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Das Thermometer der Angst: Der VDAX-NEW

Wenn an den Börsen Nervosität aufkommt, lohnt sich ein Blick auf den VDAX‑NEW. Der Volatilitätsindex der Deutschen Börse gilt als eine Art Frühwarnsystem und wird im Volksmund auch „Angstbarometer“ genannt. Er misst die erwarteten Schwankungen des DAX in den kommenden 30 Tagen und basiert auf Preisen von Optionen auf den Leitindex.
Steigt der VDAX-NEW deutlich an, signalisiert dies eine zunehmende Unsicherheit unter Anlegern. Händler sichern ihre Portfolios stärker ab, was die Preise für Optionen nach oben treibt – und damit auch den Volatilitätsindex. Sinkt der Index hingegen, deutet das meist auf eine entspanntere Marktlage hin.
Historisch zeigt sich ein klares Muster: In Phasen geopolitischer Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit oder stark fallender Aktienkurse schießt die Volatilität häufig nach oben. Umgekehrt bewegt sich der Index in ruhigen Marktphasen meist auf niedrigem Niveau.
Die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten sorgt erneut für Nervosität an den Märkten. Steigende Ölpreise, Sorgen um Energieversorgung und mögliche Folgen für Inflation und Konjunktur erhöhen die Unsicherheit unter Investoren.
Der Blick auf den VDAX-NEW kann Anlegern daher helfen, das aktuelle Marktumfeld besser einzuordnen. Ein steigender Volatilitätsindex bedeutet allerdings nicht automatisch fallende Kurse – er zeigt vor allem, dass sich Marktteilnehmer auf stärkere Schwankungen einstellen.

Der Blick auf den VDAX-NEW kann Anlegern daher helfen, das aktuelle Marktumfeld besser einzuordnen. Ein steigender Volatilitätsindex bedeutet allerdings nicht automatisch fallende Kurse – er zeigt vor allem, dass sich Marktteilnehmer auf stärkere Schwankungen einstellen.