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Adh-hoc: Straumann Group beabsichtigt PlusDental, einen europäischen Anbieter von ärztlich betreuten Clear Aligner Behandlungen, zu übernehmen

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

PlusDental verbindet Expertise im Konsumenten-Marketing mit ärztlich betreuten Behandlungen und ergänzt damit die strategische Priorität der Gruppe, in Kieferorthopädie zu investieren

PlusDental erweitert die Präsenz der Straumann Group im Segment der ärztlich betreuten Konsumenten-Kieferorthopädie durch zusätzliche Marktabdeckung in Ländern wie den Niederlanden, Schweden und Grossbritannien

Der Kaufpreis beträgt rund CHF 135 Millionen

Basel/Berlin, 20. Mai 2022: Die Straumann Group hat eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme von PlusDental, einem Anbieter von kieferorthopädischen Behandlungen in Europa, unterzeichnet. Diese Akquisition wird die Gruppe im strategisch bedeutsamen Endkonsumentengeschäft weiter stärken und weiteres Wachstumspotenzial freisetzen. PlusDental hat ein breites Netzwerk von Praxen in ganz Europa aufgebaut, das die Expansion der Gruppe insbesondere in den Niederlanden, Schweden und Grossbritannien beschleunigen wird.

Guillaume Daniellot, CEO der Straumann Group, sagte: „Wir freuen uns, das PlusDental-Team in der Straumann Group willkommen zu heissen. Die Lösung des Unternehmens ergänzt unser bestehendes Angebot an Konsumentinnen und Konsumenten von kieferorthopädischen Behandlungen unter ärztlicher Betreuung perfekt und wird uns helfen, schneller zu expandieren. Mit seinem medizinischen Qualitätsanspruch und einem technologie- und datengetriebenen Ansatz hilft uns PlusDental unser medizinisches Fachwissen in diesem Bereich weiter auszubauen. Damit stellen wir eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sicher. Außerdem eröffnet dies Zahnärztinnen und Zahnärzten zusätzliche Möglichkeiten, ihren Patientinnen und Patienten bequeme, klinisch fundierte und qualitativ hochwertige Behandlungen anzubieten, und so das Wachstum ihrer Praxen zu unterstützen".

PlusDental bietet transparente Aligner – eine Alternative zu Zahnspangen – zur Behandlung von leichten und mittelschweren Zahnfehlstellungen im Frontzahnbereich, wie z. B. schiefe Zähne, eng stehende Zähne und Zahnlücken, an. Durch gezielte Werbung führt das Unternehmen Patientinnen und Patienten, die eine ästhetische Zahnbehandlung wünschen, auf seine Website. PlusDental verbindet konsequente Digitalisierung und hohe medizinische Standards mit dem Ziel, innovative Zahnmedizin für mehr Menschen zugänglich zu machen. Neben der Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnerzahnärztinnen und -zahnärzten in ganz Europa wird das Unternehmen von einem unabhängigen medizinischen Beirat unterstützt.

Eva-Maria Meijnen, Lukas Brosseder und Peter Baumgart, Co-CEOs von PlusDental, fügten hinzu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Straumann Group. Dies ist eine grossartige Gelegenheit, da beide Unternehmen die Vision einer qualitativ hochwertigen Zahnmedizin, bei der die Patientinnen und Patienten an erster Stelle stehen, teilen. Gemeinsam werden wir in Zukunft vielen Menschen Zugang zu zahnmedizinischer Versorgung ermöglichen".

Die Transaktion muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden und dürfte in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

Über PlusDental

Das Health-Tech Start-up PlusDental ist in mehreren europäischen Ländern vertreten und ist ein führender Anbieter von Clear Aligner-Behandlungen unter enger ärztlicher Betreuung. Zusammen mit seinem europaweiten Praxisnetzwerk hat das Unternehmen den gesamten Behandlungsprozess für leichte bis mittelschwere Zahnfehlstellungen digitalisiert. PlusDental setzt auf die eigene Entwicklung und Produktion der Aligner in seinem Berliner Dentallabor und auf die medizinische Kontrolle durch niedergelassene Zahnärztinnen und Zahnärzte. Insgesamt haben bereits über 50.000 und im Jahr 2021 mehr als 20.000 Patientinnen und Patienten eine Behandlung mit PlusDental erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 2021 wurde PlusDental vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) zum Testsieger in der Kategorie Aligner-Anbieter gekürt.

Über die Straumann Group

Die Straumann Group (SIX: STMN) ist ein weltweit führendes Unternehmen fu?r Zahnersatz und kieferorthopädische Lösungen, die Lächeln und Vertrauen zuru?ckgeben. Sie vereint globale und internationale Marken wie Anthogyr, ClearCorrect, Dental Wings, Medentika, Neodent, NUVO, Straumann und andere vollständig oder teilweise kontrollierte Gesellschaften und Partner, die fu?r Spitzenleistungen, Innovation und Qualität bei Zahnersatz, in der korrektiven sowie digitalen Zahnmedizin stehen. In Zusammenarbeit mit fu?hrenden Kliniken, Instituten und Universitäten erforscht, entwickelt, produziert und liefert die Gruppe Zahnimplantate, Instrumente, CADCAM-Prothetik, kieferorthopädische Zahnschienen, Biomaterialien und digitale Lösungen fu?r Zahnkorrektur, Zahnersatz, Zahnrestauration und zur Vermeidung von Zahnverlusten.

Die Gruppe mit Hauptsitz in Basel (Schweiz) beschäftigt derzeit u?ber 9’000 Mitarbeitende weltweit. Ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen sind in mehr als 100 Ländern u?ber ein breites Netz von Vertriebsgesellschaften und Partnern erhältlich.

Straumann Holding AG, Peter Merian-Weg 12, 4002 Basel, Schweiz

Telefon: +41 (0)61 965 11 11

Homepage: www.straumann-group.com

Kontakte:

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Haftungsausschluss

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die die gegenwärtigen Ansichten des Managements widerspiegeln. Solche Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften der Straumann Group wesentlich von den in dieser Mitteilung genannten oder implizierten abweichen. Die Aussagen beruhen auf den Ansichten und Annahmen des Managements in Bezug auf zukünftige Ereignisse und Geschäftsergebnisse zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie unterliegen Risiken und Unsicherheiten, einschliesslich, aber nicht beschränkt auf zukünftige globale Wirtschaftsbedingungen, Pandemien, Wechselkurse, gesetzliche Bestimmungen, Marktbedingungen, Aktivitäten von Mitbewerbern und andere Faktoren, die ausserhalb der Kontrolle von Straumann liegen. Sollten eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten eintreten oder sollten sich die zugrunde liegenden Annahmen als falsch erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den prognostizierten oder erwarteten Ergebnissen abweichen. Straumann stellt die Informationen in dieser Mitteilung zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung und übernimmt keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung dieser Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen. Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Straumann Holding AG

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mehr Marktberichte

📆 01.07. Am Freitag schloss der Dax nach einigen Richtungswechseln mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 12.813,03 Punkten. Im Wochenverlauf hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent nachgegeben. Am Donnerstag endete das von Krieg, Zins- und Rezessionsängsten geprägte erste Halbjahr an der Börse, und die Bilanz fiel mehr als enttäuschend aus. Der Dax hatte in den Monaten Januar bis Juni 19,5 Prozent eingebüßt. Noch düsterer sah es an der Wall Street aus, an der es Kursverluste von bis zu 30 Prozent gegeben hatte. Auch am vergangenen Handelstag richtete sich der Blick auf wieder auf die Verbraucherpreise. Die Inflationsrate in der Eurozone erreichte mit 8,6 Prozent einen neuen Rekordstand. Experten hatten hier einen etwas niedrigeren Wert erwartet.
📆 01.07. Im frühen Handel muss der Euro Stoxx 50 am Freitag weitere Verluste hinnehmen. Inflations- und Zinssorgen, Rezessionsängste, all dies treibt die Anleger aus den Aktien. Kurz sah es danach aus, als wenn sich der europäische Auswahlindex erholen könnte, er bildete eine doppelten Boden aus, ein Zeichen für eine Gegenbewegung. Die jüngsten Verlusten könnten dies allerdings wieder zunichte machen, er bewegt sich deutlich auf das jüngste Zwischentief zu. Im weiteren Handelsverlauf schauen die Anleger auf die Inflationsdaten aus der Eurozone. Außerdem auf die Barometer für die Stimmung der deutschen und europäischen Einkaufsmanager.
📆 01.07. Nach deutlichen Kursverlusten der letzten beiden Tage ist der Dax am Freitag mit weiteren Verlusten in den frühen Handel gestartet. Zuletzt hatten Zins- und Inflationssorgen belastet, freilich auch Rezessionsängste. Charttechnisch sieht es düster aus, der Abwärtstrend nimmt wieder an Dynamik zu, der deutsche Leitindex bildet weiter tiefere Tiefs aus. Im weiteren Handelsverlauf schauen die Anleger auf die Inflationsdaten aus der Eurozone. Außerdem auf die Barometer für die Stimmung der deutschen und europäischen Einkaufsmanager.
📆 01.07. Deutlich abwärts ging es für den Nikkei 225 am Freitag. Experten begründeten das Kursminus mit den globalen Wirtschaftsaussichten. Aber auch die heimischen Daten sorgten für Unmut. Aus dem "Tanken"-Konjunkturbericht geht hervor, dass sich die Stimmung in der heimischen Industrie überraschend deutlich eingetrübt hat. Ursächlich hierfür waren die pandemiebedingten Werksschließungen im chinesischen Shanghai und die daraus resultierenden Lieferengpässe. Der japanische Leitindex gab um 1,73 Prozent auf 25.935,62 Punkte nach.
📆 30.06. Nach dem schwachen Mittwoch ging es für den Dax am Donnerstag wieder deutlich bergab. Die Angst vor einer Rezession sowie die Sorge vor einer anhaltenden Inflation sorgten zuletzt für die miese Stimmung am Markt. Der Aktienindex gab um 1,69 Prozent auf 12.783,77 Punkte nach. Aus charttechnischer Sicht nimmt die Abwärtsdynamik zu, der deutsche Leitindex verliert die 13.000 Punkte aktuell aus den Augen, auch die 12.700 Punkte wurden zwischenzeitlich unterschritten. Ein Ausbruch nach unten aus dem Trendkanal, der sich zwischen dem Hoch bei 16.270 Punkten und dem Tief bei 13.380 Punkten zeichnen lässt, ist aktuell nicht unwahrscheinlich.
📆 29.06. Deutlich abwärts ging es für den Dax am Mittwoch. Im Vormittagshandel begründeten Marktteilnehmer die Verluste mit den anstehenden deutschen Inflationsdaten. Hier wurde mit einer weiteren Erhöhung gerechnet. Die am Nachmittag veröffentlichte Teuerungsrate sank aber überraschend auf 7,6 Prozent. Die Dax-Verluste wurden daraufhin kurz reduziert, dann aber wieder ausgeweitet. Der deutsche Leitindex gab um 1,73 Prozent auf 13.003,35 Punkte nach, womit die Marke von 13.000 Punkten knapp gehalten wurde.
📆 28.06. Der Dax ging am Dienstag mit einem leichten Gewinn Prozent aus dem Handel. Zwar bestimmten Rezessionsängste nach wie vor das Marktgeschehen. Unterstützung lieferten laut Händlern aber Lockerungen der strengen Quarantäneregeln gegen Corona in China. Aufhorchen ließ allerdings die Europäische Zentralbank EZB. EZB-Chefin Lagarde zufolge sind auch schnellere und größere Zinserhöhungen als bisher geplant denkbar, wenn sich die Teuerung weiter beschleunigen sollte. Sorgen bereitete auch ein erneuter Anstieg bei den Ölpreisen. Experten sprachen von einer weiteren Verknappung des Angebots im Zusammenhang mit einem Rückgang der Ölexporte in Libyen. Vor dem Hintergrund der Lockerungen in China waren Luftfahrtaktien gefragt.

mehr Kurzmeldungen

📆 01.07. Jenoptik trennt sich von seiner Militärtechniksparte mit rund 700 Beschäftigten. Wie der Technologie-Konzern mitteilte, sei der Verkauf, der bereits im November 2021 angekündigt wurde, nun perfekt. Die Sparte geht an den Finanzinvestor Star Capital Partnership. Jenoptik will sich auf sein Kerngeschäft mit optischen Komponenten, Lasern und Industrieausrüstungen konzentrieren.
📆 01.07. Die jüngsten Verluste bei Siemens Energy machen dem Großaktionär Siemens zu schaffen. Wie Siemens mitteilte, werde eine Sonderabschreibung das Ergebnis nach Steuern im dritten Quartal bis Ende Juni mit etwa 2,8 Milliarden Euro belasten. Der Mischkonzern ist mit 35 Prozent an Siemens Energy beteiligt.
📆 01.07. Micron Technology schaut pessimistisch auf das laufende vierte Quartal. Grund für die düsteren Aussichten sieht der US-Chiphersteller in den Lockdowns in China und der Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund des Ukraine-Kriegs. Wie Micron Technology mitteilte, werde der bereinigte Umsatz bei 7,2 Milliarden Dollar plus oder minus 400 Millionen Dollar liegen. Analysten hatten durchschnittlich mit mehr als neun Milliarden Dollar gerechnet. Im dritten Quartal hatte der US-Konzern den Umsatz um 16,4 Prozent auf 8,64 Milliarden Dollar gesteigert.
📆 28.06. Angeblich erwägt die Kryptobörse FTX die Übernahme es Online-Brokers Robinhood Markets. Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichtet, berate FTX intern, ob ein Erwerb möglich sei. Robinhood habe bisher allerdingsnoch kein offizielles Angebot erhalten und lehnte bisher einen Kommentar ab.
📆 28.06. Nike hat im vierten Quartal weniger verdient. Dies lag insbesondere an den Corona-Lockdowns in China. In den Monaten März bis Ende Mail sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. fünf Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Der Umsatz sank um ein Prozent auf 122 Milliarden Dollar. Analysten waren dennoch positiv überrascht, sie hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.
📆 28.06. Aktuellen Medienberichten zufolge will Siemens Healthineers eigene Aktien zurückkaufen. Der Medizintechnikkonzern will hierzu bis zu 250 Millionen Euro in die Hand nehmen. Mit dem Geld sollen bis zu neun Millionen Stückaktien für aktienbasierte Vergütungs- oder Belegschaftsaktienprogramme erworben werden. Diesen Mittwoch soll das Rückkaufprogramm beginnen und bis zum 20. Januar dauern.
📆 27.06. Adler Real Estate übernimmt von Mutterkonzern Adler Group ein Bestandsportfolio von Wohnimmobilien in Berlin. Wie Adler Real Estate mitteilte, umfasst das Portfolio 1400 Wohneinheiten und hat nach der letzten, vom Immobiliendienstleister CBRE per 31. März 2022 erstellten Bewertung, einen Marktwert von 326 Millionen Euro.
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