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29.05. Volkswagen muss zwei ehemaligen Mitarbeitern vorerst keinen Schadenersatz zahlen. Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen wies die Klagen der beiden Ex-Beschäftigten in zweiter Instanz zurück. Sie hatten dem Unternehmen Benachteiligungen nach Hinweisen auf mögliche Missstände vorgeworfen und gemeinsam 7,5 Millionen Euro gefordert. Nach Auffassung des Gerichts konnten die Kläger jedoch nicht ausreichend belegen, dass ihnen Beförderungen zu Unrecht verweigert wurden oder ihnen dadurch ein konkreter Schaden entstanden sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision vor dem Bundesarbeitsgericht wurde zugelassen.

Quelle: Goyax-Redaktion
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27.05. Wie der europäische Herstellerverband der Autoindustrie (ACEA) berichtet, gab es in der EU im April 972.314 Fahrzeugneuzulassungen und damit 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. An der Spitze findet sich dabei Volkswagen wieder, die 266.000 Einheiten absetzten, ein Plus von rund drei Prozent. Für Druck sorgte der japanische Notenbankchef, der vor einer anhaltenden Inflation aufgrund der durch den Nahostkonflikt bedingten Energiekris warnte.

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20.05. Volkswagen-Chef Oliver Blume hat Spekulationen über Gespräche mit chinesischen Autoherstellern zur Nutzung deutscher VW-Werke zurückgewiesen. Zwar kämpft VW in Europa und Deutschland mit Überkapazitäten, konkrete Verhandlungen mit chinesischen Herstellern gebe es aber derzeit nicht. Stattdessen führt der Konzern Gespräche mit Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie über den Standort Osnabrück. Zuvor hatten sich die Landesregierungen von Niedersachsen und Sachsen für Partnerschaften mit chinesischen Autobauern ausgesprochen, um die Zukunft der Standorte zu sichern.

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12.05. Volkswagen steht im milliardenschweren Anlegerprozess zur Dieselaffäre erneut vor Gericht. Nach längerer Pause wird das Verfahren vor dem Oberlandesgericht Braunschweig fortgesetzt. Aktionäre fordern seit 2018 Schadenersatz, da sie aus ihrer Sicht zu spät über die Folgen des Dieselbetrugs informiert wurden. Erwartet werden weitere Zeugenbefragungen – im Fokus steht dabei insbesondere die Aussage des inzwischen rechtskräftig verurteilten ehemaligen Audi-Motorenchefs Wolfgang Hatz.

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11.05. Die US-Volkswagen-Tochter Scout Motors zieht zur Finanzierung ihres Wachstums auch einen Börsengang in Betracht. Konzernchef Scott Keogh zufolge war das Projekt von Beginn an darauf ausgelegt, strategische Investoren einzubinden oder an die Börse zu gehen. Auch externes Kapital von US-Investmentfonds sei eine Option. Scout wurde bewusst als eigenständige Einheit innerhalb des VW-Konzerns aufgebaut. Ursprünglich als reine Elektromarke geplant, erweitert Scout wegen der schwächeren Nachfrage nach E-Autos in den USA inzwischen auch sein Angebot um Hybridmodelle.

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11.05. Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter sieht chinesische Autobauer als mögliche Partner für das Volkswagen-Werk in Zwickau. Denkbar sei ein Joint Venture mit einem chinesischen Hersteller, um bislang nicht ausgelastete Produktionslinien zu nutzen und Arbeitsplätze zu sichern. Panter betonte, dass industrielle Zukunftsfähigkeit wichtiger sei als Ideologie. In Zwickau produziert VW ausschließlich Elektroautos wie den ID.3 und den Audi Q4 e-tron. Ende 2025 arbeiteten dort rund 8.000 Beschäftigte.

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04.05. Der Kostendruck bei Volkswagen nimmt weiter zu. Laut Bericht verfehlten die Werke Emden und Hannover im ersten Quartal ihre internen Kostenziele. Der Konzern verwies hingegen auf bereits erzielte Einsparungen von rund 20 Prozent an anderen Standorten. Schon 2025 hatten mehrere Werke ihre Vorgaben nicht erreicht. Insgesamt plant Volkswagen, die Fabrikkosten in Europa deutlich zu senken.

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30.04. Der Gewinneinbruch bei Volkswagen fiel höher aus als im Vorfeld erwartet. Nach Steuern wurden im vergangenen Quartal mit 1,56 Milliarden Euro gut 28 Prozent weniger verdient. Die operative Marge lag mit 3,3 Prozent ebenfalls unter den Erwartungen. Als ein Belastungsfaktor wurden die höheren US-Zölle genannt. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr behielt der Autokonzern bei. Der Umsatz soll bestenfalls um 3 Prozent steigen oder zumindest stabil bleiben. Die operative Marge soll bei 4,0 bis 5,5 Prozent liegen.

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28.04. Der Volkswagen ID.3 hat das Tesla Model Y als meistverbreitetes Elektroauto in Deutschland abgelöst. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren zum 1. Januar 2026 rund 116.000 ID.3 zugelassen, gegenüber etwa 106.000 Model Y. Zwar wurden zuletzt wieder mehr Model Y neu zugelassen, doch reichte das nicht, um den Rückstand aufzuholen. Beide Modelle hatten 2025 als erste Elektroautos die Marke von 100.000 Fahrzeugen im Bestand überschritten. Als nächstes könnte die kombinierte Modellreihe aus Volkswagen ID.4 und Volkswagen ID.5 diese Schwelle erreichen, da sie bereits knapp darunter liegt und weiter wächst.

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13.04. Volkswagen verzeichnet im ersten Quartal einen Absatzrückgang von vier Prozent auf 2,05 Millionen Fahrzeuge. Belastend wirken vor allem schwache Verkäufe in China (minus 15 Prozent) und Nordamerika (minus 13 Prozent), während Europa zulegen konnte. Insgesamt bleibt der Marktanteil stabil, jedoch in einem deutlich geschrumpften Gesamtmarkt.

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10.04. Volkswagen stellt die Produktion des Elektro-SUV ID.4 in den USA noch in diesem Monat ein. Grund ist das schwierige Marktumfeld für E-Autos, verschärft durch den Wegfall staatlicher Kaufanreize. Der Absatz des Modells war zuletzt deutlich eingebrochen. Stattdessen will der Konzern im Werk Chattanooga künftig stärker auf die Benzin-SUVs Atlas und Atlas Cross Sport setzen.

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17.03. Audi steigert 2025 den Nettogewinn um zehn Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, vor allem dank einer Ausgleichszahlung des Mutterkonzerns Volkswagen. Operativ zeigt sich jedoch Schwäche: Das Ergebnis sinkt um knapp 14 Prozent, belastet durch US-Zölle, CO?-Rückstellungen, Stellenabbau und starken Wettbewerbsdruck in China. Das Finanzergebnis verdoppelt sich auf 2,2 Milliarden Euro.

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13.03. Volkswagen hat in den ersten beiden Monaten 2026 die Marktführerschaft auf dem chinesischen Automarkt zurückerobert und damit BYD überholt. Laut Daten des chinesischen Pkw-Verbands erreichten die Joint Ventures von VW mit FAW Group und SAIC Motor einen Marktanteil von 13,9 Prozent. Dahinter folgen Geely sowie die Joint Ventures von Toyota mit GAC Group und FAW. BYD rutschte mit 7,1 Prozent auf einen hinteren Platz, nachdem geringere Subventionen für umweltfreundliche Fahrzeuge den Absatz belasteten.

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10.03. Der Autobauer Volkswagen hat im Jahr 2025 einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Das Konzernergebnis nach Steuern fiel um rund 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro, während der Umsatz leicht um 0,8 Prozent auf knapp 322 Milliarden Euro zurückging. Belastend wirkten unter anderem Milliardenkosten durch US-Zölle sowie Effekte bei der Tochter Porsche infolge der Strategieanpassung bei Verbrennungsmotoren. Im Schlussquartal stabilisierte sich die Entwicklung allerdings wieder, nachdem im dritten Quartal noch ein Verlust von über einer Milliarde Euro angefallen war.

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06.03. Die Betriebsratschefin von Volkswagen, Daniela Cavallo, hat Standortschließungen beim Autobauer erneut ausgeschlossen. Auch für das Werk in Osnabrück komme eine Schließung „unter keinen Umständen“ infrage. Der Vorstand habe zugesagt, gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite ein Zukunftskonzept für den Standort zu erarbeiten. Hintergrund ist, dass die Produktion der in Osnabrück gefertigten Porsche-Modelle noch 2026 ausläuft und 2027 auch das Volkswagen T?Roc Cabrio endet. Als möglicher Interessent gilt der Rüstungskonzern Rheinmetall, zudem wurden zuletzt Prototypen für Militärfahrzeuge auf VW-Basis getestet. Unabhängig davon sieht das 2024 vereinbarte Sanierungsprogramm bis 2030 den Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland vor – ohne Werkschließungen oder betriebsbedingte Kündigungen.

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27.02. Der Chef der Rüstungssparte TKMS von Thyssenkrupp, Oliver Burkhard, hat Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Volkswagen AG zurückgewiesen. Auf der virtuellen Hauptversammlung erklärte er, ein solcher Schritt sei nicht geplant. Zuvor hatte ein Aktionär unter Verweis auf Medienberichte um eine Stellungnahme gebeten.

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20.02. Im US-Werk von Volkswagen in Chattanooga (Tennessee) haben 96 Prozent der Beschäftigten einem von der Gewerkschaft United Auto Workers ausgehandelten Tarifvertrag zugestimmt. Der Vierjahresvertrag sieht Lohnerhöhungen von 20 Prozent sowie Verbesserungen bei Gesundheitsleistungen und Jobsicherheit vor. Volkswagen sprach von einem Meilenstein für wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen. Die Verhandlungen für das Werk, in dem unter anderem der ID.4 produziert wird, dauerten rund 18 Monate.

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16.02. Volkswagen plant laut „Manager Magazin“ ein neues Sparprogramm und will die Konzernkosten bis Ende 2028 um 20 Prozent senken. Konzernchef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz sollen entsprechende Pläne vor Führungskräften vorgestellt haben; auch Werksschließungen stehen demnach im Raum. Das Unternehmen äußerte sich nicht. Bei der Bilanzvorlage 2025 am 10. März soll über den Stand der laufenden Effizienzmaßnahmen informiert werden.

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22.01. Die Pre-Close-Calls von Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen bestätigen die Jahresprognosen der Deutschen Bank für 2026. Positiv überrascht habe vor allem Volkswagen mit einem Netto-Cashflow von rund sechs Milliarden Euro im Jahr 2025, deutlich über der Analystenerwartung von 1,5 Milliarden Euro. Haupttreiber waren geringeres Umlaufvermögen und niedrigere Investitionen. Volkswagen könnte damit den höchsten Free-Cashflow unter den deutschen Autoherstellern erzielt haben; die Aktie bleibt Top-Empfehlung der Analysten.

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22.01. Volkswagen rückt um rund sechs Prozent vor. Der Automobilkonzern profitierte von der Zurückziehung der jüngsten Zolldrohungen gegen acht europäische Länder von US-Präsident Trump. Zudem hatte Volkswagen am Mittwochabend für das Jahr 2025 einen überraschend hohen freien Finanzmittelzufluss gemeldet. Der sogenannte Netto-Cashflow liege mit rund 6 Milliarden Euro eine Milliarde Euro über dem 2024er-Wert. Die Konzern-Prognose hatte zuvor bei 0 Milliarden Euro gelegen.

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13.01. Die Kernmarke VW hat 2025 weltweit 1,4 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr und blieb damit hinter der Entwicklung des Gesamtkonzerns zurück. Belastend wirkten vor allem rückläufige Verkäufe in China und Nordamerika, unter anderem infolge intensiven Wettbewerbs und US-Zöllen. Zuwächse in Europa und insbesondere in Südamerika konnten das Minus nicht ausgleichen.

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06.01. Nach Porsche sind auch VW und Audi von einem Rückruf in den USA betroffen. Wegen möglicher Softwareprobleme mit der Rückfahrkamera müssen rund 357.000 Fahrzeuge der Baujahre 2019 bis 2026 zurückgerufen werden. Zuvor hatte die US-Verkehrsbehörde bereits einen Rückruf von etwa 174.000 Porsche-Fahrzeugen aus dem gleichen Grund angeordnet.

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18.12.2025 VW will künftige Kleinwagen nur noch mit Elektroantrieb anbieten, da Verbrenner in diesem Segment wegen strenger EU-Vorgaben nicht mehr wirtschaftlich seien. Neue Benzinmodelle in der Polo-Klasse und darunter hält Markenchef Thomas Schäfer für zu teuer und nicht sinnvoll. Wasserstoffantriebe lehnt VW für Volumenmodelle ab und sieht im Elektroantrieb den einzigen realistischen Weg zur schnellen Dekarbonisierung.

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17.12.2025 Die VW-Batterietochter PowerCo prüft angesichts des Sparkurses bei Volkswagen verstärkt externe Finanzierungsoptionen. Laut Unternehmenschef Frank Blome ist PowerCo zwar aktuell ausreichend finanziert, spricht jedoch bereits mit potenziellen Investoren. Auch ein Börsengang wäre grundsätzlich denkbar, die Entscheidung darüber liege aber beim Volkswagen-Konzern.

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17.12.2025 Volkswagen eröffnet in Salzgitter seine erste Batteriezellfabrik und startet nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit die Produktion bei der Tochter PowerCo. Dort wird künftig die neue Einheitszelle gefertigt, die ab dem kommenden Jahr in Elektro-Kleinwagen wie dem VW ID. Polo und dem Cupra Raval eingesetzt werden soll. Salzgitter ist der erste PowerCo-Standort; weitere Zellfabriken entstehen in Valencia und in Kanada.

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15.12.2025 In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden läuft nach 24 Jahren die Autoproduktion aus. Am Dienstag rollt der letzte ID.3 vom Band und bleibt als signiertes Ausstellungsstück im Werk. Insgesamt wurden dort mehr als 165.500 Fahrzeuge gefertigt. Das Werk startete 2001 mit dem Phaeton, stellte 2017 mit dem e-Golf vollständig auf Elektromobilität um und produzierte seit 2021 ausschließlich den ID.3.

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12.12.2025 Volkswagen hält am Standort Zwickau stärker fest als geplant: Der Cupra Born wird weiterhin exklusiv dort gebaut, der ID.3 bleibt ebenfalls länger in Sachsen. Ursprünglich sollten beide Modelle an andere Werke verlagert werden, während Zwickau sich auf den Audi Q4 e-tron konzentriert. Aufgrund einer aktualisierten Volumenplanung bleibt das Werk mit rund 8500 Beschäftigten ein Mehrmarkenstandort für E-Autos. Zum 35-jährigen Jubiläum würdigte Sachsens Wirtschaftsminister Panter die Fabrik als produktivstes VW-Werk in Deutschland.

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18.11.2025 Volkswagen hat bereits mehr als 25.000 Stellenstreichungen in Deutschland vertraglich vereinbart und damit rund 70 Prozent des bis 2030 geplanten Abbaus von 35.000 Jobs erreicht. Seit Ende 2023 sank die Belegschaft um über 11.000 Beschäftigte. Laut Markenchef Thomas Schäfer zeigen die Maßnahmen Wirkung: Die Fabrikkosten in Wolfsburg, Emden und Zwickau seien um fast 30 Prozent gesunken, Entscheidungsstrukturen deutlich verschlankt. Für alle deutschen Standorte wurden neue Standortvereinbarungen abgeschlossen.

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12.11.2025 Volkswagen und die Arbeitnehmervertreter haben ihre Verhandlungen über ein neues Entgeltsystem vorgezogen. Das derzeitige, als zu komplex geltende System soll vereinfacht und das Gesamtvolumen der Zahlungen um sechs Prozent reduziert werden. Laut Betriebsrat bleibt dabei der individuelle Besitzstand der Beschäftigten gewahrt. Das Vorhaben ist Teil des VW-Sparprogramms, das bis 2030 den Abbau von 35.000 Stellen und jährliche Kosteneinsparungen von 1,5 Milliarden Euro vorsieht.

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10.11.2025 Der Gewinneinbruch bei Volkswagen hat drastische Folgen für das Management: Laut Bild-Bericht soll der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr keinen Bonus erhalten. Da sich die Boni weiterer Führungskräfte an denen des Vorstands orientieren, sind auch dort Kürzungen zu erwarten. Der Autobauer steckt in einer schweren Krise - sinkende Nachfrage in wichtigen Märkten und US-Zölle belasten das Geschäft. Besonders betroffen ist die Tochtermarke Porsche.

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03.11.2025 Angetrieben durch die Hoffnung auf ein Ende der Lieferprobleme beim niederländischen Chiphersteller Nexperia legen Titel deutscher Autobauer am Montagvormittag zu. Die Niederländer hatten in der letzten Woche die Lieferung von Wafern an ihre Produktionswerke in China ausgesetzt, weil das dortige Management Zahlungen nicht nachgekommen sei. Daraufhin setzten die Chinesen die Lieferung der Halbleiter aus, die u.a für die Autoindustrie benötig werden. Nun hat die Regierung in Peking sich zu Wort gemeldet und in Aussicht gestellt, die Lieferungen wieder aufzunehmen.

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30.10.2025 Volkswagen sieht wegen der Krise beim niederländischen Chiphersteller Nexperia weiterhin mögliche Produktionsrisiken, erwartet in der kommenden Woche jedoch keine Einschränkungen. Bisher gab es keine Auswirkungen auf die deutschen Werke. Nexperia beliefert VW nicht direkt, einige seiner Komponenten stecken jedoch in zugekauften Teilen. Die Niederlande hatten Ende September die Kontrolle über Nexperia übernommen, worauf China den Export fertiger Produkte stoppte. Hintergrund sind Handelskonflikte und Sicherheitsbedenken zwischen den USA und China.

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30.10.2025 Volkswagen rutschte wegen des Porsche-Debakels und hoher US-Zölle tief in die roten Zahlen. Der operative Verlust lag bei 1,3 Milliarden Euro, der Umsatz stieg leicht auf 80,3 Milliarden. Finanzchef Arno Antlitz bezifferte die Belastungen durch Zölle und Porsche auf 7,5 Milliarden Euro. Während die Markengruppe Core Gewinne steigern konnte, brach der Profit bei Audi und Porsche deutlich ein. Volkswagen erwartet nur noch eine Gewinnmarge von zwei bis drei?Prozent.

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24.10.2025 Volkswagen erwartet trotz der Chipengpässe beim Hersteller Nexperia in der kommenden Woche keine Produktionsausfälle. Die Fertigung an allen deutschen Standorten, einschließlich Audi und Porsche, sei derzeit abgesichert, teilte der Konzern mit. Kurzfristige Störungen im Produktionsnetzwerk seien jedoch weiterhin möglich. Volkswagen prüft daher alternative Bezugsquellen, um Risiken in der Lieferkette zu verringern.

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23.10.2025 Volkswagen tauscht zum 1. November seinen Einkaufschef aus: Dirk Große-Loheide verlässt das Unternehmen altersbedingt, Nachfolger wird Karsten Schnake von ?koda. Der Wechsel erfolgt laut VW unabhängig von der aktuellen Chipkrise, die die Branche weiterhin belastet. Schnake bleibt bei ?koda bis Ende 2025 kommissarisch im Amt und bringt umfassende Erfahrung im Konzern-Einkauf mit.

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23.10.2025 Volkswagen rechnet damit, Produktionsausfälle wegen fehlender Nexperia-Halbleiter vermeiden zu können. Laut Produktionsvorstand Christian Vollmer verhandelt der Konzern mit einem alternativen Lieferanten, der die Ausfälle kompensieren soll. Zuvor hatte VW vor möglichen kurzfristigen Produktionsstopps gewarnt, nachdem China infolge staatlicher Eingriffe in den niederländischen Chipkonzern Nexperia den Export von Autochips gestoppt hatte.

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23.10.2025 Herbert Diess, ehemaliger VW-Chef, tritt nun endgültig in den Ruhestand. Sein Vertrag endet an seinem 67. Geburtstag, ab dem 25. Oktober erhält er Ruhestandsbezüge. Bis zuletzt bekam Diess weiterhin ein Vorstandsgehalt in Millionenhöhe und war 2024 mit rund 11,2 Millionen Euro der bestbezahlte Manager des Konzerns, mehr als sein Nachfolger Oliver Blume. Dieser hatte im Rahmen des Sparprogramms auf Teile seines Gehalts verzichtet, während Diess? Bezüge unverändert blieben.

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17.10.2025 Jetzt ist es offiziell: VW-Chef Oliver Blume wird sein Amt als Porsche-Vorstandschef vorzeitig niederlegen. Laut einer Mitteilung von Porsche soll Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche Gespräche mit Blume über ein einvernehmliches Ausscheiden aus dem Vorstand führen. Als möglicher Nachfolger gilt Michael Leiters, der frühere Chef von McLaren Automotive. Blume bleibt weiterhin Vorstandsvorsitzender des Volkswagen-Konzerns.

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17.10.2025 Laut einem Bericht der "Bild" wird Volkswagen- und Porsche-Chef Oliver Blume ab dem kommenden Jahr seine Position an der Spitze des Sportwagenherstellers abgeben und damit seine Doppelrolle im Konzern beenden. Künftig soll er sich vollständig auf die Führung von Volkswagen konzentrieren. Der Aufsichtsrat habe sich dem Bericht zufolge bereits auf einen Nachfolger bei Porsche verständigt.

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15.10.2025 Volkswagen- und Porsche-Chef Oliver Blume hat seine Doppelrolle erneut verteidigt, sie jedoch als Übergangslösung bezeichnet. Die Konstellation biete Vorteile bei der technischen und strategischen Steuerung beider Konzerne, sei aber ?nicht für die Ewigkeit? gedacht, so Blume. Spekulationen über einen möglichen Rückzug von seinem Porsche-Posten kommentierte er nicht. Über die Zukunft seiner Doppelfunktion entscheiden laut Blume letztlich die Aufsichtsräte von Volkswagen und Porsche.

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15.10.2025 VW kommt mit seinen Sparprogrammen gut voran. Dies erklärte CEO Olivier Blume gegenüber der DPA. Der Wolfsburger Automobilkonzern sieht sich aufgrund der Krise in der Automobilwirtschaft gezwungen, bis zu 35.000 Arbeitsplätze in seiner Kernmarke sowie 7.500 bzw. 4.000 Stellen bei Audi und Porsche zu streichen.

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26.09.2025 Volkswagen reagiert auf die schwache Nachfrage nach E-Autos mit Produktionspausen: In Zwickau und Dresden wird ab 6. Oktober eine Woche lang nicht gefertigt, in Emden sind weitere Schließtage im Gespräch. In Osnabrück sind bis Jahresende wöchentliche Schließtage sowie eine Produktionspause im Oktober beschlossen. Dagegen fährt das Stammwerk Wolfsburg wegen hoher Nachfrage nach Verbrennern wie Golf und Tiguan weiter Sonderschichten - fast jedes Wochenende bis Weihnachten.

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17.09.2025 Volkswagen stoppt im Werk Hannover während der Herbstferien für eine Woche die Produktion von leichten Nutzfahrzeugen. Grund sind die schwächere Marktnachfrage und ein langsameres Wachstum bei E-Modellen. Produziert werden dort u. a. der ID.Buzz und der Multivan.

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16.09.2025 Knapp zehn Jahre nach dem Dieselskandal sieht Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies einen Kulturwandel bei Volkswagen. Im Konzern werde heute sensibler mit Verantwortung und Vertrauen umgegangen, so der SPD-Politiker und VW-Aufsichtsrat. Risiken durch Größe und Selbstbewusstsein blieben jedoch bestehen. Die Affäre hinterlasse weiterhin eine Hypothek, habe aber auch den Umbau beschleunigt. Volkswagen habe Strukturen verbessert, mehr Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt entwickelt und die Transformation hin zur Elektromobilität früher eingeleitet. Der Skandal habe so letztlich positiven Veränderungsdruck erzeugt.

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09.09.2025 Der Automobilhersteller Volkswagen gab im Rahmen der IAA in München bekannt, dass er seine Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) massiv ausweiten wird. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen, bis zu eine Milliarde Euro in die KI-gestützte Fahrzeugentwicklung, industrielle Anwendungen und den Ausbau der IT-Infrastruktur zu investieren. Volkswagen erwartet, durch den Einsatz von KI bis 2035 Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen von bis zu vier Milliarden Euro zu erzielen.

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01.09.2025 Volkswagen ist in Brasilien zu einer Geldstrafe von umgerechnet 26 Millionen Euro verurteilt worden. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach während der Militärdiktatur Arbeiter auf einer Farm im Amazonasgebiet unter sklavenähnlichen Bedingungen eingesetzt wurden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um die bislang höchste Strafe, die in Brasilien wegen moderner Zwangsarbeit verhängt wurde. Volkswagen kündigte an, Rechtsmittel einzulegen.

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25.07.2025 Volkswagen hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Nachsteuergewinn sank um rund ein Drittel auf 2,29 Milliarden Euro. Angesichts der drohenden US-Zölle passt der Konzern seine Jahresprognose nach unten an: Statt eines erwarteten Umsatzwachstums rechnet VW nur noch mit Erlösen auf Vorjahresniveau. Auch bei der operativen Rendite und dem Netto-Barmittelzufluss wird mit schwächeren Ergebnissen kalkuliert. Der Prognosekorridor berücksichtigt Importzölle auf Neuwagen in die USA zwischen zehn und 27,5 Prozent.

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24.07.2025 Die bevorstehende Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das zweite Quartal bei Volkswagen wird voraussichtlich die angespannte Lage in der Automobilbranche unterstreichen. Experten rechnen mit einem Gewinneinbruch, der auf die schwache Nachfrage nach Elektroautos, den harten Wettbewerb in China und die Auswirkungen von Zöllen zurückzuführen ist. Infolgedessen gehen Analysten davon aus, dass VW seine bereits gesenkte Margenprognose für 2025 von 5,5-6,5 Prozent nicht halten kann und stattdessen eine Marge von nur 4,5 Prozent erreichen wird.

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15.07.2025 Volkswagen nimmt die Auslieferungen des elektrischen ID.Buzz in den USA nach einer Anpassung der Fahrzeuge wieder auf. Dies geschieht, nachdem eine zu breite Rückbank, die ein Sicherheitsrisiko darstellte, bemängelt wurde. Die Fahrzeuge wurden entsprechend nachgebessert, sodass sie nun wieder an die Kunden übergeben werden können.

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15.07.2025 Volkswagen plant, China stärker als Export-Hub für Märkte in Asien und dem Nahen Osten zu etablieren. Laut China-Chef Ralf Brandstätter sollen gezielt Länder beliefert werden, die offen für Kooperationen mit China sind. Hintergrund ist der zunehmende Druck durch chinesische Elektroautobauer im Heimatmarkt. Der Konzern will mit neuen Modellen und wachsender E-Mobilitätsproduktion verlorene Marktanteile zurückgewinnen. Ziel ist es, langfristig wieder an frühere Produktionszahlen anzuknüpfen - 2023 lag der Output bei drei Millionen Fahrzeugen, 2019 waren es noch über vier Millionen.

Quelle: Goyax-Redaktion

DAX Aktien - Top/Flop

NameKurszeitKursDiff %
Dt. Bank17:3728,74EUR+6,60
FMC AG17:3939,67EUR+2,51
VW Vz.17:3988,42EUR+3,51
Heidelb. Materials17:39182,15EUR+5,14
Vonovia SE17:3920,39EUR+3,27
Qiagen17:3731,98EUR-0,28
Symrise17:3982,20EUR-1,01
Hannover Rueck17:39228,20EUR-1,21
Merck KGaA17:39133,25EUR-1,59
Rheinmetall17:391.205,60EUR-1,18