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Mit einem Minus ist der Dax am Montag in den frühen Handel gestartet

Zeit: 07.10.19 09:18

DAX

DAX 12.430,56 Tendenz des Kurses -0,45%

Mit einem Minus ist der Dax am Montag in den frühen Handel gestartet. Die Handelsgespräche zwischen den USA und China am Donnerstag werfen ihre Schatten voraus. Medienberichten zufolge zögert die chinesische Seite zunehmend, ein breites Handelsabkommen abzuschließen. Konjunktursorgen belasten zusätzlich. Wie der deutsche Außenhandelpräsident Holger Bingmann der "Rheinischen Post" sagte, sei allein im ersten Halbjahr dem deutschen Exportgeschäft mit Großbrtinnanien durch den Brexit ein Schaden von 3,5 Milliarden Euro entstanden.


mehr Marktberichte

📆 04.06. er Dax ging am Donnerstag mit einem Minus aus dem Handel. Nach den deutlichen Gewinnen der Vortage nahmen viele Anleger die Gewinne mit. Dabei gab es durchaus positive Neuigkeiten. Die EZB will ihr Anleihekaufprogramm statt um 500 Milliarden Euro um 600 Milliarden aufstocken. Auch aus der Bundespolitik gab es Neuigkeiten. Die Regierung will ein 130 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket auf den Weg bringen. Herzstück der Maßnahme ist die Senkung der Mehrwertsteuer. Der deutsche Leitindex gab dennoch um 0,45 Prozent auf 12.430,56 Punkte nach.
📆 04.06. Am Donnerstag legte die Börse Tokio weiter zu. Dabei fielen die Kursaufschläge jedoch geringer als in den letzten Tagen aus. Der Nikkei 225 schloss 0,36 Prozent höher bei 22.695,74 Punkten. Marktbeobachtern zufolge sei die Puste bei dem ein oder anderen Anleger erst einmal raus. Zudem würden diese erkennen, dass die Wirtschaft der Erholung an der Börse derzeit noch hinterherhängt. Darüber hinaus richte sich der Blick auch wieder mehr auf die Spannungen zwischen den USA und China.
📆 04.06. Nach den Aufschlägen der letzten Tage legen europäische Börsen am Donnerstagmorgen eine Verschnaufpause ein. Der Auswahlindex der Eurozone verbilligt sich bis 9:36 h um 0,50 Prozent auf 2.253,25 Punkte. Impulsgebend könnte die heute anstehende Leitzinssatzentscheidung der EZB sein. Am Markt wird nicht mit einer Senkung des Leitzinses gerechnet, jedoch hoffen Anleger auf die Ausweitung der Anleihenkäufe zur Stützung der aufgrund der Corona-Krise gebeutelten Wirtschaft.
📆 04.06. Nachdem der deutsche Leitindex in den letzten fünf Tagen fast 1.000 Punkte gutmachen konnte, heißt es im frühen Handel am Donnerstag erst einmal verschnaufen. Bis 9:33 h gibt er 0,53 Prozent auf 12.421,19 Punkte ab. Automobilwerte samt Zulieferern finden sich im roten Bereich wieder. Diese werden durch die Entscheidung der Bundesregierung, mit dem neu beschlossen Konjunkturpaket keine neue Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor aufzulegen und nur den Zuschuss für den Kauf von Elektroautos zu erhöhen, belastet. Heute Vormittag steht die Leitzinssatzentscheidung der EZB an. Am Markt wird nicht mit einer Senkung des Leitzinses gerechnet, jedoch hoffen die Investoren auf die Ausweitung der Anleihenkäufe zur Stützung der Wirtschaft.
📆 03.06. Auch am Mittwoch legte der Dax deutlich zu und nähert sich langsam wieder dem Vorkrisen-Niveau an. Neben der allgemeinen Erholungsrally, verwiesen Experten auch auf die Hoffnung der Anleger, dass die Wirtschaft sich schneller erholt als zunächst vermutet. In vielen Ländern werden die Corona-Maßnahmen immer weiter gelockert und die Fallzahlen sind aktuell niedrig. Da in Kürze sich auch der Reiseverkehr in Europa normalisieren soll, dürfte sich auch die Touristik-Branche langsam erholen. Der deutsche Leitindex legte um 3,88 Prozent auf 12.487,36 Punkte zu.
📆 03.06. Die Hoffnung auf eine rasches Aufleben der Konjunktur sorgte an der Börse Tokio auch zur Wochenmitte für Kursaufschläge. Der japanische Leitindex verteuerte sich um 1,29 Prozent auf 22.613,76 Punkte. Erfreut zeigten sich die Anleger über Daten aus dem Reich der Mitte. Dort verbesserte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im Monat Mai deutlich. Der vom Wirtschaftsmagazins "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex kletterte von 44,4 Punkten im April auf 55 Punkte im Mai. Ein Wert über 50 Punkte signalisiert ein Wirtschaftswachstum.
📆 03.06. Die gute Stimmung der Anleger vom Vortag setzt sich an den europäischen Börsen auch im frühen Handel am Mittwoch fort. Stützend wirken die positiven Vorgaben der Wall Street und der Börse Tokio. Beflügelnd wirken zudem die immer weitreichenderen Lockerungen der wegen der Corona-Pandemie verhängten Auflagen und die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft. Die Anleger setzen ihre Hoffnung zudem auf neue Konjunkturpakete. Den Unruhen in den USA und die Streitigkeiten zwischen den USA und China schenken sie hingegen aktuell keine Beachtung.
📆 03.06. Am Mittwochmorgen geht es für den deutschen Leitindex deutlich aufwärts. Um 9:42 h notiert er bereits 1,75 Prozent höher bei 12.231,35 Punkten. Neben den positiven Vorgaben der Börse New York und Tokio hält die gute Stimmung unter den Anlegern dank immer weitreichenderer Lockerungen der wegen der Corona-Pandemie verhängten Auflagen und der Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft an. Die Aussicht auf weitere Hilfspakete zur Stützung der Wirtschaft beflügelt den Handel ebenfalls. Den Unruhen in den USA und die Streitigkeiten zwischen den USA und China schenken die Anleger keine Beachtung.

mehr Kurzmeldungen

📆 04.06. Snap Inc. hat beschlossen, auf seinem Instant-Messenger Snapchat vom US-Präsidenten Donald Trump verfasste Beiträge nicht mehr wie bisher in den Fokus zu rücken. Als Begründung heißt es, man wolle kein Verstärker für Stimmen sein, die rassistische Gewalt und Ungerechtigkeiten anfachen.
📆 04.06. In China geht es für adidas etwas aufwärts. Die Kundenfrequentierung der Ladengeschäfte blieb im Mai zwar unter den Werten aus dem Vorjahreszeitraum. Dies konnte der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach jedoch durch ein erhöhtes Aufkommen bei den Online-Bestellungen kompensieren, sodass der Mai mit einem leichten Umsatzwachstum abgeschlossen werden konnte.
📆 04.06. Schlechte Nachrichten für die Deutsche Lufthansa. Die Kölner Fluggesellschaft leidet so stark unter der Corona-Krise dass sie nun kurz vor dem Rauswurf aus dem DAX, dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer, steht. Die Deutsche Lufthansa gehört zu den Gründungsmitgliedern des im Jahr 1988 auferlegten Index. Die Deutsche Wohnen, die derzeit im MDAX notiert, wird als Nachfolger gehandelt.
📆 03.06. Wie die "FAZ" berichtet, haben sich TUI und Boeing auf eine Abfindung für den Schaden einigen können, der dem Reiseveranstalter durch den Startverbot der von Boeing produzierten Flugzeuge des Typs 737 Max verursacht worden ist. Dem Flugzeugen wurde rund um den Globus ein Startverbot erteilt, nachdem es im Oktober 2018 und im März 2019 zu Abstürzen gekommen ist und die Maschinen zudem weiter auffällig waren. Laut TUI sei dem Konzern im letzen Fiskaljahr dadurch ein Schaden in Höhe von 293 Mio. Euro entstanden. Zur Höhe der Abfindung äußerten sich TUI und Boeing jedoch nicht.
📆 03.06. Vor dem zuständigen Gericht in Kalifornien, USA, startet am heutigen Tag das von Bayer forcierte Berufungsverfahren gegen eine Schadensersatzzahlung an den ehemaligen Schulhausmeister Dewayne Johnson. Diesem wurden im Jahr 2018, ebenfalls vor einem US-Gericht, 78 Mio. US-Dollar zugesprochen. Hintergrund war eine Klage Johnsons gegen die Bayer-Tochter Monsanto im Zusammenhang mit eine glyphosathaltigen Unkrautvernichter, der er jahrelang in seiner Arbeit als Hausmeister eingesetzt hatte. Bei Glyphosat streiten sich die Experten, ob das Mittel krebserregend ist oder nicht. Das US-Gericht bestätigte in seinem Urteil von 2018 indirekt ein Krebsrisiko, weil Monsanto es gegenüber Johnson versäumt hätte, auf das Krebsrisiko bei Einsatz des Mittels hinzuweisen.
📆 03.06. Das Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr 2019/20 bei Voestalpine fiel zur Unzufriedenheit des österreichischen Stahlproduzenten und seiner Anleger aus. Konjunkturprobleme, u.a. bedingt durch eine schwache Automobilindustrie, und die Folgen der Corona-Pandemie werden als Grund dafür genannt. So fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab es einen Fehlbetrag von 89 Mio. Euro, während zuvor noch ein Plus von 779 Mio. Euro in den Büchern stand. Unter dem Strich wurde ein Minus von 216 Mio. Euro erwirtschaftet, nach einem Plus von 459 Mio. Euro.
📆 03.06. Die sich im Insolvenz befindliche Kölner Restaurantkette Vapiano konnte 30 seiner Restaurants in Deutschland für die Summe von 15 Mio. Euro verkaufen. Käufer sei ein Konsortium unter der Leitung von Mario Bauer, einem ehemaligen Vorstandsmitglied von Vapiano.
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