14:38 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 19:38 London (08:00 - 16:30) 20:38 Frankfurt (09:00 - 20:00) 03:38 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Ad-hoc: Wienerberger AG: H1 2022 - Trading Statement

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

H1 2022 - Trading Statement

Wienerberger verzeichnet eine anhaltend starke Nachfrage in Q2 und erhöht EBITDA-Guidance 2022

Wien, 1. Juli 2022 – Die außergewöhnlich starke Performance in Q1 2022 setzte sich im gesamten Verlauf der ersten Jahreshälfte 2022 fort. Auch im zweiten Quartal verzeichneten wir eine hohe Nachfrage und einen starken Auftragseingang in allen Regionen und Geschäftsbereichen. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie war im Jahresverlauf jederzeit gegeben und stellte die Vollauslastung an all unseren Standorten sicher.

Insgesamt erwarten wir für die erste Jahreshälfte 2022 eine Steigerung des operativen EBITDA um 74 % auf ca. € 530 Mio. im Vergleich zu € 305 Mio. im ersten Halbjahr 2021.

„Wir rechnen damit, dass sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte normalisiert und auf dem Niveau der letzten Jahre einpendeln wird. Demnach gehen wir im Segment Neubau von einer soliden Bautätigkeit aus, da wir keine übersättigten Märkte vorfinden und ein hoher Bedarf an neuem Wohnraum besteht. In den Segmenten Renovierung und Infrastruktur erwarten wir eine anhaltend starke Nachfrage, getrieben durch die ambitionierten CO2-Ziele der EU und einem hohen Modernisierungsbedarf bestehender Wasserversorgungsnetze in Europa und den USA – zwei Bereiche, die durch staatliche Förderungsprogramme gestützt werden“, sagt Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger Gruppe.

Was das Thema Energie betrifft, so sehen wir die Gasversorgung in allen unseren Märkten derzeit als gesichert. Potentielle Unsicherheiten betreffen nur eine sehr begrenzte Anzahl von Märkten, darunter Deutschland und Österreich, auf die weniger als 10 % des Konzernumsatzes entfallen. Um die Verfügbarkeit von Erdgas zu sichern, haben wir Notfallpläne erstellt und arbeiten eng mit den nationalen Behörden zusammen. Darüber hinaus setzen wir unser Investitionsprogramm zur Umstellung unserer Produktionsanlagen auf nachhaltige Energiequellen, wie Elektrizität, Wasserstoff, Biogas oder Synthesegas fort.

Wienerberger hat sein Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren erfolgreich diversifiziert und ist heute wesentlich resilienter aufgestellt. Mit einer verbesserten Visibilität auf das Gesamtjahr erwarten wir eine weiterhin positive Entwicklung bei einer allmählichen Normalisierung des Nachfrageniveaus. Wir gehen auch für das zweite Halbjahr von der kontinuierlichen Verfügbarkeit von Energie, keiner Ausweitung des Russland-Ukraine-Konflikts sowie dem Ausbleiben rezessiver Entwicklungen in Europa und Nordamerika aus. Entsprechend erhöhen wir unsere operative EBITDA-Guidance 2022 auf ca. € 900 Mio.

Durch unseren kontinuierlichen Fokus auf Innovation und Systemlösungen wird Wienerberger im gesamten Jahresverlauf 2022 starkes organisches Wachstum generieren.

Wienerberger wird die endgültigen Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2022 am 10. August 2022 veröffentlichen.

Wienerberger Gruppe

Die Wienerberger Gruppe ist ein international führender Anbieter von smarten Lösungen für die gesamte Gebäudehülle und Infrastruktur. Wienerberger ist der größte Ziegelproduzent (Porotherm, Terca) weltweit und Marktführer bei Tondachziegeln (Koramic, Tondach) in Europa sowie bei Betonflächenbefestigungen (Semmelrock) in Osteuropa. Bei Rohrsystemen (Steinzeugrohre der Marke Steinzeug-Keramo und Kunststoffrohre der Marke Pipelife) zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in Europa. Mit der Akquisition von Meridian Brick hat Wienerberger seine Position als ein führender Anbieter von Fassadenprodukten in Nordamerika weiter ausgebaut. Mit gruppenweit 215 Produktionsstandorten erwirtschaftete Wienerberger im Jahr 2021 einen Umsatz von rund 4,0 Mrd. € und ein bereinigtes EBITDA von 671 Mio. €.

Rückfragehinweis

Claudia Hajdinyak, Head of Corporate Communications Wienerberger AG

t +43 664 828 31 83 | claudia.hajdinyak@wienerberger.com

Daniel Merl, Head of Investor Relations Wienerberger AG

t +43 1 601 92 - 10221 | investor@wienerberger.com

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Wienerberger AG

Wienerbergerplatz 1

1100 Wien

Österreich

Telefon: +43 1 60 192-0

Fax: +43 1 60 192-10159

E-Mail: office@wienerberger.com

Internet: www.wienerberger.com

ISIN: AT0000831706

Börsen: Wiener Börse (Amtlicher Handel)

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mehr Marktberichte

📆 05.08. Am Freitag konnte sich der DAX zunächst für keine klare Richtung entscheiden. Die am Nachmittag gefolgten US-Arbeitsmarktdaten drückten jedoch auf die Stimmung der Anleger, die ihn zurück in rote Gefilde schickten. Zwar konnten im Juli in den USA mit 528.000 Arbeitsplätzen mehr als doppelt soviel wie zuvor prognostiziert geschaffen werden. Dies heizte aber die Sorge an, die US-Notenbank könnte darauf mir stärkeren Zinsanhebungen reagieren. Bei den Einzelwerten ragten Papiere von Deutsche Post heraus. Der Logistikkonzern steigerte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis zweistellig. Am DAX-Ende gab Bayer 6,98 Prozent ab. Anleger reagierten damit auf die Quartalszahlen vom Vortag. Der DAX schloss 0,65 Prozent tiefer bei 13.573,93 Punkten.
📆 05.08. Der Euro Stoxx 50 präsentiert sich am Freitag im frühen Handel wenig verändert Bis zum Nachmittag dürften sich viele Anleger allerdings noch zurückhalten, sie warten auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten. Zur positiven Stimmung trägt aktuelle auch der niedrige Ölpreis bei. Dies liegt an den Befürchtungen über eine globale Rezession. Diese macht den Anlegern mehr Sorgen als die Inflation, auch wenn diese Sorge natürlich noch vorhanden ist.
📆 05.08. Im frühen Handel muss der Dax am Freitag leichte Verluste hinnehmen. Bis zum Nachmittag dürften sich viele Anleger allerdings noch zurückhalten, sie warten auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten. Zur positiven Stimmung trägt aktuelle auch der niedrige Ölpreis bei. Dies liegt an den Befürchtungen über eine globale Rezession. Diese macht den Anlegern mehr Sorgen als die Inflation, auch wenn diese Sorge natürlich noch vorhanden ist.
📆 05.08. Der Nikkei 225 hat sich am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel verabschiedet. Marktteilnehmer verwiesen auf positiv aufgenommene Quartalszahlen, aber auch auf den gesunkenen Ölpreis. Viele Anleger heilten sich allerdings zurück, sie warteten auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten. Der japanische Leitindex legte um 0,87 Prozent auf 28.175,87 Punkte zu.
📆 04.08. Der Dax konnte sich auch am Donnerstag behaupten und kletterte aufwärts. Der deutsche Leitindex legte um 0,55 Prozent zu und schloss bei 13.662,68 Punkten. Somit setzte er seine Erholung fort und setzt charttechnisch weiterhin positive Signale. Die Anleger ignorierten, zumindest vorläufig, weitere negative Konjunkturdaten, die auf eine Rezession hindeuten. Das Statistische Bundesamt meldete ein Minus der deutschen Auftragseingänge im Juni von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das war der fünfte Rückgang der Auftragseingänge in Folge.
📆 04.08. Am Donnerstag gewann der Nikkei 225 0,69 Prozent auf 27.932,20 Punkte hinzu. Gute Vorgaben der US-Börsen stützten den Handel. Gestützt wurde der japanische Leitindex durch die teils deutlichen Kursaufschläge der US-Börsen. Die Anleger in New York honorierten damit gute Konjunkturdaten und erfreuliche Unternehmenszahlen. Daneben rückten die Sorgen um die Spannungen zwischen den USA und China nach dem Besuch von Nancy Pelosi im Taiwan erst einmal wieder in den Hintergrund.
📆 04.08. Im frühen Handel am Donnerstag starten die europäischen Börsenplätze mit Kursaufschlägen. Der EuroStoxx 50 weist um 9:20 h ein Plus von 0,41 Prozent auf 3.747,66 Punkte aus. Der Auswahlindex der Eurozone profitiert von guten Vorgaben aus New York. Dort zogen die wichtigsten Indizes am Vortag teils deutlich an. Die Anleger in Übersee honorierten damit gute Konjunkturdaten und erfreuliche Unternehmenszahlen. Zudem rückten die Sorgen um die Spannungen zwischen den USA und China nach dem Besuch von Nancy Pelosi im Taiwan erst einmal wieder in den Hintergrund. Die Börse Tokio schnappte die Kursgewinne auf. Der japanische Leitindex schloss in grünen Gefilden. In der laufenden Berichtssaison melden sich u.a. Bayer und adidas zu Wort. An Terminen steht heute u.a. die Zinssatzentscheidung der Bank of England (BoE) an.

mehr Kurzmeldungen

📆 05.08. Die Deutsche Post verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg um 23,4 Prozent auf 24 Milliarden Euro. Dies lag insbesondere am starken Geschäft in der Fracht- und Express-Sparte. Die schwächelnde deutsche Paketgeschäft konnte somit mit als ausgeglichen werden. Der operative Ertrag (EBIT) stieg um 12,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Unterm Strich verzeichneten die Bonner einen Gewinn von rund 1,5 Milliarden Euro.
📆 05.08. Amgen hat im zweiten Quartal mit einem Umsatz von 6,6 Milliarden US-Dollar die Expertenerwartungen übertroffen. Dies lag insbesondere daran, dass der US-Biotechkonzern mehr Medikamente verkauft hat. Unterm Strich stieg der Gewinn von 464 Millionen Dollar auf 1,3 Milliarden Dollar. Außerdem präzisierte Amgen seine Jahresprognose. Man erwartet eine Spanne zwischen 25,5 bis 26,4 Milliarden Dollar.
📆 05.08. Allianz hat im zweiten Quartal das operative Ergebnis um fünf Prozent auf 3,5 Milliarden Euro verbessert. Der Versicherungskonzern bestätigte zugleich seine operative Gewinnprognose für das laufende Jahr von 12,4 bis 14,4 Milliarden Euro. Wie Finanzvorstand Giulio Terzariol erklärte, habe man die Hälfte des Mittelwertes nach sechs Monaten erreicht.
📆 04.08. Ein starkes Geschäft in der Agrarsparte und mit rezeptfreien Medikamenten hat Bayer im zweiten Quartal ein deutliches Plus beim Umsatz beschert. Der Umsatz des Leverkusener Pharma- und Chemiekonzerns wuchs um 18,1 Prozent auf 12,8 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) zog um 30 Prozent auf 3,35 Mrd. Euro an. Unter dem Strich wurde hingehen ein Minus verbucht. Mit 289 Mio. Euro fiel es im Vergleich zum Vorjahresquartal (-2,6 Mrd. Euro) wesentlich geringer aus. Die Jahresprognose wurde angehoben.
📆 04.08. Ungeachtet gestiegener Kosten bei der Rohstoffbeschaffung und der Logistik, hat Merck im zweiten Quartal zulegen und dabei die Prognosen der Analysten übertreffen können. Laut dem Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern fiel der Umsatz mit 5,57 Mrd. Euro um 14,7 Prozent höher gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserten die Darmstädter um 13,1 Prozent auf 1,782 Mrd. Euro. Auf die Anleger entfielen je Aktie 2,64 Euro, knapp 18 Prozent mehr als zuvor.
📆 04.08. Lanxess hat im zweiten Quartal den Umsatz und das operative Ergebnis verbessern können. Ds Kölner Spezialchemieunternehmen profitierte im Zeitraum April bis Juni von höheren Verkaufspreisen. Der Umsatz wuchs um 36,1 Prozent auf rund 2 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag um 14,5 Prozent höher, bei 253 Mio. Euro.
📆 04.08. adidas hat seine finalen Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt und die gesenkte Prognose für das Gesamtjahr aus der letzten Woche bestätigt. Der Umsatz des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach legte gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 5,596 Mrd. Euro zu. Währungsbereinigt stieg dieser jedoch nur um 4 Prozent. Das operative Ergebnis sank vom zuvor 543 Mio. Euro auf 392 Mio. Euro. Unter dem Strich wurden 309 Mio. Euro eingenommen, was einem Minus von 24 Prozent entspricht.
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