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Marktberichte

EuroStoxx 50 PR
6.057,71 +2,10%

10:07 Nach dem Kursprung vom Freitag geht es im frühen Handel am Montag beim EuroStoxx 50 wieder klar abwärts. Bis 9:44 Uhr gibt er 1,37 Prozent auf 5.974,42 Punkte nach. Auslöser für die Kursgewinne am Freitag war die Entscheidung des Irans, die Straße von Hormus zumindest bis zum Ende der Waffenruhe im Libanon wieder für Handelsschiffe freizugeben. Schon einen Tag später kam die Kehrtwende, da die USA der vom Iran erhofften Freigabe seiner eigenen Häfen nicht nachgekommen sind und diese auch weiterhin blockieren. Weiter zugespitzt hat sich die Situation gestern, als die USA ein iranisches Schiff unter Beschuss genommen, es geentert und stillgelegt haben. Der Iran betrachtet dies als Piraterie und kündigte Vergeltungsmaßnahmen an. Darüber hinaus erteilte er weiteren Verhandlungen mit den USA eine Absage. Die USA setzen neben ihren Drohungen weiterhin auf Verhandlungen. Ob diese wie geplant heute in Pakistan zustande kommen, ist derzeit eher fraglich. Am Mittwoch läuft zudem die von beiden Parteien vereinbarte Waffenruhe aus. Die aktuelle Situation im Nahen Osten befeuert einmal mehr die Ölpreise, die heute wieder deutlich gestiegen sind.

Quelle: Goyax-Redaktion
DAX
24.341,57 -1,46%

10:06 Nach dem Kursprung vom Freitag stehen die Vorzeichen an der Börse Frankfurt am Montagmorgen wieder klar auf rot. Auslöser für die Kursgewinne am Freitag war die Entscheidung des Irans, die Straße von Hormus zumindest bis zum Ende der Waffenruhe im Libanon wieder für Handelsschiffe freizugeben. Schon einen Tag später kam die Kehrtwende, da die USA der vom Iran erhofften Freigabe seiner eigenen Häfen nicht nachgekommen sind und diese auch weiterhin blockieren. Weiter zugespitzt hat sich die Situation gestern, als die USA ein iranisches Schiff unter Beschuss genommen, es geentert und stillgelegt haben. Der Iran betrachtet dies als Piraterie und kündigte Vergeltungsmaßnahmen an. Darüber hinaus erteilte er weiteren Verhandlungen mit den USA eine Absage. Die USA setzen neben ihren Drohungen weiterhin auf Verhandlungen. Ob diese wie geplant heute in Pakistan zustande kommen, ist derzeit eher fraglich. Am Mittwoch läuft zudem die von beiden Parteien vereinbarte Waffenruhe aus. Die aktuelle Situation im Nahen Osten befeuert einmal mehr die Ölpreise, die heute Morgen wieder deutlich gestiegen sind. Der DAX notiert um 9:58 Uhr 1,47 Prozent tiefer bei 24.340,25 Punkten.

Quelle: Goyax-Redaktion
EuroStoxx 50 PR
6.057,71 +2,10%

17.04. Wenig verändert ist der Euro Stoxx 50 am Freitag in den frühen Handel gestartet. Analysten begründen dies damit, dass viele Anleger eine abwartende Haltung einnehmen. Wird sich die Lage im Nahen Osten weiter beruhigen oder wird es wieder z u einer Eskalation kommen. Jüngst gab es Anzeichen, dass sich die Wogen glätten. Zwischen Israel und Libanon wurde ein 10-tägige Waffenruhe vereinbart, außerdem könnte es ein Treffen zwischen den USA und dem Iran geben. Beruhigende Äußerungen kamen unterdessen von Bundesbankchef Nage. Wie er erklärte, werde sich der Ölpreisschock zwar auf die deutsche Konjunktur durchschlagen, aber wohl keine Rezession auslösen.

Quelle: Goyax-Redaktion

Kurzmeldungen

Netflix Inc.
82,44 -0,27%

17.04. Netflix übertrifft im ersten Quartal die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn deutlich, enttäuscht jedoch mit einem schwächeren Ausblick. Der Gewinn wurde durch eine Einmalzahlung im Zusammenhang mit einer gescheiterten Transaktion mit Warner Bros. Discovery gestützt. Für das laufende Quartal prognostiziert Netflix niedrigere Werte als vom Markt erwartet, unter anderem wegen Abschreibungen auf Inhalte. Die Margen sollen sich erst in der zweiten Jahreshälfte erholen. Zudem kündigt Chairman Reed Hastings seinen Rücktritt an.

Quelle: Goyax-Redaktion

17.04. Bei Samsung Electronics droht ein groß angelegter Arbeitskonflikt: Bis zu 40.000 Beschäftigte könnten an einer Kundgebung teilnehmen, um mehr Druck in den Tarifverhandlungen aufzubauen. Hintergrund sind hohe Konzerngewinne, an denen die Mitarbeiter stärker beteiligt werden wollen (Forderung: 15 Prozent). Für den Zeitraum vom 21. Mai bis 7. Juni 2026 steht ein möglicher 18-tägiger Streik im Raum, der die Produktion erheblich beeinträchtigen könnte. Das Management versucht juristisch gegen mögliche Arbeitskampfmaßnahmen vorzugehen.

Quelle: Goyax-Redaktion
Heidelb. Dr.
1,601 -2,14%

16.04. Eine Gewinnwarnung belastet die Aktie von Heidelberger Druck. Der Konzern senkt seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/2026. Das Umsatzziel werde zwar währungsbereinigt erreicht. Die um Sondereinflüsse bereinigte operative Marge soll nur noch bei rund 6,6 Prozent liegen (zuvor 71, Prozent). Gründe seien unter anderem zeitlich vorgezogene Aufwendungen für neue Geschäftsfelder außerhalb des Kerngeschäfts, insbesondere aufgrund des erfolgreichen Starts im Bereich Verteidigung.

Quelle: Goyax-Redaktion