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Kurzmeldungen

📆 21.11. LVMH bekundet sein anhaltendes Interesse an Tiffany. Der französische Luxusgüterproduzent habe daher sein Angebot für die US-Juwelierkette von zuvor 120 auf 130 US-Dollar erhöht, wie es von informierten Kreisen heißt. Im diesem Zuge durften die Franzosen den Amerikanern in die Bücher (Due-Diligence-Prüfung) schauen, heißt es weiter.
📆 21.11. Im Zuge des Dieselskandals will sich Audi von weiteren Mitarbeitern trennen. Der Ingolstädter Automobilhersteller hatte sich zuvor schon von einigen Managern getrennt. Im kommenden Jahr sollen sich auch CEO Abraham Schot sowie weitere Führungspersonen aus den Bereichen Personal, Einkauf und Finanzen den ehemaligen Angestellten anschließen.
📆 21.11. thyssenkrupp hat seine Zahlen für das Ende September beendete Geschäftsjahr 2018/19 vorgelegt. Der Essener Mischkonzern vermeldet mit 304 Mio. Euro einen um mehr als 390 Prozent höheren Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel um fast 43 Prozent auf 802 Mio. Euro. Es kriselt auch weiterhin deutlich bei den Essenern, die die Dividende für 2018/19 ersatzlos gestrichen haben. Die Verluste werden größer, die Schulden nicht kleiner. Die einzelnen Sparten werfen, mit Ausnahme der Aufzugssparte, nichts oder kaum etwas ab. Anfang Oktober übernahmen die bisherige Vorsitzende des Kontrollgremiums, Martina Merz, den Posten als CEO. Ihre Aufgabe soll es nun sein, den Konzern wieder auf Vordermann zu bringen. Durch einen reinen Stellenabbau, wie es die Runde macht, lässt sich dies wohl kaum bewerkstelligen. Auch ein Verkauf der Aufzugssparte dürfte auf Dauer keine Lösung sein. Dem Konzern scheint dies bewusst sein. Ziel sei es daher, die restlichen Sparten, angefangen mit dem Anlagebau, wieder profitabel zu machen.
📆 20.11. Im Streik der Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa ist eine in der Vorwoche vereinbarte große Schlichtung kurz vor Abschluss geplatzt. Der Konzern hat dieser ihr Okay verweigert, weil die Gewerkschaft UFO sich zuvor nicht explizit erklärt hat, auf einen Streik bei den Tochtergesellschaften zu verzichten. Am seiner einseitig beschlossenen Schlichtung hält der Konzern hingegen fest. Diese sieht u.a. vor, Flugbegleitern mehr Spesen und Zulagen zu bezahlen.
📆 20.11. Im heutigen Handel dürfte sich der Blick der Anleger auf Wirecard richten. Wie das "Handelsblatt" berichtet, soll der Tochter Wirecard Singapur für die Jahresbilanz 2017 das Testat durch die zuständigen Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young (EY) verweigert worden sein. Weiter heißt es, den Prüfern sei es nicht möglich gewesen, die "Angemessenheit, Vollständigkeit oder die Richtigkeit der Jahresbilanz 2017" festzustellen. Wirecard Singapur wurde seitens der "Financial Times" wiederholt der Bilanzfälschung verdächtigt. Um den Vorwürfen entgegen zu treten, hat das Unternehmen einer Untersuchung der Finanzaufsicht CAD wollwollend zugestimmt. Diese Untersuchungen seien es, die laut EY eine Bewertung der Bilanz 2017 so problematisch machten. Wirecard selbst verweist ebenfalls auf die Untersuchungen, aufgrund derer die Tochter nicht alle Unterlagen vorlegen könnte. Zugleich betonte der Zahlungsdienstabwickler, die Situation in Singapur ändere nichts am Abschluss des Gesamtkonzerns nach der Rechnungslegung IFRS, der korrekt sei.
📆 19.11. TLG Immobilien soll von Aroundtown übernommen werden. Aroundtown hat bereits Ende Oktober eine Übernahmeangebot für TLG vorgelegt. Demnach sollen die TLG-Aktionäre je Papier 3,6 Aroundtown-Aktien aus einer Kapitalerhöhung erhalten. Das entspricht einem Angebotspreis von 27,66 Euro je TLG-Aktie und einer gesamten Bewertung von 3,1 Milliarden Euro. Vorstand und Aufsichtsrat von TLG unterstützen die Offerte.
📆 19.11. Neuer Ärger für VW. Der Konzern ist von seinem US-Zulieferer Prevent auf Schadensersatzzahlung von über 750 Millionen Dollar verklagt worden. Eigenen Angaben zufolge wirft Prevent VW vor, größerer Zulieferer in den USA mit unfairen Mitteln an der Übernahme kleinerer Firmen gehindert zu haben.
📆 18.11. HP hat das feindliche Übernahmeangebot von Xerox zurückgewiesen. Wie Hewlett Packard mitteilte, sei man zu dem Schluss gekommen, dass der Xerox-Voerschlag "HP erheblich unterbewertet". Außerdem habe der Verwaltungsrat Bedenken über "überdimensionale" Schuldenstände im Falle eines Zusammenschlusses mit Xerox. Wie HP weiter ausführte, erkenne man jedoch die potenziellen Vorteil einer Fusion und bleibe offen für andere Optionen für einen Zusammenschluss mit Xerox.
📆 18.11. Das geplante Werk von Tesla nahe Berlin, die sogenannte "Gigafactory" lässt sich der Elektroauto-Pionier einiges kosten. Bis zu vier Milliarden Euro will Tesla in das Werk investieren. Wie die dpa berichtet, ist dies als Summe für mehrere Ausbaustufen der geplanten Ansiedlung in Brandenburg im Gespräch. Als Start der Bauarbeiten ist das erste Quartal 2020 geplant.
📆 18.11. VW hat am Freitag seine Pläne für die nächsten fünf Jahre vorgestellt. Die Wolfsburger wollen kräftig in wichtige Themen der Zukunft investiven. Ca. 33 Milliarden Euro allein sollen in die Elektromobilität fließen. Insgesamt sind 64 Milliarden Euro an Investitionen geplant.
📆 15.11. Gute Nachrichten für Tesla. Der Elektroauto-Pionier hat es wieder auf die Liste der empfohlenen Autos im einflussreichen US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports" geschafft und belegt dort nun Platz 23 von 30. Die Modelle 3 und S bekamen im Ranking zur Zuverlässigkeit die Einstufung "durchschnittlich". Das Model 3 flog nach zahlreichen Beschwerden über die Karosserie, das Innere, die Fenster und den Lack im Februar aus der Liste.
📆 15.11. Applied Materials hat die aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt. Im abgelaufenen vierten Quartal sank der Nettogewinn von 757 auf 698 Millionen Dollar. Der Umsatz ging um 0,1 Prozent auf 3,75 Milliarden Dollar zurück. Allerdings hatten Analysten mit schwächeren Zahlen gerechnet. Die vom Chipanlagenbauer präsentierte Prognose für das erste Quartal erfreut die Anleger. Dank einer hohen Nachfrage nach Prozessorchips geht er für den Dreimonatszeitraum von Erlösen von 4,1 Milliarden Dollar plus oder minus 150 Millionen Dollar aus.
📆 15.11. Amazon hat den 10-Milliarden-Euro-Auftrag des US-Verteidigungsministerium an Microsoft verloren. Der Online-Händler galt lange als Favorit im Rennen um den Auftrag zur Modernisierung der IT-Systeme des Pentagons (Joint Enterprise Defense Infrastructure Cloud, "Jedi"). Amazon will gegen die Entscheidung jedoch vorgehen. Zur Begründung heißt es, in Vergabeprozess habe es zahlreiche Fehler und Mängel gegeben.
📆 14.11. Netflix wappnet sich gegen seine Wettbewerber, insbesondere nach dem Start von "Disney+", dem Videostreamingdienst von Walt Disney. Um sich behaupten zu können, setzt Netflix nun auch auf die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Nickelodeon. Der Fernsehsender aus den USA, der ein Programm für Kinder und Jugendliche anbietet, soll diverse Serien- und Filmformate produzieren, deren Figuren aus dem eigenen Universum stammen. So ist u.a. die Rede von einem SpinOff zur beliebten Zeichentrickserie "SpongeBob". Daneben soll der Fernsehsender sich auf völlig neue Produktionen konzentrieren. Beide Parteien haben dafür ihre Zusammenarbeit um mehrere Jahre erweitert.
📆 14.11. Henkel liefert enttäuschende Quartalszahlen ab. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 0,8 Prozent auf 5 Mrd. Euro. Organisch gab er jedoch um 0,3 Prozent nach. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) schrumpfte um 8,2 Prozent auf 850 Mio. Euro. Der Konsumgüterhersteller kämpft mit einem schwachen Geschäft, allen voran in den Sparten Klebstoffe und Kosmetik.
📆 14.11. Merk hat sein Zahlenwerk für das dritte Quartal publiziert. De Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern steigerte im Vergleich zum Vorjahresquartal den Umsatz um 8 Prozent auf 4,05 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zog um über 15 Prozent auf 1,111 Mrd. Euro an. Der Nettogewinn blieb mit 343 Mio. Euro nahezu unverändert. Die Darmstädter profitierten u.a. vom Zukauf der US-Unternehmens Versum Materials. Für das Gesamtjahr zeigen sie sich zudem optimistisch. Entsprechend wurde die Umsatz- und Ergebnisprognose angehoben.
📆 14.11. RWE erfreut seine Aktionäre mit einer Anhebung der Prognose für das laufenden Geschäftsjahr. Der Energiekonzern aus Essen rechnet beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nicht mehr mit Einnahmen in Höhe von 1,4 bis 1,7 Mrd. Euro, sondern mit 1,8 bis 2,1 Mrd. Euro. In den ersten neun Monaten kletterte das EBITDA um rund 15,4 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro und damit etwas höher, als am Markt prognostiziert. Der bereinigte Nettogewinn wuchs um über 32 Prozent auf 854 Mio. Euro. Der Konzern verweist auf das besonders gut laufende Handelsgeschäft. Aber auch die Wiederaufnahme des Kapazitätsmarkts in Großbritannien trug hierzu bei, hieß es weiter.
📆 14.11. Cisco Systems verschreckt seine Anleger mit einer Gewinnwarnung. Für das laufende zweite Quartal rechnet der Netzwerkausrüster aus San José, USA, mit einem Rückgang beim Umsatz in Höhe von 3 bis 5 Prozent. Hier hatten Analysten jedoch mit einem Plus von fast 2,7 Prozent gerechnet. CEO Chuck Robbins verweist auf die anhaltenden us-chinesischen Handelsstreitigkeiten und einer schwächeren Konjunktur rund um den Globus. Im ersten Quartal des aktuellen Fiskaljahres wurde hingehen ein Umsatzplus von 1 Prozent auf 13,2 Mrd. US-Dollar verbucht. Beim Gewinn musste jedoch ein Minus von rund 18 Prozent auf 2,9 Mrd. US-Dollar hingenommen werden.
📆 13.11. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, laufen bei Mediaset Überlegungen, den Anteil an der ProSiebenSat.1-Gruppe zu erhöhen. Erst am Montag erhöhte der italienische Medienkonzern seinen Anteil am deutschen Wettbewerber von zuvor 9,1 auf 15,1 Prozent. Ziel könnte es sein, diesen auf knapp 20 Prozent auszubauen, wie es laut Reuters von einem Insider heißt. Marco Giordani, seines Zeichens Finanzchef bei den Italienern, betonte, eine Übernahme der Deutschen sei aber nicht geplant.
📆 13.11. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, laufen bei Mediaset Überlegungen, den Anteil an der ProSiebenSat.1-Gruppe zu erhöhen. Erst am Montag erhöhte der italienische Medienkonzern seinen Anteil am deutschen Wettbewerber von zuvor 9,1 auf 15,1 Prozent. Ziel könnte es sein, diesen auf knapp 20 Prozent auszubauen, wie es laut Reuters von einem Insider heißt. Marco Giordani, seines Zeichens Finanzchef bei den Italienern, betonte, eine Übernahme der Deutschen sei aber nicht geplant.
📆 13.11. Mehr Rendite ist das Ziel von SAP. Soll soll diese bis zum Jahr 2023 von aktuell 29 auf 34 Mrd. Euro steigen. Hierfür will der Softwarehersteller Einsparungen vorantreiben. So sei u.a. geplant, die betriebenen Rechenzentren von derzeit 25 auf 5 zu reduzieren. Darüber hinaus sollen die Entwicklungskosten nicht weiter ansteigen. Derzeit betragen diese 14 Prozent des Umsatzes. Bei den Verwaltungskosten soll es Einsparungen in Höhe von 3,5 Prozent geben.
📆 13.11. Elon Musk plant für Berlin. Wie der CEO von Tesla Motors am Vortag auf einer Veranstaltung in der deutschen Hauptstadt bekannt gab, will der Elektroautomobilhersteller in dieser eine Fabrik und ein Ingenieurs- und Designzentrum errichten. Für die Fabrik, die den Namen "Gigafactory 4" tragen soll", wird ein Ort in der Nähe des Flughafens favorisiert.
📆 13.11. Enel präsentiert seine Zahlen. Wie der italienische Energieversorger berichtet, konnten Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verbessert werden. Während die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 57,1 Mrd. Euro anzogen, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 10,5 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro. Der Ausblick wurde zudem nach oben korrigiert. Für das Gesamtjahr rechnen die Italiener mit einem EBITDA von 17,8 Mrd. Euro, was einer Aufstockung von 400 Mio. Euro entspräche.
📆 12.11. Osram liegt ein neues Übernahmeangebot von AMS vor, welches der Lichttechnikkonzern seinen Aktionären zur Annahme empfiehlt. Vorstand und Aufsichtsrat hielten die Bewertung für angemessen, wie Osram mitteilte. Im Zuge des neuen Angebots hat Osram eine Zusammenschlussvereinbarung mit AMS abgeschlossen. Unter anderem sollen die Mitarbeiter bis Ende 2020 vor fusionsbedingten Kündigungen geschützt werden.
📆 12.11. Die Deutsche Post hat die Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Der operative Gewinn (EBIT) stieg von 376 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 942 Millionen Euro. Unterm Strich erwirtschaftetete der Konzern zwischen Juli und September 561 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es lediglich 146 Millionen Euro, allerdings hatten hier Sondereffekte belastet. Post-Chef Frank Appel rechnet im laufenden Geschäftsjahr weiter mit einem operativen Ergebnis von 4,0 bis 4,3 Milliarden Euro.
📆 11.11. Talanx hat am Montagmorgen die Quartalszahlen veröffentlicht. Der Versicherungskonzern konnte seinen Gewinne trotz hoher Schäden im Jahresvergleich von 52 auf 265 Millionen Euro steigern. Mit der Prognose für das kommende Jahr allerdings enttäuschte der Versicherer. Er rechnet mit mehr als 900 Millionen bis 950 Millionen Euro. Analysten hatten mit über 1 Milliarde Euro gerechnet.
📆 11.11. Wirecard-Boss Markus Braun hat sich am Montagmorgen via Twitter gemeldet und klingt sehr positiv. Wie er schreibt, freue man sich mit dem Markteintritt in China und einer Rekord-Umsatzpipeline auf allen Kontinenten auf eine großartige Weihnachtssaison und ein außergewöhnliches Jahr 2020.
📆 11.11. Daimler wird im Stammwerk Untertürkheim keine Diesel-Motoren mehr montieren. Wie Daimler-Betriebsratschef Michael Häberle dem Handelsblatt erklärte, wird man sich angesichts der absehbar nachlassenden Diesel-Nachfrage zukünftig auf die Monatage von Benziner-Motoren fokussieren.
📆 08.11. Disney präsentiert sein Zahlenwerk für das vierte Quartal. Wie der Medien- und Unterhaltungskonzern berichtet, kletterte der Umsatz um satte 34 Prozent auf 19,1 Mrd. US-Dollar. Dazu trugen u.a die Kinofilme "Toy Story 4" und die Realverfilmung von "Der König der Löwen" bei. Das Ergebnis unter dem Strich mag auf den ersten Blick jedoch enttäuschen. Der Gewinn fiel um rund 66 Prozent auf 785 Mio. US-Dollar. Der Konzern mit der Maus hatte, wie bereits im Vorquartal, hohe Ausgaben zu stemmen. Diese floßen allen voran in den neuen Videostreamingdienst "Disney+", der in den USA und Kanada am 12. November an den Start gehen und mit Branchengrößen wir ?Amazon Prime? und ?Netflix? um Zuschauer buhlen soll. Der Start in Europa soll im Frühjahr 2020 erfolgen. Dass das Geld für den Aufbau des eigenen Videostreamingdienstes verwendet worden ist, was am Markt allgemein als gute Anlage erachtet wird, spiegelt sich auch im Aktienkurs wieder. In den USA legte dieser nachbörslich weiter zu. An deutschen Börsenplätzen zieht das Papier aktuell auch deutlich an. Im Xetra-Handel notiert er um 10:31 h mit einem Plus von 4,84 Prozent.
📆 08.11. Volkswagen hat in Shanghai den Testbetrieb seiner Fabrik für Elektroautomobile gestartet. Darüber hinaus wurde in der Fabrik in Braunschweig die Produktion eines neuen Batteriesystems, das in Elektroautos zum Einsatz kommen sollen, gestartet. Laut CEO Herbert Diess hat es sich VW zum Ziel gesetzt, bis 2028 rund 22 Mio. Automobile mit Elektrobetrieb zu produzieren.
📆 08.11. Die Allianz SE berichtet über das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres. In diesem profitierte der Münchener Versicherer von einem guten Geschäft der Leben- und Kranken-Sparte. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,1 Prozent 33,4 Mrd. Euro. Beim operativen Ergebnis gab es mit 2,98 Mrd. Euro nahezu keine Änderung, die Zahl lag jedoch etwas über der Prognose der Analysten. Der Gewinn zog leicht um 0,6 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro an. Die Münchener selbst zeigen sich zufrieden mit diesem Zahlenwerk. Dementsprechend rechnen sie für das Gesamtjahr nicht mehr mit einen operativen Ergebnis in der Spanne von 11 bis 11,5 Mrd. Euro, sondern mit 11,5 bis 12 Mrd. Euro. Die Schaden-Kosten-Quote stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 94,3 Prozent. Mit dieser für Versicherer wichtige Kennziffer wird die Profitabilität gemessen. Je geringer sie ist, desto profitabler arbeitet das Unternehmen.
📆 07.11. Freenet präsentiert seine Zahlen für das dritte Quartal, die über der Prognose von Ökonomen liegen. Der sich selbst betitelnde Digital-Life-Style-Anbieter, unter dessen Dach sich u.a. freenet.de, freenet.tv, klarmobil.de und Gravis einfinden, verbesserte seinen Umsatz um 3,34 Prozent auf 741 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab unbereinigt um rund 10,6 Prozent auf 110 Mio. Euro nach. Dahingegen fiel das um Sondereffekte bereinigte EBITDA lediglich um knapp 0,5 Prozent auf 106 Mio. Euro. Seinen Kundenstamm erweiterte das Unternehmen von zuvor 7,972 Mio. auf 8,299 Mio. Abonnenten.
📆 07.11. Investitionen in den Ausbau von Arbeitsplätzen haben sich bei Fielmann auf die Zahlen zum dritten Quartal ausgewirkt. Diese dürften zudem das Jahresergebnis trüben. Während der Umsatz im dritten Quartal um rund 9 Prozent auf 400 Mio. Euro kletterte, gab das Ergebnis vor Steuern aufgrund der Investitionen um 1,9 Prozent auf 78,5 Mio. Euro nach. Der Nettogewinn fiel zudem mit 52,7 Mio. Euro zudem etwas geringer aus.
📆 07.11. Für Toyota liefen die Geschäfte im Ende September abgeschlossenen zweiten Quartal dank einer gestiegenen Nachfrage in den USA, Japan und Europa gut. Der japanische Automobilhersteller setzte rund um den Globus 2,75 Mio. Fahrzeuge ab. Beim operativen Gewinn wurde ein Zuwachs von 14 Prozent auf 662,3 Mrd. Yen verbucht. Für das Gesamtjahr rechnen die Japaner mit einem operativen Ergebnis in der Spanne von 2,4 bis 2,47 Bio. Yen.
📆 07.11. Bei der Lufthansa haben sich u.a. höhere Preise für Kerosin auf das dritte Quartal niedergeschlagen. Das Zahlenwerk fiel jedoch nicht so negativ aus, wie von Analysten prognostiziert. Beim Umsatz legte die Kölner Fluggesellschaft um 2 Prozent auf 10,2 Mrd. Euro zu. Beim operativen Ergebnis hingegen wurde ein Minus von 8 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro eingefahren. Der Gewinn fiel um 4 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro. Ungeachtet der gestiegenen Kosten, Personal-Streiks oder einem schwierigerem Wettbewerb, hält der Konzern jedoch an seiner Jahresprognose fest.
📆 07.11. Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal weiter zulegen können. Laut dem Bonner Telekommunikationsdienstleister wuchs der Umsatz um 4,8 Prozent auf 20,017 Mrd. Euro und der bereinigte Gewinn zog um rund 7,6 Prozent auf 1,42 Mrd. Euro an. Sowohl das US-Geschäft als auch Zukäufe trugen zum guten Zahlenwerk bei.
📆 07.11. Siemens hat die Erwartungen von Analysten im Ende September abgeschlossen vierten Quartal des Fiskaljahres 2018/19 hinter sich lassen können. Wie der Mischkonzern berichtet, stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 24,5 Mrd. Euro und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um rund 20 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Unter dem Strich lagen die Einnahmen bei 1,5 Mrd. Euro und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als doppelt so hoch. Hier profitierte das Unternehmen u.a. von einer geringeren Steuerquote. Mit Ausnahme der Sparte Windanlagenbau hatten alle anderen ihren Anteil an der guten Entwicklung. Die Anleger sollen vom Zahlenwerk durch eine Erhöhung der Dividende um 0,10 Euro auf 3,90 Euro je Anteilsschein profitieren.
📆 06.11. Wie das "Wall Street Journal" mit Verweis auf informierte Kreise berichtet, will Xerox sein Portfolio erweitern und greift dementsprechend nach dem PC- und Druckerhersteller Hewlett Packard (HP). Der IT-Konzern aus dem Bereich Dokumenten-Management aus Norwalk erwägt eine Offerte, die teils bar und teils in Aktien ausgezahlt werden soll. HP wird derzeit mit einem Börsenwert von 27 Mrd. US-Dollar bewertet.
📆 06.11. Fraport hatte in den ersten neun Monaten mit der globalen Konjunkturschwäche zu kämpfen, konnte das Zahlenwerk aufgrund internationaler Beteiligungen aber dennoch verbessern. Der Umsatz wuchs um 12 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 7,7 Prozent auf 948,2 Mio. Euro. Auch die Zahl der Passagiere konnte gesteigert werden. Mit 54,2 Millionen Passagieren lag diese um 2,3 Prozent höher.
📆 06.11. Heidelberger Druck verbesserte im dritten Quartal ihren Umsatz um 9 Prozent auf 622 Mio. Euro. Das Ergebnis von Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Restrukturierungskosten um 28 Prozent auf 55 Mio. Euro. Der Auftragseingang zieht um 1 Prozent auf 648 Mio. Euro an. Das gute Zahlenwerk begründen die Heidelberger mit einer gestiegen Nachfrage aus China und den USA im Kerngeschäft (Bogenoffset). Daneben stützte der Trend zur Digitalisierung.
📆 06.11. Der Londoner Halbleiterproduzent Dialog Semiconductor konnte, mit Verweis auf den anhaltenden Smartphone-Boom, im dritten Quartal von einem anziehenden Geschäft profitieren. So kletterte der Umsatz um 7 Prozent auf 409 Mio. US-Dollar. Die Bruttomarge stieg um 0,9 auf 49,5 Prozent. Unter dem Strich stand ein Plus von knapp 25 Prozent auf 104 Mio. US-Dollar.
📆 06.11. Zuwächse im Digitalgeschäft, dazu neue Shows und Serien sowie ein stärkeres Inhaltegeschäft, haben der RTL Group in den ersten neun Monaten zu einer Umsatzsteigerung verholfen. Wie das Luxemburger Medienhaus mitteilt, zog gleichnamiger gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 auf 4,595 Mrd. Euro an. Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern ein Umsatzplus von 2,5 bis 5,0 Prozent.
📆 06.11. Zuwächse im Digitalgeschäft, dazu neue Shows und Serien sowie ein stärkeres Inhaltegeschäft, haben der RTL Group in den ersten neun Monaten zu einer Umsatzsteigerung verholfen. Wie das Luxemburger Medienhaus mitteilt, zog gleichnamiger gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 auf 4,595 Mrd. Euro an. Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern ein Umsatzplus von 2,5 bis 5,0 Prozent.
📆 06.11. Die Hannover Rück überrascht ihre Anleger mit einer Korrektur der Gewinnprognose. Die Rückversicherin aus Hannover rechnet für das laufende Geschäftsjahr unter dem Strich nicht mehr mit 1,1, sondern mit 1,25 Mrd. Euro. Im dritten Quartal wurde der Verdienst mit rund 341 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr gar verdoppelt. Analysten lagen hier mit ihren Prognosen deutlich darunter. Bei der Schadens- und Unfallregulierung mussten die Hannoveraner im Berichtsquartal tief in die Tasche greifen. Wirbelstürme in den USA und Japan sowie die Insolvenz von Thomas Cook schlugen mit insgesamt 375 Mio. Euro zu buche. Dies ließ die viel beachtete Schaden-Kosten-Quote von zuvor 98,7 auf 102,1 Prozent und damit über die kritische Marke von 100 Prozent steigen.
📆 06.11. Die schwächelnde Autoindustrie macht der Norma Group zu schaffen. Das auf Verbindungstechnik spezialisierte Unternehmen aus Maintal konnte im dritten Quartal den Umsatz zwar um 2,2 Prozent auf 274 Mio. Euro verbessern. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank hingegen um 10 Prozent auf 38,7 Mio. Euro. Der Gewinn schrumpfte um rund 20 Prozent auf 16,4 Mio. Euro. Bereits am Dienstag verkündete Norma ein Sparprogramm und den Umbau des Unternehmens. Ziel sei es, bis 2023 40 bis 45 Mio. Euro einzusparen.
📆 06.11. Ein deutlich schwächeres Aktiengeschäft, das um 20 Prozent nachgab, drückt auf die Zahlen der Société Générale. Wie französische Großbank berichtet, fiel dementsprechend der Gewinn im dritten Quartal mit 854 Mio. Euro um 35 Prozent geringer aus, als im Vorjahreszeitraum.
📆 06.11. T-Mobile US und Sprint können einen weiteren Fortschritt bei ihrer geplanten Fusion verbuchen. Die US-Aufsichtsbehörde (FCC) stimmte mit 3:2 Stimmen für den geplanten Zusammenschluss. Damit sind die US-Tochter der Deutschen Telekom und der US-Wettbewerber aber noch ein gutes Stück von ihrem Ziel entfernt. Mehrere Bundesstaaten klagen gegen das rund 26 Mrd. US-Dollar schwere Vorhaben.
📆 06.11. Wie das "Handelsblatt" berichtet, stehen bei Audi Überlegungen im Raum, die Automobilproduktion in Deutschland herunterzufahren. Dabei soll es sich um eine Größe von 200.000 Wagen handeln, die je zur Hälfte von den Produktionsstätten in Neckarsulm und Ingolstadt getragen werden müssten. Ein Unternehmenssprecher ging auf die Meldung nur insoweit ein, dass die Werke profitabel und wirtschaftlich flexibel arbeiten sollten. Dennoch würde man zur Beschäftigungsgarantie bis 2025 stehen. Im Jahr 2018 sind zwar in beiden Werken insgesamt 677.000 Wagen vom Band gelaufen, damit blieben sie aber deutlich hinter ihren Möglichkeiten. Ursache hierfür ist eine schwache Nachfrage.
📆 06.11. Der weiter anhaltende Boom beim Online-Handel lässt bei Wirecard die Kassen klingeln. Wie der Zahlungsdienstleister aus Aschheim berichtet, legten sowohl Umsatz, das Betriebsergebnis (EBITDA) als auch der Gewinn zu. Erstgenannter verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 36,8 Prozent auf 731,5 Mio. Euro. Das EBITDA stieg um 42,7 Prozent auf 211,1 Mio. Euro. Der Gewinn zog gar um 57,2 Prozent auf 1492 Mio. Euro an. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen auch weiterhin mit einem Betriebsgewinn in der Spanne von 765 bis 815 Mio. Euro. Für 2020 stellte es zudem einen Gewinn von 1 bis 1,12 Mrd. Euro in Aussicht.
📆 06.11. Höhere Aufwendungen, u.a. fürs Marketing, haben sich bei adidas auf das dritte Quartal niedergeschlagen. Während die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro anzogen, gab das Betriebsergebnis um minimale 0,3 Prozent auf 897 Mio. Euro nach. Unter dem Strich wurden mit 644 Mio. Euro 1,7 Prozent weniger verdient. Ungeachtet der Zahlen rechnet der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach u.a. mit einem deutlichen Umsatzplus im vierten Quartal. Entsprechend wurden die Jahresziele bestätigt.
📆 06.11. Nach einem schwachen Start ins laufende Geschäftsjahr hat sich das Blatt bei BMW im dritten Quartal gewendet. Wie der bayerische Automobilhersteller mit Sitz in München berichtet, konnten der Umsatz, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), aber auch der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Die Erlöse kletterten um 7,9 Prozent auf 26,7 Mrd. Euro. Beim EBIT gab es einen Zuwachs von 32,9 Prozent auf 2,29 Mrd. Euro. Unter dem Strich wurden 1,55 Mrd. Euro verdient, was einem Anstieg von 11,5 Prozent entspricht. Damit liegen die Zahlen über der Prognose der Analysten.
📆 05.11. VW hat Bereitschaft signalisiert, die geplante höhere Prämie beim Kauf eines Elektroautos weiter zu Hälfte mitzufinanzieren. Dies erfuhr die dpa am Montag in Berlin aus Teilnehmerkreisen am Rande des Autogipfels. Die bisherige Kaufprämie sollte Ende 2020 auslaufen, wird jetzt allerdings bis Ende 2025 verlängert und wird zusätzlich deutlich angehoben.
📆 05.11. Vonovia hat in den ersten neun Monaten mehr verdient und profitierte insbesondere von höheren Mieten in Großstädten und von Auslandszukäufen. Das operative Ergebnis stieg in den Monaten Januar bis September auf 932,8 Millionen Euro, was einem Plus von elf Prozent entspricht. Die Mieteinnahmen stiegen um ca. zehn Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Der Dax-Konzern will beim Jahresziel für das operative Ergebnis (FFO) das obere Ende der prognostizierten Spanne von 1,165 bis 1,215 Milliarden Euro erreichen, wovon auch die Aktionäre durch eine höhere Dividende profitieren sollen.
📆 05.11. Gute Nachrichten für die SAP-Aktionäre: der Software-Konzern will den Investoren deutlich mehr Geld auszahlen. Über Aktienrückkäufe oder eine Sonderdividende wollen die Walldorfer den Anteilsschein-Inhabern bis Ende 2020 1,5 Milliarden Euro zurückgeben.
📆 01.11. Metro-Großaktionär Kretinsky stockt seine Beteiligung auf. Die Gesellschaft des tschechischen Investors, EPGC, erwarb am Donnerstag fast 45 Millionen Stammaktien von dem langjährigen Aktionär Haniel. Auch ein Sitz im Aufsichtsrat des Konzerns werde angestrebt. Nach Vollzug der Transaktion soll EPGC mit einem Anteil von etwa 29,99 Prozent größter Einzelaktionär bei Metro sein.
📆 01.11. CTS Eventim kauft 48 Prozent an Fnac-Tochter France Billet. Seit Ende Juli befand sich das Unternehmen in Verhandlungen über eine strategische Partnerschaft mit dem Mutterkonzern Fnac Darty. Nach der Beteiligung könne in vier Jahren eine Mehrheitsbeteiligung am Gemeinschaftsunternehmen übernommen werden.
📆 01.11. Hedgefonds Sand Grove steigt bei Osram ein. Der britische Hedgefonds Sand Grove Capital Management soll 5,75 Prozent am Lichtkonzern erworben haben. Dies geht aus einer Stimmrechtsmitteilung von Osram hervor. Die Aktion dürfte den zweiten Übernahmeversuch des österreichischen Sensorherstellers AMS erschweren. Der erste Versuch war im Sommer gescheitert.
📆 01.11. Rückschlag für Novartis bei einer klinischen Studie mit dem Medikament Cosentyx gegen Arthritis. Nachgewisen werden sollte, dass das Mittel besser wirkt, als die Arznei Humira des Konkurrenten AbbVie. Dies hatte sich jedoch in der Studie nicht bestätigt.
📆 01.11. US-Biotechnologiekonzern Amgen kauft in China zu. Der Konzern erwirbt einen Anteil von 20,7 Prozent an BeiGene. Die Kosten der Transaktion liegen bei 2,7 Milliarden Dollar in bar. Zudem wurde eine umfassende Zusammenarbeit bei Medikamenten für den weltweit zweitgrößten Pharmamarkt vereinbart. BeiGene soll drei Amgen-Krebsmedikamente in China vermarkten, hieß es weiter.
📆 01.11. Kraft Heinz hat mit Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen übertroffen und an der Wall Street mehr als 13 Prozent zugelegt. Nach 619 Mio. US-Dollar im Vorjahr lag der Gewinn im Berichtszeitraum bei 899 Mio. US-Dollar. Die vierteljährliche Dividende bleibt bei 40 US-Cents je Aktie.
📆 31.10. Nach zuletzt starkem Wachstum hob Nemetschek seine Prognose für 2019 an. Der Konzernumsatz wird am oberen Ende der Spanne von 540 bis 550 Millionen Euro gesehen - ein Plus von 17 bis 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge soll oberen Ende der Zielspanne von 27 bis 29 Prozent liegen.
📆 31.10. Delivery Hero wird für das Jahr 2019 nochmals optimistischer. Der Umsatz soll nun zwischen 1,44 und 1,48 Milliarden Euro liegen. Zuvor war das Unternehmen von einem Wert am oberen Ende der Spanne von 1,3 bis 1,4 Milliarden ausgegangen. Der bereinigte Jahresverlust soll am unteren Ende der zuletzt angepeilten Spanne von 370 bis 420 Millionen Euro liegen. Der Essenslieferant will mittel- bis langfristig überdurchschnittlich und nachhaltig wachsen.
📆 31.10. Zalando ist im dritten Quartal operativ in schwarze Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich wurde der Fehlbetrag von 41,7 Millionen auf 13,6 Millionen Euro reduziert. Der Umsatz war um rund 27 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro gesteigert worden. trotz der guten Nachrichten bricht die Aktie um 7 Prozent ein. Denn der Ausblick für das Gesamtjahr wurde lediglich bestätigt.
📆 31.10. Auf das knappe Weiterkommen im DFB-Pokal reagierten Anleger beim BVB mit Erleichterung. Der zuletzt unter Druck geraten Verein setzte sich gegen Bundesliga-Tabellenführer Gladbach mit 2:1 durch und zieht damit ins Achtelfinale ein. Die Aktie zieht im frühen Donnerstagshandel rund 2 Prozent an.
📆 31.10. Der französische Konzern Peugeot und der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler berichteten am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung, dass sie sich zusammenschließen wollen. Durch die Fusion soll der weltweit viertgrößte Hersteller von Autos entstehen, mit einem möglichen Absatz von 8,7 Millionen Fahrzeugen pro Jahr.
📆 31.10. Nach Quartalszahlen zeigt sich Apple optimistisch für das anstehende Weihnachtsgeschäft. Der iPhone-Hersteller rechnet mit einem Umsatz-Plus auf 85,5 bis 89,5 Milliarden Dollar. Angesichts eines schrumpfenden iPhone-Geschäfts werden die Computer-Uhr Apple Watch, die AirPods-Ohrhörer sowie Erlöse aus Abo-Diensten zunehmend wichtiger für den Konzern. Im abgelaufenen Quartal war der Konzernumsatz um zwei Prozent auf 64 Milliarden Dollar gestiegen.
📆 31.10. Facebook hat seinen Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar verbessert. Die Erlöse wurden um 29 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar gesteigert und übertrafen klar die Erwatungen. Auch die Zahl der monatlich aktiven Niutzer konnte von 2,41im Vorquartal auf 2,45 Milliarden zulegen.
📆 30.10. Unzufrieden mit seinen Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Fiskaljahres zeigt sich Krones. Der auf Abfüllanlagen spezialisierte Maschinenbauer hatte u.a. mit gestiegenen Kosten zu kämpfen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zog der Umsatz zwar um 7,3 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro an. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank jedoch um fast 56 Prozent auf 61,4 Mio. Euro. Das Nettoergebnis verschlechterte sich um 60 Prozent auf 40,3 Mio. Euro.
📆 30.10. Dank eines deutlich gestiegenen Neugeschäfts kann Finanzdienstleiter Grenke sein Zahlenwerk in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessern. So stieg u.a. der Gewinn um 5,2 Prozent auf 103 Mio. Euro. Das Neugeschäft wuchs im Vergleichszeitraum um 25 Prozent. Die erst zur Mitte des Jahres gesenkte Prognose wurde in der Form bestätigt. Laut CEO Sebastian Hirsch sei dies einer sich stabilisierten Schadensquote zu verdanken.
📆 30.10. AMD erfreut mit Zahlen, enttäuscht jedoch mit seiner Umsatzprognose. Der Halbleiterproduzent aus Sunnyvale, USA, strich im dritten Quartal beim Umsatz 1,8 Mrd. US-Dollar ein, eine Steigerung von etwas mehr als 9 Prozent. Der Nettogewinn fiel mit 120 Mio. US-Dollar um 17,6 Prozent besser aus. Unzufrieden zeigen sich die Anleger hingegen mit der Prognose für das laufende vierte Quartal. Für dieses rechnen die Amerikaner mit einem Umsatz von 2,1 Mrd. Euro +/- 50 Mio. US-Dollar. Auf Analystenseite hatte man jedoch mit 2,15 Mrd. US-Dollar kalkuliert.
📆 30.10. TAG Immobilien konnte aufgrund höherer Mieteinnahmen und rückläufiger Betriebskosten in den ersten neun Monaten sein Ergebnis verbessern. Das operative Ergebnis (FFO) legte um 12 Prozent auf 121,5 Mio. Euro zu. Für das Gesamtjahr rechnet die Gesellschaft mit einen FFO in der Spanne von 154 bi 156 Mio. Euro. Für 2020 mit 168 bis 170 Mio. Euro.
📆 30.10. Airbus präsentiert seinen Anlegern ein uneinheitliches Zahlenwerk. Wie der europäische Flugzeughersteller mitteilt, fiel der Umsatz im dritten Quartal um 1 Prozent auf 15,3 Mrd. Euro. Dahingegen zog das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 2 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro an. Unter dem Strich gab es ein Plus von 3 Prozent auf 989 Mio. Euro. Nicht erfreuen dürfte die Aktionäre die Änderungen bei der Auslieferung der Maschinen. Aufgrund von Konstruktionsschwierigkeiten senkt Airbus beim Flugzeug des Typs A321neo die Auslieferungskapazität für das aktuelle Jahr um 20 bis 30 Maschinen auf eine Stückzahl von 860.
📆 30.10. Bayer hat im dritten Quartal zulegen können, aber auch mehr Klagen aufgrund glyphosathaltiger Unkrautvernichter verzeichnen müssen. Laut dem Leverkusener Chemiekonzern kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent auf 9,83 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 7,5 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Ein Wermutstropfen war hingen die deutlich gestiegene Anzahl an Klagen gegen die Bayer-Tochter Monsanto aufgrund von Unkrautvernichtern, die den angeblich krebserregenden Wirkstoff Glyphosat enthalten. Die Anzahl wuchs um da 2,3-fache auf 42.700.
📆 30.10. Volkswagen hat seinen Zahlen für die ersten neu Monate des laufenden Geschäftsjahres publiziert. Wie der Wolfsburger Automobilhersteller berichtet, hat er sich in einem "schwierigen Marktumfeld" gute behaupten können. Dadurch konnte der Umsatz um 6,9 Prozent auf 186,6 Mrd. Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis stieg um 25 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro, während sich das Vorsteuerergebnis um knapp 17 Prozent auf 14,6 Mrd. Euro verbesserte. Weiterhin konnten die Sondereffekte in puncto Dieselabgasskandal von zuvor 2,4 Mrd. Euro auf 1,3 Mrd. Euro reduziert werden.
📆 30.10. Einen weiteren Verlust muss die Deutsche Bank ihren Aktionären verkünden. Wie das angeschlagene Frankfurter Bankhaus berichtet, hat man erneut aufgrund des Konzernumbaus Federn lassen müssen. Unter dem Strich wurde für das dritte Quartal ein Verlust von 832 Mio. Euro verbucht. Ein Trostpflaster dürfte hierbei der Fakt sein, dass die Verluste gegenüber den ersten beiden Quartalen, die sich zusammen auf rund 3,2 Mrd. Euro belaufen, deutlich gesenkt werden konnten. Bei den Einnahmen ging es im Vergleich zum Vorjahresquartal abwärts. Hier gab es ein Minus von 15 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro.
📆 29.10. T-Mobile US hat den Gewinn im dritten Quartal steigern können, allerdings hat der Mobilfunkanbieter weniger umgesetzt. Der Nettogewinn legte um ca. neun Prozent auf 870 Millionen Dollar zu. Der Umsatz steig lediglich um 1,8 Prozent auf 11,06 Milliarden Dollar.
📆 29.10. Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal den Gewinn deutlich steigern können. Die hohen Kursschwankungen halfen dem Börsenbetreiber. Diese waren vor allem durch den Handelsstreit zwischen den USA und China zustande gekommen sowie durch den Brexit. Die Frankfurter verdienten in den Monaten Juli bis September ca. 282,6 Millionen Euro, 43 Millionen Euro als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg auf 462 Millionen Euro.
📆 29.10. Beiersdorf hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres insbesondere aufgrund des guten organischen Wachstums im Segment Consumer den Umsatz gesteigert. Die Entwicklung bei Tesa allerdings bremste.Von Januar bis September legte der Konzernumsatz nominal um 6,0 Prozent und organisch um 4,3 Prozent auf 5,725 Milliarden Euro zu.
📆 28.10. Über ein schwaches zu Ende September abgeschlossenes drittes Quartal berichtet Philips. Dem auf Gesundheits- und Haushaltstechnik spezialisierten Elektronikkonzern machte eine Abschreibung in Höhe von knapp 80 Mio. Euro auf die Sparte "Connected Care" zu schaffen. Daneben belasteten die Zollstreitigkeiten zwischen den USA und China. Entsprechend fiel der Nettogewinn um rund 29 Prozent auf 208 Mio. Euro. Zwar zog der Umsatz um 9 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro an. Dies spiegelte sich im bereinigten, operativen Ergebnis (EBITA), welches um 2,5 Prozent auf 583 Mio.Euro nachgab, jedoch nicht wieder.
📆 28.10. Porsche geht mit der Zeit. Der Stuttgarter Automobilbauer bietet neben dem stationären Handel nun auch die Möglichkeit, seine Fahrzeuge online zu erwerben. Zunächst nur auf Deutschland beschränkt, soll der Online-Handel im kommenden Jahr auf Europa ausgeweitet werden. Weiter folgen sollen u.a. die USA und das Reich der Mitte. Alexander Pollich, Vertriebschef bei den Stuttgartern, rechnet mit einem Ausbau des Online-Handels bis zum Jahr 2025 auf 10 Prozent des Gesamtabsatzes.

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