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Krise, Crash, Panik?

Geopolitische Krisen haben Märkte schon immer erschüttert. Der Golfkrieg 1990, der 11. September 2001, die Finanzkrise 2008, Corona 2020 – jedes Mal dasselbe Muster: Panik, Ausverkauf, Erholung. Wer den DAX nach dem Corona-Crash im März 2020 hielt, sah ihn innerhalb von zwölf Monaten auf ein neues Allzeithoch steigen. Wer im Tief verkaufte, verpasste genau diese Erholung.

Der Blick auf den DAX-Chart zeigt: Geopolitische Schocks sind im langfristigen Kursverlauf oft kaum mehr als kurze Dellen. Die Märkte verarbeiten neue Informationen schneller, als die meisten Anleger reagieren können. Bis die Verkaufsorder ausgeführt ist, hat der Kurs häufig schon wieder angezogen.

Das zentrale Problem für Anleger liegt weniger in den kurzfristigen Kursbewegungen selbst, sondern in der eigenen Reaktion darauf. Wer in Phasen großer Unsicherheit verkauft, realisiert Verluste genau in dem Moment, in dem die Stimmung am schlechtesten ist. Kommt es anschließend zu einer Erholung, fehlt dieses Kapital im Depot – und damit die Chance, an der Gegenbewegung teilzunehmen.

Langfristige Charts erinnern daran, dass Krisen zwar regelmäßig auftreten, die grundlegende Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte jedoch bislang intakt geblieben ist. Politische Konflikte können kurzfristige Turbulenzen auslösen, sie verändern jedoch selten dauerhaft die wirtschaftlichen Fundamentaldaten großer Unternehmen.

Der aktuelle Chart der Woche soll daher weniger eine Prognose liefern als eine Erinnerung: Börsen reagieren oft schneller als Anleger. Wer in hektischen Marktphasen ruhig und besonnen bleibt, vermeidet Entscheidungen, die sich im Rückblick häufig als kostspielig erweisen.

Langfristige Charts erinnern daran, dass Krisen zwar regelmäßig auftreten, die grundlegende Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte jedoch bislang intakt geblieben ist. Politische Konflikte können kurzfristige Turbulenzen auslösen, sie verändern jedoch selten dauerhaft die wirtschaftlichen Fundamentaldaten großer Unternehmen.

Der aktuelle Chart der Woche soll daher weniger eine Prognose liefern als eine Erinnerung: Börsen reagieren oft schneller als Anleger. Wer in hektischen Marktphasen ruhig und besonnen bleibt, vermeidet Entscheidungen, die sich im Rückblick häufig als kostspielig erweisen.