeldungen

📆 05.12. Die Entscheidung Elon Musks, nach dem Kauf von Twitter das Unternehmen von der Börse zu nehmen, führt zum Entzug der Kreditbewertung für den US-Kurznachrichtendienst durch die Ratingagentur Standard & Poors (S&P). Laut S&P mangele es schlicht an Informationen, um eine Bewertung abgeben zu können. Mit dem Ende der Börsennotierung ist das Unternehmen nicht mehr verpflichtet, ihre Geschäftsberichte der Öffentlichkeit vorzulegen.
📆 02.12. Lufthansa ist nach einer Studie der US-Bank JPMorgan gefragt. Die Aktien wurden mit einem Kurziel von 9,80 Euro und der Empfehlung "Overweight" aufgenommen. Die Staatshilfen wurden zurückgezahlt und der Bund ziehe sich wieder zurück, schrieb Analyst Harry Gowers. Dies ebne den Weg für Dividendenzahlungen und Übernahmeaktivitäten, hieß es weiter.
📆 02.12. Industriezulieferer Stabilus will seinen Aktionären eine höhere Dividende zahlen. Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 15. Februar 2023 soll eine Dividende von 1,75 je Aktie vorgeschlagen werden.
📆 01.12. BMW beteiligt sich an dem US-Startup Jeti Resources. Das Unternehmen ist auf ressourcenschonende Kupfergewinnung spezialisiert. BMW tätigte die Investition über den Venture-Capital-Fonds BMW i Ventures. Finanzielle Details wurden nicht bekannt.
📆 01.12. Saleforce Vize-Konzernchef Bret Taylor tritt Ende Januar von seinem Posten zurück. Dies gab das US-Softwareunternehmen Mittwoch nach US-Börsenschluss bekannt. Firmen-Mitgründer Marc Benioff wir dann alleiniger Vorstandsvorsitzender und Verwaltungsratschef. Die Aktie notiert aktuell tiefrot. Der Ausblick auf das Schlussquartal enttäuschte ebenfalls. Salesforce rechnet mit einem Umsatzwachstum von maximal zehn Prozent. In Q3 hatte es einen Zuwachs von 14 Prozent gegeben.
📆 01.12. Nemetschek erwartet im kommenden Jahr trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit anhaltendem Wachstum. Vorstandschef Yves Padrines sieht Umsatzwachstum und ein operatives Ergebnis auf hohem Niveau. Der Anbieter von Bausoftware wird sein Angebot stark auf Abonnements umstellen und im kommenden Jahr eine niedrigere operative Marge erzielen. Den Wachstumstrend für Nemetschek und bei Software für das Bauwesen sieht Padrines aber ungebrochen. Der Konzern hält zudem weiter Ausschau nach Zukäufen.
📆 01.12. Airbus zahlt wegen Korruptionsvorwürfen eine Strafe von 15,8 Millionen Euro. Der Flugzeugbauer hatte sich mit französischen Behörden auf die Zahlung geeinigt, um eienr möglichen Strafverfolgung wegen Korruptionsverdacht in Libyen und Kasachstan. Bei den Fällen soll es sich um Verkäufe von Flugzeugen, Hubschraubern und Satelliten in Libyen und Kasachstan zwischen 2006 und 2011 handeln.
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