05:42 New York (Handel von 09:30 - 16:00) 10:42 London (08:00 - 16:30) 11:42 Frankfurt (09:00 - 20:00) 19:42 Tokyo (09:00 - 11:00 | 12:30 - 15:00)

Kurzmeldungen

⏲ 11:04 Absturz bei Kraft Heinz. Die Aktie des in Chicago beheimateten Lebensmittelkonzerns brach in den USA nachbörslich um rund 20 Prozent ein. Im Xetra-Handel verliert sie bis 10:54 h 20,37 Prozent. Das Unternehmen hat 2018 einen Verlust von10,3 Mrd. US-Dollar eingefahren, nachdem eine Abschreibung von 16 Mrd. US-Dollar verbucht werden musste. Im Jahr zuvor wies der Konzern noch einen Gewinn von knapp 11 Mrd. US-Dollar aus. Der Gewinn je Aktie für das letzte Quartal beläuft sich auf 84 US-Cent. Analysten hatten jedoch im Schnitt 94 US-Cent einkalkuliert. Daneben hat die US-Börsenaufsicht SEC eine Untersuchung eingeleitet. Die Bilanzierungspraxis des Unternehmens, insbesondere die der Beschaffungsabteilung, werde geprüft.
⏲ 10:50 Im Fiskaljahr 2018 hat Rhön-Klinikum Umsatz und Gewinn verbessern können. Die Betreibergesellschaft von Krankenhäusern,Kliniken und medizinischen Versorgungszentren konnte ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf 1,23 Mrd. Euro verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 28,3 Prozent auf 125,5 Mio. Euro. Der Nettogewinn kletterte um 40 Prozent auf 51,2 Mio. Euro. Für 2019 wird ein Umsatz von rund 1,3 Mrd. Euro und ein EBITDA in einer Spanne von 117,5 bis 127,5 Mio. Euro vorausgesagt.
⏲ 10:29 Gegen das Leerverkaufsverbot bei Wirecard ist beim Verwaltungsgericht Köln ein Widerspruch durch eine Privatanleger erhoben worden. Die Aktie des auf Zahlungssysteme spezialisieren IT-Dienstleisters ist nach mehreren Berichten in der "Financial Times" über angebliche Unregelmäßigkeiten in der Singapurer Niederlassung des Unternehmens sehr stark ins Schwanken gekommen. Die BaFin zog am letzten Montag die Notbremse, um zu ermitteln, ob es sich hierbei nicht evtl. um eine bewusste Kursmanipulation handeln könnte, um daraus Kapital, z.B. durch Leerverkäufe, zu schlagen. Berichte, u.a. vom "Aktionär", laut denen Shortseller vorab über die Berichte der "Financial Times" informiert worden seinen, lassen dies zumindest vermuten.
⏲ 10:17 Nachdem die Aktie von Wirecard gestern fast 3,5 Prozent im Xetra-Handel eingebüßt hatte, präsentiert sie sich im gleichnamigen aktuell wieder stärker. Bis 10:00 h legt der Aktienkurs um 3,67 Prozent hinzu. In einem Artikel der "FAZ" hob CEO Markus Braun hervor, die derzeitigen Kursschwankungen bei der Aktie wirkten sich in keinster Weise auf das Geschäft des auf Zahlungssysteme spezialisieren IT-Dienstleisters aus. Eine Korrektur gab es hinsichtlich der Vorwürfe gegen das Unternehmen, die in der "Financial Times" ("FT") abgedruckt worden sind. Hieß es zuerst, an den Vorwürfen über Unregelmäßigkeiten in der Singapurer Niederlassung sei nichts dran, wurde dies von Braun revidiert. Nun müsse geprüft werden, ob die "FT" in ihren Artikeln nicht stark übertrieben hätte. Auch die angekündigten rechtlichen Schritte gegen die "FT" stünden auf dem Prüfstand. Dabei soll untersucht werden, inwieweit die Berichtserstattung als angemessen zu betrachten ist oder ob hier der Verleumdung durch Mitarbeiter eine Plattform geboten worden ist.
📆 21.02. Neue gesetzliche Vorgaben und eine Auftragsflaute haben Nordex 2018 das Geschäft vermiest. Ersten Daten zufolge fiel der Umsatz beim Rostocker Windkraftanlagenbauer von 3,08 Mrd. Euro im Jahr 2017 auf 2,46 Mrd. Euro im Jahr 2018. Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) mussten die Rostocker einen Verlust von fast 50 Prozent auf 101,7 Mio. Euro. Ein volles Auftragsbuch für 2019 dürfte das Geschäft aber wieder ankurbeln, so CEO José Luis Blanco.
📆 21.02. Fielmann blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Wie die Hamburger Optikerkette berichtet, haben gut laufende Geschäfte für ein Umsatzplus von 2,9 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro gesorgt. Unter dem Strich wurden mit 174 Mio. Euro zwar nur etwas mehr als im Vorjahr verdient. Der Ausbau der Digitalisierung bei dem Hamburgern kam hier jedoch zum Tragen. Bei der Dividende freuen sich die Anleger auf mehr Euro in der Tasche. Die Ausschüttung je Aktie soll von 1,85 auf 1,90 Euro steigen.
📆 21.02. Mit einem positivem Zahlenwerk für 2018 kann Pfeiffer Vacuum aufwarten. Der auf Vakuumpumpen spezialisierte Maschinenbauer hat gegenüber 2017 den Umsatz um 12 Prozent auf 659,7 Mio. Euro steigern und damit besser als von Ökonomen erwartet abschneiden können. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um rund 33 Prozent auf 95 Mio. Euro zu. Darüber hinaus verzeichneten die Auftragsbücher ein Plus von 14 Prozent auf 145 Mio. Euro.
📆 21.02. Siltronic meldet sich mit einer Gewinnwarnung zu Wort. Der in München beheimatete Hersteller sogenannter Waver, die in der Halbleiterindustrie zum Einsatz kommen, rechnet für 2019 mit einem Umsatz, der sich auf dem Vorjahresniveau bewegen dürfte. Beim Gewinn müssten sich die Anleger jedoch auf Einbußen einstellen. Die Münchener rechnen mit einer rückläufigen Nachfrage in der Chipbranche. Daneben wurde auf Steigerung bei Lohn- und Energiekosten verwiesen. 2018 stieg der Umsatz des Unternehmens um 24 Prozent auf 1,46 Mrd. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 589 Mio. Euro, ein Plus von rund 66 Prozent.
📆 21.02. Indus Holding hat 2018 die eigene Prognose nicht erfüllen können. Wie die auf mittelständische Produktionsunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft berichtet, gab das operative Ergebnis von 153 auf 151 Mio. Euro nach. Prognostiziert waren jedoch 154 bis 160 Mio. Euro. Verantwortlich hierfür seien Restrukturierungen im an sich schwachen Sektor Fahrzeugtechnik. Erfreulicher fielen die Daten zum Umsatz aus, der von 1,64 auf 1,71 Mrd. Euro angehoben werden konnte.
📆 21.02. Fuchs Petrolub hat vorläufige Zahlen für das Fiskaljahr 2018 vorgelegt. Der auf Schmierstoffe spezialisierte Chemiekonzern hat gegenüber dem Vorjahr den Umsatz um 4 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro verbessern können. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 383 Mio. Euro um 3 Prozent besser aus. Die Dividende je Anteilsschein soll von 0,91 auf 0,95 Euro klettern.
📆 21.02. Wechselkurseffekte und eine höhere Steuerbelastung haben bei Henkel die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 beeinflusst. Der Umsatz beim Düsseldorfer Konsumgüterhersteller gab wechselkursbedingt um 0,6 Prozent auf 19,9 Mrd. Euro nach. Unter dem Strich wurde aufgrund einer höher ausgefallen Steuerbelastung ein Minus von 8,3 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Hans van Bylen zeigt sich jedoch zuversichtlich. Laut dem CEO sollen neue Investitionen das Wachstum wieder ankurbeln. Die Anleger sollen trotz der Zahlen eine höhere Dividende erhalten. Sie soll um 3,4 Prozent auf 1,85 Euro je Aktie klettern.
📆 21.02. Die Deutsche Telekom konnte 2018 allen voran von den gut laufenden Geschäften der Tochter T-Mobile US profitieren. Neben der US-Mobilfunksparte, die laut den Bonnern mittlerweile 40 Prozent des operativen Ergebnisses generiere, verbesserte sich auch das Heimat- und Europageschäft. Laut dem Bonner Telekommunikationsanbieter wuchs das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zu 2017 um 5 Prozent auf 23,3 Mrd. Euro. Die Umsätze kletterten um 0,9 Prozent auf 75,7 Mrd. Euro. Der Gewinn fiel mit 2,2 Mrd. Euro zwar um rund 37 Prozent geringer aus. Hier wirkten sich jedoch Abschreibungen auf das Europageschäft aus, die im vierten Quartal zum Tragen kamen. Im Vorjahr wirkte sich zudem ein Sonderertrag in Milliardenhöhe, den die Bonner durch die US-Steuerreform einstreichen konnten, in den Büchern aus. Bei der Dividende soll es zur Freude der Anleger mehr geben. Sie soll von zuvor 65 auf 70 Eurocent je Anteilsschein angehoben werden.
📆 20.02. Im Schlussquartal 2018 verbuchte Telefonica Deutschland entgegen den Erwartungen von Analysten ein Umsatzplus. Dieses steig um 3,5 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Das Telekommunikationsunternehmen profitierte insbesondere von höheren Smartphone-Verkäufen. Die Verluste wurden im Zeitraum Oktober bis Dezember von 203 auf 107 Millionen Euro reduziert. Es soll dennoch wieder eine Dividende geben, welche 0,27 Euro je Aktie betragen soll.
📆 20.02. FMC musste im vierten Quartal einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro hinnehmen. Das bereinigte Konzernergebnis stieg um 8 Prozent auf 353 Millionen Euro. Die Dividende soll dennoch um 10 Prozent auf 1,17 Euro je Aktie steigen. Außerdem hat der Dialyse-Spezialist einen Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Für 2019 rechnet die Fresenius-Tochter mit einem bereinigten Umsatzwachstum von 3 bis 7 Prozent, das bereinigte Jahresergebnis soll sich innerhalb einer Bandbreite von minus bis plus zwei Prozent entwickeln.
📆 20.02. Fresenius hat ein starkes viertes Quartal hingelegt, das besser ausfiel, als am Markt erwartet. Im Zeitraum Oktober bis Dezember stiegen die Konzernerlöse von Fresenius vor Sondereinflüssen um 7 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Analysten hatten lediglich mit 8,66 Milliarden Euro gerechnet. Das EBIT vor Sondereinflüssen blieb lt. Unternehmensangaben mit 1,250 Milliarden Euro unverändert. Das Konzernergebnis vor Sondereinflüssen kletterte um 6 Prozent auf 504 Millionen Euro. Die Dividende soll nun von 0,75 Euro je Aktie auf 0,80 Euro steigen.
📆 19.02. Tom Tailor vor Übernahme? Medienberichten zufolge soll der Textilkonzern vom chinesischen Großaktionär Fosun übernommen werden. Fosun bietet 2,26 Euro je Aktie, knapp 5 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Montag. Erst Montag hatte Fosun seine Beteiligung über eine Kapitalerhöhung auf 35,35 Prozent aufgestockt.
📆 19.02. Die Teilübernahme von Innogy durch RWE-Konkurrent E.ON wird von der EU-Wettbewerbsbehörde untersucht. Es wird überprüft, ob dadurch der Wettbewerb behindert werden kann oder ob es dann zu höheren Energiepreisen kommt. Medienberichten zufolge hat die Behörde Fragebögen an Kunden und Konkurrenten geschickt, um diese Fragen beantworten zu können. E.ON will das Netz- und Vertriebsgeschäft von Innogy übernehmen. Außerdem soll das Ökostromgeschäft mit E.ON zusammengeschlossen werden.
📆 19.02. Im vierten Quartal hat HeidelbergCement bei steigenden Einnahmen operativ weniger verdient, damit dennoch die Markterwartungen übertroffen. Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember um 10 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Die Nachfrage nach Baustoffen blieb in den meisten Ländern solide, die Inflation der Kosten war jedoch höher als erwartet und konnte durch Preiserhöhungen nicht ausgeglichen werden.
📆 15.02. Die Quartalszahlen, insbesondere das Weihnachtsgeschäft von Nvidia, sind mies ausgefallen. Der Gewinn fiel im Jahresvergleich um satte 54 Prozent auf 567 Millionen Dollar. Der Umsatz gab um ca. 25 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar nach. Die Anleger zeigten sich dennoch zufrieden. Die schwachen Zahlen waren bereits im Vorfeld angekündigt worden, waren also wenig überraschend. Außerdem rechnet der Graphikkarten-Spezialist im laufenden Geschäftsjahr mit stabilen oder maximal leicht rückläufigen Umsätzen. Damit zeigt sich Nvidia deutlich optimistischer als Experten.
📆 15.02. Facebook droht ein Rekordbußgeld in den USA. Grund sind die Datenschutzpannen, weshalb das Soziale Netzwerk zuletzt ständig in die Schlagzeilen geriet. Der "Washington Post" zufolge verhandelt Facebook mit der US-Verbraucherschutzbehörde FTC über die Strafe. Bisher haben sich die beiden Seiten noch nicht auf eine Strafe einigen können. Es droht das höchste Bußgeld in der Firmengeschichte.
📆 15.02. Scout24 steht aktuellen Medienberichten zufolge kurz vor der Übernahme. Die Finanzinvestoren Hellman & Friedmann sowie Blackstone haben über Bidco eine Offerte vorgelegt und das Angebot auf 46,00 Euro je Aktie erhöht. Zum Vergleich: die Aktie des Plattformanbieters schloss am Donnerstag bei 41,48 Euro. Vorstand und Aufsichtsrat von Scout24 unterstützen das Angebot. Daher wurde mit Bidco eine Investment-Vereinbarung abgeschlossen.
📆 15.02. Der Gewinn der Allianz ist im vergangenen Jahr um fast 10 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro gestiegen. Das operative Ergebnis legte um ca. 4 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro zu. Die Anleger dürften sich über eine Erhöhung der Dividende freuen. Diese steigt deutlich um 1 Euro auf 9 Euro je Aktie. Mit der Prognose hält sich der Versicherer allerdings zurück. Das operative Ergebnis soll wie schon 2018 bei ca. 11,5 Milliarden liegen, mit einer Spanne von ca. 500 Millionen Euro nach unten oder oben.
📆 14.02. RIB Software hat laut vorläufigen Zahlen die eigene Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr übertreffen können. Statt der angepeilten 124 bis 130 Mio. Euro, wurde ein Umsatz von 137 Mio. Euro und damit 26,5 Prozent mehr als im Vorjahr erzielt. Die Marge beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liege mit 28 Prozent in der angepeilten Spanne von 20 bis 30 Prozent, wie die auf das Bauwesen spezialisierte Software-Schmiede aus Stuttgart berichtet. Für das Jahr 2019 wird u.a. eine hohe Profitabilität vorausgesagt.
📆 14.02. Cisco konnte im zweiten Quartal 2018/19 u.a. dank erfolgreicher Service-Angebote Umsatz und Gewinn verbessern. Beim Umsatz legte der Netzwerkausrüster aus den USA um 7 Prozent auf 12,4 Mrd. US-Dollar zu. Der Gewinn je Aktienanteil stieg um 16 Prozent auf 0,73 US-Dollar. Die Prognose für das dritte Quartal fällt zudem positiv aus. Der Umsatz soll zwischen vier bis sechs Prozent steigen, der Gewinn je Aktie auf 0,76 bis 0,78 US-Dollar.
📆 14.02. Die Deutsche Börse hat die endgültigen Zahlen für 2018 vorgelegt. Der Frankfurter Handelsplattformenbetreiber erwirtschaftete einen Nettogewinn von 1,002 Mrd. Euro, einen Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Nettoerlösen gab es ein Plus von 13 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro. Die Dividende soll um 25 Eurocent auf 2,70 Euro steigen. Ungeachtet des guten Zahlenwerks ist der Ausblick für 2019 eher vorsichtig. Laut CEO Thedor Weimer dürften die zyklischen Risiken steigen. Zudem seien politische Risiken schwer abzuschätzen.
📆 14.02. Gut laufende Geschäfte, allen voran in den USA und China, haben Nestlé 2018 ein Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 91,4 Mrd. Schweizer Franken beschert. Der Nettogewinn wuchs um 41,6 Prozent auf 10,1 Mrd. Schweizer Franken. Hierbei profitierten die Schweizer jedoch von Einmaleffekten, z.B. durch den Verkauf von Geschäftsanteilen. Die Aktionäre sollen vom Zahlenwerk durch die Erhöhung der Dividende um 10 Rappen auf 2,45 Schweizer Franken profitieren.
📆 14.02. Die Credit Suisse gibt für 2018 einen Gewinn bekannt. Die Schweizer Großbank konnte 2,06 Mrd. Schweizer Franken einstreichen. Davor wurden bis einschließlich 2015 zurück rote Zahlen geschrieben. Der Gewinn vor Steuern lag bei 3,4 Mrd. Schweizer Franken, was einem Zuwachs von 90 Prozent entspricht. Die Schweizer profitierten von einem besseren Geschäft in der Heimat und beim internationalen Vermögensverwaltungsgeschäft.
📆 14.02. Renault hat im letzten Geschäftsjahr u.a. die Wirtschaftskrise zu schaffen gemacht. Dementsprechend schrumpfte das Betriebsergebnis beim französischen Autobauer gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 2,99 Mrd. Euro. Mit 57,4 Mrd. Euro wurden zudem 2,3 Prozent weniger umgesetzt. Ungeachtet der Daten und dem Fall, dass es nicht zu einem harten Brexit kommt, geht der Autobauer für 2019 von einer Umsatzsteigerung aus.
📆 14.02. Die Papiere der Commerzbank notieren im Xetra-Handel um 10:49 h 3,37 Prozent höher. Ausschlaggebend ist das Zahlenwerk der Frankfurter Großbank für 2018. Wie diese berichtet, kletterte das operative Ergebnis im Vergleich zu 2017 um 8,4 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro. Der Nettogewinn wurde mit 865 Mio. Euro fast versiebenfacht. Anlass genug, um nach zuletzt 2016 wieder eine Dividende auszuzahlen. die bei 20 Eurocent je Anteilsschein liegen soll. Bereinigt um Sondereffekte legten die Erträge um 5,4 Prozent auf 8,57 Mrd. Euro zu. Laut CEO Martin Zielke seien Kundengeschäft und das Kreditvolumen wieder am wachsen. Ziel sei es, die Erträge jährlich um 3 Prozent zu steigern. Daneben sollen die Kosten von 6,9 Mrd. Euro im letzten auf 6,5 Mrd. Euro im Jahr 2020 gedrückt werden. Bevorzugt durch den Abbau von Arbeitsplätzen.
📆 14.02. Kein A380 mehr. So die heute für manch einen nicht unbedingt überraschende Meldung von Airbus. Der europäische Flugzeugbauer will die Produktion seiner Vorzeigemaschine im Jahr 2021 einstellen. Zu gering sei die Nachfrage nach dem weltgrößten Passagierflugzeug, deren Fertigung ohnehin recht aufwendig sei. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei der Entschluss des größten Abnehmers, Emirates, die die eigene Bestellung um 39 auf nur noch 123 Maschinen reduziert haben. Airbus weiß jedoch auch positives zu berichten. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 63,7 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um knapp 83 Prozent auf 5,83 Mrd. Euro. Unter dem Strich gab es einen Aufschlag von 29 Prozent auf 3,05 Mrd. Euro. Der Flugzeugbauer verweist auf die Auslieferung von 800 Flugzeugen, einem neuen Rekord beim Absatz.
📆 13.02. Höhere Ausgaben für Rohstoffen haben das Fiskaljahr 2018 bei der Norma Group getrübt. Wie der Industrie- und Automobilzulieferer berichtet, hat allen voran ein gutes Nutzfahrzeuggeschäft dem Umsatz um 6,6 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro hochgetrieben. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schlugen sich allerdings die Rohstoffkosten nieder. Entsprechend wurde ein Minus von 0,8 Prozent auf 173,2 Mio. Euro verbucht.
📆 13.02. Ein schwaches erstes Quartal 2018/19 legt Aurubis hin. Der Hamburger Kupferproduzent muss bei Umsatz und operativem Gewinn Einbußen hinnehmen. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 2,61 Mrd. Euro fiel, brach das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) um knapp 50 Prozent auf 40 Mio. Euro ein. Den Hamburgern machten wiederholte Produktionsstopps an verschiedenen Standorten zu schaffen, die sich in der Quartalsbilanz mit 25 Mio. Euro niederschlugen. Daneben gab die Nachfrage nach Kupfer, aber auch nach Edelmetallen im allgemeinen nach.
📆 13.02. Die Geschäfte bei Clariant laufen gut. Dementsprechend konnten im Fiskaljahr 2018 Umsatz und Gewinn gesteigert werden. Der Schweizer Spezialchemiekonzern verbesserte den Umsatz im Vergleich zu 2017 um 5 Prozent auf 6,62 Mrd. Schweizer Franken. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg ebenfalls um 5 Prozent auf 1,02 Mrd. Schweizer Franken. Unter dem Strich wurden 356 Mio. Schweizer Franken eingenommen, ein Plus von 18 Prozent. Die Dividende soll um 10 Prozent auf 55 Rappen erhöht werden. Die Prognose für 2021, in dem man überdurchschnittlich wachsen will, bestätigten die Schweizer.
📆 13.02. Der geplante Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union sorgt bei ausländischen Unternehmen in Großbritannien auch weiterhin für die Frage, ob es nicht besser wäre, seine Zelte auf der Insel abzubrechen. Wie "The Times" berichtet, befürchtet US-Autobauer Ford bei einem ungeregelten Brexit Mehrkosten in Höhe von bis 1 Mrd. US-Dollar. Daher würde geprüft, ob andere Standorte für die beiden in Großbritannien befindlichen Motorenwerke in Frage kämen. Zudem wurde die britische Premierministerin Theresa May darüber in Kenntnis gesetzt.
📆 13.02. Activision Blizzard will sich einem Sparkurs unterziehen, so die Ankündigung des Videospielentwicklers aus Santa Monica, USA. Die Spieleschmiede, die hauptsächlich für Videospiele wie "Call of Duty", "World of Warcraft", "Diablo", "StarCraft" und "Overwatch" bekannt ist, konnte im letzten Jahr einen Rekordumsatz von 7,5 Mrd. US-Dollar verbuchen. Für das laufende Fiskaljahr werden allerdings nur Erlöse in Höhe von 6 Mrd. erwartet. Daher wollen sich die Amerikaner nur noch auf ihre Zugpferde konzentrieren. Für die nächsten Ableger soll die Zahl der Entwickler um rund 20 Prozent steigen. Bei den restlichen Beschäftigten sollen jedoch 8 Prozent der Stellen gestrichen werden.
📆 13.02. Apple will Nachrichten bündeln und diese in Form eines Abonnements an den Start bringen. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals", sei der Hard- und Softwarehersteller aus Cupertino, USA, bereits mit mehreren US-Medienanbietern in Verhandlung. Diese scheinen der Idee nicht abgeneigt zu sein, stören sich derzeit aber wohl an der Aufteilung der Einnahmen. So plane der Apfelkonzern, 50 Prozent der Erlöse für sich einzustreichen. De Rest sollen die Partner in Abhängigkeit davon, wie lange ein Nutzer bei ihrem Angebot verweilt, unter sich aufteilen.
📆 13.02. Die von T-Mobile US und dem US-Wettbewerber Sprint angestrebte Fusion steht auch weiterhin unter keinem guten Stern. In den letzten Jahren damit bereits zweimal gescheitert, wollten beide Mobilfunkanbieter am heutigen Tag vor dem US-Repräsentantenhaus dafür die Werbetrommel rühren. Medienberichten zufolge sollen sich nun acht US-Senatoren im Briefform beim US-Justizministerium gegen die Fusion ausgesprochen haben. Ihre Bedenken begründen sie u.a. mit der Gefahr steigender Preise einer deutlichen Auswirkung auf den laufenden Wettbewerb.
📆 13.02. Die Aktie von Wirecard könnte heute wieder unter Beschuss kommen. Dem auf Zahlungssysteme spezialisieren IT-Dienstleister aus Aschheim könnten in den USA Sammelklagen drohen. Medienberichten zufolge würden bereits mehrere Anwaltskanzleien entsprechende Schritte einleiten. Bereits letzten Freitag soll ein Anleger vor einem Gericht in Los Angeles Klage eingereicht haben. Sein Vorwurf: irreführende und falsche Angaben seitens der Aschheimer. Wirecard wurde in mehreren Berichten der "Financial Times" vorgeworfen, in ihrer Niederlassung in Singapur sei es zur Manipulation von Konten und der Fälschung von Dokumenten gekommen. Die Behörden in Singapur gehen dem bereits nach. Die Staatsanwaltschaft München geht dem Verdacht der Kursmanipulation nach.
📆 12.02. Absatzrückgang bei Apple in China. Laut der Analysefirma IDC ist der IPhone-Absatz des Hard- und- Softwareherstellers aus Cupertino, USA, im Reich der Mitte im letzten Weihnachtsquartal um rund 20 Prozent eingebrochen. Der Marktanteil auf das Gesamtjahr gerechnet gab um 1,4 auf 11,5 Prozent nach. In Geräten umgerechnet wurden 11,8 Mio. Stück verkauft. Damit belegen die Amerikaner nur noch Platz 4 in China. Den größten Sprung nach oben legte im Weihnachtsgeschäft der heimische Anbieter Huawei hin. Deren Absatz kletterte um 23,3 Prozent, womit der erste Platz deutlich ausgebaut werden konnte. Im Gesamtjahr schrumpfte der Smartphone-Absatz in China hingegen um 10,5 Prozent auf 398 Mio. Geräte.
📆 12.02. Amazon übernimmt Eero, einen in den USA beheimateten Hersteller von Routern, die in sogenannten Mesh-Systemen eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um einen Verbund mehrerer WLAN-Komponenten, die den Empfangsgeräten eine flächendeckende Verbindung ohne Geschwindigkeitsverlust anbieten sollen. Die Technik soll ihren Einsatz in Haushalten finden, um dort vorhandene Netzwerkgeräte besser miteinander verknüpfen zu können. Über den Kaufpreis schweigt sch Amazon aus.
📆 12.02. Die Übernahme des Finanzportal finanzcheck.de hat sich für Scout24 bezahlt gemacht. Der Anbieter diverser Online-Marktplätze, u.a. ImmobilienScout24, hat im Geschäftsjahr 2018 gegenüber 2017 seinen Umsatz um 12,5 Prozent auf 531,7 Mio. Euro verbessern können. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs im Vergleichszeitraum um 15,3 Prozent auf 291,5 Mio. Euro.
📆 12.02. Im ersten Geschäftsquartal 2018/19 ist der operative Gewinn bei Metro deutlich zurückgegangen. Grund dafür war das kriselnde Russland-Geschäft sowie negative Währungseffekte. Den flächenbereinigten Umsatz konnte der Handelskonzern jedoch steigern und den Abwärtstrend in Russland immerhin bremsen. An seiner Prognose für das Gesamtjahr hält der Handelskonzern fest.
📆 12.02. Tui ist im ersten Geschäftsquartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. In diesem Zeitraum ist der operative Verlust zwar üblich in der Touristikbranche, allerdings fiel dieser diesmal höher aus. Grund dafür war der ungewöhnlich lange Sommer in Nordeuropa, eine Verschiebung der Nachfrage zu Reisen an günstigen Zielen wie der Türkei oder Länder in Nordafrika sowie niedrigere Margen im Veranstaltergeschäft.
📆 12.02. Ein uneinheitliches Zahlenwerk präsentiert thyssenkrupp für das erste Quartal im laufenden Fiskaljahr 2018/19. Wie der auf die Stahlverarbeitung spezialisierte Mischkonzern aus Essen berichtet, gab das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als 33 Prozent auf 168 Mio. Euro nach. Die Essener begründen den Rückgang mit einer rückläufigen Nachfrage insbesondere aus der Automobilindustrie. Des Weiteren mit wiederholten Produktionsstopps, bedingt durch das Niedrigwasser am Rhein. Unter dem Strich wurden mit 136 Mio. Euro zwar 70 Prozent mehr eingestrichen. Im Vorjahreszeitraum mussten jedoch negative Effekte durch die US-Steuerreform hingenommen werden.
📆 11.02. Carl Zeiss Meditec ist hervorragend in das neue Geschäftsjahr 2018/19 gestartet. Gute Geschäfte in seinen Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Südeuropa waren der Grund für die guten Zahlen. In den Monaten Oktober bis Ende Dezember wurde der Umsatz um ca. 10 Prozent auf rund 324 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis legte auch aufgrund weniger Forschungs- und Entwicklungskosten um ca. 20 Prozent auf 48,1 Miollionen Euro zu. Negative Währungseffekte allerdings bremsten den Medizintechnikkonzern aus. Das Konzernergebnis stagnierte nahezu bei 28,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 28,5 Millionen Euro.
📆 11.02. Weitere Zukäufe bei Adidas sind laut Konzernchef Kasper Rorsted derzeit nicht geplant. Wie der Manager der "Euro am Sonntag" sagte, sehe er noch genügend Wachstumspotenzial für Adidas und Reebok.
📆 11.02. Wirecard ist weiter im Fokus der Anleger. Die "Financial Times" hat vor dem Wochenende erneut einen Bericht über Unregelmäßigkeiten in der Niederlassung in Singapur veröffentlicht. Die Polizei hat die Geschäftsräume untersucht und Wirecard hat eigenen Angaben zufolge voll kooperiert. Der Zahlungsabwickler geht parallel inzwischen juristisch gegen die "Financial Times" vor. Seit die "FT" das erste Mal über die Unregelmäßigkeiten berichtet hat, hat die Aktie bereits über 40 Prozent an Wert verloren.
📆 08.02. Symrise hat die am Vorabend angekündigte Kapitalerhöhung erfolgreich durchgeführt. Im Zuge eines beschleunigten Book-Building-Verfahrens platzierte der Aromen- und Dufthersteller 5.614.036 neue Aktien bei institutionellen Investoren und spülte so rund 400 Millionen Euro in die Kasse. Symrise will mit dem frischen Kapital die Übernahme von ADF/IDF, einem US-Anbieter von Proteinspezialitäten, finanzieren.
📆 08.02. Ceconomy, Mutter von Saturn und Media Markt, konnte mithilfe des Weihnachtsgeschäfts den Abwärtstrend stoppen. Mit den zuvor genannten Töchtern wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 vor allem durch ein Plus im Online-Geschäft der Umsatz um 1,7 Prozent auf 6,879 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebitda) allerdings ging um 17 Prozent auf 291 Millionen Euro zurück.
📆 08.02. Leoni schockt die Anlger. Nach einem unerwartet schwachen Jahresgewinn will der Autozulieferer die Dividende streichen. Auch die bisherigen mittelfristigen Ziele für 2020 werden laut Unternehmensangaben wahrscheinlich nicht erreicht.
📆 07.02. GoPro hat ein erfolgreiches Weihnachtsquartal hingelegt. Wie der Anbieter sogenannter "Action-Cameras" berichet, kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 13 Prozent auf 377,4 Mio. US-Dollar. Zudem wurde ein Gewinn von 31,7 Mio. US-Dollar geschrieben, nach einem Verlust von 56 Mio. US-Dollar. Neue Modelle, insbesondere vom Typ "Hero 7", kurbelten das Geschäft an.
📆 07.02. Ein gutes Containergeschäft hat dem Hamburger Hafen ein erfolgreiches Fiskaljahr 2018 beschert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis wuchs um 18 Prozent auf 204 Mio. Euro.
📆 07.02. Die sinkenden Ölpreise haben Total S.A. das Geschäft im vierten Quartal nicht vermiesen können. Dank einer gesteigerten Förderung und der Senkung bei den Kosten zog der Nettogewinn beim französischen Mineralölkonzern um 10 Prozent auf 3,16 Prozent an. Die Prognose der Analysten lag bei 3,05 Mrd. US-Dollar.
📆 07.02. Das zu Ende Dezember abgeschlossene dritte Quartal 2018/19 verlief für Heidelberg Druck nicht gut. Der Maschinenbauer hatte u.a. mit Lieferengpässen bei Zulieferern zu kämpfen. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4 Prozent auf 579 Mio. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), um Umbaukosten bereinigt, wurden mit 39 Mio. Euro 13 Prozent weniger verbucht. Die Heidelberger rechnen jedoch mit einen starken Abschlussquartal, da viele Auslieferung nach hinten verschoben worden sind.
📆 07.02. Wie im dritten, musste ArcelorMittal auch im vierten Quartal 2018 einen Nachfragerückgang bei Stahl verarbeiten. Der niederländische-luxemburgische Stahlproduzent verweist dabei insbesondere auf die europäische Automobilindustrie. Dass der Umsatz trotzdem um rund 3,3 Prozent auf 18,3 Mrd. US-Dollar klettern konnte, ist höheren Preisen zu verdanken. Beim operativen Ergebnis gab es einen Rückgang von zuvor 2,1 auf 1,95 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurden 1,2 Mrd. US-Dollar verdient, ein Plus von 200 Mio. US-Dollar. Hier wirkte sich eine Steuergutschrift positiv aus.
📆 07.02. TUI verärgert die Anleger mit einer Gewinnwarnung. Die Aktie des Hannoveraner Touristikkonzerns verliert im Xetra-Handel bis 11:31 h 14,98 Prozent. Erwartet wird für das Gesamtjahr 2018/19 ein Gewinn auf Vorjahresbasis. Die Hitze im letzten Sommer hätte viele Kunden dazu veranlasst, ihren Urlaub lieber zuhause zu verbringen. Eine Nachfrageverlagerung vom westlichen in den östlichen Mittelmeerraum führte zudem zu Überkapazitäten bei zuvor favorisierten Reisezielen. Die Pfund-Schwäche sorgte ebenfalls für Druck. Die Hannoveraner rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit der gleichen Problematik.
📆 07.02. Die Papiere der GEA Group brechen aktuell an deutschen Börsenplätzen stark ein. Im Xetra-Handel weisen sie um 11:06 h ein Minus von 13,94 Prozent aus. Damit reagieren die Anleger auf die Streichung der mittelfristigen Ziele bis 2022 beim Maschinenbauer aus Düsseldorf, der diese mit einer sich verschlechterten Konjunkturlage begründet. Weiter wird auf einen stärkeren Wettbewerb und ein sich daraus ergebener Preisrückgang sowie auf gestiegene Kosten verwiesen. Erwartet wird für 2019 ein Umsatz leicht unter dem Vorjahr. 2018 zog gleichnamiger um knapp 8 Prozent auf 4,83 Mrd. Euro an.
📆 07.02. Die Osram Licht AG hat im zu Ende Dezember abgeschlossenen ersten Quartal 2018/19 rote Zahlen geschrieben. Wie der Lichttechnikkonzern aus München berichtet, wurde ein Nettoverlust von 81 Mio. Euro eingefahren, nach einem Gewinn von 60 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab im Vergleichszeitraum um rund 50 Prozent auf 93 Mio. Euro nach. Die Münchener verweisen auf eine schwächelnde Automobilindustrie und eine rückläufige Nachfrage bei Smartphones und der Sparte Allgemeinbeleuchtungstechnik. Dazu gesellten sich Abschreibungen auf das defizitäre Leuchtengeschäft, welches zum Verkauf steht. Aufgrund des Zahlenwerks sieht sich das Unternehmen zu einer Verschärfung des Sparprogramms gezwungen. Bis 2020 sollen 160 bis 180 Mio. Euro eingespart werden.
📆 06.02. Die geplante Fusion der Siemens Transportsparte, Siemens Mobility, mit dem französischen Schienenfahrzeughersteller Alstom ist seitens der EU-Wettbewerbshüter untersagt worden. Verkündet wurde das Verbot von EU-Kommissarin Margrethe Vestager, laut der es ein "Airbus auf Schienen" erst einmal nicht geben wird. Während die beiden betroffenen Parteien das Urteil kritisch sehen, weil die Fusion u.a. einen besseren Stand gegenüber chinesischen Wettbewerbern zum Ziel gehabt haben soll, äußern sich am Markt auch Stimmen pro Verbot. So hätte Siemens Alstom allein bei der Signaltechnik einen Marktanteil von weit mehr als 90 Prozent erreicht. Beide Parteien hätten zudem Änderungsvorschlägen, die eine Fusion wohl ermöglicht hätten, uneinsichtig gegenübergestanden, hieß es von der EU-Kommission weiter.
📆 06.02. Die geplante Fusion der Siemens Transportsparte, Siemens Mobility, mit dem französischen Schienenfahrzeughersteller Alstom ist seitens der EU-Wettbewerbshüter untersagt worden. Verkündet wurde das Verbot von EU-Kommissarin Margrethe Vestager, laut der es ein "Airbus auf Schienen" erst einmal nicht geben wird. Während die beiden betroffenen Parteien das Urteil kritisch sehen, weil die Fusion u.a. einen besseren Stand gegenüber chinesischen Wettbewerbern zum Ziel gehabt haben soll, äußern sich am Markt auch Stimmen pro Verbot. So hätte Siemens Alstom allein bei der Signaltechnik einen Marktanteil von weit mehr als 90 Prozent erreicht. Beide Parteien hätten zudem Änderungsvorschlägen, die eine Fusion wohl ermöglicht hätten, uneinsichtig gegenübergestanden, hieß es von der EU-Kommission weiter.
📆 06.02. Die rund 130.000 Beschäftigten der Daimler AG erhalten für das Jahr 2018 lediglich 4.965,-- Euro Ergebnisbeteiligung. Im Vorjahr lag sie noch bei 5.700,-- Euro. Hintergrund der geringeren Zahlung ist der Rückgang beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 22,4 Prozent auf 11,1 Mrd. Euro. Die Prämie wird über einen Formel berechnet, die das EBIT mit der Umsatzrendite verknüpft.
📆 06.02. Großer Rückruf bei Fiat-Chrysler. Der italienisch-amerikanische Automobilhersteller ruft weltweit knapp 882.000 Pick-Up-Trucks in die Werkstätten. Bei der Lenkung könnten Störungen auftreten, was in einem Kontrollverlust des Fahrers über den Wagen resultieren könnte. Mit rund 660.000 Stück sind die Modelle des Typen Ram 2500 bis 3500 aus den Produktionsjahren 2013 bis 2017 betroffen. Bisher hat das Unternehmen in diesem Zusammenhang 8 Unfälle und eine Verletzung notieren müssen. Bei den restlichen Wagen handelt sich um das Modell des Typs Ram 1500 aus dem Jahr 2019, bei dem sich unter bestimmten Umständen die Bremspedale lösen könnten. Hier seien jedoch bisher keine Unfälle bekannt.
📆 06.02. Bayer sind in einem Patenstreit 155 Mio. US-Dollar durch eine Jury am Gericht im Wilmington, USA, zugesprochen worden. Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern streicht die Zahlung vom Pharmaunternehmen Baxalta, einer Tochter der japanischen Takeda Pharmaceutical, ein. Die Jury sah es als erwiesen an, dass Patente der Leverkusener bei einem Medikament zur Behandlung der Bluterkrankheit Hämophilie verletzt worden sind. Takeda kündigte an, mögliche Rechtsschritte gegen das Urteil prüfen zu wollen.
📆 06.02. Der Nutzerschwund bei der Foto-App Snapchat konnte im vierten Quartal 2018 eingestellt werden. Wie im Quartal zuvor lag die Zahl der Nutzer bei 186 Millionen, wie Snap Inc., das Unternehmen hinter der App, berichtet. Dies konnte zugleich im höhere Werbeerlöse umgemünzt werden. Der Umsatz klettere gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als 33 Prozent auf 389,8 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich wurde der Verlust um 45 Prozent auf 191,7 Mio. US-Dollar reduziert. Das Zahlenwerk liegt über den Erwartungen am Markt, was sich auch im Aktienkurs auswirkt. Im Xetra-Handel legt er bis 14:34 h um 23,48 Prozent zu.
📆 06.02. Angela Ahrendts verlässt Apple. Die 58-jährige kam 2013 zum Soft- und Hardwarehersteller aus Cupertino, bei dem sie den Posten der Einzelhandelschefin übernommen hatte. Ihrer Verantwortung war zudem der Online-Handel des Apfel-Konzerns zugeteilt. Als Nachfolgerin tritt die derzeitige Personalchefin Deirdre O`Brien an, die bereits seit 30 Jahren dem Unternehmen angehört.
📆 06.02. Der Nettogewinn der ING Groep ist im Geschäftsjahr 2018 um rund vier Prozent auf 4,7 Mrd. Euro gefallen. Eine Strafzahlung von 775 Mio. Euro aufgrund lascher Kontrollen und eines damit zusammenhängenden Geldwäscheskandals belastete das Zahlenwerk. Dahingegen zog das Tagesgeschäft um 2,2 Prozent auf 18,1 Mrd. Euro an. Hierbei zahlte sich die Steigerung der Kunden um eine auf 38,4 Millionen, die rund um den Globus verteilt sind, aus.
📆 06.02. Delivery Hero hat 2018 zulegen können. Der Betreiber einer Online-Plattform für Essenbestellungen mit Sitz in Berlin hat seinen Umsatz im Vergleich zu 2017 um 65 Prozent auf 687 Mio. Euro verbessert. Mit dem Deutschland-Geschäft eingerechnet, welches für 930 Mio. Euro an den niederländischen Wettbewerber takeaway.com abgegeben werden soll, lag das Plus bei 792 Mio. Euro. Analysten hatte mit einen geringerem Zuwachs gerechnet. Darüber hinaus wurde das Umsatzziel für 2019 bestätigt.
📆 06.02. Disney hat im zweiten Jahr bei Umsatz und Gewinn einen Rückgang verzeichnet. Der Gesamtumsatz gab von zuvor 15,35 auf 15,30 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn gab um 37 Prozent auf 2,8 Mrd. US-Dollar nach. Während die Vergnügungsparks und die TV-Sparte des Medien- und Unterhaltungskonzern aus Burbank, USA, zulegen konnten, blieb die Kinofilmsparte hinter den Erwartungen zurück. Im Vorjahresquartal profitierte der Konzern mit der Maus von noch von Blockbustern wir "Thor: Tag der Entscheidung" und "Star Wars VIII: Die letzen Jedi". Daneben hat der Aufbau des eigenen Videostreamingdienstes "Disney+" Kosten verursacht, die dieser Sparte ein Minus bescherten.
📆 06.02. BNP Paribas zieht seinen Sparkurs an. Ursprünglich wollte die französische Großbank ab 2020 rund 2,7 Mrd. Euro einsparen. Dazu sollen nun weitere 600 Mio. Euro hinzukommen. Hintergrund ist der Gewinnrückgang im Fiskaljahr 2018. Mit 7,5 Mrd. Euro verdienten die Franzosen im Vergleich zu 2017 unter dem Strich drei Prozent weniger. Daneben wurde das Renditeziel für 2020 von zuvor 10 auf 9,5 Prozent gesenkt. Die Dividende für 2018 soll auf dem Niveau des Vorjahres, bei 3,02 Euro je Aktie, bleiben.
📆 06.02. Toyota hat die Anleger mit einer Gewinnwarnung überrascht. Der Automobilbauer mit Sitz in der gleichnamigen japanischen Stadt (ehemals Koromo) rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 unter dem Strich nur noch mit Einnahmen in Höhe von 1,87 Bio. Yen. Zuvor lag die Schätzung bei 2,3 Bio. Yen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz zwar um 3,21 Prozent auf 22,48 Bio Yen., der Nettogewinn gab hingegen um 29,3 Prozent auf 1,4 Bio. Yen nach. Der US-Markt habe sich abgekühlt und in China, dem wichtigsten Absatzmarkt für Autohersteller, belastet der us-chinesische Handelsstreit.
📆 06.02. Daimlers Zahlenwerk für 2018 bleibt hinter den eigenen Erwartungen und denen der Analysten zurück. Wie der Automobilhersteller aus Stuttgart berichtet, konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr dank der Lastwagensparte zwar um 2 Prozent auf 167,4 Mrd. Euro gesteigert werden. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab es hingegen einen Rückgang um rund 22,4 Prozent auf 11,1 Mrd. Euro. Unter dem Strich ging es gar um 29 Prozent auf 7,25 Mrd. Euro zurück. Die Dividende soll von zuvor 3,65 auf 3,25 Euro je Aktie gekürzt werden. Die Stuttgarter hatten im letzten Jahr mit "starken Gegenwind" zu kämpfen, so Dieter Zetsche, der zu Ende Mai 2019 seinen Posten als CEO abgeben will.
📆 06.02. Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union dürften dem Zusammenschluss des französischen Schienenfahrzeugherstellers Alstom mit der Transportsparte von Siemens, Siemens Mobility, einen Strich durch die Rechnung machen. Ein Zusammenschluss dürfte den Wettbewerb in Europa deutlich zugunsten beider Unternehmen beeinflussen, heißt es zur Begründung. Diese dürfte sich insbesondere in den Bereichen der Signaltechnik und der Hochgeschwindigkeitszüge niederschlagen. Alstom fertigt in seinen Hallen den TGV, Siemens ist Hersteller des deutschen Gegenstücks, dem ICE. Beide Unternehmen sehen in dem geplanten Zusammenschluss jedoch die Möglichkeit, sich in Europa besser gegen chinesische Wettbewerber positionieren zu können.
📆 06.02. Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union dürften dem Zusammenschluss der Siemens Transportsparte, Siemens Mobility, mit dem französischen Schienenfahrzeughersteller Alstom einen Strich durch die Rechnung machen. Ein Zusammenschluss dürfte den Wettbewerb in Europa deutlich zugunsten beider Unternehmen beeinflussen, heißt es zur Begründung. Diese dürfte sich insbesondere in den Bereichen der Signaltechnik und der Hochgeschwindigkeitszüge niederschlagen. Siemens ist Hersteller des ICE, Alstom fertigt in seinen Hallen das französische Gegenstück, den TGV. Die beiden Unternehmen sehen in dem geplanten Zusammenschluss jedoch die Möglichkeit, sich in Europa besser gegen chinesische Wettbewerber positionieren zu können.
📆 06.02. Die Münchener Rück hat 2018 einen Nettogewinn von 2,3 Mrd. Euro einstreichen können. Damit blieb der weltgrößte Rückversicherer zwar unter den eigenen Erwartungen von rund 2,5 Mrd. Euro, doch stiegen die Einahmen unter dem Strich im Vergleich zum Vorjahr, in dem diverse Katastrophen bedient werden mussten, um knapp das sechsfache. Im vierten Quartal 2018 hatten die Münchener ihre Ziele allen voran durch die Waldbrandkatastrophen in Kalifornien, USA, nicht ganz erreichen können. Dies trübte das Jahresergebnis. Trotz des leicht verfehlten Jahresziels soll die Ausschüttung für die Anleger erhöht werden. Die Dividende je Anteilsschein soll von zuvor 8,60 auf 9,25 Euro steigen.
📆 05.02. Daimler muss sich zusammen mit Bosch aufgrund von angeblicher Manipulationen von Abgaswerten bei Dieselautos von einem US-Gericht verantworten. Das zuständige Gericht in Newark im Bundesstaat New Jersey ließ eine Sammelklage von Autobesitzern, die zuvor bereits abgewiesen worden war, zumindest in Teilen zu.
📆 05.02. Lufthansa dürfte heute in den Fokus vieler Anleger geraten. Grund: Konkurrent Germania hat in der Nacht auf Dienstag Insolvenz angemeldet. Die Konsolidierung im Airline-Sektor geht damit weiter. Germania gab als Grund für die Insolvenz die gestiegenen Kerosinpreise sowie einen starken Dollar an. Unternehmensangaben zufolge wurden zuletzt 4 Millionen Passagiere befördert.
📆 05.02. Im ersten Geschäftsquartal 2018/19 legte der Gewinn von Infineon von 205 auf 254 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg von 1,78 auf 1,97 Milliarden Euro. Der Chiphersteller rechnet angesichts der abschwächenden Weltkonjunktur im laufenden Quartal im Vergleich mit dem Anfangsquartal mit einer Umsatzstagnation. Für 2019 prognostiziert Infineon ein Umsatzplus von 9 Prozent. Zuvor war man von einer Spanne von 9 bis 13 Prozent ausgegangen.
📆 04.02. Ryanair musste im dritten Quartal einen Verlust von 20 Millionen Euro hinnehmen. Grund für das Minus waren die niedrigen Ticketpreise. Auch den weiteren Geschäftsverlauf sieht der Billigflieger eher skeptisch. Wie das Management mitteilte, teile man nicht die jüngsten optimistischen Aussichten einiger Wettbewerber, wonach die Sommerflugpreise 2019 steigen werden.
📆 04.02. Martina Merz ist die neue Aufsichtsratsvorsitzende bei ThyssenKrupp. Wie der Industriekonzern mitteilte, wurde die frühere Bosch-Managerin vom Kontrollgremium einstimmig gewählt. Merz ist die erste Frau an der Spitze des Aufsichtsrats.
📆 04.02. Nach dem erneuten Kurssturz am Freitag ist auch am Montag die Wirecard-Aktie im Fokus der Anleger. Am Morgen hat der Zahlungsdienstleister Berichte über finanzielle Unregelmäßigkeiten zurückgewiesen. Bisher hätten weder die interne Compliance-Abteilung von Wirecard, noch die beauftragte Anwaltskanzlei strafbare Fehlverhalten von Mitarbeitern festgestellt.

mehr Aktien Deutschland Top/Flop

Name Letzter %
Wirecard 114,10 Tendenz des Kurses +2,33
Deutsche Pfandbriefbank 10,52 Tendenz des Kurses +2,24
Aurubis 49,50 Tendenz des Kurses +2,06
ProSieben Sat.1 15,92 Tendenz des Kurses +1,82
Carl Zeiss Meditec 75,50 Tendenz des Kurses -1,69
Pfeiffer Vacuum 134,90 Tendenz des Kurses -1,75
Sartorius Vz. 141,00 Tendenz des Kurses -2,08
Delivery Hero 33,58 Tendenz des Kurses -3,23

mehr Aktien International Top/Flop

Name Letzter %
Rio Tinto Plc 51,70 Tendenz des Kurses +2,17
Intel 46,20 Tendenz des Kurses +1,96
Air Liquide 109,95 Tendenz des Kurses +1,95
Johnson & Johnson 119,62 Tendenz des Kurses +1,93
Walgreens Boots Alliance 61,81 Tendenz des Kurses -1,78
Unibail-Rodamco 142,40 Tendenz des Kurses -1,86
Reckitt Benckiser Group Registered Shares LS -.10 68,03 Tendenz des Kurses -2,35
AB InBev 65,99 Tendenz des Kurses -3,73

Ihre Meinung ist uns wichtig!