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11.05. Die IG Metall wirft Thyssenkrupp vor, die Mitbestimmung gezielt schwächen zu wollen. Hintergrund sind Pläne, die Sparte Materials Services möglicherweise in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) auszugliedern. Laut Gewerkschaft würden dadurch Rechte von Betriebsräten und Gewerkschaften eingeschränkt. Thyssenkrupp prüft für das milliardenschwere Handelsgeschäft unter anderem eine Abspaltung, einen Börsengang oder einen Verkauf. Die Sparte Materials Services erzielte zuletzt 11,4 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt mehr als 15.000 Mitarbeiter.

Quelle: Goyax-Redaktion
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12.02. Nicht gut lief es für thyssenkrupp im Ende Dezember abgeschlossenen ersten Quartal 2025/26. Zwar zog das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 10 Prozent auf 211 Mio. Euro, unter dem Strich wurde jedoch ein Minus von 353 Mio. Euro eingefahren. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei 53 Mio. Euro. Der Konzern begründet das Minus mit hohen Kosten für den Umbau des Stahlgeschäfts, die mit rund 400 Mio. Euro zu Buche schlagen. Eine schwächere Nachfrage drückte zudem den Umsatz, der um 8 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro nachgab.

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06.01. Im Übernahmepoker um thyssenkrupp Steel fordert die IG Metall vom indischen Bieter Jindal konkrete Zusagen. Insbesondere Investitionen in den Standort Duisburg und ein transparentes Finanzierungskonzept müssten nun verbindlich vorgelegt werden. thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez bestätigte, dass die Gespräche mit Jindal gut vorankommen und derzeit eine Prüfung der Bücher erfolgt. Die Dauer der Verhandlungen sei offen, alternative Optionen bestünden weiterhin.

Quelle: Goyax-Redaktion
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11.12.2025 thyssenkrupp sieht wegen billiger Stahlimporte aus Asien rund 1200 Arbeitsplätze in Deutschland und Frankreich gefährdet. Die Tochter Thyssenkrupp Electrical Steel kündigt an, die Produktion von kornorientiertem Elektroband im neuen Geschäftsjahr zu reduzieren und teilweise stillzulegen. Die Werke in Gelsenkirchen und Isbergues werden ab Mitte Dezember bis Jahresende vollständig geschlossen; Isbergues fährt ab Januar für mindestens vier Monate nur mit halber Kapazität.

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09.12.2025 Thyssenkrupp-Aktien geraten nach den Jahreszahlen stark unter Druck und fallen zeitweise auf 8,276 Euro, schwächster Wert im MDAX. Grund sind erwartete hohe Verluste 2025/26: Für die Sanierung der Stahlsparte müssen umfangreiche Rückstellungen gebildet werden, wodurch ein Fehlbetrag von 400 bis 800 Millionen Euro erwartet wird.

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09.12.2025 thyssenkrupp erwartet für 2025/26 erneut hohe Belastungen und stellt einen Verlust von 400 bis 800 Millionen Euro in Aussicht, vor allem wegen Rückstellungen für die Stahlsparte. 2024/25 erzielte der Konzern noch einen Überschuss von 465 Millionen Euro, gestützt durch eine hohe Zuschreibung auf das frühere Aufzugsgeschäft. Das bereinigte Ebit stieg um 13 Prozent auf 640 Millionen Euro und lag über den Analystenerwartungen. Die Dividende soll bei 15 Cent je Aktie stabil bleiben.

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05.12.2025 Jindal Steel International, potenzieller Käufer von Thyssenkrupp Steel Europe, setzt bei einer möglichen Übernahme auf staatliche Unterstützung. Das Unternehmen sieht Europa als attraktiven Standort für grünen Stahl, da emissionsarme Produktion hier gefördert wird. Thyssenkrupp kommentierte dies nicht. Die Inder hatten im September eine Übernahmeofferte abgegeben und unterstützen den geplanten Umbau zur klimafreundlichen Stahlproduktion.

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06.11.2025 thyssenkrupp-Steel-Europe-Chefin Marie Jaroni hat vor dem heutigen Stahlgipfel im Kanzleramt konkrete politische Maßnahmen gefordert. Sie plädiert für höhere Zölle auf chinesische Stahlimporte, einen europäischen Schutz vor Billigstahl aus Asien, einen Industriestrompreis von maximal fünf Cent je Kilowattstunde sowie eine bevorzugte Verwendung von EU-Stahl bei öffentlichen Bauprojekten.

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22.10.2025 Jindal Steel International erhält ab kommender Woche Einblick in die Bücher der Stahlsparte von Thyssenkrupp und treibt damit eine mögliche Übernahme voran. Eine Delegation des indischen Konzerns plant zudem einen Besuch in Duisburg. Laut Thyssenkrupp hat die Due-Diligence-Prüfung bereits begonnen, konkrete Kommentare lehnten beide Seiten ab. Gespräche über einen möglichen Verkauf laufen laut Konzernchef Miguel Lopez intensiv.

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20.10.2025 Thyssenkrupp plant den Börsengang seiner Marinesparte TKMS. Aktionäre sollen 49 Prozent der Anteile ins Depot eingebucht bekommen, während der Konzern die Mehrheit von 51 Prozent behält. Mit dem Schritt will Thyssenkrupp dem Rüstungsbereich zusätzliche Wachstumschancen eröffnen. Aufgrund der weltweit starken Nachfrage im Rüstungssektor verfügt TKMS derzeit über einen Rekordauftragsbestand von mehr als 18 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 9100 Mitarbeiter an den Standorten Kiel, Wismar und im brasilianischen Itajaí.

Quelle: Goyax-Redaktion

DAX Aktien - Top/Flop

NameKurszeitKursDiff %
Rheinmetall16.10.1.090,20EUR+6,26
BMW St.16.10.57,06EUR+3,52
Mercedes-Benz16.10.41,09EUR+2,87
VW Vz.16.10.68,68EUR+2,78
Fresenius SE16.10.45,08EUR+2,78
GEA Group16.10.69,20EUR+0,22
Dt. Bank16.10.29,33EUR+0,72
Continental16.10.69,98EUR-0,34
Siemens16.10.270,65EUR
Infineon16.10.52,39EUR-0,15