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Kurzmeldungen

📆 16.05. Netflix und andere Streamingdienste werden künftig in der Schweiz zur Kasse gebeten. Ca. 58 Prozent der Schweizer sprachen sich in einer Volksabstimmung dafür aus, dass eine Investitionspflicht für Netflix und Co. eingeführt werden soll. Demnach sollen die ausländischen Streamingdienste und TV-Sender vier Prozent ihres Umsatzes für Schweizer Filme und Serien ausgeben.
📆 16.05. Medienberichten zufolge verschieben BioNTech/Pfizer die nächste Impfstoff-Lieferung an die EU um drei Monate. Wie die Unternehmen mitteilten, sollen die für die Monate Juni bis August geplanten Impfstoffdosen im Absprache mit der Europäischen Kommission erst ab September bis zum vierten Quartal dieses Jahres geliefert werden.
📆 16.05. thyssenkrupp Marien Systems will aktuellen Medienberichten zufolge Teile der insolventen MV-Werften in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen. Der U-Boot- und Marineschiff-Hersteller hat Interesse am Standort Wismar, wie TKMS-Vorstandschef Oliver Burkhard der "Welt am Sonntag" erklärte. Die Entscheidung liege beim Insolvenzverwalter und beim Gläubigerausschuss.
📆 13.05. Elon Musk legt die Übernahme von Twitter erst einmal auf Eis. Eigenen Angaben zufolge begründet er dies mit ausstehenden Informationen zur der Zahl der Spam- und Falschkonten beim dem Kurznachrichtendienst. Es müsse nachgewiesen werden, dass diese weniger als fünf Prozent der Nutzer ausmachten.
📆 13.05. Deutsche Euroshop hat im ersten Quartal von den Lockerungen der Corona-Maßnahme profitiert. Der auf Einkaufszentren spezialisierte Immobilienkonzern verzeichnete zwar nur ein Umsatzplus von 0,3 Prozent auf 52,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg allerdings um fast ein Viertel auf 39,3 Millionen Euro. Grund für das starke EBIT waren deutlich geringere Wertberichtigungen auf Mietforderungen. Unterm Strich legte der Gewinn um knapp 10 Prozent auf 24,5 Millionen Euro zu.
📆 13.05. Ceconomy ist im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 wieder gewachsen und profitierte von der Erholung des stationären Geschäfts. Der Mutterkonzern von Saturn und Media Markt. Der Umsatz legte von 4,3 Milliarden auf fünf Milliarden Euro zu. Währungs- und portfoliobereinigt war dies ein Wachstum von 18,8 Prozent. Im ersten Quartal musste der Elektronikhandelkonzern noch ein Rückgang verkraften, Grund waren die coronabedingten Marktschließungen. Der um Sondereffekte bereinigte operative Verlust (EBIT) sank von 146 Millionen Euro auf 62 Millionen Euro.
📆 13.05. Die Deutsche Telekom konnte im ersten Quartal ein Umsatzplus vorweisen. In den Monaten Januar bis Ende März legte der Umsatz des Telekommunikationskonzern um 6,2 Prozent auf gut 28 Milliarden Euro zu. Die Service-Umsätze stiegen überproportional, wovon die Bonner profitierten. Die Telekom verzeichnete einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Euro, beinah doppelt so viel wie vor einem Jahr.
📆 12.05. Ein uneinheitliches Zahlenwerk legt Allianz für das erste Quartal vor. Der Münchener Versicherungskonzern steigerte seinem Umsatz um knapp 6 Prozent auf 44 Mrd. Euro. Das Ergebnis gab um knapp 3 Prozent auf 3,24 Mrd. Euro nach. Analysten hatten mit einem höheren Abschlag gerechnet. Unter dem Strich sind allerdings nur 669 Mio. Euro verbucht worden und damit 1,6 Mrd. Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern verweist jedoch auf Rückstellungen für die US-Rechtsstreitigkeiten der Tochter Allianz Global Investors.
📆 12.05. Walt Disney hat seine Zahlen für das am 2. April abgeschlossene zweite Quartal 2021/22 vorgelegt. Der Medien- und Unterhaltungskonzern mit Sitz in Burbank, Kalifornien, USA, konnte seinen Umsatz um 23 Prozent auf 19,25 Mio. US-Dollar steigern. Hier schlug sich eine deutlich höhere Besucherzahl in den Freizeitparks nieder. Auch das Geschäft mit dem Streamingdienst Disney+ entwickelte sich zur Zufriedenheit der Amerikaner. Mit 137,7 Millionen lag die Zahl der Abonnenten um 8 Millionen höher. Der Konzen will die Anzahl bis Ende 2024 auf 230 bis 260 Millionen ausbauen. Hohe Kosten und Steuererhöhungen schlugen sich jedoch unter dem Strich nieder. Der Nettogewinn gab um fast 50 Prozent auf 470 Mio. US-Dollar nac
📆 12.05. Gut laufende Geschäfte und positive Währungseffekte spiegeln sich im Zahlenwerk von Merck nieder. Wie der Pharma- und Chemiekonzern berichtet, stieg der Umsatz um 12 Prozent auf rund 5,2 Mrd. Euro, während sich der Nettogewinn um 18 Prozent auf 884 Mio. Euro verbesserte.
📆 12.05. Schwarze Zahlen konnte RWE im ersten Quartal schreiben. Laut dem Essener Energieversorger stieg das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 65 Prozent auf 1,46 Mrd. Euro. Der Nettogewinn kletterte im Vergleichszeitraum auf 735 Mio. Euro und wurde mehr als verdoppelt. Auf den Zahlen lastet jedoch eine Abschreibung von 850 Mio. Euro aufgrund britischer Sanktionen gegenüber Russland, die eine Einfuhr russischer Kohle untersagt. Infolgedessen produzierten die Essener jedoch mehr Strom aus Wind- und Sonnenkraft.
📆 12.05. Ein schwaches Industriegeschäft und der Ausstieg aus Russland haben sich im Zahlenwerk für das zweite Quartal 2021/22 bei Siemens niedergeschlagen. Zwar konnte der Mischkonzern im Ende März abgeschlossenen Quartal den Umsatz um 16 Prozent auf 17 Mrd. Euro verbessern und den Auftragseingang um rund 33 Prozent auf 21 Mrd. Euro steigern, unter dem Strich fiel das Ergebnis mit 1,2 Mrd. Euro jedoch um fast 50 Prozent geringer aus. Analysen hatten mit einem Nettogewinn von 1,5 Mrd. Euro kalkuliert.
📆 12.05. Die Aktie von Puma gibt im laufenden Xetra-Handel bis 9:48 h 4,2 Prozent nach. Zi beachten ist jedoch, dass die Papiere heute ex Dividende gehandelt werden. Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach zahlt an seine Anteilseigner je Anteilsschein 0,72 Euro aus.
📆 12.05. Die Papiere von BMW büßen im laufenden Xetra-Handel bis 9:44 h 9,46 Prozent. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Titel heute ex Dividende gehandelt werden. Der Münchener Automobilhersteller hat 5,82 Euro je Vorzugsaktie an seine Anteilseigner ausgeschüttet.
📆 12.05. Die Papiere von BMW büßen im laufenden Xetra-Handel bis 9:44 h 8,5 Prozent. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Titel heute ex Dividende gehandelt werden. Der Münchener Automobilhersteller hat 5,80 Euro je Aktie an seine Anteilseigner ausgeschüttet.
📆 11.05. Bayer gerät wegen dem angeblich krebserzeugenden Unkrautvernichter Glyphosat in den USA erneut unter Druck. Einem an Krebs erkrankten Kläger ist im Jahr 2019 einen Schadensersatz von 25 Mio. US-Dollar zugesprochen worden. Der Leverkusener Agrarchemie- und Pharmakonzern hofft nun auf die Überprüfung des Falls durch den Supreme Court, dem obersten Gerichtshof in den USA, und auf die Rücknahme des Urteils. Ob der Fall durch die neunköpfige Richter-Gremium angenommen wird, steht noch aus. Zuvor hatten die Richter um eine Stellungnahme der US-Regierung gebeten. Diese hat sich nun auf die Seite des Klägers geschlagen. Bleibt es bei dem Urteil aus 2019, dürften sich die Leverkusener auf weitere Klagen in den USA einstellen.
📆 11.05. Boeing musste bei der Auslieferung seiner Maschinen im Monat April einen Rückschlag hinnehmen. Wie der US-Flugzeugbauer berichtet, wurden 35 Maschinen an Käufer ausgeliefert und damit sechs weniger, als es im März noch der Fall gewesen ist. Daneben gab der Auftragseingang im Vergleichszeitraum von 53 auf 46 Stück nach.
📆 11.05. Der Blick von Siemens Energy auf das laufende Geschäftsjahr hat sich noch weiter eingetrübt. Der Münchener Elektro- und Energietechnikkonzern hadert weiterhin mit der Windkrafttochter Siemens Gamesa und den Belastungen durch den Ukraine-Krieg. Entsprechend korrigierte das Unternehmen nun seine Erwartungen für 2021/22 auf das untere Ende der Prognosespanne. Daneben lieferten die Münchener zu den bereits am 20. April publizierten Zahlen für das zweite Quartal dass Nettoergebnis nach. Der Konzern schrieb mit einem Minus von 252 Mio. Euro rote Zahlen, nach einem Plus von 31 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
📆 10.05. Im abgelaufenen Quartal erzielte Schaeffler ein Umsatzwachstum von 1,9 Prozent auf 3,758 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge allerdings sank von 11,2 auf 6,9 Prozent. Im laufenden Jahr erwartet der Autozulieferer ein Umsatzplus von sechs bis acht Prozent, Die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll zwischen fünf und sieben Prozent liegen. Anfang März erklärte Schaeffler, dass man angesichts der Kriegs in der Ukraine zunächst keine Prognose wage.
📆 10.05. Airbus hat im April 48 Maschinen ausgeliefert und damit weniger als im Vormonat. Wie der Flugzeughersteller mitteilte, seien im ersten Drittel des Jahres 190 Maschinen ausgeliefert worden und damit nur ein Viertel seines Jahresziels von 720 Maschinen. Erfahrungsgemäß ziehen aber zum Jahresende die Auslieferungen an. Im April konnte Airbus die Bestellung von 98 weiteren Maschinen verbuchen, es gab jedoch auch drei Stornierungen.
📆 10.05. Eigenen Angaben zufolge kann Rheinmetall bald die ersten instand gesetzten Panzer des Typs Marder liefern. Wie der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger der "Süddeutschen Zeitung" erklärte, könnte man zum Beispiel mittelfristig insgesamt 100 Marder zur Verfügung stellen, die ersten wären in drei Wochen fertig. Rheinmetall warte allerdings noch auf eine endgültige Entscheidung der Regierung. Es gebe aber derzeit genüg Länder, die diese Fahrzeuge haben wollten, nicht nur die Ukraine.
📆 09.05. Einige Wochen nach der offiziellen Eröffnung des Tesla-Werks in Grünheide beginnt eine umfassende behördliche Kontrolle. Im Zuge der sogenannten Erstrevision wird geprüft, ob die Anlage tatsächlich genehmigungskonform errichtet wurde auch betrieben wird. Dies teilte das brandenburgische Umweltministerium mit.
📆 06.05. Adidas und Foot Locker wollen langfristig kooperieren. Adidas will mehr seiner Produkte bei Foot Locker verkaufen, der Sportartikelhersteller will sich insbesondere im Basketball prominenter bei Foot Locker platzieren. Der Einzelhandelsumsatz von Foot Locker mit Adidas-Produkten soll damit bis 2025 auf mehr als zwei Milliarden Dollar steigen, das wäre beinah dreimal so viel wie im Jahr 2021. Adidas erhofft sich von der Partnerschaft noch im laufenden Jahr einen zusätzlichen Umsatz von bis zu 100 Millionen Euro.
📆 06.05. Starke Zahlen von Evonik. Der Spezialchemiekonzern verzeichnete im ersten Quartal einen Nettogewinn von 314 Millionen Euro, ein Plus von 69 Prozent! Vor zwei Wochen hatte der Konzern bereits Eckdaten veröffentlicht und den Jahresausblick trotz Ukraine-Krieg und umfangreicher Corona-Lockdown in China bestätigt. Der Umsatz legte um über 30 Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro zu. 22 Prozent des Wachstums wurden durch höhere Verkaufspreise erzielt.
📆 05.05. Tiefrot eingefärbt zeigt sich die Aktie von Zalando am Donnerstagmorgen. Bis 9:55 h fällt sie um 3,39 Prozent. Auslöser ist der Geschäftsbericht für das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres. Laut diesem gab der Umsatz gegenüber den Vorjahresquartal um 1,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro nach. Unter dem Strich stand ein Verlust von 52 Mio. Euro, nach einem Plus von 93 Mio. Euro zuvor. Der Online-Modeversand aus Berlin hatte im Vorjahr noch durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie profitiert. Die schrittweise Aufhebung gleichnamiger bekäme man nun zu spüren, hieß es aus Berlin.
📆 05.05. Airbus überrascht mit seinem Zahlenwerk. Wie der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern berichtet, zog der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 12 Mrd. Euro an. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (bereinigtes EBIT) machte gar einen Satz auf rund 1,3 Mrd. Euro, was einem Plus von 82 Prozent entspricht. Airbus profitiert von der hohen Nachfrage bei Mittelstreckenflugzeugen. Bis 2025 soll daher die Produktion der Maschinen des Typs A320neo auf 75 Stück pro Monat erweitert werden.
📆 05.05. Höhere Ticketpreise und eine Erholung der Marktsituation kamen Deutsche Lufthansa im ersten Quartal zugute. Laut der Kölner Fluggesellschaft konnte der Umsatz mit 5,4 Mrd. Euro mehr als verdoppelt werden, während die Verluste um 44 Prozent auf 584 Mio. Euro gesenkt werden konnten. Im Vorjahr belastete die Corona-Pandemie das Geschäft der Kölner.
📆 05.05. eBay hat im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn Abschläge hinnehmen müssen. Dem Online-Auktionshaus aus San José zufolge hinterließ der Rückgang beim durch die Corona-Pandemie ausgelösten Onlinekauf-Boom seine Spuren. Der Umsatz gab gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 2,5 Mrd. US-Dollar nach. Unter dem Strich wurden mit 625 Mio. US-Dollar 16 Prozent weniger eingenommen. Das Unternehmen rechnet darüber hinaus mit einem weiteren Umsatzrückgang.
📆 04.05. Erfolgreich liefen die Geschäfte bei Siemens Healthineers im Ende März beendeten zweiten Quartal des Fiskaljahres 2021/22. Der Münchener Medizintechnikkonzern profitierte von erneut von Antigenschnelltest für für Covid-19. Dies ließ den Umsatz um 38 Prozent auf 5,46 Mrd. Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 47 Prozent auf 980 Mio. Euro klettern. Für das Gesamtjahr wurde die Umsatzprognose angehoben.
📆 04.05. Hannover Rück verzeichnete im ersten Quartal beim Konzernergebnis einen Rückgang um 13,8 Prozent auf 263,6 Mio. Euro. Naturkatastrophen, der Ukraine-Krieg und Rückstellungen belasteten das Geschäft des in Hannover beheimateten Rückversicherers. CEO Jean-Jacques Henchoz blickte dennoch nach vorn. Ziel für 2022 sei es auch weiterhin, unter dem Strich 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro und damit 200 bis 300 Mio. Euro mehr als im Vorjahr zu erwirtschaften.
📆 04.05. Ein uneinheitliches Zahlenwerk für das erste Quartal präsentiert Fresenius. Dem Bad Hombuger Medizin- und Gesundheitstechnikkonzern machte die eigene Tochter Fresenius Medical Care, die im Berichtszeitraum beim Gewinn ein Minus von knapp 40 Prozent hinnehmen musste, erneut zu schaffen. Höhere Ausgaben und Lieferkettenprobleme wirkten ebenfalls belastend. Zwar konnte der Umsatz u.a. dank dem guten Klinikgeschäft um acht Prozent auf 9,7 Mrd. Euro gesteigert und auch unter dem Strich sechs Prozent auf 462 Mio. hinzuverdient werden. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) standen jedoch nur 996 Mio. Euro in den Büchern, ein Minus von einem Prozent.
📆 04.05. Die Halbleiterkrise, der Ukraine-Krieg und auch ein Rückgang beim Autoabsatz haben Volkswagen das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres nicht vermiesen können. Zwar musste der Wolfsburger Automobilkonzern beim Verkauf seiner Wagen ein Minus von rund 20 Prozent hinnehmen, konnte dies jedoch u.a. durch eine finanzielle Absicherung gegenüber hohen Preisen bei Rohstoffen absichern. Dadurch verbesserten die Wolfsburger ihren Umsatz um 0,6 Prozent auf 62,74 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis zog um knapp 78 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro an, während die operative Marge von zuvor 7,7 auf 13,5 Prozent anstieg. Für das Gesamtjahr kalkulieren die Wolfsburger weiterhin mit einem Umsatzplus von 8 bis 13 Prozent.
📆 04.05. Gut laufende Geschäfte in Nordamerika sorgten bei der Norma Group im ersten Quartal für Wachstum beim Umsatz. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab hingegen nach. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterte der Umsatz laut dem auf Verbindungstechnik für die Industrie spezialisierten Unternehmen aus Mannheim um 6,3 Prozent auf 304 Mio. Euro. Das EBIT schrumpfte um rund 18 Prozent auf 30,3 Mio. Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr halten die Mannheimer aufrecht.
📆 04.05. Elon Musk überlegt nach einer Übernahme on Twitter Gebühren für den Kurznachrichtendienst einzuführen. Zumindest für gewerbliche und staatliche Nutzer, wie er in einem eigenen Tweet schrieb. Die private Nutzung soll hingegen weiterhin kostenlos bleiben. Der Tesla-Chef hatte kürzlich 44 Mrd. US-Dollar für die Übernahme des Unternehmens geboten. Während der Verwaltungsrat dem Vorhaben bereits zugestimmt hat, muss Musk nun darauf hoffen, dass er bei den Aktionären einen ausreichenden Teil Aktien einsammeln kann.
📆 03.05. Gewinnwarnung von Dürr. Der MDAX-Konzern erwartet bis zum Jahresende Lieferkettenprobleme und senkt daher die Prognose. Für 2022 wird nun eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 5,0 bis 6,5 Prozent erwartet. Zuvor ging man von 6,5 bis 7,5 Prozent aus. Im ersten Quartal 2022 betrug die Marge 4,9 Prozent, im Gesamtjahr 2021 waren es 5,6 Prozent. Im zweiten Quartal werden Covestro zufolge die Lockdowns in China Umsatz und Ergebnis beeinträchtigen.
📆 03.05. Starke Zahlen von der Deutschen Post. Der Logistikkonzern verzeichnete im ersten Quartal ein Umsatzplus von 19,8 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) legte von 1,9 auf 2,2 Milliarden Euro zu. Die Ziele für das Gesamtjahr wurden bekräftigt. Der boomende Online-Handel und der anziehende Welthandel hatten den Konzern zuletzt zu starkem Wachstum verholfen. Das Paketgeschäft hat zwar an Tempo verloren, dafür konnte das Express- und Frachtgeschäft zulegen.
📆 03.05. Am Montag hat Covestro nach Börsenschluss eine Gewinnwarnung herausgegeben. Der Lockdown in China wirkt sich als Belastungsfaktor auf die hiesigen Unternehmen mehr und mehr aus. Covestro leidet zusätzlich unter der Kosteninflation. Für das Gesamtjahr senkt der Werkstoffhersteller die EBITDA auf 2 bis 2,5 Milliarden Euro von zuvor 2,5 bis 3 Milliarden Euro. Das freie Cashflow wird bei 400 bis 900 Millionen Euro gesehen. Zuvor sah man es bei 1 bis 1,5 Milliarden Euro.
📆 02.05. Eigenen Angaben zufolge ist Sixt Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Wie der Autovermieter mitteilte, sei die Störung rechtzeitig bemerkt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet worden. Sixt werde über neue Erkenntnisse informieren sobald diese vorlägen.
📆 02.05. Mitglieder des Verwaltungsrats der Adler Group sind am Samstag zurückgetreten. Grund war das versagte Testat der Wirtschaftsprüfer von KPMG. KPMG sah sich am Freitagabend außer Stande, ein Prüfungsurteil für den Konzern- und den Einzelabschluss 2021 abzugeben.
📆 02.05. Medienberichten zufolge bindet sich VW langfristig an den Chiphersteller Qualcomm. Wie das Handelsblatt berichtet, werden die Wolfsburger den spezielle für das Autonome Fahren entwickelten Chip System on Chip ab 2026 über alle Marken hinweg einsetzen. Der Deal mit Qualcomm soll bis 2031 laufen und kostet den Autobauer mehr als eine Milliarde Euro.
📆 29.04. Aufgrund der Lieferketten-Probleme und Sorgen vor einer schwächeren PC-Nachfrage bleibt Intel mit seiner Prognose vorsichtig. Der Halbleiter-Konzern rechnet für das laufende Quartal mit Erlösen von 18 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Minus von zwei Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies sogar einem Minus von ca. drei Prozent.
📆 29.04. Amazon hat mit seinem jüngsten Zahlenwerk enttäuscht. Der Online-Händler wies für das abgelaufene Quartal einen Rückgang des Betriebsgewinns binnen Jahresfrist von 8,9 auf 3,7 Milliarden Dollar aus. Grund war u.a. die weltweite Konjunkturabkühlung sowie schärfere Konkurrenz und steigende Kosten. Im abgelaufenen Quartal legte der Umsatz währungsbereinigt um ca. neun Prozent auf 116,4 Milliarden Dollar zu.
📆 29.04. Apple hat mit seinem aktuellen Zählwerk positiv überrascht. In den ersten drei Monaten kletterte der Gewinn des iPhone-Herstellers um knapp acht Prozent auf 25 Milliarden Dollar. Der Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 97,3 Milliarden Dollar gesteigert. Das Wachstum war insbesondere auf den Service-Bereich zurückzuführen, also beispielsweise die Speicherdienste oder der App-Store.
📆 28.04. Ford verzeichnete im ersten Quartal ein operatives Ergebnis von 2,3 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Im Vorjahreszeitraum wurden noch 3,9 Milliarden Dollar erzielt. Unterm Strich musste der US-Autobauer einen Verlust von 3,1 Milliarden Dollar hinnehmen. Dies war insbesondere auf eine geringere Bewertung von Fords Beteiligung am Elektroautobauer Rivian zurückzuführen. Trotz Kostenanstieg und Ukraine-Krieg hält Ford an der Jahresprognose fest.
📆 28.04. Samsung konnte im ersten Quartal einen deutlichen Zuwachs beim Umsatz und Gewinn vorweisen. Grund für das starke Zahlenwerk war insbesondere die starke Nachfrage nach Chips für Rechenzentren. Der Überschuss legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 58,5 Prozent auf umgerechnet ca. 8,5 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg auf 58,2 Milliarden Euro - ein Quartalsrekord! Auch die Smartphone-Sparte konnte aufgrund neuer Modelle höhere Umsatzerlöse erzielen.
📆 28.04. Unerwartet starke Zahlen vom Bausoftwareanbieter Nemetschek. Der Umsatz des MDax-Konzerns legte im ersten Quartal um 21,3 Prozent auf 192,2 Millionen Euro zu. Software-Abos und Programme zur Nutzung über das Netz waren für das Wachstum verantwortlich. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen steigerte das Unternehmen um 40,9 Prozent auf 69,8 Millionen Euro. Unterm Strich stieg der Gewinn um 44,7 Prozent auf 42,6 Millionen Euro.
📆 28.04. HelloFresh hat im ersten Quartal einen Rekordumsatz verzeichnet und seine Kunden- und Bestellzahlen weiter erhöht. In den Monaten Januar bis Ende März zählte der Kochboxen-Versender ca. 8,5 Millionen aktive Kunden und knapp 34,6 Millionen Bestellungen. HelloFresh bezeichnet Kunden als "aktiv", wenn diese binnen drei Monaten mindestens einmal bestellt haben. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um ca. ein Viertel auf rund 1,9 Milliarden Euro.
📆 27.04. Mercedes-Benz hat im ersten Quartal Lieferengpässen und rückläufigen Automobilverkäufen u.a. durch höhere Verkaufspreise trotzen können. Der in Stuttgart beheimatete Autobauer verbesserte seinen Umsatz um 6 Prozent auf 34,858 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg um 11 Prozent auf 5,229 Mrd. Euro. Unter dem Strich wurden 3,5 Mrd. Euro eingenommen. Dies entspricht zwar eine Minus von rund 20 Prozent im Vergleich zu Vorjahreszeitraum. Zu diesem Zeitpunkt flossen jedoch noch die Zahlen der mittlerweile abgespaltenen Daimler Truck mit ein. Für das eingestampfte Russland-Geschäft und für die Dieselaffäre mussten die Stuttgarter insgesamt 990 Mio. Euro zurücklegen. Dies wurde zum Großteil u.a. durch den Verkauf von Niederlassungen in Kananda im Gegenwert von 918 Mio. Euro wieder aufgefangen.
📆 27.04. Papiere von Commerzbank ziehen im Xetra-Handel bis 10:37 h um 2,96 Prozent an. Bereits gestern Abend hatte die Frankfurter Großbank die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Diesen zufolge konnten die Erträge um 12 Prozent auf 2,78 Mrd. Euro, der operative Gewinn um etwas mehr als 1,1 Prozent auf 544 Mio. Euro und der Gewinn um ca. 113,5 Prozent auf 284 Mio. Euro gesteigert werden. Analysten hatten bei allen drei Kennzahlen mit weniger kalkuliert. Ein Wermutstropfen aus Sicht der Analysten ist die Risikovorsorge. Mit 464 Mio. Euro fiel sie über den Erwartungen aus. Die Frankfurter verweisen jedoch auf Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg.
📆 27.04. Ein anhaltend starkes Cloud-Geschäft sorgte bei Microsoft im Ende März abgeschlossenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 für schwarze Zahlen. Laut dem US-Soft- und Hardwarehersteller wuchs der Umsatz gegenüber denVorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 49,4 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn zog um acht Prozent auf 16,7 Mrd. US-Dollar an.
📆 27.04. Alphabet kann im ersten Quartal ihren Umsatz steigern, muss unter dem Strich aber einen Rückgang hinnehmen. Wie die Google-Mutter berichtet, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um um 23 Prozent auf 68 Mrd. US-Dollar. Dahingehen gab der Nettogewinn um rund 8,4 Prozent auf 16,4 Mrd. US-Dollar nach.
📆 27.04. Alphabet kann im ersten Quartal ihren Umsatz steigern, muss unter dem Strich aber einen Rückgang hinnehmen. Wie die Google-Mutter berichtet, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um um 23 Prozent auf 68 Mrd. US-Dollar. Dahingehen gab der Nettogewinn um rund 8,4 Prozent auf 16,4 Mrd. US-Dollar nach.
📆 27.04. Deutsche Bank legt schwarze Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres vor. Ungeachtet der Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg konnte die Frankfurter Großbank ihre Erträge um einen Prozent auf 7,3 Mrd. Euro verbessern, während der Nettogewinn um 17 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro kletterte. Erneut war die Sparte Investmentbanking die treibende Kraft hinter den Zahlen. Allein auf sie entfielen 1,5 Mrd. Euro vor Steuern. Das Jahresziel, den Ertrag auf 26 bis 27 Mrd. Euro zu steigern, wurde bestätigt. Ungeachtet der Daten bewegt sich das Papier der Frankfurter derzeit in tiefroten Gefilden. Im Xetra-Handel weist sie bis 10:20 h ein Minus von 4,02 Prozent auf. Analysten bemängelten die bereinigten Kosten, die mit etwas mehr als 5 Mrd. Euro über den Markterwartungen gelegen hätten.
📆 26.04. General Motors (GM) arbeitet derzeit an einer Elektroversion der Corvette. Diese soll bereits im kommenden Jahr parallel zu der Version mit Verbrennungsmotor angeboten werden, heißt es vom US-Automobilproduzenten. Zudem sollen bis 2025 bis zu 35 Mrd. US-Dollar in die Produktion von E-Autos investiert werden. Die erste Corvette erschien im Jahr 1953. Seit 2020 rollt die 8. Generation von den Bändern.
📆 26.04. Der Verwaltungsrat von Twitter hat nachgegeben. In der letzten Woche hat er noch versucht, die Übernahme durch Tesla- und Space X-Chef Elon Musk zu verhindern. Nun hat er den Weg freigemacht. Musk übernimmt den US-Kurznachrichtendienst für die Summe von 44 Mrd. US-Dollar. Je Aktie erhalten die Anleger 54,90 US-Dollar. Gestern schloss das Papier an der NASDAQ bei 51,70 US-Dollar. Nach der kompletten Übernahme will Musk den Kurznachrichtendienst von der Börse nehmen. Zugleich kündigte er an, daraus eine globale Plattform für die Redefreiheit machen zu wollen. Kritiker fürchten, damit könnte Verschwörungstheoretikern und Falschinformationen Tür und Tor geöffnet werden. Weiterhin will Musk neue Funktion implementieren, aber auch gegen Spam-Bots vorgehen.
📆 26.04. Deutsche Börse konnte Umsatz und Gewinn im ersten Quartal steigern. Der in Frankfurt beheimatete Handelsplattformenbetreiber profitierte von einer regen Aktivität der Anleger. Der Handlungsbedarf bei gleichnamigen, sich vor den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs oder auch Lieferengpässen abzusichern, sei spürbar gestiegen, hieß es aus Frankfurt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zog der Umsatz um 24 Prozent auf 1,06 Mrd. Euro an, während unter dem Strich ein Plus von 33 Prozent zu Buche stand.
📆 25.04. Nachdem die Bänder rund sechs Wochen komplett stillstanden, fährt die MAN Truck & Bus, Tochtergesellschaft von Traton, die Produktion wieder hoch. Wie der Nutzfahrzeughersteller berichtet, habe sich die Versorgung, insbesondere mit sogenannten Kabelbäumen, verbessert. Damit könnten die Belegschaft stufenweise wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Die Versorgungsprobleme dürften laut CEO Alexander Vlaskamp auf das Jahr hochgerechnet für einen Produktionsausfall von bis zu 20 Prozent sorgen.
📆 22.04. Metro wird mit Blick auf das weitere Geschäftsjahr leicht optimistischer. Der Großhandelskonzern rechnet aufgrund der stark steigenden Inflation mit einem deutlichen Umsatzwachstum von 9 bis 15 Prozent im laufenden Geschäftsjahr. Bisher war man von 3 bis 7 Prozent ausgegangen. Beim bereinigten EBITDA sieht man nun ein leicht bis moderates Niveau über dem Vorjahr. Zuvor war man hier noch vom Erreichen des Vorjahresniveaus ausgegangen. Nach den vorläufigen Zahlen verzeichnete Metro im zweiten Fiskalquartal ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 26 Prozent und ein bereinigtes EBITDA von 157 Millionen Euro. Nach Steuern muss der Konzern allerdings einen Verlust von 0,78 Euro je Aktie hinnehmen. Grund ist insbesondere die außerordentliche Abschreibung für das Russlandgeschäft in Höhe von 200 Millionen Euro.
📆 22.04. Trotz eines hohen Wachstums musste SAP im ersten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen. Grund hierfür waren Investitionen in den Ausbau des Geschäfts mit Software zur Nutzung über das Netz sowie der Rückzug aus Russland. Unter dem Strich brach der Gewinn um 41 Prozent auf 632 Millionen Euro ein. Der Umsatz hingegen legte um 11 Prozent auf ca. 7,1 Milliarden Euro zu.
📆 22.04. Salzgitter verzeichnete einen Gewinnsprung im ersten Quartal. Auf Basis vorläufiger Zahlen konnte der Stahlkonzern in den Monaten Januar bis Ende März den Vorsteuergewinn von 117 Millionen Euro auf 465 Millionen Euro steigern. Hinzu kam ein Beteiligungsergebnis in Höhe von 62 Millionen Euro, das auf die Beteiligung an Aurubis zurückgeht. Der Außenumsatz stieg um 60 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Aufgrund des starken Ergebnisses wurde nun die Gewinnprognose erhöht. Der Vorsteuergewinn wird nun in einer Spanne von 750 bis 900 Millionen Euro erwartet.
📆 21.04. Aurubis auf Rekordhoch: Bis auf über 119 Euro kletterte die Aktie bis zum frühen Nachmittag. Der Konzern hatte auch im zweiten Quartal von hohen Rohstoffpreisen und der hohen Nachfrage nach Kupferprodukten und Schwefelsäure profitiert. Das operative Vorsteuerergebnis von Januar bis März hat sich wohl um knapp 90 Prozent auf 194 Millionen Euro erhöht. Nach bisher prognostizierten 400 bis 500 Millionen Euro peilt Aurubis nun einen operativen Vorsteuergewinn von 500 bis 600 Millionen Euro an.
📆 21.04. Evonik schitt im 1.Quartal besser ab als erwartet. Der Umsatz kletterte auf 4,5 von 3,36 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). wurde von 588 Millionen Euro im Vorjahr auf 35 Millionen Euro gesteigert. Seine Jahresprognose von einem bereinigten EBITDA von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro und einem Umsatz von 15,5 bis 16,5 Milliarden Euro bestätigte der Spezialchemiekonzern.
📆 21.04. Autozulieferer Continental senkt wegen höherer Kosten durch den Krieg in der Ukraine und niedrigem Wachstum der weltweiten Produktion von Pkw und Nutzfahrzeugen seine Gewinnprognose. Konzernangaben zufolge gibt es einen erheblichen Preisanstieg bei Zulieferungen, insbesondere für ölbasierte Rohstoffe sowie im Energiebereich und der Logistik. Auch im 1. Quartal gab es wohl einen Gewinneinbruch. Die bereinigte EBIT-Marge 2022 soll nur noch bei 4,7 bis 5,7 Prozent liegen (zuvor 5,5 bis 6,5 Prozent). Experten hatten eine noch schlechtere Prognose erwartet. Die Aktie steigt um rund 5 Prozent.
📆 21.04. Tesla hat im ersten Quartal trotz Lieferkettenproblemen und Produktionsausfällen in China neue Rekorde bei Gewinn und Erlösen erzielt. Der Umsatz kletterte auf Jahressicht um 81 Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar. Mit 3,3 Milliarden Dollar verdiente der Elektroautobauer unterm Strich 658 Prozent mehr als im Vorjahr.
📆 21.04. Laborausrüster Sartorius hat den Umsatz im ersten Quartal um 29,5 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro verbessert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um knapp ein Drittel auf 349 Millionen Euro. Daraus ergab sich eine operative EBITDA-Marge von 34,1 nach 33,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn stieg um gut 38 Prozent auf rund 167 Millionen Euro. Der Auftragseingang sank leicht um nominal 2,3 Prozent auf 1,112 Milliarden Euro.
📆 21.04. Nestlé hat im ersten Quartal vor allem von den Preissteigerungen bei Lebensmitteln profitiert. Der Umsatz von Januar bis März wurde um 5,4 Prozent auf 22,2 Milliarden Schweizer Franken gesteigert. Die Wachstums- und Margenprognose für das laufende Geschäftsjahr wurden bestätigt. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben. Konzernchef Mark Schneider hatte jedoch auf eine scharf anziehende Kosteninflation verwiesen.
📆 20.04. Siemens Energy stellt seine Jahresprognose auf den Prüfstand. Hintergrund sind der Krieg gegen die Ukraine und die Sanktionen gegen Russland sowie die Auswirkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Situation in China. Zudem belasteten Zahlen der Windkrafttochter Gamesa. Der Auftragseingang schrumpfte um 27,5 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro. Der Umsatz ging um 1,7 Prozent auf 6,58 Milliarden Euro zurück. Das angepasste Ebit vor Sondereffekten lag bei minus 21 Millionen Euro, die entsprechende Marge sank von plus 4,4 auf minus 0,3 Prozent.
📆 20.04. Überraschend guter Jahresstart für Lanxess: Der Umsatz dürfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf gut 2,4 Milliarden Euro gewachsen sein, wie der Chemiekonzern am Dienstagabend mitteilte. das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg wohl um knapp ein Drittel auf 320 Millionen Euro.
📆 20.04. Nordex erhielt im 1. Quartal etwas weniger Aufträge als im Vorjahreszeitraum. In den abgelaufenen drei Monaten seien Aufträge mit einer Gesamtleistung von in Summe 1,17 Gigawatt eingegangen, teilte der Windkraftanlagenbauer mit. 2021 waren es noch knapp 1,25 Gigawatt gewesen. Der Anteil der margenstarken Delta4000-Anlagen wuchs dabei aber von 73 Prozent auf 91 Prozent. Ein wachsender Anteil dieser Anlagen ist eine wesentliche Voraussetzung für die von Nordex 2022 angestrebte Margenverbesserung.
📆 20.04. Danone steigerte seinen Umsatz im 1. Quartal von 5,66 Milliarden Euro im Vorjahr auf 6,24 Milliarden Euro. Das Plus fiel stärker als von Experten erwartet aus. Der französische lebensmittelkonzern bekräftigte seine Jahresprognose. Für das Geschäftsjahr 2022 rechnet Danone unverändert mit einer Steigerung der vergleichbaren Umsätze um 3 bis 5 Prozent.
📆 20.04. Netflix hat im 1. Quartal Kunden verloren und einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Rund 200 000 Bezahlabos fielen im Zeitraum von Januar bis März weg. Verantwortlich ist u.a. der Rückzug aus Russland. Der Umsatz verfehlte mit 7,87 Milliarden US-Dollar die Erwartungen von Analysten. Nach 3,75 US-Dollar Gewinn je Aktie im Vorjahr wurden im Berichtszeitraum nur noch 3,53 US-Dollar Gewinn erzielt. Die Aktie des Streaminganbieters büßt rund 25 Prozent ein.
📆 19.04. Mit günstigen Geräten aus der Krise? Peloton, Hersteller von Sportartikeln wie beispielsweise Laufbänder und Trainingsbikes, will mit günstigeren Geräten und kostenintensiveren Abonnements den Kundenkreis vergrößern. Peloton zählte mit seinem Sortiment anfangs zu den Pandemie-Gewinnern, überschätzte allerdings die Wachstumsaussichten und geriet in eine Krise.
📆 19.04. Die Bank of America hat zum Jahresauftakt deutlich weniger verdient. Im ersten Quartal sank der Nettogewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um ca. zwölf Prozent auf 7,1 Milliarden US-Dollar. Die gesamten Erträge konnte das Kreditinstitut dennoch um zwei Prozent auf 23,2 Milliarden US-Dollar steigern, Grund war das starke Verbraucherkreditgeschäft.
📆 14.04. Kräftig abwärts geht es für das Papier von Drägerwerk am Donnerstagmorgen. Bis 9:50 h gibt es im Xetra-Handel um 6,75 Prozent nach. Das Medizin- und Sicherheitstechnikunternehmen aus Lübeck hat seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Ausschlaggebend war ein Rückgang beim Umsatz und dem operativen Ergebnis (EBIT) im ersten Quartal. Der Umsatz sank um rund 18 Prozent auf 649,5 Mio. Euro. Beim EBIT rutschten die Lübecker von zuvor Plus 128,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf Minus 35 Mio. Euro. Der Konzern verweist auf eine spürbar geringere Nachfrage bei medizinischen Geräten.
📆 13.04. GlaxoSmithKline erweitert das Portfolio. Der britische Pharmakonzern übernimmt Sierra Oncolgy, ein auf Krebstherapien ausgelegtes US-Biotechunternehmen. Für die Übernahme zahlen die Briten 1,9 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht 55 US-Dollar je Aktienanteil, gegenüber den Schlusskurs von Ende letzter Woche ein Kursaufschlag von knapp 40 Prozent.
📆 13.04. In New York haben Aktionäre von Twitter eine Klage gegen Elon Musk eingereicht. Dem Chef von Tesla und derzeit größten Twitter-Aktionär wird vorgeworfen, die Aufstockung seines Aktienanteils am Kurznachrichtendienst nicht rechtzeitig bekannt gegeben zu haben. Den gültigen Vorschriften zufolge hätte Musk mit Überschreiten der 5 Prozent-Hürde seine Käufe offenlegen müssen. Dies soll er jedoch bewusst verzögert haben, um noch weitere Anteile möglichst günstig erwerben zu können. Aktuell hält Musk 9,2 Prozent am Unternehmen.
📆 13.04. Positives und negatives weis der Fraport zu berichten. Wie die Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens berichtet, stieg das Passagieraufkommen im März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 217 Prozent auf 2,94 Millionen. Gegenüber März 20219, vor der Corona-Pandemie, ergibt sich damit aber noch ein Minus von 47 Prozent. Darüber hinaus sank Frachtverkehr im März um 13,3 Prozent auf 177 Mio. Tonnen.
📆 13.04. In rot präsentiert sich die Aktie von adidas. Sie büßt bis 9:42 h 2,24 Prozent ein. Sie reagiert damit auf eine Analyse der Baader Bank, die da Papier herabgestuft haben. Laut der Bank dürfte das erste Quartal der Sportartikelherstellers schwach ausgefallen sein, was eine niedrigere Prognose zur Folge haben könnte.
📆 12.04. Medienberichten zufolge wollen Investoren bei der Commerzbank ihren Anteil verringern. Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet unter Berufung auf entsprechende Dokumente, dass es sich um 72,5 Millionen Anteilsscheine handeln soll.
📆 12.04. Medienberichten zufolge wollen Investoren bei der Deutschen Bank ihren Anteil verringern. Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet unter Berufung auf entsprechende Dokumente, dass es sich um 116 Millionen Anteilsscheine handeln soll.

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