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Die Börse Shanghai fuhr am Donnerstag Kursaufschläge ein

Zeit: 10.10.19 11:05

Shanghai Composite

Shanghai Composite 2.909,87 Tendenz des Kurses +0,17%

Die Börse Shanghai fuhr am Donnerstag Kursaufschläge ein. Der Shanghai Composite Index kletterte um 0,78 Prozent auf 2.947,71 Punkte. Der Fokus der Anleger war bereits auf die für heute in den USA anstehenden Verhandlungen zwischen China und den Vereinigten Staaten gerichtet, die einmal mehr versuchen, ihren Handelsstreit zu beenden. Zwar überwog der Glaube an einen Fortschritt in den Handelsstreitigkeiten, doch sind sich die Investoren in dieser Hinsicht nicht einig. Eine Seite hofft auf eine Annäherung und untermauert dies mit der Lockerung der US-Sanktionen gegen chinesische Netzwerkausrüster, der geplanten Aussetzung neuer für die kommende Woche anberaumtem US-Strafzölle oder der Bekundung Chinas, mehr Agrarprodukte aus den USA einführen zu wollen. Die andere Seite hingegen rechnet mit einem Scheitern der Verhandlungen. Dafür würden die jüngsten US-Einreiserestriktionen gegen chinesische Staatsvertreter und der Sanktionierung weiter 28 Unternehmen aus dem Reich der Mitte sprechen. Daneben wird auf ein Bericht der "South China Morning Post" verwiesen, laut dem sich die chinesische Seite bereits in den Vorgesprächen unzufrieden gezeigt habe und daher vorzeitig aus den USA abreisen werde.


mehr Marktberichte

⏲ 17:49 Auch am Freitag verzeichnete der Dax leichte Verluste. Die Verunsicherung rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China hatte die Anleger auch am Donnerstag fest im Griff. Äußerungen von US-Präsdient Donald Trump zum Stand der Verhandlungen sind widersprüchlich. Mal verkündet er Fortschriftte, dann droht er immer wieder mit neuen Strafzöllen. Jüngste Konjunkturdaten aus Deutschland sorgen für Erleichterung. Die deutsche Wirtschaft entging knapp einer Rezession. Der deutsche Leitindex gab um 0,38 Prozent nach und schloss bei 13.180,23 Punkten.
⏲ 09:37 Einen schwachen Start legen die wichtigsten europäischen Börsen im frühen Handel am Donnerstag hin. Der EuroStoxx 50 notiert um 9:16 h 0,08 Prozent leichter bei 3.696,64 Punkten. Von der Wall Street kommen uneinheitliche Vorgaben. Die Börse Tokio liefert rote Zahlen. Als Belastungsfaktor tun sich zudem die jüngsten Konjunkturdaten aus China hervor. Zwar kletterten im Oktober die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze um 4,7 bzw. 7,2 Prozent, sie sind damit aber teils deutlich hinter den Erwartungen von Ökonomen. Daneben bleibt das Thema Handelsstreit ein Unsicherheitsfaktor. Hier mehren sich unter den Anleger immer mehr die Zweifel, ob die USA und China bald ein Teilabkommen unterzeichnen werden. Die Frage, ob die USA die angedrohten Strafzölle auf europäische Autoimporte verschiebt, bleibt weiterhin unbeantwortet.
⏲ 09:38 Wie am Vortag, geht es für den deutschen Leitindex am Donnerstagmorgen erst einmal abwärts. Um 9:11 h weist er ein Minus von 0,27 Prozent auf 13.193,71 Punkte aus. Von der Wall Street kommen uneinheitliche Vorgaben. Die Börse Tokio liefert rote Zahlen. Als Belastungsfaktor tun sich zudem die jüngsten Konjunkturdaten aus China hervor. Zwar kletterten im Oktober die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze um 4,7 bzw. 7,2 Prozent, sind damit aber teils deutlich hinter den Erwartungen von Ökonomen. Daneben bleibt das Thema Handelsstreit ein Unsicherheitsfaktor. Hier mehren sich unter den Anleger immer mehr die Zweifel, ob die USA und China bald ein Teilabkommen unterzeichnen werden. Die Frage, ob die USA die angedrohten Strafzölle auf europäische Autoimporte verschiebt, bleibt weiterhin unbeantwortet. Die Berichtssaison wird mit Zahlen u.a. von RWE, Merck und Henkel fortgesetzt.
⏲ 09:11 Weiter abwärts ging es für den japanischen Leitindex am Donnerstag. Er verbilligte sich um 0,76 Prozent auf 23.141,55 Punkte. Gleich mehrere Faktoren trübten die Stimmung der Investoren. Aus China kamen Konjunkturdaten. Die Industrieproduktion kletterte im Oktober um 4,7 Prozent, blieb damit aber deutlich hinter den Erwartungen von Ökonomen zurück. Die Einzelhandelsumsätze verbuchten im gleichen Zeitraum ein Plus von 7,2 Prozent, aber ebenfalls weniger als erwartet. Besorgt zeigten sich die Anleger auch über die weiter andauernden Unruhen in Hong Kong, bei der die Gefahr eines Eingreifens durch Peking nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann. Im us-chinesischen Handelsstreit mehren sich bei den Anlegern immer mehr die Zweifel an einem baldigem Teilabkommen.
📆 13.11. Leicht abwärts ging es für den Dax am Mittwoch. Einmal mehr verunsicherte US-Präsident Trump die Anleger. Zuletzt glaubten viele daran, dass Trump in Kürze einen Handelsdeal mit China verkündet und die angedrohten Zölle auf europäische Autos verschiebt. Jedoch sagte er zuletzt, dass er einem Vertrag nur zustimmen werde, wenn er gut für die USA sei. Zum Thema Autozölle sagte Trump nichts, klagte aber vor Mitgliedern des Wirtschaftsclubs in New York über die Handelsbarrieren der Europäischen Union. Der Deutsche Aktienindex gab um 0,40 Prozent auf 13.230,07 Punkte nach.
📆 13.11. Europäische Börsenplätze geben am Mittwochmorgen nach. Der Auswahlindex der Eurozone notiert um 9:18 h 0,25 Prozent tiefer bei 3.703,08 Punkten. Die Frage, wann endlich ein erstes Abkommen im us-chinesischen Handelsstreit steht, treibt die Anleger auch weiterhin. An ein baldiges Abkommen scheinen jedoch immer mehr Marktteilnehmer zu zweifeln. Zwar betonte Donald Trump erneut, ein Abkommen könnte demnächst abgeschlossen werden. Zugleich drohte er jedoch wieder mit einer Erhöhung der Strafzölle für chinesische Waren, wenn China hinsichtlich einer Beilegung der Streitigkeiten aus seiner Sicht nicht schneller agiere. Anleger hatten zudem darauf gehofft, der US-Präsident würde sich zu einer möglichen Verschiebung von Strafzöllen für europäische Autos äußern. Hierzu gab es am Vortag jedoch kein Wort von ihm.
📆 13.11. Am Mittwochmorgen bewegt sich der deutsche Leitindex erst einmal in Richtung Süden. Bis 9:16 h verliert er 0,23 Prozent 13.253,51 Punkte. Die Frage, wann endlich ein erstes Abkommen im us-chinesischen Handelsstreit steht, treibt die Anleger auch weiterhin. An ein baldiges Abkommen scheinen jedoch immer mehr Marktteilnehmer zu zweifeln. Zwar betonte Donald Trump erneut, ein Abkommen könnte demnächst abgeschlossen werden. Zugleich drohte er jedoch wieder mit einer Erhöhung der Strafzölle für chinesische Waren, wenn China hinsichtlich einer Beilegung der Streitigkeiten aus seiner Sicht nicht schneller agiere. Anleger hatten zudem darauf gehofft, der US-Präsident würde sich zu einer möglichen Verschiebung von Strafzöllen für europäische Autos äußern. Hierzu gab es am Vortag jedoch kein Wort von ihm.
📆 13.11. Mit Abschlägen verabschiedete sich die Börse Tokio zur Wochenmitte in den Feierabend. Der japanische Leitindex büßte 0,85 Prozent auf 23.319,87 Punkte ein. Die Frage, wann endlich ein erstes Abkommen im us-chinesischen Handelsstreit steht, verunsicherte abermals die Anleger. Zumindest ein baldiges Abkommen wird immer stärker angezweifelt. Zwar betonte Donald Trump erneut, ein Abkommen könnte demnächst abgeschlossen werden. Zugleich drohte er jedoch wieder mit einer Erhöhung der Strafzölle für chinesische Waren, wenn China hinsichtlich einer Beilegung der Streitigkeiten nicht schneller agiere.

mehr Kurzmeldungen

⏲ 15:53 Netflix wappnet sich gegen seine Wettbewerber, insbesondere nach dem Start von "Disney+", dem Videostreamingdienst von Walt Disney. Um sich behaupten zu können, setzt Netflix nun auch auf die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Nickelodeon. Der Fernsehsender aus den USA, der ein Programm für Kinder und Jugendliche anbietet, soll diverse Serien- und Filmformate produzieren, deren Figuren aus dem eigenen Universum stammen. So ist u.a. die Rede von einem SpinOff zur beliebten Zeichentrickserie "SpongeBob". Daneben soll der Fernsehsender sich auf völlig neue Produktionen konzentrieren. Beide Parteien haben dafür ihre Zusammenarbeit um mehrere Jahre erweitert.
⏲ 10:33 Henkel liefert enttäuschende Quartalszahlen ab. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 0,8 Prozent auf 5 Mrd. Euro. Organisch gab er jedoch um 0,3 Prozent nach. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) schrumpfte um 8,2 Prozent auf 850 Mio. Euro. Der Konsumgüterhersteller kämpft mit einem schwachen Geschäft, allen voran in den Sparten Klebstoffe und Kosmetik.
⏲ 10:22 Merk hat sein Zahlenwerk für das dritte Quartal publiziert. De Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern steigerte im Vergleich zum Vorjahresquartal den Umsatz um 8 Prozent auf 4,05 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zog um über 15 Prozent auf 1,111 Mrd. Euro an. Der Nettogewinn blieb mit 343 Mio. Euro nahezu unverändert. Die Darmstädter profitierten u.a. vom Zukauf der US-Unternehmens Versum Materials. Für das Gesamtjahr zeigen sie sich zudem optimistisch. Entsprechend wurde die Umsatz- und Ergebnisprognose angehoben.
⏲ 10:13 RWE erfreut seine Aktionäre mit einer Anhebung der Prognose für das laufenden Geschäftsjahr. Der Energiekonzern aus Essen rechnet beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nicht mehr mit Einnahmen in Höhe von 1,4 bis 1,7 Mrd. Euro, sondern mit 1,8 bis 2,1 Mrd. Euro. In den ersten neun Monaten kletterte das EBITDA um rund 15,4 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro und damit etwas höher, als am Markt prognostiziert. Der bereinigte Nettogewinn wuchs um über 32 Prozent auf 854 Mio. Euro. Der Konzern verweist auf das besonders gut laufende Handelsgeschäft. Aber auch die Wiederaufnahme des Kapazitätsmarkts in Großbritannien trug hierzu bei, hieß es weiter.
⏲ 09:55 Cisco Systems verschreckt seine Anleger mit einer Gewinnwarnung. Für das laufende zweite Quartal rechnet der Netzwerkausrüster aus San José, USA, mit einem Rückgang beim Umsatz in Höhe von 3 bis 5 Prozent. Hier hatten Analysten jedoch mit einem Plus von fast 2,7 Prozent gerechnet. CEO Chuck Robbins verweist auf die anhaltenden us-chinesischen Handelsstreitigkeiten und einer schwächeren Konjunktur rund um den Globus. Im ersten Quartal des aktuellen Fiskaljahres wurde hingehen ein Umsatzplus von 1 Prozent auf 13,2 Mrd. US-Dollar verbucht. Beim Gewinn musste jedoch ein Minus von rund 18 Prozent auf 2,9 Mrd. US-Dollar hingenommen werden.
📆 13.11. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, laufen bei Mediaset Überlegungen, den Anteil an der ProSiebenSat.1-Gruppe zu erhöhen. Erst am Montag erhöhte der italienische Medienkonzern seinen Anteil am deutschen Wettbewerber von zuvor 9,1 auf 15,1 Prozent. Ziel könnte es sein, diesen auf knapp 20 Prozent auszubauen, wie es laut Reuters von einem Insider heißt. Marco Giordani, seines Zeichens Finanzchef bei den Italienern, betonte, eine Übernahme der Deutschen sei aber nicht geplant.
📆 13.11. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, laufen bei Mediaset Überlegungen, den Anteil an der ProSiebenSat.1-Gruppe zu erhöhen. Erst am Montag erhöhte der italienische Medienkonzern seinen Anteil am deutschen Wettbewerber von zuvor 9,1 auf 15,1 Prozent. Ziel könnte es sein, diesen auf knapp 20 Prozent auszubauen, wie es laut Reuters von einem Insider heißt. Marco Giordani, seines Zeichens Finanzchef bei den Italienern, betonte, eine Übernahme der Deutschen sei aber nicht geplant.
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