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RATIONAL AG: RATIONAL erhöht Umsatz- und Ergebnisprognose für 2022

Rational AG

Rational AG 600,50 EUR Tendenz des Kurses +2,30%

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014.

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Rational AG erhöht Umsatz- und Ergebnisprognose für 2022

Rational AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung 2022

Landsberg am Lech, 29. September 2022

Materialverfügbarkeit seit August verbessert

Produktionsmenge und Absatz für verbleibende Monate auf höherem Niveau erwartet

Preiserhöhungen entfalten Wirkung

Prognose 2022: 23 bis 28 Prozent Umsatzwachstum und EBIT-Marge zwischen 21,5 und 22,5 Prozent bei stabiler Materialverfügbarkeit möglich

Verbesserte Umsatzentwicklung durch bessere Materialverfügbarkeit, Preiserhöhungen und positive Währungseffekte

Die erhöhte Verfügbarkeit von elektronischen Bauteilen seit August 2022 hat zu höherem Produktionsvolumen und gesteigerten Absatzmengen geführt. Deshalb blickt Rational positiver auf die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 als bisher.

Darüber hinaus trägt das starke After-Sales-Geschäft weiter zur erfreulichen Geschäftsentwicklung bei. Die in Kraft getretenen Preiserhöhungen und die relative Stärke der relevanten Fremdwährungen wirken ebenfalls umsatzerhöhend.

Nach starken Umsatzerlösen im ersten Halbjahr zeichnet sich auch im dritten Quartal ein Umsatzniveau auf einem Rekordhoch ab. Für das dritte Quartal erwartet der Vorstand der Rational AG Umsatzerlöse in Höhe von etwa 270 Millionen Euro.

Auftragsbestand wird zurückgeführt und Lieferzeiten werden reduziert

Das Auftragsbuch ist nach wie vor sehr gut gefüllt. Im Vorfeld der Preiserhöhungen im April wurden viele Aufträge in das erste Quartal vorgezogen. Der Auftragseingang ging daher in den letzten Monaten wie erwartet zurück. Es gelingt Rational aktuell, den Auftragsbestand schrittweise zu reduzieren und damit auch wieder kürzere Lieferzeiten für Händler und Kunden zu erreichen. Diese Entwicklung wird sich bei anhaltend guter Materialverfügbarkeit in den kommenden Monaten fortsetzen.

Materialversorgung und gesamtwirtschaftliches Umfeld bleiben als Risiken bestehen

Die weitere Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr ist von Unsicherheiten geprägt. Dies ist im Wesentlichen von zwei Faktoren abhängig. Zum einen ist die Situation der Materialbeschaffung zwar deutlich besser, aber weiterhin angespannt. Lieferantenseitig besteht neben coronabedingter Lockdowns wie im Frühjahr 2022 in China das Risiko, dass die Produktion bei Zulieferern aufgrund der steigenden Energiekosten oder Personalknappheit beeinflusst wird. Zudem ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aktuell schwer vorauszusagen.

Als Chancen aus den aktuellen Entwicklungen sieht der Rational-Vorstand, dass höhere Energiekosten und Personalmangel den Einsatz der intelligenten Kochsysteme fördern, da sie die Engpässe bei Personal und Energiekostensteigerungen teilweise kompensieren können.

Positives Szenario rechnet mit 23 bis 28 Prozent Umsatzwachstum und EBIT-Marge von 21,5 bis 22,5 Prozent für das laufende Geschäftsjahr

Abhängig von den weiteren Entwicklungen der beschriebenen Risiken sieht das Unternehmen zwei Szenarien als realistisch an.

Bei anhaltend stabiler Versorgungssituation und Geschäftsentwicklung sei 2022 ein Umsatzwachstum von 23 bis 28 Prozent realistisch. Bei vergleichbarer Kostenbasis wirken sich die steigenden Umsatzerlöse laut Rational zudem positiv auf die EBIT-Marge aus. In diesem Szenario dürfte diese nach Einschätzungen des Vorstands am Jahresende zwischen 21,5 und 22,5 Prozent liegen.

Sollten die beschriebenen Risiken eintreten, rechnet Rational mit Umsätzen von rund 15 Prozent über dem Vorjahr und einer EBIT-Marge auf oder leicht über dem Vorjahr.

Umfangreiche Details zur Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2022 werden am 3. November 2022 im Rahmen der Quartalsmitteilung veröffentlicht. Zusätzlich wird am Nachmittag eine Telefonkonferenz in englischer Sprache stattfinden. Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wird das Unternehmen mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2022 im März 2023 geben.

Ansprechpartner:

Rational Aktiengesellschaft

Stefan Arnold / Leiter Investor Relations

Tel. +49 (0)8191 327-2209

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Redaktionshinweis:

Die Rational-Gruppe ist der weltweite Markt- und Technologieführer für die thermische Speisenzubereitung in Profiküchen. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter, davon mehr als 1.300 in Deutschland. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 ist Rational im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet und heute im MDAX vertreten.

Oberstes Ziel des Unternehmens ist es, seinen Kunden stets den höchstmöglichen Nutzen zu bieten. Rational fühlt sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet, was seinen Ausdruck in den Unternehmensgrundsätzen für Umweltschutz, Führung, Arbeitssicherheit und sozialer Verantwortung findet. Zahlreiche internationale Auszeichnungen belegen Jahr für Jahr die hohe Qualität der von den Rational-Mitarbeitern geleisteten Arbeit.


mehr Marktberichte

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📆 08.12. Wenig verändert ist der Dax am Donnerstag in den frühen Handel gestartet. Charttechnisch ist es aktuell schlecht bestellt, die Chartformation "Doppel Top" ist ausgebildet, die sogenannte Nackenlinie, als die Unterstützung beim Tief zwischen den beiden Hochs bei ca. 14.500 Punkten, wurde nach unten durchbrochen. Rezessions- und Inflationssorgen bestimmen fundamental wieder das Geschehen am Markt. Kursbewegende Nachrichten werden heute nicht erwartet.
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mehr Kurzmeldungen

📆 09.12. Vonovia bekommt eine neue Aufsichtsratschefin. Clara Streit, frühere McKinsey-Beraterin, soll Medienberichten zufolge den Posten übernehmen. Amtsinhaber Jürgen Fitschen wird aufgrund der im Unternehmen geltenden Altersgrenze von 75 Jahren nicht erneut zur Wahl antreten. Streit ist 53 Jahre alt und gehört dem Aufsichtsrat seit 2013 an. Sie leitet den Finanzausschuss.
📆 09.12. Positive Nachrichten von Broadcom. Der Halbleiter-Konzern prgnostiziert einen Umsatz über den Erwartungen von Experten und begründet dies mit einer starken Nachfrage nach seinen Netzwerk- und Server-Chips. Wie Broadcom weiter ausführte, werde der Umsatz im laufenden Quartal etwa 8,9 Milliarden Dollar betragen.
📆 09.12. Mit der Absicht, den Computerspiel-Hersteller Activision Blizzard zu übernehmen, bekommt Microsoft Probleme mit der US-Kartellbehörde FTC. Am Donnerstag reichte die FTC eine Klage gegen den geplanten ca. 69 Milliarden Dollar teuren Deal ein. Es wird befürchtet, dass der Kauf dem Wettbewerb schaden könnte.
📆 08.12. Ryanair-Chef Michael O?Leary soll die Billigairline mindestens noch bis Mitte 2028 leiten. Wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte, habe man sich geeinigt, den bis Juli 2024 laufenden Vertrag bis Juli 2028 zu verlängern.
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📆 07.12. BASF machen die gestiegen Gaspreise zu schaffen. Laut Finanzchef Hans-Ulrich Engel sei die Situation derart angespannt, dass nun entschieden werden müsste, ob weitere Teile der Produktion bis auf Weiteres heruntergefahren oder eingestellt werden. Einen Stillstand über einen Großteil des Jahres gab es bereits bei der Ammoniakproduktion in den Werken in Antwerpen und Ludwigshafen.
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