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Ad-hoc: SAP SE: SAP veröffentlicht starke vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal trotz Corona-Krise

Zeit: 09.07.20 09:23

SAP veröffentlicht starke vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal trotz Corona-Krise

Starker Anstieg bei Betriebsergebnis und operativer Marge

Clouderlöse (IFRS) steigen um 21 %; Clouderlöse (Non-IFRS) steigen um 19 %

Current Cloud Backlog steigt um 20 %

Softwarelizenzerlöse sinken um 18 %, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres

Cloud- und Softwareerlöse (IFRS) steigen um 4 %; Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS) steigen um 3 %

Betriebsergebnis (IFRS) steigt um 55 %; Betriebsergebnis (Non-IFRS) steigt um 8 %

Operative Marge (IFRS) steigt um 6,5 Prozentpunkte; operative Marge (Non-IFRS) steigt um 1,8 Prozentpunkte

SAP bestätigt Ausblick für 2020


Aktuelle Informationen zur Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal

Walldorf, 8. Juli 2020. Die SAP SE hat heute nach einer ersten Durchsicht der Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 die vorläufigen Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 (1. April - 30. Juni) veröffentlicht. Aufgrund der Vorläufigkeit dieser Veröffentlichung und der Unsicherheit rund um die Corona-Krise sind alle Zahlen für 2020 Näherungswerte.

Nachdem sich die Corona-Krise im letzten Monat des ersten Quartals weltweit deutlich auf die Wirtschaft ausgewirkt hatte, zog die Geschäftstätigkeit im Laufe des zweiten Quartals allmählich wieder an. Die Softwarelizenzerlöse lagen zwar immer noch unter dem normalen Niveau, erholten sich jedoch stärker als erwartet. Vor allem die Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) verzeichnete eine starke Erholung bei den Softwarelizenzerlösen. Die Clouderlöse wurden im zweiten Quartal aufgrund der Corona-Krise durch geringere volumenabhängige Transaktionsumsätze beeinflusst. Der Current Cloud Backlog blieb angesichts weiterhin hoher Nachfrage nach digitalen Logistikketten, E-Commerce, der Cloudplattform und Qualtrics-Lösungen unverändert stark.

Die SAP wirtschaftet aufgrund einer Strategie, die einen vorwiegend virtuellen Vertrieb und Remote-Implementierungen ermöglicht, auch weiterhin effizient. Um ihre Profitabilität zu schützen, hat die SAP schnell auf die Corona-Krise reagiert und weniger neue Mitarbeiter eingestellt, die kurzfristig anpassbaren Ausgaben verringert und daneben auch Einsparmöglichkeiten wie beispielsweise weniger Geschäftsreisen, geringere Gebäudekosten und virtuell ausgerichtete Veranstaltungen genutzt. Zusammen mit der starken Umsatzentwicklung führten diese schnellen Maßnahmen trotz des schwierigen makroökonomischen Umfelds zu einem höheren Betriebsergebnis und einer höheren Marge.

Die SAP hält an ihrer langfristigen Strategie und ihren Zukunftsaussichten fest und investiert weiterhin in Innovationen, um mit einer noch stärkeren Wettbewerbsposition aus der Corona-Krise hervorzugehen.

Finanzielle Ergebnisse im zweiten Quartal

Die Clouderlöse erhöhten sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 21 % auf 2,04 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 19 % auf 2,04 Mrd. € (Non-IFRS) und um 18 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Der Current Cloud Backlog wird voraussichtlich um 20 % auf 6,65 Mrd. € steigen (beziehungsweise währungsbereinigt um 21 %). Die Softwarelizenzerlöse sanken um 18 % im Vergleich zum Vorjahr auf 0,77 Mrd. € (IFRS und Non-IFRS) und um 18 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres. Die Cloud- und Softwareerlöse stiegen um 4 % im Vergleich zum Vorjahr auf 5,71 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 3 % auf 5,71 Mrd. € (Non-IFRS) und um 3 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf 6,74 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 1 % auf 6,74 Mrd. € (Non-IFRS) und um 1 % (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Der Anteil der besser planbaren Umsätze an den gesamten Umsatzerlösen stieg im zweiten Quartal um rund 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf rund 73 %.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 55 % auf 1,28 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise um 8 % auf 1,96 Mrd. € (Non-IFRS) und um 7 % (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Die operative Marge erhöhte sich im zweiten Quartal um 6,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 19,0 % (IFRS) beziehungsweise um 1,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 29,1 % (Non-IFRS) und um 1,6 Prozentpunkte auf 28,9 % (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Ausblick - Geschäftsjahr 2020

Die SAP bestätigt ihren Ausblick für 2020, der bereits in ihrer Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2020 am 21. April veröffentlicht wurde. Der Ausblick geht weiterhin von der Annahme aus, dass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert, wenn Länder ihre Wirtschaft weiter hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert werden.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. € liegen werden (2019: 7,01 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 18 % bis 24 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. € liegen werden (2019: 23,09 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 1 % bis 4 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. € liegen werden (2019: 27,63 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 1 % bis 3 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. € liegen wird (2019: 8,21 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von -1 % bis +6 %.

Die SAP erwartet nach wie vor, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze (definiert als die Summe der Clouderlöse und Softwaresupporterlöse) an den gesamten Umsatzerlösen etwa 72 % erreichen wird.

Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet die SAP, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden.

Kontakt:

Stefan Gruber

Leiter Investor Relations

Telefon: +49 6227 7-44872

Email: investor@sap.com


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